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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6835
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Verfasst am: 8.Jan 2007 17:41 Titel: Erster Bildungsfonds für private deutsche Universität |
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Wachstumspotenzial verspricht Rendite von neun Prozent
Die private Hanseuniversität Rostock KGaA startet ab sofort ihren ersten geschlossenen Bildungsbeteiligungsfonds und konkretisiert somit die Perspektiven für Investoren des Bremer Emissionshauses Ventafonds.
"Mit dem Ventafonds 1. Deutscher Bildungsfonds GmbH & Co sollen knapp 20 Mio. Euro als Betriebskapital der gewinnorientierten Hochschule eingeworben werden", erläutert Leander L. Hollweg, Geschäftsführer der Tenman Prognosys GmbH, im Gespräch mit pressetext.
| Zitat: |
Potenziellen, zumeist privaten Anlegern soll im Rahmen dieses großen geschlossenen Beteiligungsprojektes die Investitionsmöglichkeit geboten werden, an einer privaten Hochschule samt deren erwirtschafteten Gewinn finanziell Teil zu haben: "Im Grunde genommen ist diese Kapitaloption für Anleger vergleichbar mit klassischen Immobilienfonds, nur dass im speziellen Fall in den Bereich Bildung investiert wird", so Hollweg.
Der Tenman Prognosys-Geschäftsführer betont hierbei, dass der private Hochschulsektor in dieser Anlegerform auf dem deutschen Fondsmarkt bislang noch nicht vertreten ist und daher ein erherbliches Wachstumspotenzial mit sich bringt.
Das Beteiligungsprojekt basiert in seiner erweiterten Neuauflage auf bereits zehn der 20 geplanten, vertraglich realisierten Hochschulanwerbe- und Beratungszentren.
Anleger haben die Option, Verbindlichkeiten ab 10.000 Euro einzugehen, wobei nicht so sehr klein- und mittelständische Unternehmen angesprochen werden sollen. Hollweg führt dazu aus, dass diese Form der Investitionsbereitschaft im jetzigen Stadium als Risikoinvestition zu verstehen ist, mittelfristig jedoch mit begründet höheren Kapitalerwartungen einhergeht.
Das universitäre Beteiligungsvorhaben beinhaltet die Ausbildung von Wirtschafts- und IT-Experten, wobei später auch Juristen qualifiziert werden sollen.
Eine Ausschüttungsrendite wird in Höhe von 8,82 Prozent p.a. prospektiert, wobei der Gesamtrückfluss mit 230 Prozent des eingesetzten Kapitals innerhalb von zehn Jahren angegeben ist. Der Finanzexperte weist darauf hin, dass zusätzliches Gewinnpotenzial durch einen späteren Börsengang besteht. Außerdem sei diese Beteiligungsoption auch in bildungssystemischer Hinsicht als "eine echte Alternative" einzuschätzen.
Das Wirtschaftsmodell basiert im Wesentlichen auf Studienpreisen von 7.500 Euro pro Semester inklusive Mehrwertsteuer. Der derzeitige Bestand mit anfänglich 90 Studenten soll binnen zehn Jahren auf 1.600 Studenten ausgeweitet werden.
Die Gewinnschwelle liegt hierbei bei 800 Studenten und soll im vierten Jahr nach Aufnahme des Studienbetriebes erreicht werden. Effizient für mittelständische Unternehmen ist, dass dort ausgebildete Nachwuchs-Führungskräfte rund 325.000 Euro günstiger sind. |
pressetext.deutschland |
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