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Goodman *** Consulter ***
Anmeldungsdatum: 16.01.2002 Beiträge: 5416
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Verfasst am: 27.Feb 2005 7:51 Titel: Erneuerbare Energie: Zwischen Sonne und Sturm |
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Zwischen Sonne und Sturm
In Deutschland wächst die Nachfrage nach erneuerbaren Energien / Streit zwischen Befürwortern und Gegnern setzt sich fort. Wind und Wasser, Solar- und Bioenergie, demnächst vermehrt auch Erdwärme - alternative Energiequellen sind gefragt. Deutschland hat nach Angaben des Bundesumweltministeriums im vergangenen Jahr 3,6 Prozent seines Primär-Energieverbrauchs aus diesen erneuerbaren Energien gewonnen. Das sei immerhin ein halber Prozentpunkt mehr als noch 2003, sagte der dafür zuständige Abteilungsleiter des Ministeriums Rainer Hinrich-Rahwles auf dem Jahreskongress Erneuerbare Energien in Berlin.
Die Deutschen seien damit auf "sehr guter Bahn", die Vorgaben des Europäischen Parlaments zu erfüllen, wonach 2020 ein Fünftel des Gesamtverbrauchs aus erneuerbaren Energien gedeckt werden soll.
Freilich gehe das nur, wenn die Branche so schnell wie möglich noch mehr Engagement und Gestaltungskraft der Politik erfahre, sagte der Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energien (BEE) Johannes Lackmann bei jeder passenden Gelegenheit und versuchte dabei einen stimmungspolitischen Balanceakt.
Natürlich möchte Lackmann auf keinen Fall das Licht seiner Branche unter den Scheffel stellen. Zugleich aber will er angesichts des anhaltenden Streits zwischen konventionellen und alternativen Energieerzeugern immer wieder vor übertriebener Euphorie warnen. Zumal, so der BEE-Präsident, dieses europäische Ziel mit einem deutschen Alleingang eh nicht zu erreichen sei.
Die Deutschen scheinen es dennoch zu versuchen. Das zeigen die Investitionen von rund 6,4 Milliarden Euro in neue Anlagen und nicht zuletzt die deutlichen Steigerungsraten in den verschiedenen Energiebereichen. Fast ein Zehntel des deutschen Stromverbrauchs wurde 2004 aus alternativen Energien gedeckt - ein Zuwachs von 1,4 Prozent zum Vorjahr. Dabei produzierten Windräder (44 Prozent Anteil) erstmalig mehr Energie als Wasserkraftwerke (38 Prozent). Ebenfalls zum ersten Mal setzten sich die Deutschen beim Zubau neuer Photovoltaik-Anlagen weltweit vor Japan an die Spitze. Neu hinzu kamen 2004 etwa 300 Megawatt (MW) Leistung, womit nun in Deutschland eine Kapazität von 700 MW installiert ist. Die gleiche Aufwärtstendenz zeigt sich bei Biomasse oder auch bei Biokraftstoffen, von denen 2004 erstmalig mehr als eine Million Tonnen hergestellt wurden.
Den Streit darüber, ob diese Zuwachsraten nicht viel zu teuer erkauft werden, hält Lackmann für müßig. Dafür seien die wirtschaftlichen Daten zu überzeugend. Schließlich hätten die Betreiber im vergangenen Jahr allein aus der Erzeugung mindestens fünf Milliarden Euro erlöst. Die Zahl der Beschäftigten in der Branche erhöhte sich dabei nach seinen Angaben erneut um 10 000 auf nun 130 000 Stellen. Und das sei wiederum nur eine Zwischenstation, weil gerade die Erzeugung von Wärme aus alternativen Energien noch ganz am Anfang stehe und der Export zunehmend wichtiger werde. Schon jetzt werde etwa die Hälfte der Wertschöpfung innerhalb der alternativen Energiebranche durch Auslandsaufträge erzielt - mit steigender Tendenz, weil das Gros der europäischen Länder den Aufbau eigener Ressourcen in den vergangenen Jahren versäumt habe. Diese Entwicklung aber sei kein Selbstläufer. "Es geht nicht in allen Bereichen so linear weiter", ist Lackmann für die Zukunft überzeugt. Sicher gibt es gute Gründe, den Ausbau erneuerbarer Energien weiter voranzutreiben. Nüchtern betrachtet aber gibt es auch genügend Gründe, das mit mehr Augenmaß zu tun und vor allem jeden Fortschritt in diesem Bereich an seiner ökonomischen Effizienz zu messen. Genau das aber passiert derzeit nicht ausreichend - siehe den Eklat über die von der Deutschen Energieagentur (Dena) koordinierte Studie zur Integration von Windenergie in das deutsche Stromnetz.
