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Allianz kündigt 7.000 Mitarbeitern

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Cob
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 29.11.2005
Beiträge: 290
Wohnort: Ortenau

BeitragVerfasst am: 26.Jun 2006 9:39    Titel: Allianz kündigt 7.000 Mitarbeitern Antworten mit Zitat

Hallo,

welch freudige Nachricht: um angesichts von Milliardengewinnen Kosten zu sparen, kündigt die Allianz so etwa 7.000 Mitarbeitern.

Da ich keine 7.000 Mitarbeiter entbehren kann, muss ich woanders einsparen. Wo?

RICHTIG: ich habe meine Allianz-Versicherungen gekündigt!


Geld verdienen ist ja o.k. Viel Geld verdienen auch. Aber dann bei fettesten Gewinnen solch eine Entlassungsorgie auf Kosten der Steuerzahler, die nun die Arbeitslosen finanzieren müssen, das ist nicht o.k.!
So einen unmoralischen Sauladen unterstütze ich nicht mehr.


Cob
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Mr_Durchschnitt
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 01.10.2004
Beiträge: 324

BeitragVerfasst am: 26.Jun 2006 18:40    Titel: Re: Allianz kündigt 7.000 Mitarbeitern Antworten mit Zitat

Cob hat folgendes geschrieben::
Hallo,

welch freudige Nachricht: um angesichts von Milliardengewinnen Kosten zu sparen, kündigt die Allianz so etwa 7.000 Mitarbeitern.

Da ich keine 7.000 Mitarbeiter entbehren kann, muss ich woanders einsparen. Wo?

RICHTIG: ich habe meine Allianz-Versicherungen gekündigt!


Geld verdienen ist ja o.k. Viel Geld verdienen auch. Aber dann bei fettesten Gewinnen solch eine Entlassungsorgie auf Kosten der Steuerzahler, die nun die Arbeitslosen finanzieren müssen, das ist nicht o.k.!
So einen unmoralischen Sauladen unterstütze ich nicht mehr.


Cob



Ja völlig richtig - ich habe noch eine Versicherung dort laufen, ich wollte aber sowieso kündigen da sie teurer ist als so einige Direktversicherer.

Mit meinem Agenten bin ich auch nicht mehr zufrieden, der Nachfolger versteht es einfach nicht kundenfreundlich zu agieren, nur den schnellen Euro für neue Versicherungen im Auge haben - Kundenservice bei bereits bestehenden Verträgen mangelhaft, vor allem im Schadensfall.

Tschüss Allianz!
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Investnix
Newbie


Anmeldungsdatum: 26.06.2006
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 27.Jun 2006 1:42    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Da ich keine 7.000 Mitarbeiter entbehren kann, muss ich woanders einsparen. Wo?

RICHTIG: ich habe meine Allianz-Versicherungen gekündigt!


Gut. Aber wo ist die Alternative?
Wenn die Versicherung eine hohe Rendite erwirtschaften soll, muß die Gesellschaft gut mit dem Geld umgehen.

Welche Gesellschaft würde anders reagieren, wenn die Technik die Arbeit wegrationalisert kann?

Arbeit ist immer auch ein Streben nach Rationalisierung.

Wenn die Allianz heute nicht die 7000 Leute entläßt, ist sie in ein paar Jahren gezwungen noch mehr zu entlassen, weil der Wettbewerb keine Skrupel hat.

Ich erwarte nicht von der Allianz, das sie mein Geld für Arbeiten ausgibt, die sich automatisieren lassen.
Ich erwarte Rendite und somit Effizienz und keine Beschäftigungstherapie.
Willkommen im Kapitalismus.

Sobald die Allianz deutlich weniger Effizient ist als der Wettbewerb und der erwartete Gewenn sinkt, sinkt das Interesse der Investoren und auch das der Versicherungs-Nehmer. Die Gehen dann zur Konkurenz.

Die Mitarbeiter der Allianz sind alle gut versichert. Wenn nicht, fällt mir nichts mehr ein.

Am Ende werden in Deutschland nur noch ein paar Hundert Mitarbeiter beschäftigt sein.
Und würden die 7000 heute nicht von ihrer Arbeit befreit, würde es auch die paar Hundert schon bald nicht mehr geben.

Und das ist erst der Anfang.
Die nächste Depression ist nicht mehr weit weg.
Wer jetzt noch auf einen "sicheren" Arbeitsplatz baut, hat eine unsichere Zukunft.
Die Konzepte der Industrigesellschaft ("lerne einen Beruf und suche einen sicheren Arbeitsplatz") funktionieren in der Informationsgesellschaft nicht mehr.
Habe leider auch keine wirklich guten Ideen für einen Ausweg aus diesem Dilemma.
Ich weiß nur, das jetzt höchste Eile für die eigene Vorsorge angesagt ist. Der Verkauf der Versicherung war dafür ein guter Schritt, aber aus anderen Gründen.

