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Windenergiebranche: Staatliche Hilfen erforderlich!?

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Kerstin1956
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Anmeldungsdatum: 20.04.2006
Beiträge: 48
Wohnort: Cloppenburg

BeitragVerfasst am: 23.Feb 2007 22:29    Titel: Re: Windmühlen brauchen Wind Antworten mit Zitat

binoxio hat folgendes geschrieben::
@Kerstin

es würde mich ja freuen wenn alles so positiv wäre.
Aber die Windmühle kann 5 oder noch mehr Flügel haben sie wird sich nur drehen wenn Wind anschiebt.


Die Technik, von der ich spreche, erzeugt schon ab 2m/s Strom und zwar das FÜNF-fache herkömmlicher Technik. Die Nennleistung wird bereits bei 8 m/s erreicht, das sind knapp unter 30 km/h, als ein normales Windaufkommen, wie man hier in Norddeutschland sagen würde. Daher muß man Amortisationszeiten usw. nun an der neuen Technik messen. Die WKA's der alten Dreiflügel-Technik können einpacken!

Wind kann man sehr gut mit Wasserkraft - zumindet in den Alpenregionen - ergänzen und mit Sonne ggf mt Biogas. Man muß es nur wollen. Im Winter fällt mehr Windenergie an, im Frühjahr und Sommer mehr Wasserkraft, im Sommer noch dazu die Solar-Energie. Solar-Energie verzeichnet übrigens mit das stärkste Wachsum.

Vom Growian reden wir hier nicht, aber mich interessiert, wie diese Behauptung zustande kommt, dass er Arbeitsplätze vernichtet.

Die Befürworter der AKWs sollten sich mal vor Augen halten, was wohl passiert, wenn die Plutonium-Preise ins Unermessliche steigen, oder sie brauchen nur JETZT nach Schweden zu gucken, drei von zehn Kraftwerken stehen z Zt still. Schweden hat leider den Anschluß an alternative Energiequellen verpaßt und - wenn ich es richtig erinnere - erzeugen die 50% ihres Energiebedarfs mit AKWs. Wissen Sie wie lange der Betonmantel um ein AKW hält und ob das Material nicht schon porös ist? Was passiert, wenn ein Extremist ein Flugzeug entführt und es in ein AKW fallen läßt????

Wünsche noch ein schönes WE, werde hier demnächst genauere Meßdaten veröffentlichen.
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Kerstin1956
Newbie


Anmeldungsdatum: 20.04.2006
Beiträge: 48
Wohnort: Cloppenburg

BeitragVerfasst am: 23.Feb 2007 22:56    Titel: Antworten mit Zitat

Roderich Hopp hat folgendes geschrieben::
Werter @ Binoxio
...
Ganz bestimmt nicht vom Weihnachtsmann sondern von uns, dem Stromverbraucher ,der neben Japan weltweit den höchsten Strompreis bezahlt.
...
Roderich Hopp


In Österreich beträgt der Preis je nach Region pro kW/h ab 14,3 Cent, der teuerste Preis ist 18 Cent pro kW/h (bei einer Netzgrundgebühr von 40 Euro/Jahr) und die kleine aber feine Alpenrepublik hat KEIN EINZIGES AKW sondern bestreitet den Energiebedarf aus Wind, Wasser, Sonne und (Wald-)Biomasse.

Warum sind die Energiepreise in Deutschland mit ca 20 Cent so hoch? Vielleicht WEGEN der veralteten AKW-Technik?
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binoxio
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 19.09.2005
Beiträge: 319
Wohnort: Minga

BeitragVerfasst am: 23.Feb 2007 22:59    Titel: wo der Wind weht Antworten mit Zitat

Zitat Roderich Hopp:
Dieser erzeugte Strom wird genauso wie der, rund um die Uhr = 24 Std. erzeugte Strom der AKWS, und der anderen Kraftwerke in ein Netz eingespeist wo er solange fließt bis er für den Verbrauch abgerufen wird.
Zitat Ende.

Ihre Überlegungen in Ehren, aber der Strom fließt nur so lange auch welcher eingespeist wird, richtig ?
Er kann keinesfalls beliebig lange fliesen, was man irrtümlich ihrer Schreibweise entnehmen könnte.
Also noch mal, kein Wind = kein Strom, auch richtig ?
Wo soll dann der Strom herkommen ohne Wind, wohl doch wieder vom AKW oder anderen windsicheren und sonnensicheren Anlagen.

