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Goodman *** Consulter ***
Anmeldungsdatum: 16.01.2002 Beiträge: 5415
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Verfasst am: 21.Mai 2005 12:49 Titel: Deutsche sparen falsch |
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Fidelity Investments; 18.05.2005
Viele Deutsche sparen falsch
Das sind die Worte, die Fidelity, eine der größten Fondsgesellschaften der Welt, für deutsche Anleger findet: Viele Deutsche Anleger sparen falsch, weswegen sie ihre langfristigen Sparziele kaum erreichen werden, glaubt man bei Fidelity.
!Die Deutschen stecken in der Sicherheitsfalle!, sagte Klaus-Jürgen Baum, Geschäftsführer von Fidelity Investments in Deutschland, am Mittwoch in Frankfurt. Die meisten Deutschen, so begründet Baum seine These, sparen auf Tagesgeldkonten, mit Garantieprodukten, Versicherungen oder zumindest bis vor kurzem mit Immobilienfonds. Das aber seien zu defensive Investments, wenn es darum gehe, langfristig ein Vermögen aufzubauen. "Eine große Enttäuschungswelle baut sich unter deutschen Anlegern auf", sagt Baum.
Unterstützung erhielt Baum von Dr. Franz-Josef Leven vom Deutschen Aktieninstitut sowie von Prof. Dr. Wolfgang Gerke von der Universität Erlangen-Nürnberg. Leven machte deutlich, dass der Anteil der Aktien- und Aktienfondsbesitzer in den vergangenen Jahren gesunken sei. Die Gründe dafür ließ das Deutsche Aktieninstitut in einer repräsentativen Umfrage von TNS Infratest ermitteln: "Aktien und Aktienfonds werden von den Anlegern immer noch als vergleichsweise unsichere, komplizierte und teure Produkte angesehen, von denen man am besten die Finger lässt", so Leven. "Erschreckend ist, dass der Mehrzahl der privaten Anleger im Allgemeinen die auf mittel- und langfristige Sicht hohe Rendite von Aktien bzw. Aktienfonds nicht bekannt ist."
Gerke zeigte anhand einer aktuellen Studie seines Instituts auf, dass die Mehrheit der deutschen Depots falsch strukturiert ist. "Die Anleger investieren zu wenig in renditeträchtige Produkte. Außerdem streuen sie ihre Risiken nicht ausreichend. Bei einer ohnehin niedrigen Aktienquote ist der Anteil deutscher Aktien bei den meisten der untersuchten Depots deutlich zu hoch", so Gerke.
Baum verwies auf grundlegende Probleme innerhalb der deutschen Finanzbranche: "Immer kompliziertere Produkte mit unverständlichen Anlagephilosophien und Gebührenstrukturen sind auf den Markt gekommen. Viel wichtiger sind Basisprodukte mit hoher Qualität, die die Eintrittshürden in das Fondssparen verringern ? und das zu attraktiven Konditionen."
Pressemeldung Fidelity Investments |
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Goodman *** Consulter ***
Anmeldungsdatum: 16.01.2002 Beiträge: 5415
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Verfasst am: 21.Mai 2005 13:03 Titel: Aus deutschen Hedge-Fonds fließt Geld ab |
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Wer zeichnete doch gleich für die obige Pressemitteilung verantwortlich?
ftd.de
Aus deutschen Hedge-Fonds fließt Geld ab
Seit Start der Anlageklasse 2004 erstmals Negativbilanz. Aus deutschen Hedge-Fonds ist zum ersten Mal seit dem Start der Anlageklasse 2004 Geld abgeflossen. Wie der Branchenverband BVI gestern bekannt gab, verloren die 17 Fonds im April netto 13,1 Mio. Euro. Insgesamt steckt in Produkten rund 1 Mrd. Euro.
Die deutschen Anleger reagieren damit besonders empfindlich auf schwache Erträge der Branche: Profi-Investoren meiden die neue Anlageklasse weitgehend und lassen den Markt in den Startlöchern hängen. Zwar haben weltweit Hedge-Fonds ? wie viele deutsche Produkte auch ? seit Jahresbeginn an Wert eingebüßt. Allerdings stockten Investoren global ihre Engagements trotz der schlechten Zahlen kräftig auf.
Seit Anfang 2004 ist es erlaubt, in Deutschland Hedge-Fonds aufzulegen und zu vertreiben. Der Absatz stieg zwar leicht, bleibt weit hinter den Erwartungen zurück. Experten hatten mit bis zu 10 Mrd. Euro im ersten Jahr gerechnet. Nach FTD-Berechnungen haben deutsche Anbieter insgesamt ? inklusive der Fonds außerhalb des BVI ? rund 1,7 Mrd. Euro eingesammelt.
provided by GENIOS... |
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