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Bundesbürger ignorieren die bevorstehende Rentenlücke

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Goodman
*** Consulter ***


Anmeldungsdatum: 16.01.2002
Beiträge: 5417

BeitragVerfasst am: 15.Jan 2005 19:23    Titel: Bundesbürger ignorieren die bevorstehende Rentenlücke Antworten mit Zitat

Die Deutschen verhalten sich mit Blick auf ihr Alter so, als nähmen sie in Kauf, künftig schlechter zu leben. Auf diesen Nenner brachte Norbert Walter, Chefvolkswirt der Deutschen Bank, das nach wie vor geringe Interesse der Deutschen an der privaten Altersvorsorge. Ob die Brisanz der demographischen Veränderung und Folgen für die gesetzliche Rentenversicherung jedem klar sei, dürfe bezweifelt werden, ergänzte Bernhard Gräf von Deutsche Bank Research (DBR) bei der Vorstellung der Studie "Spürbare Rentenlücken trotz Reformen". Bis 2030 werde sich der Anteil privater und betrieblicher Vorsorge am Alterseinkommen auf fast 35 Prozent verdoppeln - Tendenz steigend.

Unabhängig von der Unsicherheit über Demographie, Kapitalmärkte und Konjunktur dürfte die tatsächliche Rentenlücke vieler Erwerbstätiger deutlich größer sein. Denn Gräf und Mitautor Dieter Bräuninger unterstellen in der Studie, dass alle Bürger die Riester-Rente voll ausnutzen, also bereits die maximal geförderten vier Prozent ihres Bruttoeinkommens in einen solchen Vertrag stecken. De facto nutzt mit insgesamt rund vier Millionen Riester-Verträgen aber lediglich gut ein Zehntel der Berechtigten diese staatlich geförderte Vorsorge.

Die Bundesbank kommt unter vergleichbaren Annahmen zu ähnlichen Ergebnissen, dynamisiert allerdings anders als DBR die private Vorsorge. Für Berufsanfänger schließt sie nicht aus, dass die Riester-Rente durchaus ausreichen würde, um das heutige Bruttoversorgungsniveau zu halten. Ein heute Fünfzigjähriger müsste allerdings einschließlich der Riester- Rente 7,5 Prozent seines Bruttoeinkommens sparen, um die Differenz zum heutigen Bruttorentenniveau zu schließen.

Damit die als kompliziert geltende Riester-Rente besser angenommen werde, müsse der Vertrieb stärkere Anreize bekommen, sagte Bräuniger. Die betriebliche Altersvorsorge müsse entflochten werden; es fehlten einfache Produkte, die Arbeitnehmern bei Jobwechsel mitnehmen könnten. Eine gesetzliche Pflicht zum Riester-Vertrag hält Walter dennoch nicht für sinnvoll, so lange die Menschen dem Staat so wenig vertrauten. Aus Angst, für ihr Sparen zur Kasse gebeten zu werden, bestehe die Gefahr, dass sie es unterließen. Die Bundesbank hat sich in die Diskussion über eine Riester-Pflicht bisher nicht eingeschaltet. Vor ihrer ordnungspolitischen Grundorientierung her dürfte sie einer Zwangsversicherung aber skeptisch gegenüberstehen. Die Bundesbank setzt eher auf Eigenverantwortung. Sie hat kritisch angemerkt, dass die Förderung der Riester-Rente mit hohen Belastungen für den Steuerzahler verbunden ist.
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A. Henneberg
** Consulter **


Anmeldungsdatum: 28.08.2002
Beiträge: 4926
Wohnort: Osten

BeitragVerfasst am: 25.Aug 2005 13:25    Titel: Antworten mit Zitat

Alarmierend: 40 Prozent der Deutschen ohne private Altersvorsorge


Die meisten wissen, dass sie privat vorsorgen sollten, viele tun es aber nicht oder kaum. Eine Mehrheit der Deutschen befürwortet nach einer Umfrage der Dresdner Bank eine Pflicht zur privaten Vorsorge.

Immer noch haben 39,8 Prozent der Deutschen nicht damit begonnen, regelmäßig Geld für ihre private Altersvorsorge auf die Seite zu legen. Und wer spart, investiert trotz drohender Rentenlücke oft nur kleine Beträge.

