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BAV warnt vor Privater Rentenversicherung

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frank neidzel
Insider


Anmeldungsdatum: 17.07.2002
Beiträge: 600
Wohnort: bremerhaven

BeitragVerfasst am: 5.Apr 2005 19:26    Titel: BAV warnt vor Privater Rentenversicherung Antworten mit Zitat

Zitat:
Der Bund Anleger-Orientierter- Vermittler (BAV) warnt erneut vor Privatrenten-Verträgen. Unter der Rubrik „Aufreger 1/05“ wird auf der Intenetseite www.bav-verband.de aktuell eine Rentenpolice der Württembergischen Lebensversicherung vorgestellt, bei der einem Kunde seit 2002 jährlich mitgeteilt wurde, dass eine Senkung der Überschüsse vorgenommen werden musste.

Besonders „krass“, ist nach Meinung des BAV die neueste Überschussmitteilung, aus der hervorgehe, dass nach fünf Jahren und einer Gesamtbeitragszahlung von 3.000 Euro nur ein Guthaben von rund 2.000 Euro vorhanden sei. Besonders eklatant, so der BAV in seiner Kritik an der Württembergischen, sei die Höhe des für das Jahr 2004 gutgeschriebenen Überschusses in Höhe von 16,33 Euro. Bezogen auf das bestehende Guthaben sei dies noch nicht mal ein Prozent, so die Rechnung des BAV.

Der Verband unterstützt unter anderem die Interessengemeinschaft Lebensversicherungs-Geschädigter (ILG), an die sich betroffene Versicherte wenden können. Die anlegerorientierten Vermittler, so der BVA, würden die Versicherten dazu aufrufen, derartige Verträge nicht weiter zu besparen und bezeichnen diese Form der Altersvorsorge als „Rückwärtssparen“.

http://www.fondsprofessionell.de/redsys/newsText.php?sid=680948&nlc=DE

_________________
die meisten "der großen fische" im haifischbecken sind größenwahsinnige heringe die sich für piranhas halten
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BigHarry
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Anmeldungsdatum: 25.05.2004
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 8.Apr 2005 8:37    Titel: Antworten mit Zitat

Das die Überschußanteile 2002, 2003 und 2004 gesenkt wurden ist branchenüblich und damit marktkonform. Aktuell liegt die Gesamtverzinsung der D E C K UN G S R Ü C K S T E L L U N G bei rund 4,5% p.a.

Die Überschußanteile sind insbesondere abhängig von der Situation am kapitalmarkt und die ist nun mal so bescheiden, wie sie eben ist.
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BigHarry
Newbie


Anmeldungsdatum: 25.05.2004
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 8.Apr 2005 8:44    Titel: Antworten mit Zitat

Ansonsten wurde diese Rentenversicherung doch sicher nicht deshalb abgeschlossen, um nach 5 Jahren auszusteigen oder? Es ist doch allgemein bekannt, daß es in den ersten Jahren -bedingt insbesondere durch die Vertriebsaufwendungen- bei einer vorzeitigen Kündigung zu Verlusten kommt. Entscheidend sollte doch sein, was zahle ich in der vereinbarten Laufzeit ein und was bekomme ich danach raus. Bei der Langlebigkeit in D macht derjenige nach wie vor ein gutes Geschäft, der sehr alt wird und sich für die Rentenzahlung entschieden hat. Die garantierte Rente kann nicht gekürzt werden. Keine andere Anlageform kann eine lebenslängliche garantierte Rentenzahlung bieten. Noch Fragen?
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am-fo
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Anmeldungsdatum: 15.01.2005
Beiträge: 6
Wohnort: Gaggenau

