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hdschulz * Consulter *
Anmeldungsdatum: 27.08.2004 Beiträge: 1014
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Verfasst am: 12.März 2007 15:41 Titel: Re: Finanzen |
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| sydorle hat folgendes geschrieben:: |
| Aber man kann schon Beobachtungen machen, die einem auch niemand ausreden kann: Rueckgang der Gletscher in den Alpen und beinahe ueberall auf dr Welt. Zum Beispiel. |
Das will einem ja auch niemand ausreden. Nur ist das halt nichts einmaliges in der Klimageschichte - auch als Hannibal mit seinen Elefanten über die Alpen kam, waren die weitgehend gletscherfrei und später im mittelalterlichen Klimaoptimum ebenfalls. Zur gleichen Zeit hat man in Grönland Ackerbau betrieben und in Skandinavien Wein angebaut. Eins steht jedenfalls fest: Klimawandel ist die Normalität und in welchem Maße der Mensch den Wandel z. Zt. beschleunigt, weiß niemand.
| Zitat: |
| Auch ein Land wie D oder NL, DK u.s.w. wird das irgendwie verkraften. Was ist aber mit Bangladesch, den Malediven und all den vielen sehr flachen und am Meer gelegenen armen Laendern? DAS ist dann eine Katastrophe. |
Genau das ist der Punkt. Für die grünen Ideologen steht fest, daß die entwickelte Lebensweise und der technische Fortschritt mit den erhöhten CO2-Emissionen am Klimawandel schuld sind. Also liegt für sie die Lösung des Problems eher darin, die Holländer wieder auf Stand von Bangladesch zu bringen, als die Balgladeschis auf den der Niederlande.
Die traurige Konsequenz ist, daß vorhandene Mittel eher für die zweifelhafte angebliche Beseitigung der Ursachen ausgegeben werden (Kyoto-Protokoll) als für sinnvolle Anpassungsmaßnahmen. |
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vander Specialist
Anmeldungsdatum: 18.08.2004 Beiträge: 169 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: 12.März 2007 16:35 Titel: |
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@RvB
"Na vielleicht nimmt Gott doch Einfluss auf unser Wetter... durch 'seine göttliche' extrem CO2 haltige 'Flatulez' auch "vander'sche" Blähungen genannt..."
Hallo,
wir suchen immer nach irgendwelchen Gründen, weil wir der Meinung sind: "wir haben alles im Griff, wir sind so toll, auch mit einem solchen Problem werden wir zum entsprechenden Zeitpunkt irgendwie auch fertig."
Das man sich da nicht täuscht, kann man hier nur sagen...
Alles was auf diesem Planeten geschied, ist das Resultat in aller erster Linie, menschlichen Größenwahns und Großmannsgehabe. Auch Ihre lässig daher gesagte obige Aussage zähle ich hierzu. Es gibt tatsächlich zu viele Wichtigtuer und schulisch geprägte und verdrehte Theoretiker auf dieser Erde. Gott ist absolut Fakt und nur das zählt, alles andere ist für mich, was solche wichtigen Themen betrifft, schlechte Unterhaltung.
Was der Mensch sät, dass genau wird er ernten. Nicht von mir dieses Zitat, wie Kenner sicherlich bestätigen können.
vander |
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RvB Specialist
Anmeldungsdatum: 30.07.2005 Beiträge: 75 Wohnort: München
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Verfasst am: 12.März 2007 17:07 Titel: |
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@vander
Wir brauchen keine Westentaschen-Mullahs, wir brauchen ‚den aufrechten Gang’, und der hat mit Orthopädie nichts zu tun. Und wir brauchen Menschen, die nicht jedes Wort – welches geschrieben steht – wörtlich nehmen. Ganz besonders wenn diese Einseitigkeit sich nur auf bestimmte Worte aus bestimmten (dubiosen) Quellen bezieht.
Wenn Du etwas über Gott wissen willst, dann empfehle ich Dir die Überlieferungen der Sumerer, die zum Grossteil im Alten Testament wiederzufinden sind, zu lesen. Das Neue Testament, die Bibel schlechthin, ist eine Anhäufung von Geschichtsfälschungen und bewussten Abänderungen zum Zwecke des Machterhalts einer Clique und der Verdummung der Menschen. Ginge es nach ‚der Institution Kirche’, gäbe es bis heute keine öffentlichen Schulen!
Alles was auf diesem Planeten geschieht ist primär das Resultat menschlicher Neugier! Raffgier, Intoleranz und Grössenwahn kommt erst danach. Und der Krieg, der Vater aller Technologie, wurde vornehmlich im Nahmen Gottes geführt, auch wenn man dies nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen mag.
Um festzustellen dass wir ‚nicht alles im Griff’ haben bedarf wohl keiner besonderen Schulbildung. Das Problem ist nicht der Normalbürger sondern der Grössenwahn der technischen und geistlichen Elite, zumindest halten sich letztere dafür.