Ich wohne in einer Wohnanlage mit rund 600 Eigentümern und habe den Antrag gestellt auf ein BHKW umzustellen, im kommenden Frühjahr soll es soweit sein dass unser Heizwerkbetreiber ein passendes Angebot macht.
Ob es dann mit Biogas oder Pellets oder Rapsöl betrieben wird kann ich noch nicht sagen.
Aber Wind und Sonne fallen ganz sicher aus.

Im Übrigen bin ich nach wie vor der Überzeugung dass die Wind- und Sonnenanlagen nur dem Betreiber und dem Hersteller von Nutzen sind.

wünsche Ihnen ein erholsames Wochenende
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binoxio
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 19.09.2005
Beiträge: 319
Wohnort: Minga

BeitragVerfasst am: 23.Feb 2007 23:21    Titel: rosiges Österreich Antworten mit Zitat

Hier ein Auszug aus dem Nachbarland Österreich und seiner Stromwirtschaft:

Versorgungssicherheit ist nicht selbstverständlich
Österreichs hoher Standard bei der Versorgungssicherheit ist jedoch keine Selbstverständlichkeit, sondern das Ergebnis umsichtiger Planung und intensiver Arbeit.

Doch heute leben wir sowohl bei der Netzinfrastruktur als auch in der Produktion von den Reserven der Vergangenheit. So wandelte sich Österreich, das seit Jahrzehnten ein Strom-Nettoexporteur war - d.h. im Land wurde mehr Strom erzeugt als verbraucht – in den letzten Jahren zu einem Strom-Importland (2003: 5.600 Gigawattstunden). Der Grund dafür: Der Stromverbrauch stieg im Mittel der letzten Jahre um 2,4 Prozent pro Jahr – 2003 sogar um 3,2 Prozent. Und wenn sich diese Entwicklung fortsetzt, wird der Importsaldo weiter signifikant steigen. So wird - unter der Annahme eines weiteren Verbrauchswachstums von 2,2 Prozent pro Jahr, der geplanten Außerbetriebnahme von Kraftwerken sowie der Konsequenzen aus der Umsetzung von EU-Richtlinien auf die inländische Stromproduktion - bis 2010 ein zusätzlicher Kapazitätsbedarf von rund 3.000 Megawatt entstehen. In Anbetracht von Zeitspannen von fünf bis zehn Jahren, die es dauert, bis eine Kraftwerksanlage in Österreich ans Netz gehen kann, besteht also bereits heute akuter Handlungsbedarf.

Also lange nicht so positiv wie von Kerstin dargestellt, die kaufen sogar Atomstrom. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen dass Atomstrom vom Wasserkraftstrom zu unterscheiden ist. Es sei denn eine ganz extra Leitung ist dafür vorhanden, das wäre dann Luxus pur.

Österreich hat den Vorteil der Berge für Wasserkraft, so lange die Gletscher bestehen. Aber den Nachteil der Berge wenn es um Strassenbau geht, aber das ist ja , so denke ich, allgemein bekannt.

Gruß

Binoxio
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tifinaa
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 19.11.2003
Beiträge: 1177

BeitragVerfasst am: 24.Feb 2007 6:10    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ihre Überlegungen in Ehren, aber der Strom fließt nur so lange auch welcher eingespeist wird, richtig ?


Falsch, Strom fließt nur wenn ein Abnehmer vorhanden ist. 100 Kraftwerke - die Turbinen laufen leer wenn sich nicht irgendwo eine Glühlampe befindet.

Deshalb sind in den Kraftwerken auch immer nur so viele Turbinen am Laufen wie Leistung abgefordert und somit eingespeisst werden kann.

t.
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Kerstin1956
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Anmeldungsdatum: 20.04.2006
Beiträge: 48
Wohnort: Cloppenburg

BeitragVerfasst am: 24.Feb 2007 10:28    Titel: Re: rosiges Österreich Antworten mit Zitat

binoxio hat folgendes geschrieben::
Hier ein Auszug aus ....


