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frank neidzel Insider
Anmeldungsdatum: 17.07.2002 Beiträge: 600 Wohnort: bremerhaven
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Verfasst am: 21.März 2005 21:07 Titel: AMIS-Fonds in Schwierigkeiten |
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aktuelle newsmeldung aus fondsprofessionell;
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AMIS-Fonds in Schwierigkeiten
Liqudititätsengpässe bei Luxemburger SICAV
AMIS beteuert, Fondssuspendierung kein Problem für Anleger
FMA erklärt sich für nicht zuständig
In einer aktuellen Presserklärung beteuert die in Österreich und Deutschland aktive AMIS AG: „Suspendierte Fonds sind für Anleger kein Grund zur Sorge“. In dieser Reaktion auf einen Bericht im Kurier heißt es, dass sich die Suspendierung von zwei Luxemburger Fonds der AMIS nicht auf die Depotentwicklung auswirke - es komme lediglich zu Verzögerungen bei Auszahlungen. Die Stellungnahme zitiert AMIS Vorstandsmitglied Mag. Dietmar Böhmer: „Für unsere Anleger besteht kein Anlass zur Sorge. Ihr veranlagtes Kapital ist sicher."
AMIS schiebt das Verschulden an den Verzögerungen auf Depotbank in Luxemburg: Diese wurde im Vorjahr unter die Aufsicht der Luxemburger CSSF gestellt, da die Behörde Fehler bei der Nettoinventarwertberechnung der Fonds sowie bei der Angabe der Assets in den Fonds vermutete. AMIS beteuert, dass die Angaben zu den Assets in den Fonds stets korrekt waren, die sei in einem Prüfverfahren auch bestätigt worden. Nur ein Fehler bei der Nettoinventarwertberechnung sei derzeit noch nicht geklärt. Die Fakten liegen beim Wirtschaftsprüfer, um die Neuberechnung bei der Aufsichtsbehörde in Luxemburg einzureichen und absegnen zu lassen. Der AMIS Vorstand gehe jedoch davon aus, dass die Suspendierung bald aufgehoben sein wird.
Seit einem Jahr supendiert
Was unter „bald“ zu verstehen ist, wird in der Presseaussendung nicht näher erläutert, dürfte für die betroffenen Anleger aber von Interesse sein. Denn tatsächlich reicht die Geschichte schon ein Jahr zurück und kann schon im Rechenschaftsbericht der AMIS Funds Sicav (März 2004) nachgelesen werden. Damals wurden der Umbrella-Fonds und damit auch die 13 Subfonds durch die Luxemburger Finanzaufsicht vom Handel suspendiert. Ein- und Auszahlungen in diese Fonds sind seither nicht mehr möglich. Und das zu Recht, denn der Rechenschaftsbericht liest sich wenig erfreulich. In ihm steht, dass die Luxemburger Aufsichtsbehörde ihre Besorgnis darüber geäußert hat, dass die „IBL Investmentbank Luxembourg in ihrer Eigenschaft als Zentralverwaltung und Depotbank nicht in der Lage gewesen sei, die Nettoinventarwerte ordnungsgemäß zu berechnen und die Existenz und Verfügbarkeit der Vermögenswerte der SICAV zu bestätigen“.
Weiters wird auf die „Firstinex Internet“-Anleihe hingewiesen, für die kein Marktwert ermittelt werden konnte und die deshalb vom Verwaltungsrat nach „Treu und Glauben“ auf 500.000 Euro geschätzt (!) wurde. Die Firstinex Internet AG ist in Österreicher bekannt, weil ihr Name im Zusammenhang mit dem Skandal um die Grasser-Homepage gefallen war. In diesem Fall fällt auf, dass AMIS eine 85-Prozent-Beteiligung an der Firstinex hält. Trotz des offensichtlichen Interessenkonflikts scheute man sich nicht, eine Anleihe der Firstinex für einen offenen AMIS-Publikumsfonds zu kaufen. Und das war nicht der einzige Kauf einer „nahe stehenden“ Anleihe: In das Produkt Vario Invest wurde ein Schuldpapier einer Gesellschaft namens I&E Investment and Equity Group gekauft. Und diese I&E gehört den AMIS-Miteigentümern Harald Loidl und Dietmar Böhmer, die mit dem Kapital ihrer AMIS-Kunden Immobilienprojekte in Florida finanzieren.
Laut Auskunft von Vorstand Robert Mitter verwaltet man im Vario Invest zwischen 12,5 und 13 Millionen Euro. Vario Invest investiert, so bestätigte Mitter gegenüber FONDS professionell, rund fünf Prozent seiner Mittel in Firstinex und rund 70 Prozent in die I&E-Anleihe.
Die IBL Investmentbank – jene Bank, die der Luxemburger Behörde weder den Nettoinventarwert der vom Handel suspendierten AMIS-Fonds noch die Existenz der Assets nachweisen konnte – ist auch die Depotbank des Vario Invest.
Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die österreichische Finanzmarktaufsicht von der Suspendierung der AMIS-Fonds wusste, ohne den weiterhin aktiv vertriebenen Vario Invest mit Argusaugen zu überwachen bzw. auf die ungewöhnliche Vorgangsweise, sich sozusagen „selbst Kredite in Form von Anleihen zu gewähren“, zu reagieren. Auch bei genauerer Betrachtung der AMIS-Homepage hätte die FMA alarmiert sein können. Sie zieht sich jedoch auf den Standpunkt zurück, für die AMIS-Produkte nicht zuständig zu sein (siehe Stellungnahme weiter unten).
AMIS suggeriert mit überzogenen Volumsangaben bei einzelnen Produkten eine Größe und damit Stabilität, die so nicht existiert. Die Gesellschaft präsentiert zwei Portfolios, die angeblich 88 Millionen Euro verwalten. Tatsächlich handelt es sich aber nur um ein Fondsportfolio, und für das wird nicht das tatsächliche Volumen genannt, sondern die Plansumme der ratierlichen Zahlungen. Laut Portfoliodarstellung müssten die beiden Portfolios, die eigentlich nur eines sind, in Summe 8,8 Millionen Euro in den AMIS China Opportunities Fund investiert haben. Laut Factsheet verwaltet der China-Fonds aber insgesamt weniger als zwei Millionen Euro. Tatsächlich stecken in den angeblichen 176-Millionen-Euro-Portfolios laut Mitter insgesamt gerade einmal neun bis zehn Millionen Euro. Derzeit ist laut Auskunft von AMIS der Kauf und Verkauf der stukturierten Produkte immer noch möglich. Das volumsstärkste Produkt, der AMIS Vario Invest, hätte aber, sollte sich eine größere Zahl von Anlegern zum Verkauf entscheiden, ein Liquiditätsproblem. Derzeit, so Mitter, werden rund zehn Prozent, also weniger als 1,5 Millionen Euro, in Cash gehalten – und die gößte Position, die I&E-Anleihe der Immobiliengesellschaft, ist nicht besonders liquide.
STELLUNGNAHME DER FMA
FONDS professionell wollte von der FMA wissen, wieso sie nicht früher auf die offensichtlichen Probleme bei AMIS reagiert hat. Die Fragen wurden schriftlich beantwortet.
Die Depotbank der AMIS Funds SICAV war nicht in der Lage, dessen Nettoinventarwert zu errechnen bzw. konnte den Luxemburger Behörden nicht den Nachweis erbringen, dass die angegebenen Assets überhaupt vorhanden sind. Wie kann es sein, dass in Österreich ein anderes Produkt aus demselben Haus vertrieben wird, das noch dazu bei der gleichen Depotbank liegt?
„Weder die Investmentgesellschaft AMIS FUNDS Sicav noch die Depotbank unterliegen der Aufsicht der FMA. Beide unterliegen der Aufsicht der Luxemburger Behörden. Damit liegt nach europäischem Recht die alleinige gesetzliche Maßnahmenkompetenz bei den Luxemburger Behörden. Die FMA hat keine gesetzliche Handhabe, vor der Geschäftstätigkeit ordnungsgemäß konzessionierter Finanzdienstleister zu warnen, schon gar nicht, wenn diese nicht ihrer Aufsicht unterliegen.“
Wäre es nicht die Pflicht der FMA gewesen, österreichische Anleger davon in Kenntnis zu setzen – immerhin sind Manager und Depotbank ident? Hinzu kommt, dass die Anlagepolitik des Vario Invest zumindest fraglich war (Beteiligungen an verbundenen Unternehmen).
Die FMA hat die Mitteilung der Luxemburger Aufsicht CSSF, dass AMIS FUNDS Sicav bis auf weiteres gesperrt sind, unverzüglich nach Mitteilung durch die CSSF veröffentlicht.
Das Produkt AMIS Vario Invest ist kein österreichischer Investmentfonds nach dem Investmentfondsgesetz. Es unterliegt daher nicht der Aufsicht der FMA. Aus der AMIS-Gruppe unterliegt der Aufsicht der FMA lediglich das Wertpapierdienstleistungsunternehmen (WPDLU) „AMIS Financial Consulting AG“ mit Sitz in 1040 Wien. Dieses verfügt über eine Konzession zur Vermögensberatung, Vermögensverwaltung sowie zur Vermittlung von Wertpapiergeschäften und ist berechtigt, sich dazu auch freier Mitarbeiter zu bedienen. In der Aufsicht über WPDLU hat die FMA weder die gesetzliche Kompetenz zur Produkt- noch zur Prospektaufsicht. Die Aufsicht über WPDLU normiert eine Verhaltensaufsicht, die auf die Einhaltung der Wohlverhaltensregeln nach dem Wertpapieraufsichtsgesetz (Anlegen eines Risikoprofils; Beratung, Vermittlung und Verwaltung nach Risikoprofil; Risikoaufklärung …) fokussiert.