Eine seriöse Gesamtschau der Kosten für ihren weiteren Ausbau wird bislang verhindert, weil sowohl die Verfechter der alternativen Energien als auch konventionelle Energieerzeuger und Netzbetreiber die Kosten entsprechend ihrer Interessen herunter- oder hochrechnen. Mit dem Ergebnis, dass es bislang kein Ergebnis und demnach auch keine autorisierte Analyse gibt. An diesem Donnerstag nun will die Dena die überarbeitete Studie vorlegen. Lackmann hofft, dass sie zur Versachlichung des Richtungsstreits beitragen kann. Bis dahin aber nutzt er jede Gelegenheit, die Erfolge seiner Branche ausführlich zu würdigen. |
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volkerlo Newbie
Anmeldungsdatum: 14.12.2003 Beiträge: 14 Wohnort: 35647 Waldsolms
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Verfasst am: 5.März 2005 23:02 Titel: |
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Hallo,
ich arbeite für eine kleine aber feine Solaranlagenfirma die Photopvoltaik Anlagen plant, baut und auch bei der Finazierung behilflich ist.
Das Interesse der Kunden nach solchen Anlagen ist wohl auch Ölpreisbedingt und der unsicheren Zukunft wegen stark gestiegen. Unsere Auftragsbücher sind gefüllt. Da ja die Vergütung des ins öffendliche Stromnetz 20 Jahre gesichert sind , die Anlagekosten leicht zu kalkulieren sind, die guten Hersteller auf die Solarzellen 25 Jahre Garantie geben ist die Rendite, ca 9 % eine gute Investition in die Zukunft ist. Man hat ein gutes Gewissen was gegen die Luftverschmutzung getan zu haben, unterstützt den heimischen Handwerker und wird ein Stück unabhängig. Die Solarzellen stammen von einer sehr großen japaniche Firnma, was den Vorteil von hoher Quallität bei akzeptablen Preisen hat. Hat erstmal Jemand in einer Wohnanlage eine Solaranlage auf dem Dach und ist zufrieden damit, was eigendlich immer der Fall ist, kommen die neugierigen und Interesierten Nachbarn und schon gibt es Folgeaufträge.
Gerade ein Hochtechnologieland wie Wir sollten mit ereuerbarer Ernergietechnologie ein Beispiel für die übrige Welt geben.
Ein Gruß aus Hessen
Volker Loew |
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Roderich Hopp * Ehrenmitglied *

Anmeldungsdatum: 17.05.2004 Beiträge: 947 Wohnort: Dorum-Mulsum
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Verfasst am: 6.März 2005 12:38 Titel: Erneuerbare Energien |
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Bei der japanischen Firma handelt es sich wohl um SONY, die weltweit der größte Hersteller von Solarzellen, aber vom technischen Entwicklungsstand nicht der gerade Beste ist ist.
Mich würde interessieren, wie sich bei Ihrer Anlage die 9 % Rendite rechnen ( wohl aus Photovoltaik ?? ) und wie teuer derartige Anlagen sind mit dieser Rendite sind.