Investnix
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Investnix
Newbie


Anmeldungsdatum: 26.06.2006
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 27.Jun 2006 1:54    Titel: Widerspruch Antworten mit Zitat

Zitat:
Ja völlig richtig - ich habe noch eine Versicherung dort laufen, ich wollte aber sowieso kündigen da sie teurer ist als so einige Direktversicherer.


Was soll das denn bedeuten?

Warum ziehen Sie die Direktversichererer als Alternative in Betracht (klingt hier danach, daß die Direktvesicherer für sie etas "besseres" sind als die "unmoralische" Allianz-Aktion?

Sie spielen mit dem Gedanken, die Allianz zu kündigen, nur weil die Direktversicherer günstiger sind, gleichzeitig verurteilen Sie die Allianz.

Aber: Die Direktversicherer sind "besser", weil sie Entweder in der Vergangenheit die Leute rausgeworfen hat oder gleich in Computer investiert hat, also sich das Problem mit den Leuten gar nicht erst angefangen hat.
Die Direktversicherer sind günstiger, eben weil sie weniger Leute haben und das ganz bewußt. Sie stellen das sogar in der Werbung heraus, und komischerweise nimmt ihnen das keiner übel.

Investnix
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Mr_Durchschnitt
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 01.10.2004
Beiträge: 324

BeitragVerfasst am: 27.Jun 2006 6:03    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe leider bei zwei Schadensfällen erleben müssen dass nur eine mangelhafte Betreuung vor Ort erfolgte.

Da kann ich gleich zum Direktversicherer gehen wenn ich nicht richtig beraten und unterstützt werde.

Das alte Problem, ein alter Agent übergibt an seinen jungen dynamischen Nachfolger - der aber nur eins im Auge hat: einem neue andere Policen zu verkaufen, der Service aber bleibt auf der Strecke.

Noch dazu ist die Allianz nicht gerade billig, also warum noch weiter mehr zahlen.
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Cob
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 29.11.2005
Beiträge: 290
Wohnort: Ortenau

BeitragVerfasst am: 27.Jun 2006 7:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,


Investnix hat folgendes geschrieben::


Welche Gesellschaft würde anders reagieren, wenn die Technik die Arbeit wegrationalisert kann?

Wenn die Allianz heute nicht die 7000 Leute entläßt, ist sie in ein paar Jahren gezwungen noch mehr zu entlassen, weil der Wettbewerb keine Skrupel hat.

Ich erwarte nicht von der Allianz, das sie mein Geld für Arbeiten ausgibt, die sich automatisieren lassen.
Ich erwarte Rendite und somit Effizienz und keine Beschäftigungstherapie.
Willkommen im Kapitalismus.

Sobald die Allianz deutlich weniger Effizient ist als der Wettbewerb und der erwartete Gewenn sinkt, sinkt das Interesse der Investoren und auch das der Versicherungs-Nehmer. Die Gehen dann zur Konkurenz.

Investnix


Das ist sicherlich eine Frage des Standpunktes. Ich bin kein Investor bei der Allianz, die Höhe ihrer Gewinne, Ausschüttungen und des Börsenwerts kann mir daher egal sein.

Macht die neue Technik genau heute 7.000 Mitarbeiter überflüssig? Wer soll das glauben?

Wer Rendite und Effizienz erwartet, muss sich doch fragen, wofür die Allianz bisher diese 7.000 Leute gebraucht hat. Gibt es ein neues EDV-Programm, das genau jetzt alle diese Mitarbeiter überflüssig macht? Nein, da hocken ein paar Manager herum und lassen sich von den Aktienanalysten und Fondsmanagern sagen, was sie tun sollen. So sieht´s doch aus.

Ich war nie bei der Allianz, weil diese Milliardengewinne gemacht hat! Mein Interesse als Versicherungsnehmer bestand darin, gut vertreten zu sein und im Schadensfalle eine reibungslose Abwicklung zu erhalten. Als Versicherungsnehmer waren mir die Gewinne völlig egal, ich wusste gar nicht, wie viel die Allianz verdient.

Unternehmerisches Handeln hat für mich auch etwas mit Fingerspitzengefühl zu tun. In einem Unternehmen wie der Allianz kann man sicherlich per Fluktuation, Beendigung von Zeitarbeitsverhältnissen, Einstellungsstop ... viele Arbeitsplätze unbesetzt lassen und damit das Unternehmen verschlanken.
Dann müssten auch nicht in ein paar Jahren noch wesentlich mehr Mitarbeiter gehen.

