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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6291
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Verfasst am: 9.Jul 2006 8:51 Titel: Schweizer Ombudsman hilft deutschen Kunden |
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Immer mehr ausländische Kunden von Schweizer Banken wenden sich mit einer Beschwerde an den Schweizer Bankenombudsman.
37 Prozent der 1 500 behandelten Fälle stammten laut dem am gestrigen Dienstag vorgelegten Bericht der Schiedsstelle im Jahr 2005 aus dem Ausland, viele aus Deutschland. Die Zahl hat damit erneut zugenommen. Vor allem über Mängel bei der Anlageberatung und Vermögensverwaltung häufen sich die Klagen.
Den Ombudsman der schweizerischen Banken gibt es seit 1993; seit mehr als zehn Jahren leitet Hanspeter Häni die Schiedsstelle, die bei Meinungsverschiedenheiten zwischen Banken und ihren Kunden außergerichtliche Hilfe anbietet.
Die Hälfte aller Fälle lösen Häni und sein mehrsprachiges Team aus Juristen und Ökonomen nach eigener Auskunft innerhalb eines Monats. Oft wenden sich Anwälte im Auftrag ihrer Mandanten an die Schiedsstelle, um jahrelange Auseinandersetzungen zu vermeiden.
Allerdings kennt auch Häni Beispiele, bei denen er die Erwartungen eines Kunden nicht erfüllen kann.
So habe etwa ein Bankkunde wiederholt darauf bestanden, ein Goldzertifikat ausbezahlt zu bekommen, „welches nicht nur auf den ersten Blick als Fälschung zu erkennen ist, sondern mehr als die gesamten Bestände von Gold auf der ganzen Welt verbrieft“, berichtet Häni. Umgekehrt nimmt er auch die Banken aufs Korn, beispielsweise wenn sie ihm mitteilen, dass die Zusage eines Kundenberaters erst dann verbindlich sei, wenn sie schriftlich von zwei Unterschriftsberechtigten bestätigt worden sei. „Ich habe diese Bank dann gefragt, ob sie das Vertrauen ihrer Kunden mit Füßen treten will“, sagt der Ombudsman.
Die Schiedsstelle hat auch den Auftrag, Ausländern bei der Suche so genannter „nachrichtenloser Vermögenswerte“ in der Schweiz zu helfen. Trotz umfangreicher Aufklärungsarbeit der Schweizer Banken, existieren noch immer Konten, deren Inhaber oder Verfügungsberechtigte sich seit mehr als 60 Jahren nicht gemeldet haben. Knapp 600 Anfragen gab es dazu im vergangenen Jahr, 22 mal konnten tatsächlich Vermögenswerte zugeordnet werden.
Mehr:
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