Gott sei Dank ernten wir was wir säen, sonst gäbe es kein Feedback und wir würden dumm sterben... |
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RvB Specialist
Anmeldungsdatum: 30.07.2005 Beiträge: 75 Wohnort: München
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Verfasst am: 12.März 2007 17:11 Titel: |
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sorry, Nahmen Gottes = Namen Gottes...
leider fehlt hier die Möglichkeit Texte nachträglich zu redigieren... |
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vander Specialist
Anmeldungsdatum: 18.08.2004 Beiträge: 169 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: 12.März 2007 18:38 Titel: |
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@RvB
...dem ist nichts hinzuzufügen!
Nur kurz folgendes: "wir stammen nicht vom Affen ab, den aufrechten Gang hatten wir schon immer."
Freundliche Grüsse
vander |
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Brendle Insider
Anmeldungsdatum: 27.11.2002 Beiträge: 610
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Verfasst am: 12.März 2007 19:39 Titel: |
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Hallo vander,
muss Gott wieder für den Mist, den die Menschen produzieren herhalten?
Ist schon bequem zu sagen: da bin ich vollkommen unschuldig: das war Gott! Der lenkt doch alles.
Warum sind Religionsfanatiker immer so feige?
Warum wollen sie keine Verantwortung übernehmen?
Grüße
Brendle |
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Brendle Insider
Anmeldungsdatum: 27.11.2002 Beiträge: 610
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Verfasst am: 12.März 2007 19:43 Titel: |
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zur Unterstützung von RvB´s weisen Worten: http://www.bibelkritik.ch/
Klar, auch hier werden Fehler gemacht. Doch im Großen und Ganzen ist das eine Seite, die das meiste zurechtbiegt.
Grüße
Brendle |
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spanienfan Newbie
Anmeldungsdatum: 27.07.2005 Beiträge: 11
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Verfasst am: 12.März 2007 20:59 Titel: Deutschland und der Klimawechsel zahlen iss geil!!!! |
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| RvB hat folgendes geschrieben:: |
Ein durch Menschen....xxxx gekürzt,Mod.
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xxxx gekürzt, Welchen Sinn soll es ergeben Postings mit kompletten Zitaten zu versehen?
Tun Sie das in einem persönlichen Gespräch ebenso?
Fassen Sie vor einer Antwort immer nochmals "wörtlich" alles zusammen
bevor Sie antworten? / Mod.
Piep, piep wir haben uns alle ein letztes mal lieb, oder was???
Die Deutschen sind anerkannt die Doofsten in Europa aber dafür die Panikmacher Nr.1 in der Welt!
Jammer, jammer, immer mehr Leute jammern über den Klimawechsel und das er doch Realität sei und wir alle in absehbarer Zeit sterben müssten.
Die Holländer müssten auch noch zu uns übersiedeln da sie nasse Füße bekommen werden und und und und und.
Macht das Fernsehgerät oder Radio an..........
Kotz würg, mix mehr mit Lebensfreude. Weghängen??? Ja, kranke und tote Bäume warten auf unsere Stricke!!!
Komischerweise sind das genau die Leute die für frische Brötchen 800 Meter zum Bäcker das Auto benutzen, die mit dem Flugzeug nach, haste nicht gesehen, fliegen???
Die glauben an den Klimawandel und ändern nicht ihre Gewohnheiten, außer dem Jammern natürlich!!!????
Und dann unsere Politpromis.....das iss ja der Hammer, dieses Gesindel predigt Wasser und trinkt teuren Wein!
Dem kleinen Mann, der jeden Tag einige km zur Arbeit fährt,macht man ein schlechtes Gewissen, die schießen mit gepanzerten, 500 Ps Audi V8 über die Autobahn oder bedienen sich einem Sonderflug von Berlin nach Brüssel oder Straßburg zu einer Sitzung der sie nicht beiwohnen ??? Es gibt ja so schöne Hotels die die Freundin gebucht hat!!!
Mit dem was die hohen Herren in Berlin im Jahr verballern, könnten wir Bundesbürger ein ganzes Jahr heizen und dazu Auto fahren!!
Klimawandel gab es schon immer!!!!
Nur unsere Abzockerregierung
(Vorreiter in der Welt!!) und jetzt mit der Honeckerbeauftragten, na, die Überwachung hat sie schon wie in der DDR perfektioniert, versucht das Ganze, und mit Erfolg, in Panik umzuwandeln.
Und was macht der der deutsche Dumm Michel???
Der geht tatsächlich darauf ein und zahlt und zahlt, treu nach dem Motto , ich zahl ja lieber was mehr und weiß es wird alles gut???.
Hallo, hallo Boden an Deutschland, seid ihr denn alle verblödet???
Tipp:
Unsere gesamte deutsche Regierung soll der Teufel, oder besser die islamischen Terroristen holen!
Nur die werden diese Milliarden teuren Versager, wenn dann kein Lösegeld gezahlt wird, schnellstens wieder nach Doofdeutschland zurückschicken!
