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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5915
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Verfasst am: 18.Okt 2007 19:21 Titel: European Growth Fund - Fidelity-Kunden irritiert |
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Selten hat ein Fonds so unter Mittelabflüssen gelitten wie das Flaggschiff der US-Gesellschaft Fidelity in Europa: der European Growth Fund. Dabei spielen gezielte Verkaufsempfehlungen von großen deutschen Banken eine entscheidende Rolle, heißt es aus dem Markt.
„Da wurde verkauft, nur um Einnahmen über Gebühren für den Kauf eines anderen Produktes zu erzielen – ein knallhartes Geschäft“, sagt ein Insider, der nicht namentlich genannt werden möchte. Binnen Jahresfrist zogen die Anleger aus dem großen Fonds europaweit rund neun Mrd. Euro ab und drückten das Vermögen von 24,5 auf jetzt 15,5 Mrd. Euro. Da etwa 40 Prozent der investierten Anleger aus Deutschland kommen, musste der Deutschland-Chef von Fidelity, Klaus-Jürgen Baum, schon zur Jahreswende seinen Hut nehmen. Erst im vergangenen Monat wurden die Abflüsse auf dem hiesigen Absatzmarkt gestoppt. Das belegt eine Datenreihe, die dem Handelsblatt vorliegt.
Offiziell heißt es von Fidelity: „Einige Anbieter haben eine kurzfristige Schwäche des Fonds in der letzten Zeit genutzt, ihren Kunden andere Produkte anzubieten.“ Nach Angaben aus der Anlagebranche sind für die Verkäufe überwiegend Berater von Großbanken verantwortlich, an vorderster Stelle Deutsche Bank und Commerzbank. Auf Nachfragen des Handelsblatts antwortete die Commerzbank nicht. „Der Fonds stand bei denen lange auf der Verkaufsliste“, sagt ein Berater. Von der Deutschen Bank heißt es: „Der Fidelity European Growth Fund steht seit Dezember 2006 auf Halten.“
In der Branche kursieren Schätzungen über die Provisionseinnahmen, die allein durch die Verkäufe des Fonds und einen damit verbundenen Wechsel in ein anderes Produkt entstanden sind – dafür können wiederum etwa fünf Prozent Ausgabeaufschlag bzw. entsprechende Gebühren bei Zertifikaten veranschlagt werden. „Deutsche Banken verdienten damit mindestens 200 Millionen Euro“, sagt ein Fachmann.
In die Diskussion geraten war der Fonds Ende vergangenen Jahres nach Ankündigung des Managerwechsels von Graham Clapp zu Alexander Scurlock und einer gleichzeitig leicht unterdurchschnittlichen Wertentwicklung. „Das waren gute Argumente, mit denen ein Berater den Ausstieg und einen Wechsel in einen anderen Fonds oder in ein Zertifikat rechtfertigen konnte“, sagt ein Vertriebsmann (siehe „Aus der Praxis“). Inzwischen ist der Fonds wieder in der Performance-Spitzengruppe im Vergleich mit ähnlichen Produkten.
Quelle: HB |
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purplepeopleeater Pathfinder
Anmeldungsdatum: 17.11.2003 Beiträge: 483 Wohnort: 74855hassmersheim/NOK/BaWü
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Verfasst am: 19.Okt 2007 5:31 Titel: |
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hallo!
so ist das nun mal mit den "bankberatern", also sprich mit den hinter-dem-tresen-drückerkolonnen.
der fidelity eur gwth ist einer der langfristig erfolgreichsten fonds, einer, den man gerne sein leben lang behalten kann.
aber die bankberater sind geldgeile provisionsgeier, wollen
(und/oder müssen) ihre derivate verkaufen, da wird ein guter fond schon mal zum verkauf empfohlen.
die performance des fonds kann sich aber - besonders auf 5 oder 10 jahres-sicht sehr sehen lassen.
ein etwas konservatives, defensives value-orientiertes produkt.
natürlich könnte ich jetzt ein dutzend anderer fonds aufzählen, die in den letzten jahren wesentlich besser waren.....
aber das kann in einigen jahren auch wieder anders aussehen.
