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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6291
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Verfasst am: 6.Jul 2006 13:00 Titel: Anleger warten auf ersten Gold-ETF |
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Wer nach der Jahrtausendwende den richtigen Riecher gehabt und in Gold investiert hätte, könnte sich allein mit einer Anlage auf den Goldpreisindex bis Anfang dieses Jahres über eine Performance von annähernd 200 Prozent auf Dollar-Basis freuen.
Theoretisch zumindest, denn ein Investment wäre schwer möglich: So würden Anleger, die nach einem Fonds auf den Index suchen, enttäuscht - es gibt keinen.
Bliebe damit nur der Griff zu einem entsprechenden Zertifikat oder einem Goldfonds. Letzterer heißt zwar so, investiert aber nicht direkt in das Basismetall. Goldfonds setzen stattdessen auf Unternehmen, die in der Goldförderung oder -verarbeitung tätig sind. Diese sind zwar auch von der Entwicklung des Goldpreises abhängig, entwickeln sich aber erfahrungsgemäß anders als der Preis des zu Grunde liegenden Edelmetalls: Sie schwanken stärker als ihr Basiswert und laufen diesem oftmals voraus. "Goldminenfonds weisen in der Regel einen Hebel von drei zu eins zum Goldpreis auf", sagt Martin Siegel, Fondsmanager von PEH Q-Goldmines.
Ausländische Anleger haben es da leichter. Denn in den USA, Großbritannien, Südafrika oder Australien gibt es bereits Fonds auf den Goldpreis. Dabei handelt es sich um so genannte Exchange Traded Funds (ETFs), deren einzige Funktion darin besteht, einen zu Grunde liegenden Index möglichst genau abzubilden. Die auch Indexaktien genannten Produkte haben gegenüber klassischen Indexfonds allerdings den Vorteil, dass sie zum einen börsentäglich gehandelt werden und zum anderen geringere Kosten aufweisen. So wird kein Ausgabeaufschlag erhoben, stattdessen fällt bei An- und Verkauf der so genannte Spread an, die Differenz zwischen An- und Verkaufskurs.
(...) Anstelle von Aktien oder Optionen investieren Gold-ETFs direkt in physisches Gold und erfreuen sich deshalb bei Anlegern großer Beliebtheit.
(...) "Da der langfristige Aufwärtstrend am Goldmarkt ungebrochen ist, sollten Anleger die aktuell niedrigen Kurse zu Nachkäufen nutzen", sagt PEH-Manager Siegel. Einer ungebrochen hohen Nachfrage nach Gold stehe nach wie vor ein sehr begrenztes Angebot gegenüber. Das treibe die Preise weiter in die Höhe. Siegel sieht den Goldpreis am Jahresende bei 750 $. "Wenn zusätzlich noch Spekulanten in den Markt eintreten und ein gewisser Herdentrieb unter den Investoren einsetzt, ist mittelfristig sogar ein Preis über 1000 $ je Feinunze möglich."
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6291
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Verfasst am: 22.Okt 2007 20:49 Titel: |
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Goldminenaktien sind nichts für schwache Nerven. Tagesschwankungen von fünf, zehn oder sogar mehr als 15 Prozent liegen bei vielen Titeln im Rahmen. Jetzt nehmen PEH und Blackrock die neuen Allzeithochs des Edelmetalls ins Visier.
Der Wert der Aktie des australischen Minenbetreibers Tribune Resources hat sich zwischen Anfang Juli und Mitte Oktober verdreifacht und dann aus dem Stand 16 Prozent nachgegeben. „Die bisher wenig beachtete Aktie ist von australischen Investoren entdeckt worden, bewegt sich aber nach wie vor in einem sehr engen Markt“, kommentiert Martin Siegel das extreme Auf und Ab. Der Berater des PEH Q-Goldmines zählt Tribune Resources bereits seit längerem zu seinen größten Beteiligungen und profitierte auch von der positiven Entwicklung anderer australischer Minen wie Kingsgate oder St. Barbara. Mit einem Wertzuwachs von 36,03 Prozent führt sein Fonds den jüngsten Zwölf-Monats-Vergleich von 13 auf Goldaktien spezialisierten Fonds an.
Dabei mussten jedoch auch die Käufer des PEH Q-Goldmines starke Nerven zeigen. Den jüngsten Gewinnen – allein 16,28 Prozent im September – gingen im August Verluste in ähnlicher Größenordnung voraus. Damals war der zuvor deutlich gestiegene Goldpreis vorübergehend von 685 auf 650 Dollar zurückgefallen, bevor er erneut die Richtung wechselte und auf zeitweise über 765 Dollar davonzog.
Ob sich die Rally in den kommenden Wochen fortsetzt oder ob zunächst wie von einigen Beobachtern erwartet eine neue Konsolidierung ansteht, dazu wagt Siegel derzeit keine Prognose. Fest steht für den Goldexperten jedoch, dass das aktuelle Niveau mittelfristig nur einen Zwischenstopp auf dem Weg zu neuen Höchstständen darstellt. „Der faire Goldpreis liegt bei 1 200 Dollar pro Unze“, sagt er und verweist auf die um die Verkäufe der Notenbanken bereinigte Angebots-Nachfrage-Situation. Siegels Fazit: „Vor diesem Hintergrund bleiben Minenaktien in jedem Marktumfeld ein Kauf.“
Ähnlich optimistisch äußert sich Evy Hambro. Der Manager des MLIIF World Gold von Blackrock schaffte im September mit 23,18 Prozent einen noch höheren Wertzuwachs als der PEH Q-Goldmines und rückte damit auf Zwölf-Monats-Sicht wieder etwas näher an den Spitzenreiter heran. Hambro zufolge trägt nicht zuletzt die nach wie vor schwelende Hypothekenbankkrise dazu bei, dass Gold neue Anhänger findet und bald auch der bisherige Rekordpreis von 850 Dollar aus dem Jahr 1980 geknackt wird. Ähnlich wie Siegel ist der Blackrock-Manager in US-Titeln deutlich untergewichtet, dafür aber stärker in aufstrebenden Märkten wie Russland, China und Lateinamerika aktiv. Diese Verlagerung werde sich fortsetzen.
Quelle: Egon Wachtendorf, Das Investment |
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