Ihr, die sich als deutsche Bundesregierung bezeichnet und natürlich nach bestem Wissen ( klar da könnt ihr ja nix dafür) und Gewissen (gut so etwas besitzt ihr nicht) ganz zum Wohl des deutschen Volkes handelt, seid die größten Nestbeschmutzer in der deutschen Geschichte
Und wenn ihr das tätet was ich euch gerne raten würde könnte ich tagelang ncht mehr sitzen. |
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RvB Specialist
Anmeldungsdatum: 30.07.2005 Beiträge: 75 Wohnort: München
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Verfasst am: 12.März 2007 21:28 Titel: |
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@spanienfan
? verstehe nur Bahnhof... ?
Welchen Bezug hat mein Beitrag:
| RvB hat folgendes geschrieben:: |
Ein durch Menschen ausgelöster (lokaler) Klimawandel findet, nach meiner bescheidenen Meinung, primär durch die Zerstörung der Wälder statt.
.... usw. |
zu dem
| spanienfan hat folgendes geschrieben:: |
Piep, piep wir haben uns alle ein letztes mal lieb, oder was???
.... usw. |
Könntest Du mir das mal erklären?
Zu den Panikmachern zähle ich mich noch nicht, oder?
Unbestreitbar ist, dass das Abholzen der Wälder, vom Peloponnes bis zu Gibraltar, kaum einen positiven Einfluss auf (lokale) das Klima hatte, oder will hier einer das Gegenteil behaupten? Mit Panikmache hat das nichts zu tun, das sind schlichte Fakten! |
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vander Specialist
Anmeldungsdatum: 18.08.2004 Beiträge: 169 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: 13.März 2007 11:41 Titel: |
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@brendle
"muss Gott wieder für den Mist, den die Menschen produzieren herhalten?
Ist schon bequem zu sagen: da bin ich vollkommen unschuldig: das war Gott! Der lenkt doch alles."
Hallo,
ne, Gott hält sich da komplett raus, allerdings sicherlich nur solange, bis der Mensch in seinem Größenwahn komplett den Verstand verlieren wird. Dann schreitet er ein, da bin ich mir ziemlich sicher. Die Jenigen, die ein solches Chaos verursachten werden zur gegebenen Zeit ohne Zweifel zur Rechenschaft gezogen, auch da bin ich mir ganz sicher.
Böses, gedeit letztlich nur dort, wo böses Narrenfreiheit erhält bis zum Abwinken. Solange die Menschheit nur die Zuschauerrolle (übrigens der meisten Menschen Lieblingsrolle), spielt, solange wird die Gegenseite sich berauschen und uns überschütten mit ihren widerlichen und übel riechenden Ergüssen ihres Machthungers und ihrer unersättlichen und verlogenen Gier.
Grüsse
vander |
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hdschulz * Consulter *
Anmeldungsdatum: 27.08.2004 Beiträge: 1014
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Verfasst am: 13.März 2007 18:06 Titel: |
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Sehr lesenswerter Essay zum Thema Zukunft des Klimas (und des Menschen) vom Zukunftforscher Matthias Horx:
Warum ich nicht an die Klimakatastrophe glaube
Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx schreibt über den Zusammenhang von Religion und Klimakatastrophe und seinen Glauben an die Adaptionsfähigkeit des Menschen.
WELT ONLINE veröffentlicht seine kontroversen Thesen in einem exklusiven Essay.
Die Zivilisation besteht aufgrund der Duldung der Geologie – fristlose Veränderung vorbehalten. Will Durant
Nun ist es also amtlich. Alle Zweifel sind ausgeräumt, die nörgelnden Kleingeister widerlegt oder als „Klimaleugner“ enttarnt.
Der Mensch, so haben es herrschende Gremien, Regierungen und öffentliche Meinung beschlossen, ist Verursacher einer Erderwärmung, die in ihrer „Gefährlichkeit durch nichts zu übertreffen ist“.
Der IPCC-Bericht vom 1. Februar 2007 brachte den großen Durchbruch des Themas ins öffentliche Bewusstsein. Seitdem marschieren die Bilder in einer nie gekannten Synchronizität über Bildschirme und Titelseiten: Die Zukunft, das sind glühende Feuerbälle, Stürme, und kalbende Gletscher und traurige Eisbären.
Umweltminister Sigmar Gabriel, sprach davon, dass nun „ein Führer der Welt“ gefordert sei. Die Bildzeitung schrieb auf der Titelseite in gigantischen Lettern: WIR HABEN NOCH 13 JAHRE ZEIT! Und einige Tage später: MÜSSEN WIR DEUTSCHEN ALLEIN DIE WELT RETTEN!!!??
Wenn´s ans (deutsche) Weltretten geht, sind keine Zweifel mehr erlaubt. Und genau das ist das Problem. Wir hören einen süßlichen Chor singen, düster, aber gleichzeitig jubilierend. Den Abschlusschor von Berthold Brechts „Die Maßnahme“:
Euer Bericht zeigt uns, wieviel Nötig ist, die Welt zu verändern:
Zorn und Zähigkeit,
Wissen und Empörung.
Schnelles Eingreifen, tiefes Bedenken
Kaltes Dulden, endloses Beharren
Begreifen des Einzelnen und Begreifen des Ganzen:
Nur belehrt von der Wirklichkeit, können wir Die Wirklichkeit ändern.