Photovoltaikanlagen mit herkömmlicher Technologie hatten bisher wegen der hohen Kosten eine weitaus schlechtere Rendite.
Als Planer und Hersteller von Ökohäusern aus nachwachsenden Rohstoffen , insbesondere Holz würde mich dies interessieren.
Schalten Sie Ihre PN bei Admin frei (Siehe Thread Support ) oder schicken Sie eine Mail mit entsprechenden Unterlagen an [E-Mail anzeigen]
Mit freundlichen Grüßen
Roderich Hopp |
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volkerlo Newbie
Anmeldungsdatum: 14.12.2003 Beiträge: 14 Wohnort: 35647 Waldsolms
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Verfasst am: 6.März 2005 12:50 Titel: |
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Wir arbeiten langfristig mit Kyocera zusammen.
Kyocera mit Hauptsitz in Kyoto (Japan) ist ein gesunder, zukunftsorientierter und global operierender Großkonzern mit insgesamt über 50.000 Mitarbeitern und derzeit rund 9 Mrd. Euro Jahresumsatz. Für Projektpartner und Kunden bedeutet dies die Möglichkeit, langfristig stabile Geschäftsbeziehungen aufbauen zu können. Die Rendite von ca 9 % errechnet sich aus einer Bespielanlage heraus ( 2,4 Kw)
Ich schicke Ihnen noch ein Mail an Ihre mitgeteilte Adresse.
Mit freundlichen Grüßen
Volker Loew |
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hans45 Specialist
Anmeldungsdatum: 22.09.2003 Beiträge: 142 Wohnort: Innviertel
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Verfasst am: 7.März 2005 12:28 Titel: Erneuerbare Energie |
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| das wird ein gutes Thema, da will ich informiert sein. |
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AlexGR Newbie
Anmeldungsdatum: 29.01.2005 Beiträge: 2
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Verfasst am: 9.März 2005 9:02 Titel: |
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Hallo Volker
Welche ist dieser Firma?
Ich hätte Interesse für den Vertrieb dieses Produktes in der Mittelmehrraum, vielleicht auch als strategische Partner im Betrieb einzusteigen.
Gruss
E.M. |
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AlexGR Newbie
Anmeldungsdatum: 29.01.2005 Beiträge: 2
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Verfasst am: 9.März 2005 9:11 Titel: |
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Hallo Volker
Welche ist dieser Firma?
Ich hätte Interesse für den Vertrieb dieses Produktes in der Mittelmeerraum, vielleicht auch als strategische Partner im Betrieb einzusteigen.
Mein E-Mail: [E-Mail anzeigen]
Gruss
E.M. |
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Aha02 Newbie
Anmeldungsdatum: 10.11.2005 Beiträge: 28 Wohnort: VS
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Verfasst am: 10.Apr 2006 9:00 Titel: |
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| volkerlo hat folgendes geschrieben:: |
Wir arbeiten langfristig mit Kyocera zusammen.
Kyocera mit Hauptsitz in Kyoto (Japan) ist ein gesunder, zukunftsorientierter und global operierender Großkonzern mit insgesamt über 50.000 Mitarbeitern und derzeit rund 9 Mrd. Euro Jahresumsatz. Für Projektpartner und Kunden bedeutet dies die Möglichkeit, langfristig stabile Geschäftsbeziehungen aufbauen zu können. Die Rendite von ca 9 % errechnet sich aus einer Bespielanlage heraus ( 2,4 Kw)
Ich schicke Ihnen noch ein Mail an Ihre mitgeteilte Adresse.
Mit freundlichen Grüßen
Volker Loew |
SCHON ERFAHRUNG MIT KYCORA MODULEN UND GARANTIEN GEMACHT? WÜRDE MICH FREUEN, HIER MEHR ZU ERFAHREN |
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rasa46 Newbie
Anmeldungsdatum: 24.09.2005 Beiträge: 35
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Verfasst am: 23.Jun 2006 21:07 Titel: Unbemerkter Fortschritt bei erneuerbarer Energie |
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Ich lese das alles mit grossem Interesse und da ich u.a. in diesem Bereich in Südeuropa tätig bin und sozusagen an der Quelle sitze:
Schon mal was von CSP gehört?