BeitragVerfasst am: 8.Apr 2005 9:10    Titel: Antworten mit Zitat

Sorry Big Harry,

habe mit interesse deine Statements gelesen und muß Dir leider mitteilen, das es sehr wohl lukrativere Möglichkeiten gibt seine Rente anzusparen.
Desweiteren ist es ja wohl etwas daneben was sich die Versicherungsgesellschaften im Moment wieder einfallen lassen, um an die Kohle anderer zu gelangen.
Bei der Verzinsung, die angeboten wird, sprich im Moment 4,5% bekomme ich leicht feuchte Augen nicht vom weinen sondern vom lachen. In der Regel entspricht die tatsächliche Verzinsung 2,5% ü.B.. So selbst bei einem Bundesschatzbrief erhalte ich einen festgeschriebenen Zins von minimum 6%
und eines ist sicher in den Staat würde ich nicht investieren. Also gibt es sehr wohl bessere Modele wie die aktuelle Rentenversicherung. In meinen Augen ist das eh glatter Betrug. Wer also denkt er sei damit gut beraten ist ein Träumer und Fachleute wissen das. Genauso wie die einzelnen Vertreter, bin blos froh, dass es ab 2006 eine neues Gesetz in Punkto Beraterhaftung gibt, denn dann bekommen solche Halodries endlich ihre Quittung.
Gruß
Am-Fo
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BigHarry
Newbie


Anmeldungsdatum: 25.05.2004
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 8.Apr 2005 9:26    Titel: Antworten mit Zitat

Da muß ich sofort widersprechen. Wo bitteschön gibt es denn h e u t e noch Bundesschatzbriefe mit 6% zu kaufen? Wach mal auf! Das war einmal. Die Zeiten haben sich entscheidend geändert, das scheint aber noch nicht jeder gemerkt zu haben.
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am-fo
Newbie


Anmeldungsdatum: 15.01.2005
Beiträge: 6
Wohnort: Gaggenau

BeitragVerfasst am: 8.Apr 2005 10:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Big Harry

hier ein Link wo die Zinsen für die Bundesschatzbriefe stehen.

http://verbraucherschutz.wtal.de/bundesschatzbriefe-basiswissen.htm

Schau mal nach

Gruß Am - Fo
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unifinanz
Newbie


Anmeldungsdatum: 02.12.2004
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 8.Apr 2005 17:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo du Träne mit deinem Link, hier findest du die Rendite, die Bundesschätze in den letzten 15 Jahren erzielt haben, aber längst nicht mehr erzielen! geh mal auf deine Hausbank und frag was du für dein Geld bekommst!!! Oder meintest du türkische Schätze??? Die günstigsten Banken bieten Darlehen auf 10 Jahre fest unter 4% an!!! Wer soll da 6% bezahlen??? ich denke IQ von einem Stück Brot, allerdings von einem ausgetrockneten dummen....
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BigHarry
Newbie


Anmeldungsdatum: 25.05.2004
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 8.Apr 2005 21:00    Titel: Antworten mit Zitat

Mensch am-fo, wo lebst Du denn? Das kann nur Hintertupfingen sein, wo die Uhren schon lange stehengeblieben sind. Hier ist der PDF-Download-Link zu den h e u t e gültigen und aktuellen Konditionen der Bundesschatzbriefe:

http://www.bundesbank.de/download/kredit/kredit_konditionen_aktuell.pdf

Dort kannst Du nachlesen, daß selbst die beste Rendite bei 7 Jahren für Typ B bei lumpigen 3,17 % p.a. steht. Soviel mal zu Deinen "mindestens 6 Prozent."

Es liegt also keineswegs daran, daß sich die Versicherungsgesellschaften wieder mal was einfielen ließen, sondern nur daran, daß der Kapitalmarkt einfach nicht mehr hergibt. Ist das jetzt mal endlich klargeworden?

Im übrigen kann man nur Anlagen mit gleicher Sicherheit miteinander vergleichen und nicht Äpfel mit Birnen.
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Nihilit
Specialist


