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GM&P Mod. Team Insider

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 654
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Verfasst am: 17.Okt 2006 6:00 Titel: Wir retten die Welt zu Tode |
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Pressemitteilung von: Campus Verlag
Obwohl der Westen Milliarden Dollar in die Entwicklungshilfe investiert, stehen die meisten der mit Hilfsmaßnahmen bedachten Regionen keineswegs besser da als zuvor. Am 12.10. erscheint das Buch des renommierten amerikanischen Entwicklungsexperten William Easterly „Wir retten die Welt zu Tode. Für ein professionelleres Management im Kampf gegen die Armut“ – eine kritische Bestandsaufnahme der Arbeit von Weltbank, WTO und Co. und ein engagiertes Plädoyer für einen Kurswechsel in der Entwicklungspolitik. Der Kritiker von Jeffrey Sachs und anderen Verfechtern großer – meist ineffektiver – Pläne zur Armutsbekämpfung befürwortet kleinere Maßnahmen, die sich konkret an den Bedürfnissen und Möglichkeiten vor Ort orientieren und zur aktiven Selbsthilfe in überprüfbaren Schritten führen.
William Easterly ist Professor für Ökonomie und Afrikastudien an der New York University, wo er das Development Research Institute leitet. Er promovierte am MIT, arbeitete 16 Jahre für die Weltbank, und war u.a. am Institute for International Economics und am Center for Global Development tätig. |
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hdschulz Insider
Anmeldungsdatum: 27.08.2004 Beiträge: 953
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Akimo User gebannt
Anmeldungsdatum: 14.01.2006 Beiträge: 319
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Verfasst am: 18.Okt 2006 8:11 Titel: |
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jeder, der was von sich hält oder es glaubt, übernimmt ne wichtige Funktion als Botschafter der armen "Negerlein"....Warum eigentlich ist es nicht so, das so ein Mensch,der 100 Mio hat, nicht einfach 50 davon spendet. Sondern solche verlogenen Posten bekleidet....
Wer glaubt schon, das die Mrd irgendwas bringen? Jeder weiß, das riesige Gelder in Wasserkopf und Korruption versacken.....
Warum nimmt die Weltgemeinschaft nicht einfach diesen Regierungen die Waffen und das Geld ab, legt die schlimmsten um und richtet eine Regierung ein, die brutal überwacht wird. In Kolonialzeiten ging es den Menschen doch auch besser...
Jeder weiß, wie verlogen und verkommen dies ganze Spenderreiterei ist.
Der Clou sind die Firmen, die mit Ihre Drecksprodukten noch Werbespenden eintreiben wollen. Aud die Tränendrüse drücken, damit man Ihren Plunder kauft. Schlimmer als die, die Kinder als Werbemittel nötigen und vergewaltigen......Ein verlogenes und verkommenes Pack....
Es bringt in solchen Ländern nie was..Die topfen sich die Taschen voll, weil es Diktaturen sind, die alle Gelder nur für die Clique sammeln..Oder den selben Stamm. Wer da nicht mit eisernen Besen auskehrt der soll sich weiter einspinnen . Nix mit Frieden...Dafür soll man erstmal das Geld nehmen......Waffen kaufen, die Regierung wegpusen und eine Demokratie einführen. Kostet wenig und ist effektiv..... |
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dirkabe Newbie
Anmeldungsdatum: 08.01.2006 Beiträge: 8
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Verfasst am: 18.Okt 2006 10:11 Titel: |
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Prof. Easterly sucht bei Weltbank, WTO & Co. sicherlich an der richtigen Stelle. Diese unglaublichen Dramen, die sich ständig vor unseren Augen abspielen, entstehen nicht zufällig.
@akimo,
das große "Wegpusten" findet vielerorts, gerade in Afrika, bereits seit
geraumer Zeit ständig statt. Nur dass die Interessenvertreter, die für
reichlich Waffen und Minen sorgen, sich im Dunklen aufhalten, wo wir sie nur mit größter Mühe erkennen können.
Eine Marionette "pustet" seinen Vorgänger weg und alles bleibt wie es war.