Waldsterben: eine Erinnerung
Matthias Horx
Vor mehr als 35 Jahren, Im Sommer des Jahres 1981, brachte der SPIEGEL sein berühmtes Titelbild, auf dem rauchende Fabrikschornsteine einen dürren, verkrüppelten Wald überragen.
Seitdem war ein Begriff geprägt: Waldsterben, LE Waldsterben in Frankreich, THE Waldsterben im angelsächsischen Sprachraum. Mindestens einmal pro Jahr wird der neue Waldschadensbericht veröffentlicht. In den Zeitungen findet sich klein auf Seite 3 oder 27 dann immer dieselbe Meldung: „Dem Wald geht es immer schlechter.“ Oder „Wald erholt sich nur langsam“.
Derweil gehen wir wandern, und wie immer ist der Wald grün.
Aber das Waldsterben ist längst unsterblich geworden. Als chronisch neugieriger Journalist und alter Waldgänger (mich treibt es jeden Herbst hinaus in die Pilze) habe ich lange an diesem Thema recherchiert.
Für mich steht heute fest, dass das Waldsterben ein MYTHOS ist.
Ein Mythos, der es allerdings „in sich hat“.
Ist der Wald krank? Ja, so wie alle Organismen „krank“ sind. Der Wald ist ein lebendiges Biotop, in dem ständiger Wandel vorherrscht; Wachsen, Werden und Vergehen.
Bäume haben Alterungs- und Greisenphasen wie Menschen.
Es gibt Umwelteinflüsse: trockene Sommer, nasse Sommer, Schädlingsbefall. Es gibt Fehler der Forstwirtschaft, falsche Pflanzungen auf falschem Boden. Der Wald lebt, weil er vergeht
Die jährliche Messung der Katastrophe misst das Normale – und verkauft es uns als Abnormalität.
Was aber hat das Waldsterben mit dem Klimawandel zu tun?
Beide Phänomene bilden, im Sinne der Kognitionspsychologie, eine KIRCHE.
Da sind zunächst die Katakomben: Jene Ebene unseres Tiefenbewusstseins, mit der die jeweilige Angst unsichtbar verbunden ist. Im Fall Waldsterben ist dies die deutsche (mitteleuropäische) Bindung an den Wald als Mythos- und Lebensraum. Wir Deutschen KOMMEN aus dem Wald, aus dem gewaltigen, finsteren, feuchten, „mütterlichen“ Biotop, das wir in Jahrtausenden genutzt und gerodet haben. Dieses Roden war AUCH eine Zerstörung, eine Schändung, für die wir eine Bestrafung fürchten. (Anders als bei den Engländern, Franzosen, Italienern, die schon vor vier Jahrhunderten ihre Wälder abholzten und soziokulturell andere Wege gingen).
Zweitens der Kirchturm:
die Signal- und Symbolwelt, mittels der sich ein Glaubens-Phänomen im kollektiven Bewusstsein verankert.
Beim Waldsterben kann man die NEGATIVE SELEKTION VON EXTREMEN, den so genannten „Kirchturmeffekt“, besonders gut studieren.
In der Tat gab es in den 70er Jahren Fabriken (die heute längst geschlossen oder saniert sind), die starke SO2-Rauchfahnen freisetzten; so wurden regionale Wälder tatsächlich zerstört, und die Bilder der Baumgerippe gingen durch die Medien.
Die Folge: Noch heute kann niemand durch den Wald gehen, ohne lichte Kronen wahrzunehmen: AHA-Waldsterben!
Gesunder Wald wird hingegen aus unserem Wahrnehmungsraum ausgefiltert. Eine solche Konditionierung unserer Wahrnehmung liegt allen modernen Angst-Syndromen zugrunde: Wenn wir gerade eine Fettleibigkeits-Pandemie „branden“, sehen wir überall nur noch dicke Menschen. Wenn gerade eine „Die-Familie-wird-durch-moderne-Phänomene-zerstört“- Welle durch Land rollt, wirken plötzlich auch die Meiers von nebenan wie ein schrecklich asozialer Haufen...
Drittens: die Priesterschaft. Für die Forst-Lobby, die in der Industrialisierung der 60er Jahre einen massiven Einflussverlust erlebte, war das Waldsterben eine hervorragende Gelegenheit, ihre Interessen zu re-organisieren. Tausende von Förstern, Botanikern, Biologen, Forstwissenschaftler und Waldgurus machten sich auf den Weg in die Wälder; bis heute zählen sie fleißig kranke, gesunde und halbkranke Bäume. Inzwischen ist ein ehernes Ritual daraus geworden, ein Kultus mit etlichen Millionen fest gebundener Gelder, Berichte, Protokolle, Subventionen. Das Waldsterben kann nicht mehr sterben – es ist ein Zombie.
In dieser dreieinigen Architektur – Katakomben, Kirchturm, aktive Priesterschaft - funktionieren alle Epidemien der Angst.