Anmeldungsdatum: 24.08.2004
Beiträge: 89
Wohnort: Ludwigshafen

BeitragVerfasst am: 9.Apr 2005 0:28    Titel: Antworten mit Zitat

Die Gesamtverzinsung der Deckungsrückstellungen soll ja 2005 nur noch schlaff über 4 % liegen, aber streiten wir uns doch nicht um das ein oder andere Zehntel. Viel gravierender ist doch die Tatsache, dass diese Verzinsung eben nur den Sparanteil der bezahlten Prämie betrifft, und eben nicht mit der Verzinsung der bezahlten Prämien zu verwechseln ist.
Tatsache ist, dass von 100 Euro Lebensversicherungsprämie erst einmal 25 bis 30 Prozent Kosten angezogen werden ( die einfach weg sind ) und der Rest wird verzinst ( z.B. nur 70 Euro ). Und wenn ich nach einem Jahr 4% Zinsen bekomme, dann habe ich 70+2,80=72,80 Euro ( ich hatte aber schlaff 100 Euro einbezahlt.
Das ist auch der Grund, warum fast alle Lebensversicherungsverträge bis zum 12 oder 13. Jahr brauchen, bis nur einmal das eingezahlte Geld wieder als Rückkaufswert vorhanden ist ( manche Verträge brauchen sogar 20 Jahre).
Ausführlich nachzulesen in meinen Artikeln in der Zeitschrift: "Der freie Berater" Ausgabe 3/2004.
10 Hefte habe ich noch zur Verfügung, die ich an Interessiert ( natürlich kostenfrei) abgeben könnte. Bei Interesse: [E-Mail anzeigen]
Makler und geprüftes Mitglied im Verein der freien Berater

p.s als Literaturempfehlung noch : Das Versicherungs(un)wesen von
Hans Dieter Meyer, dem früheren Vorsitzenden des Bundes der Versicherten, der bereits 1990 auf diese Missstände hinwies.

kleiner Tipp noch: ein Girokonto bei der DiBa mit 2,5% Zins ab dem ersten Euro mit einer Risikolebensversicherung bei einem Direktversicherer bringt mehr Rendite als die meisten Kapitallebensversicherungen.
Alternative Investments natürlich ein Vielfaches davon.
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BigHarry
Newbie


Anmeldungsdatum: 25.05.2004
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 9.Apr 2005 9:20    Titel: Antworten mit Zitat

Der Tip mit der Diba ist ja nicht schlecht und ich kann die Diba sogar empfehlen, nur sind die 2,5 % natürlich jederzeit veränderbar. Von langfristiger Sicherheit kann somit nicht gesprochen werden. Bei der privaten Rentenvers. ist der Garantiezins hingegen für die gesamte Laufzeit (30,35 oder mehr Jahre) unveränderbar. Allerdings ist dieser mit 2,75% p.a. momentan nicht sehr üppig, aber eben garantiert. Wie erwähnt, gilt er aber nicht auf die Beiträge, sondern nur auf die Deckungsrückstellung, die der Versicherer bilden muß, um zum Ablauftermin die garantierte Leistung tatsächlich erbringen zu können. Diese 2,75% sind bereits bei der Beitragskalkulation berücksichtigt und werden deshalb auch rechnungsmäßige Zinsen genannt. Hat noch jemand Fragen zur privaten Rentenversicherung, welche ich nicht verkaufen will?
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Roland1
Specialist


Anmeldungsdatum: 19.09.2003
Beiträge: 105
Wohnort: Neunkirchen

BeitragVerfasst am: 9.Apr 2005 9:50    Titel: Private Rentenversicherung Antworten mit Zitat

@all

Zitat:
Der Bund Anleger-Orientierter- Vermittler (BAV) warnt erneut vor Privatrenten-Verträgen. Unter der Rubrik „Aufreger 1/05“ wird auf der Intenetseite www.bav-verband.de aktuell eine Rentenpolice der Württembergischen Lebensversicherung vorgestellt, bei der einem Kunde seit 2002 jährlich mitgeteilt wurde, dass eine Senkung der Überschüsse vorgenommen werden musste


Es gibt noch etwas besonders WICHTIGES

Der Sicherungsfonds !!

Hier werden die Klienten noch einmal mit 5% zur Kasse gebeten, aber vom Sparanteil !!

Das bedeutet wenn man es genau nimmt, 2,75 Garantie-Zins minus Inflation minus Sicherungsfonds, macht am Ende ein

DICKES MINUS aus für die Klienten, hinzu kommt noch, das bei einer Insolvenz der Vertrag nicht ausgezahlt wird.........

Hier ein Auszug aus dem Fernsehbericht:

Lebensversicherer:
Warum Kunden bei Pleiten die Zeche zahlen müssen
BR | 18.01.2005 | 21.55

Beschlossen und seit Ende 2004 in Kraft - ein Gesetz, das die Aufsicht der Versicherungsunternehmen neu regelt. Kernpunkt: Ein Sicherungsfonds. Er soll im Fall einer Pleite von Lebensversicherern die Verträge weiterführen. Ein Gesetz, ursprünglich geplant zum Schutz der Kunden, kommt schließlich ganz anders als gedacht, der Kunde hat das Nachsehen. Das Gesetz über diesen sogenannten Sicherungsfonds wirkt wie ein unausgereifter Schnellschuss. Seit 21. Dezember 2004 ist es in Kraft, doch die dazugehörigen Verordnungen fehlen, werden frühestens in einem halben Jahr nachgereicht. Für einen Rechtsstaat im Grunde nicht erträglich. Der Sicherungsfonds - gut gedacht, schlecht gemacht, wie kam es dazu?

