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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6451
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Verfasst am: 11.Aug 2006 16:37 Titel: Springfluten gefährden Küstengebiete |
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Orkane nehmen in den kommenden Jahrzehnten so stark an Kraft zu, dass sie sogar große Städte wie New Orleans und Miami überfluten können.
Dies haben Umweltwissenschaftler der amerikanischen Umweltorganisation Environmental Defense http://www.environmentaldefense.org diese Woche auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben.
Als Folge der weltweiten Klimaänderungen wärmt die Oberfläche der Ozeane auf, wodurch Stürme in zunehmendem Maße zu einer Kraft vergleichbar mit jenem des alleszerstörenden Orkans Katrina angeheizt werden könnten.
Springfluten - Mauern aus Wasser von bis zu neun Metern hoch, die durch Orkane ans Land geblasen werden - stellen für die Küstengebiete sogar ein größeres Risiko dar als der ansteigende Meeresspiegel.
"Heutzutage wird viel über die drohenden Überschwemmungen der Küstengebiete als Folge der steigenden Meeresspiegel gesprochen. Dies ist ohne weiteres ein sehr wichtiges Thema", erklärt Bill Chameides, Hauptforscher bei Environmental Defense. Diese Bedrohung werde sich jedoch erst im Laufe der nächsten Jahrzehnte oder vielleicht sogar im nächsten Jahrhundert weiterentwickeln. "Die Drohung, die von Springfluten ausgeht, bildet hingegen ein viel höheres Risiko für die Küstengebiete." Auf der Grundlage von Prognosen über den Umfang der Springfluten im Fall von Orkanen der Kategorie drei, vier und fünf, entwickelten die Forscher geographische Karten, auf denen sie die Risikogebiete anzeigten. Es stellte sich heraus, dass die Risiken in Wilmington, North Carolina, Charleston, South Carolina und Miami am größten waren.
Ein Sturm der Kategorie drei, wobei die Flut 2,5 bis 3,5 Meter weiter reicht als normal, würde laut Berechnungen der Wissenschaftler ganz Miami Beach und einen großen Teil der Innenstadt überschwemmen. Ein Sturm der Kategorie fünf würde ein noch viel größeres Gebiet gefährden.
Für New Orleans berechneten die Wissenschaftler das mögliche Risiko für Überschwemmungen nicht: Stattdessen deuteten sie anhand von Daten aus der U.S. Geological Survey http://www.usgs.gov an, wie weit das Wasser nach dem Orkan Katrina landeinwärts strömte. "Wie die Orkane Katrina und Rita bewiesen, liegt in Louisiana ein Gebiet von 15.360 Quadratmetern in der Gefahrenzone für Springfluten", so Chameides.
Im Jahre 2005 wurden im Atlantik und in der Karibik 28 tropische Stürme registriert, woraus sich 15 zu Orkanen entwickelten, sieben davon mit Windgeschwindigkeiten von mindestens 180 Stundenkilometern. Allein Katrina tötete 1.300 Menschen und verursachte einen Schaden von 80 Mrd. Dollar. Für dieses Jahr haben Orkan-Spezialisten die Prognosen nach unten angepasst. Sie erwarten zwölf bis 15 Stürme und sieben bis neun Orkane, davon drei oder vier starke. |
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hdschulz * Consulter *
Anmeldungsdatum: 27.08.2004 Beiträge: 1011
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Verfasst am: 13.Aug 2006 10:50 Titel: |
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Ein schöner Bericht, bestens geeignet, um ein Schlaglicht auf die aktuelle Klimadiskussion zu werfen.
Der Wahrheitsgehalt der vorgestellten "Erkenntnisse" ist dabei uninteressant – soweit es Klimaprognosen sind, handelt es sich nämlich nicht um die Veröffentlichung von wissenschaftlichen Erkenntnissen sondern um Propaganda, wie man unschwer nachvollziehen kann:
Wie jeder weiß, beziehen tropische Wirbelstürme ihre Energie aus dem warmen Oberflächenwasser der Ozeane (ab 27 ° C)
Unbestritten ist auch, dass sich die globale Durchschnittstemperatur auf der Erde im vergangenen Jahrhundert um 0,6° C erhöht hat.
Nun erscheint es logisch, aus diesen beiden Tatsachen den Schluß zu ziehen, dass sich Zahl und Intensität der tropischen Wirbelstürme erhöhen, da sich das Wasser erwärmt hat.
Was so einleuchtend erscheint, ist dennoch ein Trugschluß:
Wenn sich die globale Durchschnittstemperatur um einen bestimmten Betrag erhöht, bedeutet das nämlich keinesfalls, dass sich die Temperaturen überall auf der Erde gleichmäßig um genau diesen Betrag verändern. Es sind erhebliche Unterschiede zu verzeichnen:
In den nördlichen, gemäßigten Breiten ist die Veränderung größer, in den Tropen eher minimal und auf der Südhalbkugel teilweise gar nicht festzustellen.
Die Temperatur des Oberflächenwassers der Ozeane entwickelt sich noch viel ungleichmäßiger:
Es ist seit 2003 sogar in der Gesamtheit eine signifikante Abkühlung zu verzeichnen!
Siehe http://climatesci.atmos.colostate.edu/category/climate-science-op-eds
und http://copes.ipsl.jussieu.fr/Workshops/SeaLevel/Posters/3_14_Willis.pdf
Dieser Ablauf macht seriösen Klimaforschern erhebliches Kopfzerbrechen, ist er doch in all ihren schönen Computermodellen über die zukünftige Klimaentwicklung nicht vorgesehen:
http://www.achgut.de/dadgd/view_article.php?aid=3028&ref=40
Auch die Tatsache, dass der seit längerer Zeit in den Klimamodellen vorhergesagte Anstieg des Meerwasserspiegels ausbleibt, ist ihnen rätselhaft. Der einzig logische Schluß: Die Modelle sind falsch oder unvollständig – die Prognosen unbrauchbar:
http://www.gomopa.net/Finanzforum/Umweltthemen/Meeresspiegel-macht-nicht-was-er-soll.html?sid=9cc3eedfe23a60caf3b66ddff6a5d652
Doch zurück zu unseren Katastrophenpropheten:
Neuere wissenschaftliche Erkenntnisse, die Diskussionen der seriösen Klimaforscher und differenzierte Betrachtungen der Wirklichkeit interessieren sie wenig, denn sie wollen ihre wissenschaftlich verbrämte Ideologie verbreiten.
Für sie gilt immer noch felsenfest: "Als Folge der weltweiten Klimaänderungen wärmt die Oberfläche der Ozeane auf, wodurch Stürme in zunehmendem Maße....."
Die NGO-Umweltschutz-Organisation "Environmental Defense", über deren Pressekonferenz hier berichtet wird, ist auch sonst nicht bereit, schlimme Irrtümer zuzugestehen.
Sie brüstet sich heute noch, (auf ihrer Homepage nachzulesen) entscheidend am Verbot des DDT zum Einsatz gegen Malaria mitgewirkt zu haben und hat sich damit maßgeblich am "wahrscheinlich schlimmsten Akt von Genozid der Menschheitsgeschichte" beteiligt (Arthur B. Robinson, Chef des Oregon Institute of Science and Medicine)
siehe: http://www.welt.de/data/2005/01/17/389392.html?prx=1
und http://www.novo-magazin.de/64/novo6454.htm
Es bleibt festzuhalten: Die Öklogisten gehen für ihre Ideologie über Leichen. |
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