Und der größte Windkraftbetreiber Österreichs, die WEB, betreibt Windkraftanlagen/-Parks in ganz Deutschland und Frankreich, sowie ein Wasserkraftwerk bei Heidelberg. Damit ist doch wohl klar, dass Österreich auch Windkraft aus D. importiert!

Zitat:


Österreich hat den Vorteil der Berge für Wasserkraft, so lange die Gletscher bestehen. Aber den Nachteil der Berge wenn es um Strassenbau geht, aber das ist ja , so denke ich, allgemein bekannt.

Gruß

Binoxio


Es wäre schlimm um die Gletscher bestellt, wenn es wirklich so wäre, dass sie abschmelzen und damit Wasserkraft entsteht.

Die Wasserkraft kommt von den abschmelzenden Schneemassen in den Bergen im Frühjahr, dem natürlichen Regenwasseraufkommen sowie von der Donau und selbst die Trinkwasser-Fernleitungen, die die Stadt Wien versorgen, sind mit Turbinen für Wasserkraft ausgestattet.
Das macht eben das natürlliche Gefälle der Leitungen aus!!
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Kerstin1956
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Anmeldungsdatum: 20.04.2006
Beiträge: 48
Wohnort: Cloppenburg

BeitragVerfasst am: 24.Feb 2007 10:31    Titel: Re: wo der Wind weht Antworten mit Zitat

binoxio hat folgendes geschrieben::


Ich wohne in einer Wohnanlage mit rund 600 Eigentümern und habe den Antrag gestellt auf ein BHKW umzustellen, im kommenden Frühjahr soll es soweit sein dass unser Heizwerkbetreiber ein passendes Angebot macht.
Ob es dann mit Biogas oder Pellets oder Rapsöl betrieben wird kann ich noch nicht sagen.


Das neueste Heizmaterial ist miscanthus (Chinaschilf), welches leider noch nicht in nennenswerten Mengen produziert wird. Zur Zeit werden nur die Rhizome für den Anbau vermarktet und Bauern in ganz Europa reissen sich drum.
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WillyWichtig
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Anmeldungsdatum: 10.05.2004
Beiträge: 272

BeitragVerfasst am: 24.Feb 2007 16:40    Titel: Antworten mit Zitat

@kerstin1956

Zitat:
Die Technik, von der ich spreche, erzeugt schon ab 2m/s Strom und zwar das FÜNF-fache herkömmlicher Technik.


Welche Technik ist dies?

MFG, WillyWichtig
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Kerstin1956
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Anmeldungsdatum: 20.04.2006
Beiträge: 48
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BeitragVerfasst am: 24.Feb 2007 20:22    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Willy Wichtig.
Ich melde mich noch mit GENAUEN, aktuellen MESSDATEN, sobald ich sie vorliegen habe.
Bisherige Messungen anhand eines Prototyps waren SENSATIONELL laut Hersteller.
Liebe Grüße
K.
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Kerstin1956
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Anmeldungsdatum: 20.04.2006
Beiträge: 48
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BeitragVerfasst am: 24.Feb 2007 20:27    Titel: Re: rosiges Österreich Antworten mit Zitat

binoxio hat folgendes geschrieben::

Österreich hat den ..


Hab da noch die Pumpspeicherwerke vergessen, die es in allen hügeligen Regionen (Harz, Alpen, Ostdeutschland) gibt bzw geben kann.

http://de.wikipedia.org/wiki/Pumpspeicherkraftwerk

Diese Technik ist sinnvoll, da man mit billigem Nachtstrom das Wasser hochpumpen kann und mit der Wasserkraft tagsüber Bedarfsspitzen abdecken kann.

Hat überhaupt nichts mit Schmelzwasser zu tun.
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Kerstin1956
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Anmeldungsdatum: 20.04.2006
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BeitragVerfasst am: 24.Feb 2007 20:43    Titel: Re: wo der Wind weht Antworten mit Zitat

binoxio hat folgendes geschrieben::

Ich wohne in einer Wohnanlage ..


Lieber Binoxio,

bei dem erwähnten Blockheizkraftwerk - sofern Sie es mit Pellets betreiben wollen - brauchen Sie
1.) riesige Lagerräume für das Brennmaterial jedenfalls für eine Wohnanlage mit 600 Eigentümern /Bewohnern?
2). zuverlässige Lieferanten / Transportwege.

