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GoMoPa .

Anmeldungsdatum: 25.01.2002 Beiträge: 2266
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Verfasst am: 20.Nov 2005 19:10 Titel: Bundesbürger tun sich schwer mit Geldanlagen |
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Bundesbürger tun sich schwer mit Geldanlagen
Wenn's um Geld geht: Kopf in den Sand! Mehrere Studien belegen es: In finanziellen Dingen sind viele Deutsche Analphabeten. Das fehlende Finanzwissen hat üble Folgen. Jeder zweite Bundesbürger mag sich mit Geldanlage und Vorsorge erst gar nicht beschäftigen. Renditechancen bleiben ungenutzt.
Geld ist in der deutschen Gesellschaft immer noch ein Tabu-Thema. "Über Geld spricht man nicht", heißt es im Volksmund. Kein Wunder, dass viele Deutsche keine Lust haben, sich mit Geldanlage-Themen zu beschäftigen. Für fast die Hälfte der Bundesbürger ist die Auseinandersetzung mit Geldanlage so unangenehm wie ein Zahnarztbesuch.
In einer Studie wurde ermittelt, wie es um die deutsche Investment-Kultur steht. Dabei wurde per Umfrage die Motivation, das Wissen, das Risikobewusstsein, die Zuversicht, das Engagement und die Handlungsbereitschaft der Bundesbürger untersucht. Das Ergebnis ist ernüchternd: Der Investment-Kultur-Index liegt bei nur 41,5 von 100 möglichen Punkten. Auffallend ist vor allem die Diskrepanz zwischen Eigenverantwortung und Handlungsbereitschaft. Zwar bejahten die meisten Befragten, sich der Verantwortung für ihre Geldanlage zu stellen. Doch bei der Umsetzung in ein konkretes Engagement halten sie sich zurück. So halten 55 % der Deutschen ihre Altersvorsorge für nicht ausreichend. Dennoch sind es nur 4 %, die etwas dagegen unternehmen und in Geldanlagen investieren.
Als einer der Gründe für die fehlende Handlungsbereitschaft wird der Mut zum Risiko genannt. Fast 70 % der Anleger hätten zugegeben, im Alltag nicht risikobereit zu sein. Einem Viertel der befragten Deutschen reicht es, wenn sie am Ende ihr einbezahltes Geld herausbekommen. Ein weiteres Hemmnis seien Wissenslücken. Viele Bürger wüssten nicht, dass man schon mit kleinen Beträgen gute Erträge erzielen könnte.
Die mangelnden Finanzkenntnisse der Deutschen hatte im vergangenen Jahr bereits eine Studie der Bertelsmann-Stiftung aufgezeigt. Danach wusste ein Drittel der Deutschen nicht, dass bei der Kündigung einer Kapitallebensversicherung kurz nach Laufzeitbeginn die im Vergleich mit anderen Anlageformen höchsten Kosten entstehen.
Laut Bertelsmann-Studie ist auch nur jedem Zweiten bewusst, dass Aktien langfristig die höchste Rendite abwerfen. Kein Wunder, dass die Zahl der Aktionäre hierzulande mit 4,7 Mio. deutlich niedriger ist als in vielen anderen Ländern. Im Jahr 2000, der Hochzeit des Neuen Marktes, lag die Zahl einmal bei 6,2 Mio. Doch der folgende Börsencrash sorgte bei vielen Jungaktionären für Panikreaktionen. Für viele hieß es nun, Finger weg von Aktien.
Nach einer Untersuchung des Deutschen Aktieninstituts ist die Zahl der Aktionäre im ersten Halbjahr 2005 gegenüber dem Vorjahr um rund 130 000 gestiegen - ein kleiner Hoffnungsschimmer. Die Unsicherheit bei Finanz-Themen führt dazu, dass sich die Deutschen ungern und selten mit dem Thema Geldanlage beschäftigen. Nach der der Studie von Union Investment meiden 47 % der Deutschen die Auseinandersetzung mit Geldanlagen.
Zu einem ähnlichen Ergebnis kam die Commerzbank in einer Untersuchung, die im Herbst vergangenen Jahres veröffentlicht wurde. Danach meiden 45 % der befragten Bundesbürger das Thema Geld. 37 % kümmern sich zwar um ihre Finanzen, verpassen aber mangels Engagement und Selbstvertrauen viele Chancen. Nur jeder Fünfte ist laut Commerzbank in Sachen Finanzen aktiv und erfolgreich. Um die finanzscheuen Bundesbürger für Geldthemen zu sensibilisieren, muss die finanzielle Allgemeinbildung verbessert werden. Einen ersten Schritt dazu plant der Bundesverband Deutscher Investment-Gesellschaften (BVI) in Frankfurt. Er will mit Broschüren und Lehrmaterial in Schulen das Interesse an Finanzthemen fördern. |
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niwo1 Newbie
Anmeldungsdatum: 30.07.2005 Beiträge: 10
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Verfasst am: 21.Nov 2005 21:37 Titel: |
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| Zumindest eine Teilschuld daran haben Schmierenblaetter wie Finanztest etc. . Pure nicht objektive Lobbyarbeit wird dort geleistet und der Bundesbuerger ist auch noch so doof, nur weil Stiftung Warentest drauf steht, das als obkektive Bericherstattung anzusehen. Und immer schoen vorsichtig sein mit den boesen Hedge-Fonds. |
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