Gleichzeitig ist eine Mehrheit von 53 Prozent der Bundesbürger davon überzeugt, dass die gesetzliche Rente durch eine Pflicht zur privaten Vorsorge ergänzt werden muss. Das ergab die repräsentative Umfrage „Geldtrends 2005“ der Dresdner Bank. Rund 3.000 Deutsche wurden im Auftrag der Bank von tns-infratest befragt.

Nachholbedarf bei Frauen und Jüngeren

„Die Lücke zwischen Problembewusstsein und tatsächlichem Sparen ist noch viel zu groß“, sagt Privatkundenvorstand Stephan-A. Kaulvers von der Dresdner Bank. „Wenn die Deutschen nicht auf breiter Front beginnen, schon heute Kapital für den Ruhestand aufzubauen, steuern viele Menschen auf Altersarmut zu.“ Besonderen Nachholbedarf haben der Umfrage zufolge Frauen, von denen 41,8 Prozent keine Rücklagen bilden, und junge Leute zwischen 18 und 29 Jahren, die zu 39,7 Prozent noch keine private Altersvorsorge betreiben. „Doch gerade ein früher Einstieg hat Vorteile. Durch die lange Laufzeit und den Zinsenszinseffekt werden so auch aus kleineren Beträgen ansehnliche Summen“, so Kaulvers.

Der Schnitt spart monatlich 114 Euro

Die regelmäßigen Sparbeträge der Deutschen sind in der Mehrheit gering: 10,8 Prozent nannten unter 50 Euro als monatliche Rücklage, 12,9 Prozent investieren monatlich bis zu 100 Euro, und weitere 12,2 Prozent bis zu 200 Euro. Im Durchschnitt aller Bundesbürger legt jeder monatlich 114 Euro auf die hohe Kante.

Regional ist die Sparneigung der Deutschen unterschiedlich stark. Mit durchschnittlich 170 Euro im Monat sind die Hamburger und Schleswig-Holsteiner Spitzenreiter, Schlusslicht sind die Thüringer mit durchschnittlich 74 Euro monatlich. Unter den Nicht-Sparern führen die Rheinland-Pfälzer die Rangliste an, 48 Prozent bilden hier bisher noch überhaupt keine Altersrücklagen. Am niedrigsten ist die Nicht-Sparer-Quote mit 31,2 Prozent in Sachsen-Anhalt.

Gesetzliche und private Vorsorge mischen

Allein auf die gesetzliche Rente will die Mehrzahl der Deutschen aber auch nicht mehr vertrauen. 53 Prozent aller 3.000 Befragten und sogar fast 59 Prozent der unter 30-Jährigen sagten: Ich bin für eine Mischung aus gesetzlicher Rente und Pflicht zur privaten Vorsorge. Für die Abschaffung des bisherigen Systems zugunsten einer reinen Privatvorsorge sind hingegen nur 7,3 Prozent der Bundesbürger – Tendenz steigend bei einkommensstarken Haushalten.

Quelle: FONDS professionell
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A. Henneberg
** Consulter **


Anmeldungsdatum: 28.08.2002
Beiträge: 4926
Wohnort: Osten

BeitragVerfasst am: 26.Aug 2005 13:25    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Rentenlücke: Lügen, Tricks, Beruhigungspillen


In seinem neuesten Buch „Die Rentenlüge“ dokumentiert Erfolgsautor und Trainingscoach Bernd W. Klöckner („Die gierige Generation“)die drohende Altersarmut für Millionen. Anhand konkreter Praxisfälle zeigt er die erschreckende Realität auf, fordert Klarheit, Wahrheit und Vollständigkeit seitens der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) und bringt eine Idee für eine wirklich transparente BfA-Renteninformation ins Gespräch.

