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Anmeldungsdatum: 28.02.2003 Beiträge: 464 Wohnort: Bad Homburg
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Verfasst am: 17.Apr 2005 15:49 Titel: Axa verlagert Jobs nach Indien |
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Die Arbeit flieht aus Deutschland. Nun wandern auch noch hunderte Versicherungsjobs nach Asien aus.
Der französische Versicherungskonzern Axa wird Arbeitsplätze aus Deutschland nach Indien und Lettland verlagern. Medienberichte, wonach dadurch 680 Stellen wegfielen, bezeichnet Axa gegenüber der taz freilich als falsch, die bis 2007 ins Ausland verlagerten Arbeitsprozesse entsprächen weniger als 300 Stellen.
Axa ist freilich nicht der erste Finanzdienstleister, der Arbeit ausflaggt. "Nachdem die Deutsche Bank mit der Verlagerung von 1.200 Arbeitsplätzen in Billigländer das Eis gebrochen hat, folgen nun hemmungslos Konzerne wie Axa", schimpft Berthold Bose, Finanzexperte von Ver.di in Hamburg, das von der Jobflucht besonders betroffen würde. Ver.di fordert von der Konzernspitze, ihre Gewinn nicht auf Kosten der Beschäftigten in Deutschland zu steigern. Axa hat auch sonst wenige Freunde. Kürzlich kündigte der Konzern älteren Kunden ihre Unfallversicherung, laut Ver.di, weil ältere Verbraucher ebenfalls als unprofitabel gelten.
Eine andere Rechnung wird derweil in Indien aufgemacht. Der dortige Lohn bei internationalen Finanzdienstleistern von 10.000 Rupien entspricht etwa 200 Euro - in Indien ein komfortables Einkommen.
Quelle: http://www.taz.de/pt/2005/04/16/a0179.nf/text
Können die Axa-Kunden nunmehr eine Schadensregulierung aus der Einkommenssicht der Inder bzw. der dortigen Rechtsansicht erwarten? Vieleicht müssen sie bzw. ihr Rechtsanwalt sogar Hindu lernen? |
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