Die Vorgeschichte:
Juni 2003, Deutschland ist schockiert, erlebt die erste Pleite einer Lebensversicherung. Die Mannheimer Leben muss aufgeben. Was mit den rund 345.000 Policen passiert, ist zunächst ungewiss. Kurz zuvor hatten die Deutschen Lebensversicherer hastig die Auffanggesellschaft Protektor gegründet. Die gesamte Branche hatte an der Börse viel Geld verloren und war in Schieflage geraten, so kam es auch zur ersten Pleite. Protektor soll nun einspringen und die Verträge der Mannheimer weiterführen. Doch in der Praxis kommt es zu erheblichen Schwierigkeiten, der Übertrag des Bestandes dauert länger als ein viertel Jahr.

Reaktion:
Bundesaufsichtsamt und Regierung erkennen die Probleme, wollen nun die Auffanggesellschaft verpflichtend gesetzlich regeln. Im April 2004 legt das Bundesfinanzministerium dazu einen Gesetzesentwurf vor. Die Unternehmen werden in die Pflicht genommen. Aus ihrem Eigenkapital sollen sie Beiträge einzahlen in einen gesetzlich geregelten Sicherungsfonds. Dieser füllt sich und steht im Ernstfall zur Verfügung. Reicht der Fonds dann nicht aus, sollen die Unternehmen unbegrenzt nachschießen. Volle Sicherheit für die Versicherten.

Die Branche wehrt sich:
Der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft GDV wehrt sich heftig gegen den Entwurf, lehnt laufende Beitragszahlungen ab. Er will sich nur im Bedarfsfall zu Leistungen verpflichten.

Entscheidung im Finanzausschuss:
Nach langem hin und her landet der Gesetzesentwurf schließlich im Finanzausschuss des deutschen Bundestages. Hier nimmt der Entwurf die entscheidende Wende. In der Beschlussempfehlung an den Bundesrat finden sich geänderte oder neu eingefügte Passagen, die meisten zu Lasten der Verbraucher. In vielen Punkten setzt sich die Versicherungswirtschaft mit ihren Forderungen durch. Sie liefert in ihrer Stellungnahme fertig ausformulierte Gesetzestexte, die teilweise sogar unverändert in die Beschlussempfehlung übernommen und so als Gesetz verabschiedet werden. Grandiose Lobbyarbeit.

Wolfgang Scholl, Verbraucherzentrale Bundesverband: "Finanzausschuss und Versicherungswirtschaft sind traditionell relativ eng verflochten. Eine ganze Reihe von Ausschussmitgliedern hat Jobs in der Versicherungswirtschaft in Beiräten, in Aufsichtsräten. Das alles ist bekannt und hat sich nicht geändert." Sogar die Vorsitzende des Finanzausschusses Christine Scheel hatte noch im Jahre 2003 Beiratsposten bei den Versicherungen Barmenia und Hamburg Mannheimer und war im Aufsichtsrat der Nürnberger Versicherung. Durch alle Parteien hindurch haben 7 Mitglieder und Stellvertreter Posten in Versicherungsunternehmen.

Das Gesetz:
Schließlich kam ein Gesetz zu Stande - zu Gunsten der Branche, zu Lasten der Verbraucher. 500 Millionen Euro zahlen die Unternehmen in den Sicherungsfonds. Im Krisenfall bei Bedarf noch einmal weitere 500 Millionen, insgesamt also maximal 1 Milliarde Euro. Reicht das nicht, sind die Kunden dran. 5 Prozent des Sparkapitals der Versicherten, also das was sie einbezahlt haben, müssen aufgegeben werden, um einen Pleitekandidaten zu sanieren.