Wie uns AMIS-Vorstand Robert Mitter bestätigte, sind rund 75 Prozent des Vario-Invest-Volumens in Wertpapiere verbundener Unternehmen investiert. Der Großteil davon in eine Anleihe der Firma I&E, einer Immobiliengesellschaft, die in Florida aktiv ist und sich im Besitz der Amis-Gesellschafter und -Organe Loidl und Böhmer befindet. Ist ein solches Investment gestattet? Wenn nicht, warum geht die FMA nicht dagegen vor? Ist eine solche Anlagepolitik nicht zumindest bedenklich?
Bei Produkten, die nicht ihrer Aufsicht unterliegen, hat die FMA auch nicht über die Anlagestrategie zu befinden. Der österreichische Gesetzgeber geht vom Konzept des mündigen Konsumenten aus, der in seiner Anlageentscheidung frei ist. Produkte sind daher nur in den vom Gesetzgeber genau definierten Fällen (etwa Investmentfonds nach österreichischem InvFG) zu genehmigen. Ansonsten fokussiert der Gesetzgeber auf Aufklärungs- und Informationspflichten durch den Finanzdienstleister, die dem Konsumenten die Möglichkeit geben, eine informierte, aber freie Entscheidung zu treffen.
Obwohl die FMA den Fall offensichtlich bereits untersucht, wurde bisher noch immer keine Warnung ausgesprochen. Gibt es keine Handhabe? Gibt es andere Gründe dafür, dass bisher nicht eingeschritten wurde?
Der Gesetzgeber gibt der FMA nur dann die Möglichkeit, vor einem Anbieter von Finanzdienstleistungen zu warnen, wenn dieser in Österreich konzessionspflichtige Finanzdienstleistungen anbietet, ohne über die erforderliche Konzession zu verfügen, und gleichzeitig für behördliche Maßnahmen nicht habhaft gemacht werden kann. Ansonsten unterliegen aufsichtsrechtliche Maßnahmen dem Allgemeinen Verwaltungsverfahrensrecht und damit der Amtsverschwiegenheit.
Herr Mitter hat im Gespräch darauf hingewiesen, dass die FMA nicht wünscht, dass über AMIS in den Medien, insbesondere in FONDS professionell, berichtet wird – weder positiv noch negativ. Können Sie dazu Stellung nehmen?
Das ist schlicht und einfach Blödsinn. |
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frank neidzel Insider
Anmeldungsdatum: 17.07.2002 Beiträge: 600 Wohnort: bremerhaven
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Verfasst am: 23.März 2005 9:22 Titel: |
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weitere exclusiv-meldung von fonds-professionell
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AMIS-Eigentümer Harald Loidl meldet sich aus Florida
Eigentümerwechsel bei AMIS steht bevor
In einer Reaktion auf die Berichterstattung rund um die Probleme der AMIS AG hat sich der Gründer, Hauptaktionär und Aufsichtsratsmitglied der AG, Harald Loidl, telefonisch bei FONDS professionell gemeldet. Loidl kündigte in dem Gespräch eine Lösung für die offensichtlichen Interessenkonflikte in der Anlagepolitik der Gesellschaft an. Wie FONDS professionell berichtete, investierte die Gesellschaft in den letzten Jahren sowohl mit ihren Luxemburger SICAV-Fonds als auch mit ihren Fondsportfolios und strukturierten Produkten auch in Anleiheemissionen verbundener Unternehmen, wobei das Hauptproblem aus der Sicht der Anleger in der Illiquidität dieser Papiere besteht - die Luxemburger Finanzmarktaufsichtsbehörde stoppte daher auch schon vor einem Jahr den Handel mit den SICAV-Fonds der Gesellschaft.
Das selbe Problem gibt es auch beim strukturierten Produkt „AMIS Vario Invest“, bei dem rund 70 Prozent der Kundengelder (9 Mio. EUR) in eine Anleihe der Immobiliengesellschaft I&E Investment & Equity investiert hat. Diese in Florida aktive Immobiliengesellschaft befindet sich im Besitz der AMIS-Eigentümer Harald Loidl und Mag. Dietmar Böhmer.
Um diese „unglückliche“ Konstellation zu beenden, soll es laut Loidl zu einem Aktientausch kommen. Geplant sei die I&E-Anteile von Vorstand Böhmer gegen Loidls Anteile an AMIS zu tauschen. Damit wäre Loidl Alleineigentümer der I&E und Böhmer Alleineigentümer von AMIS. Damit wäre – zumindest am Papier – die Trennung vollzogen, womit auch die schiefe Optik vom Tisch sein sollte. Noch seien keine Daten fixiert, doch der Deal soll, so hofft Loidl, bis Ende April über die Bühne gehen. Loidl versichert, dass I&E bisher alle Zahlungsverpflichtungen gegenüber Vario Invest pünktlich erfüllt hat und weist darauf hin, dass es sich bei I&E um ein gesundes Unternehmen handle, dessen Wert die Verbindlichkeiten gegenüber Vario Invest übersteige. Der AMIS-Aufsichtsrat räumt jedoch ein, dass es zu Liquiditätsengpässen kommen könnte, sollte eine Vielzahl von Anlegern gleichzeitig aussteigen wollen, weil sich der Immobilienbestand der Gesellschaft nicht kurzfristig in Cash umwandeln lasse. Derzeit hält Vario Invest rund zehn Prozent, also rund 1,3 Millionen Euro seines Vermögens in Cash. Da der Großteil der Anleger in Sparpläne bzw. kleinere Einmalanlagen investiert hat, hofft Loidl, dass dieses Problem nicht schlagend wird. Im schlimmsten Fall könnte es bei der Rücknahme von Anteilen zu Verzögerungen bei der Auszahlung von Anlegergeldern kommen.