Aber in einer Phase mit über 4.000.000.000,00 Gewinn 7.000 Mitarbeiter auf einen Schlag rauszuschmeissen, das ist unappetitlich und mehr als unsensibel.

Tschüss, Allianz, mach doch, was du willst, aber ohne mich.

Cob
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Investnix
Newbie


Anmeldungsdatum: 26.06.2006
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 28.Jun 2006 5:26    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wer Rendite und Effizienz erwartet, muss sich doch fragen, wofür die Allianz bisher diese 7.000 Leute gebraucht hat. Gibt es ein neues EDV-Programm, das genau jetzt alle diese Mitarbeiter überflüssig macht?


Ich befürchte, das genau dies in der Vergangenheit bereits umgesetzt wurde.

Vielleicht ist es aber auch wie sie vermuten, in diesem Fall würde ich das Verhalten auch nicht gut heißen.

Ich glaube, die Technik wird bei der Allianz noch einige Zehntausend Arbeitsplätze ersetzen, daß Potential ist bei weitem noch nicht ausgeschöpft.
Außerdem macht sie die Mitarbeiter ortsungebunden und die Vertragsverhältnisse lassen sich von Festangestellt auf Subunternehmer-Status ändern mit der damit verbundenen Übertragung von Risiken.

Die technisschen Möglichkeiten erleben wir alle täglich:
ADSL2+ mit bis zu 25 MBit und in kürze noch schneller, Videokonferenzen sind dann für alle überall möglich.
Papierloses Büro ist für die Allianz Pflicht.
USB-Sticks mit mehreren Gigabyte.
Voice over IP: Überall nur für Grundgebühren telefonisch zu erreichen.
Windows mit virtuellen Maschinen: Die Arbeitsumgebung auf dem USB-Stick.
Die Allianz-Mitarbeiter können wirklich überall auf der Welt dienstbereit sein und ihren Standort mehrmals täglich wechseln.
Die Technik kostet wirklich nichts mehr und die Computerprogramme, die die Allianz sich erstellen wird oder einsetzen wird sind auch offensichtlich.
Die gesamten Technik, die ein Allianz-Mitarbeiter benötigt, findet er bereits in 2 Jahren in jedem Internet-Cafe vor. Einfach USB-Stick rein und los gehts.

Rechtliche Weiterentwicklungen: Die elektronische Unterschrift wird bald akzeptiert werden.
Notarieller-Vertrag per emails, ohne das sich die Vertragsparteien (beliebig viele) jemals von ihrem PC entfernen müssen.

Die jüngere Generation erwartet auch, alles Verträge Online einsehen zu können und einige Daten selbst aktualisieren zu können.

Das alles läuft jetzt in einem rasantem Tempo ab.

Es werden mit Sicherheit mehr als einige Hundert in Deutschland verbleiben, aber bestimmt nur noch ein Bruchteil.

Wer heute ein neues Produkt entwirft (Auto, Tastatur, Hose, Maschine) achtet von Anfang an darauf, den Produktionsstandort in kürzester Zeit wechsen zu können.
Neue Massenarbeitsplätze wird es in Deutschland zu meiner Zeite jedenfalls nicht mehr geben.
Die Standorte in Asien können sich auch nicht der Arbeitsplätze sicher sein. Wenn Vietnam zu teuer wird, gibt es China. Und dann wieder zurück nach Vietnam und zwischendurch mal Thailand.

Problem für uns jetzt: die Gesellschaft reagiert auf die Wandelungen zu langsamen.
In diesem Zusammenhang würde mich interessieren, welche Vermögenswerte die unausweichliche Krise wo überstehen werden und wie man gut darüber hinweg kommt.
Genau weiß ich es auch nicht.
Ich sehe in große Depression kommen, die ich nur aus Geschichtsbüchern kenne.
Ratschläge sind willkommen.

Investnix
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Investnix
Newbie


Anmeldungsdatum: 26.06.2006
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 28.Jun 2006 5:27    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wer Rendite und Effizienz erwartet, muss sich doch fragen, wofür die Allianz bisher diese 7.000 Leute gebraucht hat. Gibt es ein neues EDV-Programm, das genau jetzt alle diese Mitarbeiter überflüssig macht?


Ich befürchte, das genau dies in der Vergangenheit bereits umgesetzt wurde.

Vielleicht ist es aber auch wie sie vermuten, in diesem Fall würde ich das Verhalten auch nicht gut heißen.

Ich glaube, die Technik wird bei der Allianz noch einige Zehntausend Arbeitsplätze ersetzen, daß Potential ist bei weitem noch nicht ausgeschöpft.
Außerdem macht sie die Mitarbeiter ortsungebunden und die Vertragsverhältnisse lassen sich von Festangestellt auf Subunternehmer-Status ändern mit der damit verbundenen Übertragung von Risiken.