Denken wir an die unzähligen Alarme, die wir in den letzten Jahren durchgemacht haben, und die nur im Deutschen diese wunderbare phonetische Eindringlichkeit und wundersame Experten-Vermehrung erlangten: „Atomtod“ – „Rinderwahn“ – „Vogelgrippe“ – „Feinstaub“ - „Demographische Katastrophe“ – „Krieg der Kulturen“ – „neoliberalistische Globalisierung“ - „Neue Unterschicht“ – „Prekarisierung“.
Gegen die Kathedrale der Klimakatastrophe sind allerdings alle bisherigen Angstepidemien kleine Kirchlein.
Es geht um die Deutungsmacht des mächtigsten aller archaischen Symbole: des Wetters. Jeder Regenschauer ist nun ein Anzeichen.
Jeder milde Winter ein Menetekel. Jeder Sturm ein Armageddon.
Wer DIESE Angst beherrscht und funktionalisieren kann, verfügt über den zentralen Code der Menschheitsängste. Im Namen dieses Traumas haben sich ganze Kulturen in den Abgrund gestürzt. Wie etwa die Maya, deren mächtige Priesterkaste immer blutigere Opferrituale zelebrierte, um die gnadenlosen Wetter- und Naturgötter zu besänftigen.
Der Planet des Wandels
Im dritten vorchristlichen Jahrtausend, nach der kleinen Zwischeneiszeit, lagen die Temperaturen in den Alpen 2 Grad Celsius über den heutigen, weshalb neolithische Wanderer wie der „Ötzi“ die Berge durchqueren konnten (und bisweilen dabei schockgefroren wurden).
Nach 850 vor Christus sanken die Temperaturen stark ab, die Pässe wurden unüberwindbar. Um Christi Geburt wurde es wieder wärmer – in der Blütezeit des römischen Reiches existierte eine dauerhafte Garnisonsverbindung über das Schnidejoch nach Norditalien.
Im Hochmittelalter war es in Zentraleuropa so warm, dass man in Klöstern und Kirchen nur selten fror. In England wurde in großem Maßstab Wein angebaut. Und dann kippte das Klima, wie so oft in der Erdgeschichte: In der „kleinen Eiszeit“ zwischen 1550 und 1750 (Breughels holländische Winterlandschaften, eine gefrorene Themse in London), fror Europa erbärmlich, fielen Ernten aus – der Beginn des 30jährigen Krieges könnte hier eine weitere Ursache finden.
Und in all den Zyklen kamen und gingen die Gletscher, mal sanft, mal polternd, mal langsam, mal abrupt – nur dass vor Jahrtausenden keine dramatischen Fernsehbilder, kommentiert von düsteren Meteorologen in die Wohnzimmer flimmerten. Was für das Klima bestimmter Erdteile gilt, ist im langfristigen planetaren Maßstab noch dramatischer.
Mindestens viermal in der Urgeschichte kam es zu ausgedehnten Wärmeperioden. Vor 400.000 Jahren dauerte die „Global Warming“- Phase 30.000 Jahre. Auch in den letzten 3,5 Millionen Jahren taute die Antarktis, wie der Jenaer Geowissenschaftler Lothar Viereck-Götte anhand von Bohrkernen herausfand, mehrmals auf und wieder zu.
Der Kohlendioxidgehalt, heute das Schlüsselindiz der Global-Warming-These, variierte in all diesen Äonen heftig. Vor einer halben Milliarde Jahren lag er bei 28 Prozent der Atmosphärengase, um dann in mehreren Kaskaden abzufallen. Der Sauerstoffanteil der Atmosphäre lag 300.000 Jahre vor unserer Zeit bei 30 Prozent, fiel dann auf 12 Prozent ab (vor 200.000 Jahren), und stieg dann langsam auf die heutigen 21. Prozent.. Die bittere oder auch befreiende Wahrheit ist: Es gab nie (und wird nie) ein „Normklima“ geben, in dem es ruhig, berechenbar, „nachhaltig“, „stabil“ zugeht. Sagen wir: 25 Grad im Sommer, 35 Zentimeter Schnee im Winter, blauer Himmel mit ab und an einem mäßigen Schauer. Also jenes Wetter, gegen das alle Abweichung als Desaster gedeutet wird.
Klimafaktor Flugreisen
Im Jahre 2005 entdeckte der US-Klimaforscher William Ruddiman bei der Überprüfung langfristiger Klimamodelle eine Anomalie. Vor zehntausend Jahren, so Ruddiman, hätte es nach den astronomischen Zyklen, die das Klima prägen, eigentlich deutlich kälter werden müssen. Als Ursache für die Abweichung machte Ruddiman einen bislang unbeachteten Faktor aus: den Menschen. Aber eben nicht den industriellen, die fossilen Energieträger verheizenden Menschen. Sondern den paläolithischen und frühagrarischen Hominiden. Nur durch gewaltige Rodungen und Holzverbrennung konnten die Kohlendioxidwerte steigen. Und damit eine Abkühlung entlang des sogenannten Milankovitch-Zyklus verhindert werden. „Terraforming“ wurde vor einigen Jahren jener Prozess getauft, bei dem man ganze Planeten klimatisch umformt – eine utopische Technologie, die eines Tages helfen soll, den Mars zu besiedeln.