Inzwischen hat sich herausgestellt, dass in AMIS-Fonds noch weitere nicht börsenotierte Wertpapiere enthalten sind bzw. waren. Wie aus dem Geschäftsbericht 2003 zum Luxemburger Trust Funds International (heutiger Name: AMIS Funds) hervorgeht, waren zum Beispiel im Teilfonds „Basisplan“ (Werbetext: Der AMIS FUNDS BASISPLAN ist ein sinnvoller Grundstein Ihres Finanzmanagements) sowie im Teilfonds „Special Bonds Fund“ Anleihen der CLC AG enthalten. Dieser österreichische Callcenter-Betreiber musste im November des Vorjahres Konkurs anmelden, „Der Grund ...“, so CEO Michael Lielacher in der letzten ad-hoc-Meldung der Gesellschaft: „... liegt in den unter den gegebenen wirtschaftlichen Umständen der Gesellschaft nicht vereinbarungsgemäss bedienbaren Altlasten.“
http://www.fondsprofessionell.at/redsys/newsText.php?sid=396716&nlc=AX |
Zuletzt bearbeitet von frank neidzel am 21.Apr 2005 7:16, insgesamt 1-mal bearbeitet |
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CHBANKER Newbie
Anmeldungsdatum: 07.03.2005 Beiträge: 3 Wohnort: Coburg
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Verfasst am: 15.Apr 2005 14:00 Titel: Was ist los bei AMIS? Depots werden nicht ausgezahlt |
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Was ist los bei der AMIS Financial Consulting AG?
Ein Kunde von mir hat zum 24.2.05 sein Depot bei AMIS gekündigt und bisher außer leeren Versprechungen und Ausreden nichts erhalten.
Schon mehrere Male wurde dem Kunden angekündigt, dass sein Geld überwiesen wurde - nur leider ist bis heute beim Kunden nichts eingegangen.
AMIS hat es noch nicht einmal nötig, auf meine Anfragen, was los ist zu antworten. Sehr seltsames Geschäftsgebaren.
Wer hat ähnliche Erfahrungen in letzter Zeit mit AMIS gemacht? |
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aklasse Newbie
Anmeldungsdatum: 06.03.2004 Beiträge: 36 Wohnort: Ulm
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Verfasst am: 16.Apr 2005 20:22 Titel: Amis |
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CHBanker
Für mich persönlich ist ... Amis - Vermögensverwaltung der letzte Laden......
Bei einer Kundin von mir gings genauso, das Depot gekündigt im Okt. im Dez. war das Geld noch nicht da.......
aklasse |
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Südstaatler Newbie
Anmeldungsdatum: 19.04.2005 Beiträge: 3 Wohnort: Karslruhe
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Verfasst am: 19.Apr 2005 19:43 Titel: Portfoliezusammenstellung Vario Invest: seit wann? |
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| Hallo, hat jemand Infos, seit wann es die beschriebene Portfoliezusammenstellung des Vario Invest in dieser Form gibt? |
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aklasse Newbie
Anmeldungsdatum: 06.03.2004 Beiträge: 36 Wohnort: Ulm
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Verfasst am: 20.Apr 2005 22:04 Titel: |
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Ich glaube den Vario gibts seit ca. 2 bis 3 Jahren.