Nein?
Macht nix...kennt fast niemand, wird aber die nächsten Jahre die Solarwelt revolutionieren...
Warum?
Einfach zu erklären: halbe Kosten doppelter Ertrag (wenn man die side effects dazurechnet wie Wasserentsalzung oder / und Klimatisierung, die sich aus dem (Wärme)überschuss ergeben.....)
Concentrated solar Power, wer kennt das schon....
auf dem Hausdach ...hmmm...nicht wirtschaftlich.
Ab 5 MW... das Ding....
in Südeuropa, in D sind die Sonnenstunden einfach zu spärlich....
Bitte nicht falsch verstehen, aber in diese Technologie können Sie nicht investieren (ausser bei Solarmillenium und die haben bisher noch nix wirklich auf die Reihe gekriegt, ausser ständigen Ankündigungen dass demnächst was passiert und das seit Jahren, schade, weil diese Technik prinzipiell Zukunft hat.....), die Neuerungen und Verbesserungen sind für den normal sterblichen (und auch für Solarmillenium) nicht zugänglich, das teilen Konzerne (Spitzentechnologie) unter sich auf (keine AG börsenorientiert geplant), also nix für hier....sorry, soll auch nur eine technische und keine finanztechnische Info sein....
Sonne heizt Wasser (Fresneltechnologie), Wasser wird zu Dampf und treibt eine konventionelle Turbine an...einfach robust und effektiv....(die technischen Einzelheiten sind dann doch etwas komplizierter)...Weltbank schätzt bis 2050 ca. 50% der Stromerzeugung weltweit mit dieser Technologie.....
P.S. habe schon Anfang der 90er Kyocera PV´s verbaut (Inselanlagen). Gutes Produkt, keine Probleme in den letzten 12- 15 Jahren. |
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Roderich Hopp * Ehrenmitglied *

Anmeldungsdatum: 17.05.2004 Beiträge: 947 Wohnort: Dorum-Mulsum
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Verfasst am: 23.Jun 2006 21:44 Titel: |
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Was genau möchten Sie mit Ihrem Posting sagen ?
CSP ist bekannt und das die Sonne Wasser erwärmt auch. Auch das man mit entsprechenden Turbinen aus Wasserdampf Strom erzeugen kann. Kenne z. B. in Spanien 5 Anlagen im MW- Bereich die mit derartiger Technologie ausgestattet sind und bereits am Netz sind
Bevor sie andere Firmen verunglimpfen sollten Sie, wenn schon denn schon auch Ross und Reiter nennen.
Denn etwas glauben heißt noch lange nicht es zu wissen.
Derartige Technologien in abgewandelter Form gibt es auch im nicht so sehr sonnenverwöhnten Deutschland und sogar für Ein- und Mehrfamilienhäuser. Wie zu ersehen ist haben Sie ja mit ihrem Posting Neugier erweckt.
Oder benötigen Sie Investoren für Ihre Vorhaben?
Dann sollten Sie sich hier etwas genauer ausdrücken.
Wenn Sie mit Ihrer „Technologie „ ein Allenvertretungsmerkmal „ besitzen dass Sie dann ja auch gesichert und geschützt haben, könnten Sie etwas genauere Aussagen machen, die sich dann aber nicht darauf beschränken dass Sie bereits Anfang der 90iger Koycera –Module für PV,s in Insellösungen verarbeitet haben. War damals aufgrund fehlender gesetzlicher Regelungen wie EEG i.d. Regel auch gar nicht anders möglich da es noch keine Vergütungen wie heute gab.
Mit freundlichen Grüßen
Roderich Hopp |
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