Sie machen sich von den Pelletspreisen abhängig und indirekt von den Preisen für die Transporte. Wenn in 15-20 Jahren der Preis für Dieselkraftstoff ins unermeßliche steigt, dürfen Sie dann auch noch für die Anlieferung mehr bezahlen.
Diese Form der Heizung mit Festbrennstoff ist angebracht z B bei Landwirten/Forstbesitzern, die auf ihrem eigenen Land das Heizmaterial anbauen.
Zum Beispiel Herr Wolfgang Löser: (Link)
http://www.arge-ja.at/loeser.html


Es bleibt dabei dass Sie beim Blockheizkraftwerk den Energierohstoff, egal ob Pellets, Rapsöl oder Biogas, zukaufen müssen, und sich damit von den Preisen der Lieferanten abhängig machen.

Eine WKA kaufen Sie jetzt und dann amortisiert sie sich über die Jahre.

Und regelmäßige Wartungskosten und Reparaturen sowie Schornsteinfegergebühren etc. werden ja wohl auch beim Blockheizkraftwerk fällig, oder glauben Sie, dass das Ding kostenfrei läuft?


Daher meine Meinung: Nicht mit ideologischen Scheuklappen rumlaufen, alle Folgekosten berücksichtigen, Energie-Formen sinnvoll mischen.

Es gibt keine Ideallösung für alle, das muß man individuell beurteilen.

Liebe Grüße
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Roderich Hopp
* Ehrenmitglied *


Anmeldungsdatum: 17.05.2004
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BeitragVerfasst am: 24.Feb 2007 23:00    Titel: Antworten mit Zitat

Werte @ Kerstin !

Ihren letzten Aussagen nach zu urteilen scheinen Sie im Bereich erneuerbarer Energien insbesondere in Windkraftanlagen involviert zu sein.
Die von Ihnen hier aufgeführte Technologie ist auch mir bekannt und sie ist so neu nicht, wenn auch in den 70igern fünf und mehr- flügelige Windräder, zwar nicht in den heutigen Dimensionen, mit Erfolg in den damaligen Einsatzbereichen eingesetzt wurden.
Das man damit mal Strom macht und die Dinger mal bis zu 150 m hoch sein könnten, hat man damals noch als Spinnerei abgetan.
Denkansätze in dieser Richtung gibt es schon seit Mitte der 60 iger Jahre.

Nur Ihren Aussagen in Bezug auf BHKWs muss ich widersprechen weil Sie da Dinge schreiben die so nicht ganz richtig sind wie z.B. Abhängigkeit, Schornsteinfeger??? u. a.
Es ist sicher richtig dass auch eine Windkraftanlage Kosten verursacht die nicht ganz unbeträchtlich sind.
Es ist aber auch richtig das ein BHKW neben Strom auch thermische Wärme erzeugt, die je nach Betriebsmittel, sei es Öl oder Biomasse ( Pellets ) um bis zu 35 % höher liegt wie die Erzeugung von Strom und sich bei entsprechender Planung auf jeden Fall rechnet, da thermische Wärme immer teurer wird.
Ich kann Ihnen gerne Wirtschaftlichkeitsberechungen und Geschäftsmodelle vorlegen die eine bankengeprüfte (europäische Großbanken und PWC als Wirtschaftsprüfungsunternehmen) Rendite von durchschnittlich 43 % p.a. auf das eingesetzte Kapital und auf die Laufzeit nachweislich erwirtschaften.
Dahingehend, dass man Energieformen sinnvoll mischen muss… ich gehe mal davon aus dass sie erneuerbare Energien gemeint haben, stimme ich Ihnen uneingeschränkt zu .
Eines von mehreren Alleinvertretungsmerkmalenz. B. unserer Konzeption ist u.a. die Garantie des Ölpreises über den gesamten, evtl . erforderlichen Finanzierungszeitzraum von 7 oder bis 10 Jahren.
Dies ist auch einer der Gründe warum dieses Konzept kundenabhängig von namhaften Banken problemlos finanziert wird.
Mit freundlichen Grüßen

Roderich Hopp
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Kerstin1956
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Anmeldungsdatum: 20.04.2006
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BeitragVerfasst am: 24.Feb 2007 23:48    Titel: Antworten mit Zitat

Bezüglich "Schornsteinfeger" - der auch Emissionsmessungen durchführt!!!