Aber nun wissen wir, dass Terraforming schon längst betrieben wird. Viele Landschaften sind das Produkt anthropomorpher Wechselwirkungen. Die Abholzung des Mittelmeergebietes hat erst das mediterrane Klima entstehen lassen. Die Reisterassen Fernasiens verstärken schon seit Jahrtausenden das Mikroklima aufsteigender, regenreicher Winde. Die Pflanzenwelt ist der erste große Terraformer des Planeten. Die „Erfindung“ der Photosynthese vor eineinhalb Milliarden Jahren durch die Cyanobakterien (Blaualgen) brachte dem Planeten seine erste Klimakatastrophe – die Luft wurde nun mit Sauerstoff „vergiftet“ - für die damaligen Lebewesen reines Gift.
Vor 530 Millionen Jahren endete die „kambrische Explosion“ – das größte Artensterben aller Zeiten vernichtete 95 Prozent aller Arten.
Das gigantische Massensterben ließ innerhalb kurzer Zeit die Meere umkippen - der Kalziumgehalt des Meerwassers verdreifachte sich.
Für die überlebenden Meeresorganismen ein tödliches Problem.
Doch wie immer blieb die Evolution nicht untätig. Im zähen Wirken von Selektion und Adaption brachte sie den zellulären Mechanismus des „Kalzifizierens“ hervor. Die Meeresorganismen „lernten“, den Kalk auf ihrer Außenfläche zu verhärten. Die Dinosaurier, die eine Viertelmilliarde Jahre lang diesen Planeten dominierten, waren ganz hervorragende Terraformer; nicht so sehr, weil sie mit ihrem Gewicht die Landschaft plattwalzten, sondern weil sie mit ihren Fressgewohnheiten und Dungkapazitäten ganze Ökosysteme formten.
Gerade wenn wir die „Gaia“-Hypothese – die Erde als lebendiger Organismus – ernst nehmen, müssen wir den engen Rahmen homozentrischen Denkens sprengen.
Die Evolution hat auf ihrem langen Weg vom Einzeller zur Intelligenz unendlich viele Technologien erfunden. Warum, muss man ketzerisch fragen, „durften“ die Blaualgen das Nervengift Sauerstoff herstellen, die Dinosaurier den ganzen Planeten umformen – aber Menschen haben gefälligst spurenlos auf diesem Planeten zu leben – in einer ökologischen Null-Nische, oder wie man heute zu sagen pflegt „nachhaltig“?
Was man auch zynisch mit „am besten gar nicht“ übersetzen könnte...
Der unruhige Planet
Anfang der fünfziger Jahre habe ich mich Ende Januar im Sportschwimmbad auf der Margareteninsel in Budapest stundenlang bei 20 Grad gesonnt. Einige Tage später war der Winter zurückgekommen. In alten Chroniken kann man nachlesen: Im Sommer 1304 trocknete der Rhein aus. 1624 blühten um die Weihnachtszeit in Hildesheim Rosen. 1718 regnete es von April bis Oktober nicht ein einziges Mal.
Dennoch sprach kein Mensch von einer bedrohlichen Klimaverschiebung... So schrieb ein Leserbriefschreiber in der WELT am 12. Februar 2002. Die einsame Stimme eines „Klimaleugners“.
Aber gerade deshalb ist diese Stimme so kostbar: Ein kleiner Widerstand gegen einen übermächtigen Wahrnehmungs-Kontext.
Klimafaktor Industrie
Als Systemanalytiker, der sich intensiv mit prognostischen Techniken auseinandersetzt, bin ich zur Überzeugung gelangt, dass sich das Klima nicht wirklich voraussagen lässt. Alle „brute force“ unserer Mega-Computer reicht nicht einmal aus, Regen und Sonnenschein für Kleindettelhausen in 7 Tagen vorherzusagen.
Unser Planet dreht sich exzentrisch um die Sonne.
Die Erdachse unterliegt Unwuchten, die Aktivitäten der Sonne selbst können massive klimatische Auswirkungen haben, auch die Magnetfelder erzeugen Klimaeffekte, Sonnenwinde, kosmische Strahlungen.
Ebenso verändern die auf der Erde lebenden Organismen ständig Wetter und Klima. Beim turbulenten Prozess, den wir „Leben“ nennen, werden unentwegt Substanzen freigesetzt, entstehen Atmungs- und Verdauungsprodukte, die wiederum Rohstoffe für neues, anderes Leben sind.
Evolution ist kreative Abfallwirtschaft.
Der globale Erwärmungsprozess, der sich in den letzten Jahrzehnten abzeichnet, wird eine Erwärmungsphase von vielen sein.
Wir wissen KEINESWEGS, welche Dimensionen er haben wird, wann er sich umkehrt. Die Klimaveränderung setzt unsere Technologien einem starken Evolutionsdruck aus. Exzesse des Energieverbrauchs und der Substanzfreisetzungen, wie sie in der „Rohphase“ der industriellen Zivilisation auftraten, werden beendet, technologische Transformationsprozesse beschleunigt.
