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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6866
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Verfasst am: 7.Jul 2007 12:36 Titel: Den Wohlstand im Alter sichern |
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Im Ruhestand endlich einmal die Füße hochlegen und Zeit für Hobbys und Freunde haben. Kein nerviger Chef, keine schlecht gelaunten Kollegen und kein Terminstress. Doch dafür sollte man vorgesorgt haben. Im Alter hat dann der Erhalt des Kapitals höchste Priorität.
So schön der Ruhestand auch sein kann: um eine sinnvolle Planung der Finanzen kommen Senioren auch im Alter nicht herum. Zehn Jahre vor dem anvisierten Ruhestand empfiehlt es sich, eine Aufstellung der Ausgaben und der zu erwartenden Einnahmen zu machen. Wie hoch ist meine Betriebsrente? Was habe ich aus der gesetzlichen Rentenversicherung zu erwarten? Gibt es eventuell noch Miet- oder Zinseinnahmen?
Und: Welche Ausgaben stehen dem gegenüber? "Wir empfehlen, sich ein komplettes Jahr anzusehen", sagt Tom Friess vom VZ Vermögenszentrum im München. Nur dann werden auch höhere Einmalbeträge, die etwa zur Anschaffung von Winterreifen oder aber der Jahresbeitrag für die Lebensversicherung mit berücksichtigt.
Ruheständler, die auf Nummer sicher gehen wollen und zudem über keine ausreichenden Einnahmen im Alter verfügen, um die Fixkosten zu decken, sollten eine Sofortrente abschließen.
Sie funktioniert wie folgt: Der Rentner zahlt einen einmaligen Beitrag für die sofort beginnende Rente und erhält im Gegenzug eine lebenslange Rente. Der Vorteil: Das "Risiko eines langen Lebens" trägt die Versicherungsgesellschaft. Um den hohen Einmal-Beitrag zu leisten, werden beispielsweise gern auslaufende Kapital-Lebensversicherungen genutzt.
"Rentner ohne finanziellen Spielraum haben zu der Sofortrente kaum eine Alternative", sagt Friess. Auch wenn diese Form der Absicherung wegen der anfallenden Abschlusskosten ins Geld geht und der Anleger häufig ein gesegnetes Alter erreichen muss, bis sich die Versicherung rentiert: Im Gegenzug ist dem Rentner eine monatliche Zahlung sicher - und das auch wenn er das hohe Alter von hundert Jahren erreichen sollte.
Wer sein Geld in eine entsprechende Police investieren möchte, kann zwischen einer volldynamischen und einer konstanten Auszahlungsform wählen. Bei der konstanten Variante erhält der Rentner zwar zu Beginn eine höhere Auszahlung. Der Nachteil: Er nimmt gleichzeitig Rentenkürzungen in Kauf für den Fall, dass der Versicherer weniger Überschuss erwirtschaftet. Bei der dynamischen Variante fällt zwar die Anfangsrente geringer aus - doch dafür steigt sie im Gegenzug in der Regel Jahr für Jahr.
Ruheständler, die ihre Fixkosten hingegen bequem aus anderen Mitteln bestreiten können, sollten ihr Geld lieber in andere Produkte investieren. "Im Alter sollten Anleger verstärkt auf die Verfügbarkeit des Ersparten achten", rät Friess. Rentner, die sich den Luxus leisten können, können das Geld etwa in Bankauszahlpläne, Sparbriefe oder Anleihen investieren, die unterm Strich eine höhere Rendite und eine größere Flexibilität als Rentenpolicen versprechen.
Bei Bankauszahlplänen haben die Rentner die Wahl zwischen einem Auszahlplan mit Kapitalverzehr und einem ohne Kapitalverzehr. Bei der Variante mit Kapitalverzehr werden die Raten, die monatlich an den Rentner ausgezahlt werden, so berechnet, dass am Ende der Laufzeit sowohl Zinsen als auch Kapital aufgezehrt sind. Im anderen Fall werden lediglich regelmäßig die Zinszahlungen ausgeschüttet. Der Nachteil: Wer sich über einen Bankauszahlplan entscheidet, bindet sich über die entsprechende Laufzeit.
Doch Obacht: Die beste Vermögensstrategie macht nur wenig Sinn, wenn schon die grundlegendsten Voraussetzungen nicht erfüllt sind. Denn oft ist es beispielsweise so, dass nur einer der Ehepartner weiß, welche Anlagen existieren und wo die entsprechenden Unterlagen zu finden sind. Solche Bedingungen machen dann natürlich die beste Vermögensplanung zunichte.
Quelle: Welt |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6866
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Verfasst am: 17.Aug 2008 17:55 Titel: |
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Eine sichere Möglichkeit, kurz vor der Rente noch den Lebensstandard aufzupeppen, bietet die private Rentenversicherung in Form der Sofortrente, die eine wachsende Zahl von Versicherern jetzt anbietet.
Der Vorteil: Die Rente fließt auch dann noch, wenn die eingezahlte Summe längst aufgebraucht ist.
Das Modell ist simpel: Der Sparer zahlt einen bestimmten Betrag, etwa 50.000 oder 100.000 Euro, auf einmal ein und erhält dafür sofort Anspruch auf eine lebenslängliche Rente.
Versicherte, die steinalt werden, machen hier ein blendendes Geschäft. Die Höhe der Rente hängt vom eingezahlten Gesamtbetrag, dem Geschlecht, dem Alter bei Rentenbeginn sowie von individuellen Details des Vertrags ab. Sie besteht aus einem garantierten und einem flexiblen Teil aus Überschussbeteiligungen, der jährlich neu festegelegt wird und von Versicherer zu Versicherer unterschiedlich hoch ausfallen kann.
Verbraucherschützer empfehlen hierbei die volldynamische Rentenvariante.
Diese ist in den ersten Jahren des Rentenbezugs geringer und baut sich durch regelmäßige Erhöhungen ständig auf. Wird zusätzlich eine Rentengarantiezeit vereinbart - etwa für fünf Jahre - dann zahlt der Versicherer die Rente bis zum Ende dieser Garantie an eine begünstigte Person weiter, auch wenn der Versicherte selbst schon früher verstirbt.
Ein 65-Jähriger würde bei einer Einmalzahlung von 100.000 Euro in diesem Vertragsfall zum Beispiel bei der Hannoverschen Leben zu Beginn eine Garantierente von rund 453 Euro monatlich erhalten, die Allianz garantiert nur 433 Euro. Für Frauen liegt die monatliche Rentenhöhe wegen der höheren Lebenserwartung etwa 40 Euro darunter.
Jede Zusatzklausel kostet jedoch extra und drückt auf die Höhe der Rentenauszahlung. Wer niemanden nach seinem Tod versorgen muss, kann solche Varianten außer acht lassen und dadurch eine höhere Rente kassieren.
Quelle: F.Himmel |
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