aklasse |
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Südstaatler Newbie
Anmeldungsdatum: 19.04.2005 Beiträge: 3 Wohnort: Karslruhe
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Verfasst am: 21.Apr 2005 6:32 Titel: Vario Invest Portfolio |
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mag sein, daß es den Vario Invest bereits so lange gibt . Die Frage ist doch: war das Portfolio schon immer so oder ist das im Laufe der Zeit zu diesen Ungleichgewichten verschoben worden. Und hätte man das so einfach gedurft!? |
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frank neidzel Insider
Anmeldungsdatum: 17.07.2002 Beiträge: 600 Wohnort: bremerhaven
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Verfasst am: 21.Apr 2005 6:47 Titel: |
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| Zitat: |
Der Handel nachfolgender vom Wertpapierdienstleistungsunternehmen AMIS gemanagten Fonds wurde suspendiert:
AMIS Funds China World Opportunities Fund A (ISIN/WKN: LU0128554432 / 754946)
AMIS Funds China World Opportunities Fund B (ISIN/WKN: LU0128555082 / 754930)
AMIS Funds Eco Global Fund A (ISIN/WKN: LU0136179024 / 794720)
AMIS Funds Eco Global Fund B (ISIN/WKN: LU0136179453 / 794721)
AMIS Funds Basisplan B (ISIN/WKN: LU0139097926 / 663396)
AMIS Funds Generationsplan A (ISIN/WKN: LU0128565396 / 754953)
AMIS Funds Generationsplan B (ISIN/WKN: LU0128565719 / 754937)
AMIS Funds Global Power Plan A (ISIN/WKN: LU0128556304 / 754947)
AMIS Funds Global Power Plan B (ISIN/WKN: LU0128556726 / 754931)
„Es gibt derzeit Schwierigkeiten mit der Depotbank in Luxemburg“, so die Begründung dieses Schrittes durch AMIS Vorstandsmitglied Mag. Dietmar Böhmer. Für die Anleger bestehe angeblich kein Anlaß zur Sorge. Ihr veranlagtes Kapital sei sicher. Lediglich bei der Auszahlung komme es derzeit zu Wartezeiten. Auf das Management der Fonds wirke sich die Suspendierung jedoch in keiner Weise aus. Anleger, die ihre Anteile an einem AMIS Funds derzeit verkauften und damit aus ihrer Anlage aussteigen wollten, müssten momentan auf die Überweisung ihres Kapitals warten.
Der Grund für die Verzögerung bei der Auszahlung von Kundengeldern liege nicht bei AMIS selbst, sondern bei der Depotbank in Luxemburg: Diese sei im Vorjahr unter die Aufsicht der Luxemburger CSSF gestellt, da die Behörde Fehler bei der Nettoinventarwertberechnung der Fonds sowie bei der Angabe der Assets in den Fonds vermutet hätte. Sämtliche Geldflüsse zu und von den Depots seien suspendiert worden. Dass die Angaben zu den Assets, die in den Fonds enthalten seien, stets korrekt gewesen wären, habe sich bei dem Prüfverfahren rasch bestätigen lassen, Fehler bei der Nettoinventarwertberechnung seien derzeit noch nicht geklärt. Die Fakten lägen beim Wirtschaftsprüfer, um die Neuberechnung bei der Aufsichtsbehörde in Luxemburg einzureichen und absegnen zu lassen. Der AMIS Vorstand gehe jedoch davon aus, dass die Suspendierung bald aufgehoben sein werde.
Abgesehen von den Wartezeiten, die im Falle einer gewünschten Auszahlung entstünden, wirke sich die Suspendierung auf Anleger und ihre Depotentwicklung in keiner Weise aus, beruhigt AMIS Funds ihre Anleger. Die Kundengelder seien so genanntes „Sondervermögen“, auf das weder Bank noch das Unternehmen AMIS selbst Zugriff hätten. Auch das Management der Fonds sei nicht betroffen: innerhalb des Fonds könne nach wie vor gehandelt werden; es gäbe keine Komplikationen beim Kauf von Anleihen und Aktien innerhalb der Fonds. |
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Südstaatler Newbie
Anmeldungsdatum: 19.04.2005 Beiträge: 3 Wohnort: Karslruhe
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Verfasst am: 21.Apr 2005 6:51 Titel: |
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| das kannte ich schon. Vom Vario Invest ist dort aber nicht die Rede. Trotzdem gibt es wohl auch da Schwierigkeiten mit der Auszahlung |
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frank neidzel Insider
Anmeldungsdatum: 17.07.2002 Beiträge: 600 Wohnort: bremerhaven
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frank neidzel Insider
Anmeldungsdatum: 17.07.2002 Beiträge: 600 Wohnort: bremerhaven
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Verfasst am: 21.Apr 2005 7:13 Titel: |
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schwierigkeiten? gleiche depotbank!
| Zitat: |
Depotbank: IBL Investment Bank Luxembourg S.A.
Risiko- und Ertragserwartung: hoch |
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aklasse Newbie
Anmeldungsdatum: 06.03.2004 Beiträge: 36 Wohnort: Ulm
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Verfasst am: 22.Apr 2005 7:57 Titel: |
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@ frank neidzel
Laut Telefonauskunft von einem Mitarbeiter von Amis,,, wurde mir mitgeteilt, dass das einbezahlte Geld von den Kunden intern auf ein andere Bank umgeleitet wurde, ohne die Kunden zu benachrichtigen., und das geht schon seit 2 Jahren so...
PS. ich hoffe, dass ich es richtig weitergebe, weil ich es so verstanden habe.