Hoffnung auf Innovation
Menschen sind adaptive Wesen. Sie lernen. Sie können Wandel gestalten. Daran glaube ich. Und ich werde diesen Glauben verteidigen, gegen alle dunklen Auguren des Untergangs, gegen alle Hohepriester, die uns im Namen der Schuldhaftigkeit des Menschen von den Kanzeln „finale Maßnahmen“ verkünden. |
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RvB Specialist
Anmeldungsdatum: 30.07.2005 Beiträge: 75 Wohnort: München
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Verfasst am: 13.März 2007 19:50 Titel: |
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@ hdschulz
nach 522 Beiträgen noch soviel Pathos...
| Zitat: |
| Hoffnung auf Innovation - Menschen sind adaptive Wesen. Sie lernen. Sie können Wandel gestalten. Daran glaube ich. Und ich werde diesen Glauben verteidigen, gegen alle dunklen Auguren des Untergangs, gegen alle Hohepriester, die uns im Namen der Schuldhaftigkeit des Menschen von den Kanzeln „finale Maßnahmen“ verkünden. |
Diese hehren Worte unterstreiche und unterstütze ich ohne wenn und aber... vielleicht mit anderen Worten, aber sei's drum, "der Worte sind genug gewechselt, lasst mich auch endlich Taten sehn", besser lasset uns zu Taten schreiten... wider den Auguren wider den Hohepriestern der Dummheit, Intoleranz und Ignoranz.
Grüsse aus Bayern...
Einer neuen Wahrheit ist nichts schädlicher als ein alter Irrtum. Goethe.
Besser ein Armer, der in seiner Vollkommenheit wandelt, als wer verkehrter Lippen und dabei ein Tor ist. Sprüche 19,1 |
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zickenhunter Newbie
Anmeldungsdatum: 16.02.2006 Beiträge: 8
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Verfasst am: 14.März 2007 14:12 Titel: Klimadebakel |
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Liebe Forumsmitglieder,
so wie zur Zeit die klimatische Entwicklung auf unserem Globus dargestellt wird, werden wir diese mit keiner uns möglichen Klimaschutzmassnahme verändern.
Wir können unsere Autos total verbieten, die Kraftwerke komplett abschalten usw. Es wird die Menschen in den wenig hoch entwickelten Ländern nicht davon abhalten, den gleichen Standart zu erstreben wie wir ihn schon haben. Auch wenn wir mit aller Kraftanstrengung eine CO2 Reduzierung von 50% erreichen wird es nicht ausreichen um der Gesamten Menschheit, die weiterhin wächst, ein leben auf gleichem Niveau zu ermöglichen.
Der einzige Weg aus dieser vehängnisvollen Entwicklung wird eine Weltweite Geburtenkontrolle, mit dem Ziel der Reduzierung der Weltbevölkerung auf vielleicht 1 Millarde Menschen sein. Die Probleme die dadurch enstehen werden müssen dann die reichen Nationen lösen, aber es wird die einzige Möglichkeit sein weiterhin auf Dauer in Wohlstand auf diesem Planeten zu leben.
Ích bin ganz sicher kein radikal denkender Mensch, aber ein Aquarium in dem 100 Fische hervorragend leben können, kann ich auch nicht mit weiteren 1000 Fischen auffüllen und dann glauben das das System weiterhin funktioniert. |
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hdschulz * Consulter *
Anmeldungsdatum: 27.08.2004 Beiträge: 1014
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Verfasst am: 14.März 2007 14:54 Titel: Re: Klimadebakel |
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| zickenhunter hat folgendes geschrieben:: |
| ....so wie zur Zeit die klimatische Entwicklung auf unserem Globus dargestellt wird.... |
Darum geht es: Die Darstellung ist falsch. |
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RvB Specialist
Anmeldungsdatum: 30.07.2005 Beiträge: 75 Wohnort: München
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Verfasst am: 14.März 2007 15:05 Titel: |
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@zickenhunter & the rest of the gang...
...schon richtig, wenn nicht weniger geboren werden, müssen mehr sterben!
Aber wer stellt sich vorne an? Sicher nicht die, die sich sonst immer vordrängen
Ich denke dass wir mit dem Überhandnehmen genmanipulierter Ernährung, mit Impfprogrammen und sonstiger genetischer und chemischer Einflussnahme auf die Biologie des Menschen und der Agrikultur, eine perfekte Grundlage für kommende Viren und Bakterien bilden, die dann ein sprichwörtlich 'gefundenes Fressen' vorfinden werden.
Jede Form der Monokultur begünstigt überproportional den Befall durch Krankheiten. Das ist nicht nur in der Agrarwirtschaft so, das lässt sich auch auf die Fauna und gleichermassen auch auf den Menschen übertragen.