Alter in Armut“ ist für Klöckner kein irreales Schreckensszenario mehr: Es werde vielmehr in den kommenden Jahren zur bitteren Realität für unzählige Menschen werden. „Die politisch Verantwortlichen belügen, tricksen, beruhigen und beschwichtigen die Menschen seit Jahren und Jahrzehnten“, sagt der Autor. Seine Prognose: Gemessen in heutiger Kaufkraft wird die Mehrzahl der künftigen Rentner mit Renten zwischen 200 und 500 Euro auskommen müssen. Die demografische Bombe tickt. Dazu komme das Schulden-Desaster und die bereits heute kollabierenden, sozialen Sicherungssysteme. „Wir befinden uns erst am Beginn des kommenden Demografie-Orkans“, so die Aussage des Autors, der gleich ein Beispiel gibt: „Allein der Altenquotient, hier das Verhältnis der 60-jährigen und älteren zur Gruppe der 20 bis 60-Jährigen wird von derzeit 38 Prozent in den kommenden Jahrzehnten auf über 90 Prozent steigen. Die zugrunde liegenden demografischen Annahmen sind dabei keine Prognose sondern Gegenwart.“

In „Die Rentenlüge“ bringt Bernd W. Klöckner auf den Punkt, wie seiner Ansicht nach eine wirklich transparente, wahre und vollständig informierende BfA-Renteninformation aussehen kann. „Was fehlt ist eine klare und für jeden Versicherten auf den ersten Blick verständliche Information“, so Klöckner. Da müsse es Rentenzahlen bei unterschiedlichen, künftig eintretenden Szenarien geben; Rentensteigerungen, Rentenkürzungen – mit und ohne unterschiedliche Inflationsannahmen. „Dann und nur dann haben die Menschen eine Chance, zu reagieren.“ Bei Vorlage einer solchen neu gefassten BfA-Renteninformation könne jeder auf einen Blick sehen, mit welcher Rente er bei welchen Annahmen – nach heutiger Kaufkraft - rechnen kann.
-----------------------------------------------------
Zitat:
Bernd W. Klöckner ist Diplom-Betriebswirt und seit rund 20 Jahren in der Finanzbranche tätig. Er ist 30-facher Buchautor und in Deutschland, der Schweiz, Österreich und Frankreich als Trainingscoach bekannt.

Quelle: FONDS professionell
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A. Henneberg
** Consulter **


Anmeldungsdatum: 28.08.2002
Beiträge: 4926
Wohnort: Osten

BeitragVerfasst am: 7.Okt 2005 13:48    Titel: Antworten mit Zitat

Rentenrechner

Was Sie drauflegen müssen

Berechnen Sie Ihren Rentenanspruch und wie viel fehlt, um später Ihren Lebensstandard zu halten.

>>> klick zum >> Rentenrechner
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Zippl
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Anmeldungsdatum: 20.05.2005
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 28.Okt 2005 13:29    Titel: Antworten mit Zitat

Es ist einfach nur traurig, was der Staat abzieht. Schlanke 16 neue Führungsposten im Bundestag wurden durch die Koalition geschaffen...wozu?!?

Wie man schon ganz oben lesen konnte - es wird in Zukunft eine 2-Klassengesellschaft geben. Man wird arm und reich schon alleine daran erkennen, sobald man den Mund aufmacht. Hat er gute Zähne, hat er Geld. Seh ich da nen Steinbruch vor mir, hat er kein Geld.

Es gibt keinen anderen Staat auf dieser Welt, der Menschen Geld gibt, obwohl diese ABSOLUT NICHTS in die Staatskassen eingezahlt haben. Ich mache den Ausländern absolut keinen Vorwurf, da sie meiner Meinung nach nur zu schlau sind und die DUMMHEIT der Politiker ausnutzen. Die Politik sollte sich zwingend mal mit diesem Thema auseinandersetzen und diese Zuschüsse radikal streichen. Ich meinte streichen, NICHT kürzen!!! Es gehen soviele Mio. EUR raus an Menschen, die absolut nichts in die Staatskasse eingezahlt haben.

Man kann es auch so formulieren:

DAS EIGENE VOLK LÄSST MAN AN DER AUSGESTRECKTEN HAND VERHUNGERN UND RECHTFERTIGT DIE ZUSCHÜSSE FÜR DIE AUSLÄNDER ALS SOZIALE VERANTWORTUNG!!!