Grüße
Aklasse. |
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tecto Newbie
Anmeldungsdatum: 26.04.2005 Beiträge: 1
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Verfasst am: 26.Apr 2005 18:01 Titel: |
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also ich kenne das anderst durch die suspendierung der depots bei der IBL da die einen fehler gemacht hat die behörde CSSF von AMIS verlangt sie solle die depotbank wechseln um den normalen betrieb aufrecht zu erhalten also unter behördlicher aufsicht
zum zweiten standen auf allen überweißungsträgern die neue bankverbindung oder ? (für die die noch AMIS geschäft schreiben)
und es ging glaube ichauch eine Infomail an alle Vermittler.
zum dritten sind die kundengelder immer Sondervermögen also was macht es aus wenn sich die Bank ändert ???
ich lasse mich aber gerne belehren
grüße
tecto |
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frank neidzel Insider
Anmeldungsdatum: 17.07.2002 Beiträge: 600 Wohnort: bremerhaven
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Verfasst am: 20.Mai 2005 12:34 Titel: |
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EXKLUSIV-MELDUNG von FONDS professionell Newsletter
http://www.fondsprofessionell.de/redsys/newsText.php?sid=98182&nlc=DX
Rettung für AMIS in Sichtweite
| Zitat: |
Die österreichische Partnerbank übernimmt die Führung der Registerkonten der AMIS SICAV Fonds, damit sind in Kürze wieder Ein- bzw. Auszahlungen in die Fonds möglich, dies wurde auch von FMA-Mediensprecher Klaus Grubelnik bestätigt. Auch bei den anderen Produkten ist man bei AMIS optimistisch schon bald eine Lösung präsentieren zu können. FONDS professionell bat Unternehmenssprecher Peter Aichberger zum Interview.
Bei FONDS professionell haben sich mehrere Vermittlern gemeldet, deren Kunden auf Gelder warten, aber bisher nur vertröstet wurden. Wie ist der Stand der Dinge bei der AMIS SICAV, den AMIS Fondsportfolios, den strukturierten Produkte und den Fremdprodukten, die über mit Fondsgesellschaften, die Augsburger Aktienbank oder die Capital Bank abgewickelt wurden?
Die CSSF (Commission de Surveillance du Secteur Financier) hat mit Bescheid die Wiederaufnahme von Anteilausgaben (Zeichnung) und Anteilrücknahmen (Auszahlungen) für die AMIS Funds Sicav (Firmenbuchnummer B81164 Luxembourg) beschlossen.
Die Prüfung für die AMIS Portfolios, die später begonnen wurde, ist in der Endphase. Wir gehen auch hier von einem positiven Prüfergebnis aus.
Bei den strukturierten Produkten AMIS Top Invest, AMIS Immobilien Invest und AMIS Vario Invest sind derzeit keine Einzahlungen möglich, da diese Produkte derzeit adaptiert und in Folge verbrieft (mit WKN-Nummer versehen) werden. Beim AMIS Top Invest und AMIS Immobilien Invest waren und sind Auszahlungen stets möglich. Im Falle des AMIS Vario Invest sind Auszahlungen ebenfalls möglich und werden auch getätigt. Sollte es aber zu einer Lawine von Kündigungen kommen, sind Verzögerungen nicht auszuschließen.
Bei sämtlichen Fremdprodukten, die über AAB oder Capitalbank verstärkt vertrieben werden, gab es kein Verzögerungen, weil sie von der Suspendierung in keiner Weise betroffen waren.
Was genau bedeutet „Suspendierung“?
Eine Fondssuspendierung wird immer dann vorgenommen, wenn der Wirtschaftsprüfer eine Unregelmäßigkeit - wie in diesem Fall in der Anteilsberechnung - feststellt oder vermutet. Sie dient ausschließlich der Sicherheit der Anleger, denn die Unregelmäßigkeiten müssen überprüft und bereinigt werden. Das funktioniert nur, wenn Anteile der SICAV weder gekauft noch verkauft und daher weder Ein- noch Auszahlungen getätigt werden.
Herr Loidl hat in einem Interview berichtet, dass es zu einem Tausch der Gesellschafteranteile zwischen ihm und Herrn Böhmer kommen wird. Ist dies geschehen?
Harald Loidl hält keine Anteile mehr an der AMIS Asset Management Investment Services AG. Dietmar Böhmer ist mittlerweile der Hauptaktionär der AMIS AG und nicht länger Aktionär der amerikanischen Gesellschaft. Darüber hinaus gibt es noch eine Anzahl von Kleinaktionären, die an der AMIS AG beteiligt sind. Die Bereinigung des vorgeworfenen Interessenskonflikts ist damit erfolgt, und die damit einhergehenden wirtschaftlichen Verflechtungen wurden bereinigt, zumal Hr. Loidl bei der nächsten Hauptversammlung auch aus dem Aufsichtsrat der AMIS Financial Consulting AG ausscheiden wird.
Unseren Informationen zufolge hat Ihnen die Ausgsburger Aktienbank die Zusammenarbeit gekündigt und Sie planen einen Wechsel zur Partnerbank. Ist dies korrekt?
Die Zusammenarbeit mit der Augsburger Aktienbank besteht bis 31. Dezember 2005. Wir sind sehr daran interessiert diese Zusammenarbeit auch im Jahr 2006 weiterzuführen. Die Rolle der Partner-Bank ist eine andere: Sie hat in Abstimmung mit der Bankenaufsicht in Luxemburg und Österreich die Rolle eines Nominees, also eines Treuhänders für die Registerführung, das ist eine Art Depotführung, übernommen und nimmt eine zusätzliche Identitätsprüfung der Anleger vor. AMIS ist mit der Wahl der Partner-Bank der Auflage der CSSF nachgekommen, eine in der EU residierende Bank als Treuhänder einzusetzen. Die Partner-Bank ist eine renommierte Depotbank, die 17.000 Kundendepots betreut, und somit ein idealer Partner.