Was ist mit den Abgasen / Emissionen eines Blockheizkraftwerkes?

http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Bhkw_schema.png

Da gibt es doch sicherlich ein Emissionsaufkommen, oder irgendetwas, wie bei jeder Verbrennung?

Leider ist bei Wikipedia oder in den mal eben schnell bei google recherchierten Quellen kein Hinweis zu finden wie es darum steht.
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Roderich Hopp
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Anmeldungsdatum: 17.05.2004
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BeitragVerfasst am: 25.Feb 2007 9:34    Titel: Antworten mit Zitat

Ein mit Pflanzenöl betriebenes BHKW ist CO² neutral und damit umweltfreundlich !

Des Weiteren sind entsprechende ( Feinstaub ) -filter eingebaut.
Zumindest machen das die uns bekannten führenden Hersteller.

Mit freundlichen Grüßen

Roderich Hopp
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Kerstin1956
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Anmeldungsdatum: 20.04.2006
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BeitragVerfasst am: 25.Feb 2007 10:49    Titel: Antworten mit Zitat

Roderich Hopp hat folgendes geschrieben::
Ein mit Pflanzenöl ...


Ich habe diese Aussage, dass nachwachsende Rohstoffe CO2-neutral sind, schon mal gehört. Nur bezweifle ich die Kalkulationen. Die Leute, die das behaupten sagen eine Pflanze nimmt im Laufe ihres Lebens so viel CO2 auf, wie sie beim Verbrennen freisetzt.

Nach meiner Einschätzung wird am meisten C02 im Winter freigesetzt, wenn die Heizungen auf Hochtouren laufen. Dann ist aber keine Vegetationsperiode, ergo wird das CO2 erstmal nicht wieder abgebaut, sondern, so vermute ich, in der Luft gespeichert, vom Regenwasser ausgespült und im Boden gespeichert. Daraus entsteht saurer Regen, saure Böden, saure Flüsse.

Siehe dazu ein Artikel: Saurer Regen, eine Folge der Störung hydrogeochemischer Kreisläufe

http://www.springerlink.com/content/x437364586m327p7/


Zitat:

Abstract The occurrence of acid precipitation in regions of the northern hemisphere results from the anthropogenic disturbance of cycles that couple land, water and atmosphere. The oxidation of C, S and N resulting mostly from fossil fuel burning rivals oxidation processes induced by photosynthesis; the acidity of rain is a consequence of these redox processes in the atmosphere and in the rain. In evaluating the impact of aqueous acidity upon the environment and vice versa, it is essential to distinguish between free H+ acidity and the H+ reservoir (base-neutralizing capacity). The acidification of lakes, streams and soils is influenced by hydrology, biota, geology and weathering rates.


Also, im Winterhalbjahr regnet es viel, das CO2 wird nicht von den Pflanzen aufgenommen, sondern in die Böden und Flüsse eingetragen - stimmt's?

Zweites Problem: bei jeder Verbrennung werden giftige Dioxine freigesetzt. Diese sind für Menschen und Tiere giftig und werden in der Nahrungskette angereichert (z B in fettem Fisch) und von Menschen aufgenommen

http://www.bernd-leitenberger.de/dioxine.shtml
Nach dem Artikel entsteht bei einer Holzheizung ein enormer Anteil an Dioxinen im Vergleich zu anderen Heizungen und man sollte sich fragen, ob die Blockheizkraftwerke 800 Grad erreichen, um die Dioxine wieder zu zersetzen.
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binoxio
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Anmeldungsdatum: 19.09.2005
Beiträge: 319
Wohnort: Minga

BeitragVerfasst am: 25.Feb 2007 20:21    Titel: Orkan Antworten mit Zitat

hier noch mal ein kleiner Beitrag über die Wirtschaftlichkeit einer WKA.


http://www.bwl-bote.de/20040725.htm


Noch ein paar Fragen:

Was passiert eigentlich bei Sturm oder Orkan mit der WKA ?