Ich möchte nochmals unterstreichen, das ich nicht ausländerfeindlich bin! Einige meiner Freunde sind Russen, Chinesen und Türken. Also brauch mir da jetzt keiner kommen in Sachen Ausländerhass oder dergleichen.
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GM&P Mod. Team
Insider


Anmeldungsdatum: 18.01.2006
Beiträge: 654

BeitragVerfasst am: 24.Feb 2006 11:51    Titel: Antworten mit Zitat

Rentenlücke wird es in Zukunft nicht mehr geben?
Die ultimative Lösung für den Abbau der Rentenlücke:

Rente ab 85? Schöne Aussichten

Zitat:
Erst bei einem Rentenalter von 85 Jahren käme das Verhältnis zwischen Einzahlern und Empfängern im Rentensystem wieder auf das heutige Niveau – und das setzt voraus dass der Nachwuchs als Folge des späteren Kinderkriegens nicht zu stark ausbleibt.

Der interessante Beitrag hier;
http://focus.msn.de/hps/fol/article/article.htm?id=19947
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SEMIRAMIS
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Anmeldungsdatum: 17.02.2006
Beiträge: 31
Wohnort: Borgwedel

BeitragVerfasst am: 24.Feb 2006 22:35    Titel: Schon mit 85 Rente? Antworten mit Zitat

Selbst diese Rechnung stimmt nur, wenn alle heutigen Türkenkinder hierbleiben, arbeiten gehen und in die Rentenversicherung einzahlen.
HaHaHa
Wie kann man nur über etwas diskutieren, was schon im Grab liegt?: DIE EHEMALIGE DEUTSCHE RENTENVERSICHERUNG aus Bismarck's Zeiten.

Sie ist tot,tot,tot!
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GM&P Mod. Team
Insider


Anmeldungsdatum: 18.01.2006
Beiträge: 654

BeitragVerfasst am: 28.Feb 2006 7:54    Titel: Antworten mit Zitat

Private Leibrente rechnet sich erst ab 91

Die staatlich geförderte private Leibrente lohnt sich nur für Versicherte, die älter als 90 Jahre werden. Alle anderen Rentenbezieher würden von einer einmaligen Kapitalauszahlung mehr profitieren. Das ergaben Berechnungen des Koblenzer Finanzprofessors Heinrich Bockholt für das Handelsblatt.


klick zum Handelsblatt >>> hier


--
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investigationdavid
Newbie


Anmeldungsdatum: 24.02.2006
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 28.Feb 2006 10:01    Titel: an den typen der glaubt was besonderes zu sein Antworten mit Zitat

ja ja, weil die schweiz, irland, und vermutlich ein gutes dutzend mehr länder sind ja keine staaten, oder?

und eine bescheuertere aussage als was sie zum schluss von sich geben habe ich selten gehört. ich habe einen russischen und einen sonstnochwas freund, alsobin ich nicht ausländerfeindlich.... was soll der quatsch? wenn sie sich schon gerne selber reden hören, sollten sie sich ab und an auch mal zuhören. guten tag
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MEC
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 10.01.2006
Beiträge: 395

BeitragVerfasst am: 28.Feb 2006 14:21    Titel: Antworten mit Zitat

In seinem Urteil (B 12 RA 1/04 R) hat das BSG nun entschieden, dass diese Grundsätze auch auf selbständige GmbH-Geschäftsführer Anwendung finden. Diese sind danach rentenversicherungspflichtig, wenn die GmbH ihr einziger Auftraggeber ist.
Dieses Urteil wurde im Handelsblatt als "Erdrutschurteil" zitiert.

So lassen sich zwar die Einnahmen bei der gesetzlichen Rentenversicherung auch erhöhen aber reichen wird dies noch lange nicht!

Die Auswirkungen dieses Urteils sind noch nicht vollständig absehbar.
Der springende Punkt ist ob dies bereits allgemein als Gültig anzusehen ist oder nur in diesen Fall so aussieht

Das Urteil besagt zusammengefasst folgendes:
Ein Gesellschafter-Geschäftsführer ist grundsätzlich sozialversicherungsfrei. Aber sie sind im Regelfall rentenversicherungspflichtig nach dem Kriterium der "arbeitnehmerähnlichen Selbständigkeit". Das pikante dabei ist, dass der Geschäftsführer den vollen Beitrag zu zahlen hat ((also nicht halb Geschäftsführer; die andere Hälfte die Gesellschaft) sondern voll).