Wir haben erfahren, dass derzeit ein Pool in Deutschland auf der Suche nach einem Käufer ist. Handelt es sich dabei um AMIS oder Teilbereiche der AMIS-Gruppe?
Dies entzieht sich unserer Kenntnis, aber strategischen Partnerschaften, die für AMIS, für Kunden und Vertriebspartner einen Mehrwert bringen, stehen wir stets aufgeschlossen gegenüber, wir sind für Gespräche diesbezüglich immer offen.
Danke für das Gespräch
Quelle: FONDS professionell |
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A. Henneberg ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.08.2002 Beiträge: 4931 Wohnort: Osten
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Verfasst am: 31.Aug 2005 18:38 Titel: |
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Amis: Aufsichtbehörde übernimmt Kontrolle
Österreichs Finanzmarktaufsichtsbehörde FMA verhängt Geschäftsaufsicht über das Wertpapierdienstleistungsunternehmen „AMIS Financial Consulting AG“. Zum Regierungskommissär wurde DDr. Martin Wagner bestellt.
(Wien, 31. August 2005) Die österreichische Finanzmarktaufsichtsbehörde FMA hat heute, 31. August 2005, per Bescheid mit sofortiger Wirkung die Geschäftsaufsicht über das konzessionierte Wertpapierdienstleistungsunternehmen „AMIS Financial Consulting AG“, Favoritenstraße 16, 1040 Wien, verhängt.
Gemäß § 21 Abs. 1 Wertpapieraufsichtsgesetz – WAG, BGBl. Nr. 753/1996 i.d.j.g.F. i.V. m. § 20 Abs. 6 Z 1 und § 70 Abs. 2 Bankwesengesetz – BWG, BGBl. Nr. 532/1993 i.d.j.g.F. wurde
DDr. Martin Wagner zur fachkundigen Aufsichtsperson (Regierungskommissär) gemäß
§ 70 Abs. 2 Z 2 lit. a BWG bei der AMIS Financial Consulting AG mit sofortiger Wirkung für die Dauer der Gefährdung, längstens jedoch 18 Monate, bestellt.
Gemäß § 70 Abs. 2 BWG kann die FMA bei Gefahr für die Erfüllung der Verpflichtungen eines WPDLU gegenüber seinen Gläubigern, insbesondere für die Sicherheit der ihm anvertrauten Vermögenswerte, zur Abwendung dieser Gefahr befristete derartige Maßnahmen durch Bescheid anordnen. Der fachkundigen Aufsichtsperson (Regierungskommissär), die dem Berufsstand der Rechtsanwälte oder der Wirtschaftsprüfer anzugehören hat, stehen alle Rechte des Abs. 1 Z 1 und 2 zu. Sie hat
dem WPDLU alle Geschäfte zu untersagen, die geeignet sind, die obige Gefahr zu vergrößern, bzw.
im Falle, dass dem WPDLU die Fortführung der Geschäfte ganz oder teilweise untersagt wurde, einzelne Geschäfte zu erlauben, die die obige Gefahr nicht vergrößern.
Die Bestellung eines Regierungskommissärs bis zur Setzung allfälliger weiterer, rechtlicher Schritte durch die FMA erfolgte auf Grund offener Fragen zur Kundenbuchhaltung und zu den rechtlichen Verhältnissen des Unternehmens und dessen Umfeld.
Quelle: FONDS professionell |
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oljo Newbie
Anmeldungsdatum: 05.09.2005 Beiträge: 3
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Verfasst am: 5.Sep 2005 15:20 Titel: Rechtliches Vorgehen |
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Scheinbar ist es langsam an der Zeit, rechtliche Schritte gegen AMIS Financial Consulting zu prüfen und einzuleiten. AMIS ist nicht einmal in der Lage, Zinsbescheinigung, Depotauszüge oder Kündigungsbestätigungen zu verschicken.
Frage: Gibt es weitere Anleger aus Deutschland oder Österreich hier, die solche Maßnahmen erwägen bzw. schon eingeleitet haben?
Viele Grüße,
oljo |
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A. Henneberg ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.08.2002 Beiträge: 4931 Wohnort: Osten
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Verfasst am: 8.Sep 2005 17:01 Titel: |
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AMIS: Konkursgerücht dementiert
Angeblich, so kursieren derzeit Gerüchte in der Branche, soll der von der Finanzmarktaufsicht eingesetzte Regierungskommissär DDr. Martin Wagner - im Hauptberuf Geschäftsführer der KMPG Österreich - kurz davor stehen, den Konkurs der AMIS Financial Consulting AG anzumelden. Das Gerücht, so DDr. Martin Wagner im Gespräch mit FONDS professionell, ist schlichtweg falsch. Abgesehen davon, so Wagner weiter, wäre dies Aufgabe des Vorstandes, während er "nur" eine Kontrollfunktion innehabe.