Sobald in der Agrikultur genetisch ‚gleichgeschaltete’ Kulturpflanzen weltweit verwendet werden, ist es nur eine Frage der Zeit, bis die entsprechenden Bakterien, Pilze und Viren auf dem Plan erscheinen, die ihrerseits wiederum resistent gegen die Agrarchemie ist. Folge werden Ernteausfälle in biblischer Dimension sein! Und weil kein Nachbau mehr möglich ist, die Geldschneider der Saatgutindustrie haben da ja vorgesorgt, fällt nicht nur eine Ernte aus, sondern alle folgenden. Die technologische Entwicklung ‚neuer’ Pflanzen dauert Jahrzehnte, also wird uns unsere hochgelobte Technologie, die uns in die Schei$$e gebracht hat, da auch nicht wieder herausholen können. In der Not wird man das wenige noch nicht entartete natürliche Saatgut ‚aufgefressen’ haben. Die Konsequenz kann sich wohl jeder ausmalen.
Man muss - im Lichte der Wechselbeziehungen - weder paranoid noch radikal sein um zu dem Schluss zu kommen, dass dies auf lange Sicht nur in die Katastrophe führen kann. Ob diese dann durch einen ‚Big Bäng’ oder durch ‚Leises Wimmern’ begleitet sein wird, ist, so denke ich, nebensächlich.
Auf dem Grabstein der Erde können wir dann lesen:
„Wir haben Profite um jeden Preis gemacht,
und den Preis auch bar bezahlt...“
Ein Optimist ist ein schlecht informierter Pessimist. |
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zickenhunter Newbie
Anmeldungsdatum: 16.02.2006 Beiträge: 8
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Verfasst am: 14.März 2007 15:41 Titel: |
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lieber hdschulz,
warum ist die Darstellung falsch? Meinst du wir können uns immer lustig weiter vermehren und dann, wie im zitierten Aquarium, alle munter und lustig, völlig "grün und umweltbewußt", weiterhin diesen Globus auf Dauer ausbeuten. ) ich muß lächeln. Oder sollte ich besser weinen?? |
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hdschulz * Consulter *
Anmeldungsdatum: 27.08.2004 Beiträge: 1014
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Verfasst am: 14.März 2007 15:57 Titel: |
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| zickenhunter hat folgendes geschrieben:: |
| ...warum ist die Darstellung falsch? Meinst du wir können uns immer lustig weiter vermehren.... |
Warum sollte ich das meinen, wenn ich die Darstellung der augenblicklichen klimatischen Entwicklung auf unserem Globus für falsch halte? |
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RvB Specialist
Anmeldungsdatum: 30.07.2005 Beiträge: 75 Wohnort: München
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Verfasst am: 14.März 2007 16:23 Titel: |
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Das Leben (die Natur)
kennt weder Belohnung
noch Bestrafung,
nur Konsequenzen!
Es ist, n.m.E. unwichtig, ob die 'Darstellung' (der Klimaentwicklung und deren Auslöser) richtig oder falsch ist, eines ist aber sicher nicht falsch, dass die grenzenlose Vermehrung des Menschen - und die damit einhergehende Ausbeutung (Vergewaltigung) des Planeten - Konsequenzen hat, ob im Klima oder anderswo. Die Konsequenzen werden so oder so ‚bitter’ sein. |
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zickenhunter Newbie
Anmeldungsdatum: 16.02.2006 Beiträge: 8
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Verfasst am: 14.März 2007 16:44 Titel: |
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RvB Du bist einer der wenigen die es erkannt haben wohin das "liebet und mehret Euch" führt. Aber wie du siehst, ;-( es gibt differenzierte Meinungen.
Allerdings, wie du schon richtig sagst: die Natur kennt nur Konsequenzen!
Und diese bekommen alle zu fühlen, ob sie nun Recht oder unrecht hatten |
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hdschulz * Consulter *
Anmeldungsdatum: 27.08.2004 Beiträge: 1014
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Verfasst am: 14.März 2007 17:05 Titel: |
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| Zitat: |
| Die Konsequenzen werden so oder so ‚bitter’ sein. |
Das ist die typische theologische Drohung:
Was im Mittelalter Fegefeuer und Höllenqualen waren, ist heute die Klimakatastrophe.
Auch Ketzer, Bannfluch und Ablaßhandel haben ihre Analoga.
Und wer den richtigen Glauben hat, braucht seine Ansichten nicht zu verifizieren.
Die Drohungen mit dem Untergang der Menschheit durch Umweltschäden sind dabei gewissen Moden unterworfen: Stellt sich heraus, daß ein Problem falsch eingeschätzt oder lösbar wurde, wird halt die nächste Sau durchs Dorf getrieben.
Lesen Sie doch mal Bücher aus der Anfangszeit der grünen Ideologie, z.B. "Der stumme Frühling", "Ein Planet wird geplündert", "Ende des Wachstums" etc. Die dort an die Wand gemalten Katastrophenszenarien für die Zeit um die Jahrtausendwende sind samt und sonders nicht eingetreten.
Das soll nun beileibe kein Plädoyer für verantwortungslosen Umgang mit der Natur sein (den unsere Vorfahren und die Naturvölker vielfach bedenkenlos betrieben haben) sondern die Aufforderung, mit Gottvertrauen und Selbstbewußtsein die Probleme anzupacken, auch wenn sich heute noch keine finale Lösung abzeichnet. |
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