Dr. Marco Metzler, Fitch-Ratings, London: "Für die Sanierung eines mittleren oder großen Lebensversicherers reichen rund 1 Milliarde Euro sicherlich nicht aus. Das sieht man daran, dass die kleine Lebensversicherung Mannheimer mit einem Marktanteil von rund 0,6 Prozent bis heute rund 300 Millionen Euro gekostet hat, rund weitere 200 Millionen sind durchaus denkbar, da der Bestand noch nicht verkauft ist."

Auf Druck der Branche wird im Absatz "Finanzierung" ein neuer Passus eingefügt. Wenn man den Paragraphendschungel übersetzt, heißt das nichts anderes, als dass der Fonds aus den Kundengeldern finanziert werden kann. Damit werden keine Beiträge einbezahlt, sondern nur Geldanlagen verschoben. Im Ernstfall sind dann nicht Unternehmensgelder, sondern Kundengelder verbraucht.

Prof. Dr. Hans-Peter Schwintowski, Lehrstuhl Wirtschaftsrecht, Humboldt Universität, Berlin: "Die Finanzierung des Sicherungsfonds ist aus meiner Sicht sehr problematisch, ich würde sogar sagen verfassungswidrig, weil hier Geld aus dem Deckungsstock, aus dem Geld der Versicherten, also ihr Geld genommen wird und in eine Anlage gegeben wird, die keine Überschüsse produzieren kann. Kann sie nicht! Weil man vor der Krise kein Geld verdient und nach der Krise braucht man Geld. Mit anderen Worten, hier wird Geld aus dem Deckungsstock der Versicherten genommen, sie bezahlen den Sicherungsfonds, aber sie wissen es nicht, es bleibt untransparent, was sie da tun, und das halte ich für verfassungswidrig."

Auch im Paragraph 125 hat sich die Branche durchgesetzt. Hier wird für den Pleitefall die Möglichkeit einer Kündigungssperre hinzugefügt. Die Kunden kommen dann nicht an ihre Police und damit nicht an ihr Geld. Eine bittere Pille, denn die Schieflage vieler Versicherer ist noch nicht gebannt.

Dr. Marco Metzler, Fitch-Ratings, London: "Die Lage der deutschen Lebensversicherer hat sich nicht substanziell geändert. Die niedrigen Zinsen, die derzeit vorherrschen, machen es schwierig, die Erträge zu erwirtschaften, die man den Kunden später gutschreibt. Daher können wir weitere Fälle für den Sicherungsfonds nicht ausschließen."

Fazit:
Der Kunde bezahlt den neuen Sicherungsfonds und trägt damit auch das Risiko. Ein Gesetz, dass den Versicherten noch stark zu schaffen machen könnte.

Bericht: Reinhard Weber
Stand: Mitte Januar 2005

BAYERISCHER RUNDFUNK
[plusminus
Floriansmühlstraße 60
80939 München
E-Mail: [E-Mail anzeigen]
Internet: www.daserste.de/plusminus


Dieser Text gibt den Fernseh-Beitrag vom 18.01.2005 wieder. Evtl. spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt


Meine Meinung, wer jetzt noch Versicherungen, KLV / RV deutscher Gesellschaften seinen Klienten anbietet, der darf sich nicht beschweren wenn ihm die Klienten später das Haus einrennen !

Schönes WE noch.........


MfG
Roland1

PS: Es gibt genug sichere Alternativen !
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BigHarry
Newbie


Anmeldungsdatum: 25.05.2004
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 9.Apr 2005 10:38    Titel: Antworten mit Zitat

Roland1, dann nenn doch mal so 3-4 sichere Alternativen, die vergleichbar sind. Da bin ich mal gespannt. Bitte ohne E-Gold.
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Roland1
Specialist


Anmeldungsdatum: 19.09.2003
Beiträge: 105
Wohnort: Neunkirchen

BeitragVerfasst am: 9.Apr 2005 10:57    Titel: Alternativen Antworten mit Zitat

@BigHarry

selbstverständlich kann ich Alternativen nennen, jedoch möchte ich diese Plattform nicht, außer den eigentlichen Zweck zu erfüllen, benutzen.

Gerne gebe ich Ihnen Auskunft, bitte benutzen Sie hier mit einer konkreten Anfrage meine e-mail: [E-Mail anzeigen]

Mit freundlichem bayrischen Gruß
Roland1

PS: kein e-gold, int-gold oder vergleichbares
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