AMIS-Vertriebspartner erhalten in diesen Tagen ein Schreiben des Unternehmens, in dem über den aktuellen Stand der Dinge informiert wird. FONDS professionell-Leser erwartet kaum neues: Der wesentliche Inhalt des Schreibens dürfte wohl die offizielle Information sein, dass derzeit bei keinem AMIS-Produkt Ein- bzw. Auszahlungen möglich sind. Der Grund dafür ist das Problem der eindeutigen Zuordenbarkeit - derzeit ist dies nicht zu 100 Prozent möglich. Auch Zeitangaben darüber, wann Kunden mit ersten Auszahlungen rechnen können, wollte Wagner mit Hinweis auf die Vielzahl der Kunden nicht tätigen. Die Antwort auf die Frage, wie es möglich war, dass vor wenigen Wochen noch Auszahlungen an Kunden getätigt werden konnten, nachdem diese mit Klagen gedroht hatten, blieb Wagner mit dem Hinweis, dass er erst per 31. August als Kommissär eingesetzt wurde, schuldig. Eine Antwort auf diese Frage ist auch von den amtierenden Vorständen nicht zu erwarten - zumindest nicht innerhalb der kommenden zehn Tage, denn solange hat ihnen Wagner untersagt, gegenüber der Presse Interviews bzw. Stellungnahmen abzugeben.
Quelle: FONDS professionell |
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eva-vicky Newbie
Anmeldungsdatum: 08.01.2004 Beiträge: 13
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Verfasst am: 9.Sep 2005 8:19 Titel: |
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Eine interessante Aussage einer wirklich unabhängigen Börsezeitung, dem Börsenkurier. Diese finanziert sich NICHT über Einschaltungen und ist somit gegen Einflussnahme möglicher Lobbyisten immun.
www.boersen-kurier.at
Aufregung
Zugegeben, es passiert nicht alle Tage, daß eine Fondsgesellschaft in Österreich unter Regierungs-Aufsicht gestellt wird (siehe nebenstehender Bericht). So etwas macht natürlich Schlagzeilen und ich beneide die Kollegen in den Tageszeitungen nicht, die nach so einer Meldung schnell eine Titelstory aus dem Ärmel schütteln müssen.
Traurig ist nur, daß dabei dann oft - und auch in diesem Fall - die journalistische Sorgfalt auf der Strecke bleibt. Ja, der Börsen-Kurier hat es als Wochenzeitung leichter: Der geringere Zeitdruck macht tiefergehende Recherchen möglich.
Wenn allerdings eine Wirtschafts- Tageszeitung, die noch dazu wenige Tage zuvor von derselben Fondsgesellschaft mit Inseraten verwöhnt worden war, Falschmeldungen verbreitet, ist das gefährlich. „16.000 Anleger“, die seit „fast zwei Jahren auf die Auszahlung ihrer Gelder“ warten, sind in Zeiten der Quotengeilheit natürlich wirkungsvoller als „1.300 Kunden alarmiert“, wie der Titel unserer Geschichte lautet. Und offenbar hat dort auch niemand die Zeit gehabt, mit der Partner Bank zu reden, der ja, wie wir recherchiert haben, eine Schlüsselrolle in diesem Fall zukommt.
Es stellt sich die Frage, was mit so einem Zeitungsartikel bewirkt werden soll: Information oder bloße Erhöhung der Verkaufszahlen, auch wenn man damit die Verunsicherung der betroffenen Anleger in Kauf nimmt?
Was die AMIS-Fondsanleger jetzt am wenigsten brauchen, sind falsche Informationen. Und daß man so dem Kapitalmarkt noch zusätzlichen Schaden zufügt, ist evident.
Etwas weniger Aufregung und etwas mehr Sorgfalt würden allen guttun, insbesondere aber dem Image der österreichischen Medienlandschaft. Wichtig ist jetzt, daß schnell Klarheit geschaffen wird. Dazu wollen wir mit unserer Berichterstattung einen Beitrag leisten.
BK36/Marius Perger |
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Schaf Newbie
Anmeldungsdatum: 25.09.2005 Beiträge: 1
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Verfasst am: 25.Sep 2005 19:19 Titel: Amis Fonds |
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Warte jetzt auch schon über ein halbes Jahr auf Geld von Amis.
Weiß jemand ob es schon eine Interessengemeinschaft gegen Amis besteht und wo man sich hinwenden kann? |
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pablodiablo Newbie
Anmeldungsdatum: 06.10.2003 Beiträge: 20 Wohnort: 8010 Graz
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Verfasst am: 5.Okt 2005 16:39 Titel: AMIS Misere |
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Kann mir hier jemand weiterhelfen, was ich AMIS Kunden, die auf mich zukommen, raten soll? (Hab von AMIS nichts vermittelt) Was sollen Kunden tun, die einen Tilgungsträger von AMIS haben?
Bitte um Antwort!
Mario |
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