Mit einer GmbH gibt es kaum noch einen Ausweg... mit der GmbH & Co KG oder ähnlicher Rechtsform kann man die Beitragspflicht durchaus ausschliessen

Mehr dazu unter http://www.gomopa.net/Finanzforum/UK-Limited/Rentenversicherungspflicht-fuer-den-Limited-Direktor.html
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GM&P Info
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Anmeldungsdatum: 18.01.2006
Beiträge: 2940

BeitragVerfasst am: 7.März 2006 15:08    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Die heute aktive Generation muss sich darauf einstellen, deutlich weniger Rente zu bekommen, als noch vor zehn Jahren vorhergesagt.

Der Rentenversicherungsbericht 2005, den Sozialminister Franz Müntefering (SPD) am Mittwoch dem Kabinett vorlegt, dürfte für die künftigen Rentner herbe Enttäuschungen enthalten. Der „Bild“-Zeitung zufolge wird die Eckrente im Jahr 2009 um 330 Euro geringer ausfallen als noch vor zehn Jahren vorhergesagt.

Danach rechne die Bundesregierung im Jahr 2009 mit einer Bruttostandardrente nach 45 Jahren Durchschnittsverdienst von 1180 Euro im Monat. Im Rentenversicherungsbericht 1995 habe die Regierung dagegen für 2009 noch eine Eckrente von 1510 Euro prognostiziert.

Quelle: Focus-Online

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Nihilit
Specialist


Anmeldungsdatum: 24.08.2004
Beiträge: 89
Wohnort: Ludwigshafen

BeitragVerfasst am: 8.März 2006 10:45    Titel: Antworten mit Zitat

Das erschreckende ist nur, dass diese 1180 Euronen noch versteuert werden. Und für einen heute 40-jährigen, der wird wenn er mit 65 in Rente geht von den 1180 Euro netto nur 955 Euro über haben, den Rest zahlt er ans Finanzamt. Ganz zu schweigen von der Inflation: bei nur 2,5% Inflation gerechnet ( und das ist meines erachtens viel zu niedrig), bleiben von den 955 Euro kaufkraftmäßig noch 535 Euros übrig.
Diese Rechnung mache ich übrigens allen meinen Mandanten mit ihren eigenen Zahlen auf ( ist übrigens auch das was Glöckner meint, warum die Altersarmut kommt).
Auf diese Weise zeige ich meinen Mandanten, dass mit den herkömmlichen Methoden: Gesetzliche Rentenversicherung, Kapitallebensversicherung, Rentenversicherung, Bausparverträge, Riester, Rürup, und auch mit der BAV (wenn die von Herrn Müntefering geplanten Änderungen kommen sollten ) das Problem der fehlenden Rente nicht mehr zu lösen ist. Dazu haben wir - respektive unsere gutbezahlten Politiker - zu lange geschlafen. Es gab schon vor Jahren mahnende Stimmen die ignoriert wurden, jetzt ist das Geschreie groß.

Leute, akzeptiert die Situation, dass sie so ist, sie wird nicht mehr besser, hört auf zu jammern, das bringt nichts. Die einzige Möglichkeit, die jeder einzelne hat, ist die für sich selbst ein Konzept zu machen - oder machen zu lassen - in dem über alternative Investments (ob man die nun mag oder nicht ) zweistellige Renditen per anno anstrebt. Durch eine Streuung in verschiedene Produkte, in produkte die keine oder wenig Korrelation miteinander haben erreicht diese Konzept auch eine größtmögliche Sicherheit.
Alternative ist die Lebensversicherung über 100.000.- Euro ( diese höhe haben die meisten auch nicht), die dann nach 25 Jahren (bei 2,5% Inflation) nur noch 53.000.- wert ist kaufkraftmäßig, bei (wesentlich realistischeren ) 4% Inflation nur noch 36.000.- Euros: also wird das, was einst als Altersvorsorge gedacht war, bis dahin gerade mal für ein neues Auto reichen. Leider nutzt dem Rentner dann dieses neue Gefährt reichlich wenig, da er kein Geld mehr haben wird das Benzin zu bezahlen.