Wird dieselbe dann abgeschaltet ? ab wieviel m/s ?
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Roderich Hopp
* Ehrenmitglied *


Anmeldungsdatum: 17.05.2004
Beiträge: 947
Wohnort: Dorum-Mulsum

BeitragVerfasst am: 25.Feb 2007 20:47    Titel: Antworten mit Zitat

@. werte @ Kerstin !

Pflanzenöle geben beim Verbrennen nur die Menge an CO² ab die die Pflanze während ihres Lebenszyklus u.a. durch Assimilationsvorgänge eingespeichert hat.

Da gibt es auch keine Kalkulationen ,dies sind ganz einfach Fakten die durch die „Chemie „ nachgewiesen und gewissen naturwissenschaftlichen Regeln unterworfen sind. Da kann dann, wenn falsche Zahlen wiedergegeben werden eigentlich nur von Mauschelei gesprochen werden.
Aber bitte was hat das mit vermehrten CO² Ausstoß im Winter zu tun weil da eben aufgrund der Temperaturverhältnisse vermehrt geheizt wird. ?
Dies mag für alle Heizungen gelten die mit fossilem Heizöl und mit Gas betrieben werden, gilt aber sicher nicht für PBHKWs und solarthermische Anlagen die neben Strom auch thermische Wärme erzeugen und auch nicht für PV- Anlagen, die im Winter in unserem Breitengraden nur geringe Wirkungsgrade haben.
Egal ob es im Winter oder im Sommer regnet, Pflanzen nehmen nur einen Teil CO² über die Wurzeln auf alles andere geschieht über den Vorgang der Assimilation, dies gilt auch z. B. für bestimmte Einzeller und Algen im „ Wasser. „.

Das bei jeder „Verbrennung „ Dioxine „ freigesetzt werden ist eine kühne Behauptung ihrerseits und absoluter Unsinn.
Wen dem so wäre, würden Sie schön längst an einer Dioxinvergiftung gestorben sein, denn in Ihrem Körper laufen zeitlebens Verbrennungsvorgänge ab, bei dem Einem schneller, bei dem Andern eben verdammt langsam. Deshalb gibt es auch aus diesem Grund dicke und dünne Menschen.

Dioxine bilden sich in der Regel dann wenn bestimmte chemische Verbindungen vorhanden sind und diese bei einem Verbrennungsvorgang durch Wärme ( Feuer ) asymmetrisch und nicht geordnet verlaufen, insbesondere dann wenn sie toxisch und dazu noch aufgrund ihrer Molekularstruktur nicht kongruent sind ,oder wenn sie bei der Umwandlung von Masse zu Energie in der Prozessbildung durch sog. Vermeidfaktoren (Temperaturen )beeinträchtigt werden.
Siehe auch ihr Link.

Auch sind die hier gemachten Angaben nicht objektiv. Die Statistik in Fundort verschweigt z.B., dass im Zigarettenrauch außer Dioxin noch über 4000 andere, für den menschliche Organismus schädliche chemische Verbindungen nachgewiesen sind, darunter 73 karzinogene, die in ihrer Wirkung auf den menschlichen Organismus weitaus gefährlicher sind.
Dasselbe gilt in anderen Größenordnungen , und zum Großteil für den Menschen noch belastender, für benzinbetriebene Otto- und Dieselmotoren.
Der Autor bleibt auch den Nachweis schuldig wie er zu den 140 ngm³ bei Holz kommt.
Bei getrocknetem Holz wie es aufgrund von DIN für Pellet- und Scheitholzanlagen vorgeschrieben ist können sie die freiwerdenden Dioxinwerte in einer 10er Potenz reduzieren.
Da nehmen sie mit einem Kaugummi mehr auf.
Vor allem sind die freiwerdenden Dioxine beim Verbrennen von Holz aufgrund ihrer geringen Giftigkeit in einem stinknormalen Baumarktofen ungefährlicher wie die z.B. aus Otto- und Dieselmotoren ausströmenden Dioxinverbindungen. Sofern sie gut getrocknetes Holz verwenden.
Oder haben Sie in alten Chroniken mal gelesen, das in Zeiten wo in Großstädten wie Paris und London außer mit Torf fast ausschließlich, und wegen des raschen Bedarfs mit überwiegend grünem Holz geheizt wurde, unerklärliche Massensterben aufgetreten sind?
Meist sind die Menschen an ihrem selbst produzierten Gestank erstickt oder an Epedemien aufgrund mangelnder Hygiene gestorben und weil,s Holz grün war hat es nach Schwefel gestunken.
Dieser Geruch war sicherlich erträglicher wie der Geruch der menschlichen Fäkalien die man einfach auf die Straße kippte. Vor allem in lauen Sommernächten.

