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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6866
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Verfasst am: 18.Jun 2006 20:13 Titel: UN-Bericht zur Überfischung |
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Die Weltbevölkerung bedient sich immer mehr an dem Reichtum der Meere und holt derzeit 84,5 Millionen Tonnen Fisch im Jahr auf den Tisch. Das ist mehr als das Vierfache des Konsums von Speisefischen Anfang der sechziger Jahre, warnen das UN-Umweltprogramm (Unep) und die Weltnaturschutzunion (IUCN).
Nach ihrem alarmierenden Bericht hat der Fang beliebter Arten wie Thunfisch, Kabeljau und Schwertfisch im vergangenen Jahrhundert 90 Prozent ihrer Vorkommen in den Weltmeeren getilgt.
52 Prozent aller Fischbestände weltweit werden "voll abgeschöpft". Die Experten schätzen, daß außer dem Fang von 84,5 Millionen Tonnen jedes Jahr weitere 20 Millionen Tonnen Fisch als Beifang in die Netze gehen.
Vom Aussterben bedroht sind auch Tiefseearten, die nur langsam wachsen, sich aber wachsender Beliebtheit bei Gourmets erfreuen. So der Atlantische Sägebauch, der erst nach 32 Jahren geschlechtsreif wird. Ein kürzlich gefangenes Exemplar dieser Art wurde auf 240 Jahre geschätzt.
Opfer neuer Fangmethoden sind auch gefiederte Meeresanrainer: Etwa 300 000 Seevögel im Jahr werden Opfer der Langleinen-Fischerei.
dpa |
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