Wie soll denn bei den vor Ort vorhandenen kulturellen Strukturen und
Bildungsvoraussetzungen nach Deiner Meinung Demokratie funktionieren?
Statistische Informationen über alle Länder der Welt findest Du auf dem CIA-Server im öffentlichen Bereich (CIA Factbook). Das ist eine interessante Lektüre.
Weiterhin sind diverse Namen, Zahlen, Fakten und Mechanismen der Herrscher und Ausbeuter zB. in den hervorragenden Werken von JEAN ZIEGLER benannt.
Also: Es ergeht die Bitte von mir an Dich, zunächst eine breite Basis aus spezifischem Wissen zu schaffen, bevor mit Kanonenbootdiplomatie die beliebeig substituierbaren "Herrscher" mitsamt Gefolge "weggepustet" werden. Inselwissen ist bei der Bearbeitung komplexer Sachverhalte eher hinderlich als konstruktiv. Denn es könnte sein, dass Du mit schönster Präzision schlicht die falschen Figuren wegpustest und lediglich Not gegen Elend austauscht. An den aktuellen Rahmenbedingungen wirst Du dadurch NICHTS ändern, eher diese verheerende Dynamik weiter anheizen.
Erkenntnisreiche Recherche wünscht
dirkabe |
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Brendle Insider
Anmeldungsdatum: 27.11.2002 Beiträge: 575
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Verfasst am: 18.Okt 2006 12:55 Titel: |
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Hallo,
es gibt nur eine Entwicklungshilfe die funktioniert: die Hilfe zur 'Selbsthilfe.
Also Möglichkeiten schaffen, die den Einheimischen (der Bevölkerung!) Möglichkeiten bietet, selbst zu produzieren und damit sich zu ernähren, bzw. zu verdienen.
doch 80 % der EH ist ein Schmieren der Häuptlinge und Monarchen. dieses Geld fließt entweder zurück in die Waffen- und Luxusgüterindustrie oder wird in der Schweiz geparkt.
Der Schrei nach mehr Geld ist nur von den Mächtigen der Entwicklungsländer nach weiterer Auffüllung ihrer Kassen.
Sie reagieren stinksauer, wenn man nicht Geld sonder Hilfe sendet.
Die Bevölkerung hat nichts davon.
Wie wirksam Entwicklungshilfe sein kann erkennt man am Hilfswerk von Böhm in Äthiopien.
Doch das bringt unseren Multis nichts.
Grüße
Brendle |
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Henri IV Newbie
Anmeldungsdatum: 16.06.2005 Beiträge: 20
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Verfasst am: 18.Okt 2006 17:55 Titel: |
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Im Gegensatz zu den meißten Besserwissern wie unsere rote Heidi W.-Z. war ich selbst 18 Monate im ärmsten Teil Afrikas. Meine Erfahrungen lassen sich kurz zusammenfassen:
1. Die Auslandsschulden dieser Staaten entsprechen ziemlich genau den Auslandsguthaben ihrer Herrscher. Wer Schulden streicht, legitimiert die Korruption.
2. Über 90% der Entwicklungshilfe sind Exportförderung und Waffenhandel. Exportförderung hilft nur dem Exportierenden.
Waffenhandel befördert Bürgerkriege und Flüchtlingsströme nach Euorpa.
3. Während die Länder, die am meißten von Enwicklungshilfe profitierten, entweder stagnieren oder gar zurückfallen, kommen jene Länder erstaunlich gut voran, die vom großen Topf wenig oder gar nichts abbekommen.
Zusammenfassung: Die meißten und schlimmsten Probleme Afrikas sind direkte oder indirekte Folge der sogenannten Entwicklungshilfe. Da sind wir richtig stolz, wenn unsere rote Heide noch mehr Geld dorthin pumpen will. |
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eagleflight Specialist
Anmeldungsdatum: 12.10.2004 Beiträge: 93 Wohnort: Frankfurt - Germany
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Verfasst am: 16.Nov 2006 7:42 Titel: |
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Hierzu fällt mir nur ein:
Entwicklungshilfe nimmt das Geld der Armen in den reichen Ländern und gibt es den Reichen in den armen Ländern. (weiß leider nicht mehr von wem das stammt)
Gruß
Eagle[/b] |
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