Also Leute , wacht auf. Die Lage ist zwar dramatisch, aber noch können wir etwas tun. Falls jemand seinen Persönlichen Bedarf ausrechnen möchte, das ist in wenigen Minuten gerechnet, ist nur eine Seite und 4 Rechenschritte, stelle ich dann gerne zur Verfügung.

Gruß Nihilit
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GM&P Mod. Team
Insider


Anmeldungsdatum: 18.01.2006
Beiträge: 654

BeitragVerfasst am: 10.März 2006 8:02    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Renten-Desaster - "Jammerlappen" sind selbst schuld

Der RentenexperteBernd Raffelhüschen hält der Generation der 30- bis 50-Jährigen vor, sie habe zu wenig Kinder bekommen und damit die Rentenmisere verursacht.

Die Einschnitte bei der Altersvorsorge sind nach Meinung des Rentenexperten Bernd Raffelhüschen gerechtfertigt. In der „Sächsischen Zeitung“ lobte er dabei den Rentenbericht der Bundesregierung. Der Bericht sei deutlich realistischer als die Prognosen vor 10 oder 15 Jahren. „Dass es nicht so weiter gehen konnte wie bisher, war allen klar.“ Er geht davon aus, dass die Beiträge „auf lange Sicht auf 23 oder 24 Prozent klettern“. Die Rentenhöhe bleibe nominal konstant, der Realwert sinke durch die Teuerungsrate.

Rentenniveau um 25 Prozent niedriger

Das Rentenniveau sei, so der Professor

>>>>>hier lesen sie weiter >> Focus

.
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derdickemax
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Anmeldungsdatum: 05.10.2005
Beiträge: 5
Wohnort: Speyer

BeitragVerfasst am: 10.März 2006 14:02    Titel: Antworten mit Zitat

GM&P Mod. Team hat folgendes geschrieben::
Jammerlappen sind selbst schuld

Wenn schon, dann "selber" schuld.

Zitat:
Der Rentenexperte Bernd Raffelhüschen hält der Generation der 30- bis 50-Jährigen vor, sie habe zu wenig Kinder bekommen und damit die Rentenmisere verursacht.


Herr R. versucht stets, ein Medienstar zu sein oder wenigstens zu werden, aber seine schauspielerischen Mittel setzt er zu undifferenziert ein (siehe Vortrag in Lahr).

Es ist nicht die Kinderzahl. Die sinkende Kinderzahl kann durch längere Wochen- und Lebensarbeitszeit und höhere Beschäftigungsquote locker ausgeglichen werden.

Wir sind doch jetzt in der Situation, dass wir für unsere arbeitsfähige und arbeitswillige Bevölkerung (wegen der hohen Lohnnebenkosten und Mieten) nicht genügend Arbeitsplätze haben. Die Sozialversicherung wird nicht von den Kindern berechnet, sondern von der Bruttolohnsumme. Das sollte Herr R. mal begreifen. Arbeitslose Kinder oder Zuwanderer finanzieren keine Renten, sondern kosten noch mehr Geld.

Man überlege bitte, dass die HÄLFTE aller Transferleistungen (egal ob Rente, Frührente, Sozialhilfe oder Hartz IV) für Mieten drauf geht, d.h. ungesehen durch die Hände der Transferempfänger und auch der Vermieter letztlich in die Portfolios der Banken und Immobiliengesellschaften geht.

Sollten eine radikale Mietensenkung und eine Erhöhung der Beschäftigungsquote (durch Steuerfinanzierung der Sozialversicherung) gelingen, wäre das Rentenproblem erledigt.

Dann blieben die eigentlichen Probleme: die Pflegeversicherung (Norbert Blüms Atombombe für Deutschland) und die explodierenden Krankheitskosten durch die veränderte Altersstruktur.

Die Antwort darauf ? Bei mir.
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Anmeldungsdatum: 15.03.2005
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 10.März 2006 20:39    Titel: Antworten mit Zitat

@derdickemax

Wie ist denn die Antwort?

Michael [E-Mail anzeigen]
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Anmeldungsdatum: 15.03.2005
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 10.März 2006 20:40    Titel: Antworten mit Zitat

[E-Mail anzeigen]

hatte das "e" vergessen
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