Die technisschen Möglichkeiten erleben wir alle täglich:
ADSL2+ mit bis zu 25 MBit und in kürze noch schneller, Videokonferenzen sind dann für alle überall möglich.
Papierloses Büro ist für die Allianz Pflicht.
USB-Sticks mit mehreren Gigabyte.
Voice over IP: Überall nur für Grundgebühren telefonisch zu erreichen.
Windows mit virtuellen Maschinen: Die Arbeitsumgebung auf dem USB-Stick.
Die Allianz-Mitarbeiter können wirklich überall auf der Welt dienstbereit sein und ihren Standort mehrmals täglich wechseln.
Die Technik kostet wirklich nichts mehr und die Computerprogramme, die die Allianz sich erstellen wird oder einsetzen wird sind auch offensichtlich.
Die gesamten Technik, die ein Allianz-Mitarbeiter benötigt, findet er bereits in 2 Jahren in jedem Internet-Cafe vor. Einfach USB-Stick rein und los gehts.

Rechtliche Weiterentwicklungen: Die elektronische Unterschrift wird bald akzeptiert werden.
Notarieller-Vertrag per emails, ohne das sich die Vertragsparteien (beliebig viele) jemals von ihrem PC entfernen müssen.

Die jüngere Generation erwartet auch, alles Verträge Online einsehen zu können und einige Daten selbst aktualisieren zu können.

Das alles läuft jetzt in einem rasantem Tempo ab.

Es werden mit Sicherheit mehr als einige Hundert in Deutschland verbleiben, aber bestimmt nur noch ein Bruchteil.

Wer heute ein neues Produkt entwirft (Auto, Tastatur, Hose, Maschine) achtet von Anfang an darauf, den Produktionsstandort in kürzester Zeit wechsen zu können.
Neue Massenarbeitsplätze wird es in Deutschland zu meiner Zeite jedenfalls nicht mehr geben.
Die Standorte in Asien können sich auch nicht der Arbeitsplätze sicher sein. Wenn Vietnam zu teuer wird, gibt es China. Und dann wieder zurück nach Vietnam und zwischendurch mal Thailand.

Problem für uns jetzt: die Gesellschaft reagiert auf die Wandelungen zu langsamen.
In diesem Zusammenhang würde mich interessieren, welche Vermögenswerte die unausweichliche Krise wo überstehen werden und wie man gut darüber hinweg kommt.
Genau weiß ich es auch nicht.
Ich sehe in große Depression kommen, die ich nur aus Geschichtsbüchern kenne.
Ratschläge sind willkommen.

Investnix
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annova
Specialist


Anmeldungsdatum: 10.02.2005
Beiträge: 69

BeitragVerfasst am: 28.Jun 2006 9:33    Titel: Moral: Unternehmer oder Politiker Antworten mit Zitat

@ investnix, Ihre Ausführungen treffen den Kern.
@ CoB, der Markt hat immer Recht, Sie können keinen dauerhaften Erfolg gegen den Markt haben.

Deutschland lebt über seine Verhältnisse, daraus folgt zwangsläufig, dass die Kaufkraft der Masse sinken wird. Dieser Prozess ist bereits in vollem Gange, höhere Abgaben und Arbeitsplatzverlust sind die sichtbaren Indikatoren.
Unsere Volksvertreter (Politiker) bekämpfen jedoch nicht die Ursachen sondern deren Auswirkungen. Sich marktgerecht verhaltende Politiker tun das was die Masse will, nicht dass was erforderlich und oft schmerzlich ist.
Würden sich Unternehmer so verhalten wie unsere Volksvertreter (also wir), nämlich solch gigantische Schulden aufbauen, so würde jeder Unternehmenslenker wegen Insolvenzverschleppung angeklagt, zu Recht.
Verantwortungsbewusste Unternehmer, die vorausschauend handeln, müssen sich in unserem Land von Insolvenz verschleppenden Politikern verunglimpfen lassen, wie Paradox.
Die Geschichte zeigt uns, dass die entscheidenden Fehler in Organisationen (Unternehmen / Staaten) in Gewinnzeiten, nicht in Krisenzeiten begangen werden.

@investnix:
für die Masse sehe ich keine Lösung, die Masse(80%) muss verlieren, damit wenige(20%) gewinnen. Dies war so und dies wird auch immer so sein(Paraeto).
Gewinnen werden die, die dort investieren wo Gewinne entstehen, denn wo verloren wird, da wird auch gewonnen, also kein Grund zur Depression.


Grüße aus der Stadt des Rechts

annova
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