Ihr letzter Satz in Ihrem Posting ist polemisierend und der Sache als solches nicht dienlich.

Im Bezug auf ihre Aussage .. Holzheizungen stoßen gegenüber anderen Heizungen einen ernormen Anteil an Dioxin aus.. sollten sie den von Ihnen zitierten Bericht genau lesen und die Dioxine die beim Verbrennen von Holz entstehen, in ihrem Giftgrad vergleichend, z.B. mit Zigarettenrauch darstellen.
Denn bei einem normalen Verbrennungsvorgang werden nur die aufgenommenen Dixonanteile frei die noch im Holz nach Umwandlung vorhanden sind.
Holz oder Bäume haben neben den bekannten Eigenschaften auch die Möglichkeit bestimmte toxische Verbindungen, u. a. natürliche Dioxine die sie über Assimilation oder aus dem Erdreich aufnehmen, zu mildern.
Dasselbe gilt auch für Pflanzenöle mit denen in der Regel PBHKWs betrieben werden.
Mit freundlichen Grüßen

Roderich Hopp
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Kerstin1956
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Anmeldungsdatum: 20.04.2006
Beiträge: 48
Wohnort: Cloppenburg

BeitragVerfasst am: 26.Feb 2007 0:14    Titel: Antworten mit Zitat

@binoxio

Der Artikel wurde zuletzt 2004 aktualisiert, wir schreiben jetzt 2007.

Die Wirtschaftlichkeitsberechnungen einer "WKA" - damit sind wohl die Vestas-Anlagen gemeint, obwohl diese Angabe völlig fehlt - müssen wegen der neuen Technik aktualisiert werden. Ich sagte ja bereits, die alten Dreiflügel-Anlagen können einpacken.

Mehr dazu später.

Abschaltungen bei Sturm gibt es bei der neuen Anlage laut Hersteller nicht. Bisherige Messungen anhand Prototyp haben die fünffache Effektivität gegenüber herkömmlicher Technik ergeben.

Meßdaten folgen sobald wie möglich. Ich wiederhole mich NICHT noch einmal, sonst steigt mir der freundliche Moderator auf's Dach.
Also, bitte um Geduld.

MfG
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WillyWichtig
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 10.05.2004
Beiträge: 272

BeitragVerfasst am: 26.Feb 2007 15:40    Titel: Antworten mit Zitat

Kerstin1956 hat folgendes geschrieben::
Lieber Willy Wichtig.
Ich melde mich noch mit GENAUEN, aktuellen MESSDATEN, sobald ich sie vorliegen habe.
Bisherige Messungen anhand eines Prototyps waren SENSATIONELL laut Hersteller.
Liebe Grüße
K.


Liebe Kerstin9156,

ich interessiere mich NICHT für irgendwelche Messdaten, sondern lediglich für die angewandte TECHNIK.

Also, raus damit
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binoxio
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 19.09.2005
Beiträge: 319
Wohnort: Minga

BeitragVerfasst am: 26.Feb 2007 16:03    Titel: 1-, 2-, 3- und nun 5 flügelig ? Antworten mit Zitat

also liebe Kerstin was ist mit der Technik ?

Letztendlich scheint mir nicht die Zahl der Flügel ausschlaggebend zu sein sondern wieviel von der Kraft des Windes umgesetzt werden kann.

Und das ist meiner Meinung nach von der Fläche welche im Angriffsfeld des Windes liegt abhängig und vom Gewicht und der Reibung der bewegten Massen, keinesfalls von der Zahl der Flügel. Das sagt mir meine Logik.

Man kann doch kaum erwarten dass sich der 5flügler Entwickler mehr Gedanken gemacht hat als seine Vorgänger mit 1, 2 und 3 Flügeln.

Bei gleicher Kraftfläche ist sicher nicht zu erwarten dass die Zahl der Flügel etwas ändert.

Bin kein dipl. Ing., aber wenn einer hier ist, bitte melden.

Gruß Binoxio
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