der fidelity ist langfristig auf jeden fall besser als sparbuch, sparbrief, rentenpapiere, schuldverschreibungen, lebensversicherung oder bausparzeugs oder der ganze "garantie"-kram. |
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tifinaa * Consulter *
Anmeldungsdatum: 19.11.2003 Beiträge: 1177
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Verfasst am: 19.Okt 2007 5:54 Titel: |
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| Zitat: |
| ...natürlich könnte ich jetzt ein dutzend anderer fonds aufzählen, die in den letzten jahren wesentlich besser waren..... |
Mich würden Ihre Erfahrungen und Tipps doch schon sehr interessieren. Vielleicht stellen Sie Ihre Favoriten mal kurz vor - auch wenn in fünf Minuten alles ganz anders sein kann.
Wer sich mit dem Thema beschäftigt weiss dies - und wird Sie wohl kaum "festnageln" wollen.
Gruß t. |
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GOLDPOOL Specialist
Anmeldungsdatum: 26.01.2006 Beiträge: 161 Wohnort: Ibiza
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Verfasst am: 19.Okt 2007 14:33 Titel: Lieber Fakten als Tipps |
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| Zitat: |
Mich würden Ihre Erfahrungen und Tipps doch schon sehr interessieren. Vielleicht stellen Sie Ihre Favoriten mal kurz vor - auch wenn in fünf Minuten alles ganz anders sein kann.
Wer sich mit dem Thema beschäftigt weiss dies - und wird Sie wohl kaum "festnageln" wollen.
Gruß t. |
Mal ein paar Fakten über Fondmanager:
Warren Buffett seit 50 Jahren +23,3% p.a.
John Calamos seit 15 Jahren +18,4% p.a.
Marvin Schwartz seit 15 Jahren +16,3% p.a.
Bill Miller seit 15 Jahren +15,7% p.a.
Tempelton-Gruppe seit 50 Jahren +12,6% p.a.
Edouard Carmignac seit 15 Jahren +12,5 p.a.
Besser man orientiert sich am Mangager als am Fondnamen!
Aber trotzdem mal einen neuen Dachfond ( frei von Abgeltungssteuer)
indem die alle vertreten sind:
HAC World Top Investors bei M.M.WARBURG-LUXINVEST
Und nur noch mal zum nachrechnen:
Wer Warren Buffett vor 15 Jahren 10.000 $ anvertraut hatte, der hat jetzt
231.444 $ bereits abzüglich aller Kosten im Depot.
Also fragen Sie niemals Ihren Bankberater, Versicherungsagenten oder Bekannten, sondern fragen Sie Ihren gesunden Menschenverstand |
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purplepeopleeater Pathfinder
Anmeldungsdatum: 17.11.2003 Beiträge: 483 Wohnort: 74855hassmersheim/NOK/BaWü
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Verfasst am: 20.Okt 2007 22:05 Titel: |
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@ tifinaa
eigentlich alles schon mal geschrieben:
http://www.gomopa.net/Finanzforum/Aktien-2/aktientips.html
einige interessante investmentfonds:
1. Griffin Eastern European Fund (988954)
Performance 5jahre 335%
3 sterne!
sparplanfähig!
2. First Private Europa Aktien ULM (979583)
ein europa-fonds, 3 sterne (früher5!) und triple-a rating von s+p,
da muss man nix mehr sagen.
performance: in 3 jahren 58% , in 5jahren fast 150%
sparplanfähig!
etwas defensiver, sehr gut für langfristiges investment bei relativ guter sicherheit.
3.noch ein (jetzt nicht mehr )- geheimtip:
Weisenhorn Europa (553161)
performance in den letzten 5 jahren: über 250% !!!
vor einigen wochen (vor der subprime-krise) waren es über 300 % zuwachs!
leider nicht sparplanfähig!
elisabeth weisenhorn ist eine der besten fondsmanagerinnen der welt.
(bei kostolany in der lehre gewesen, 15 jahre bei dws)
der fonds sah vor einigen jahren nicht so gut aus, hat sich aber in den letzten 5 jahren hervorragend entwickelt .
4. FPM Fds Stockp German All Cap (603328)
in 5 j eine performance von fast 400% (dax ca 240%) bei einem rein deutschen aktienfond!
nicht sparplanfähig!
4sterne, aa-rating
seit vielen jahren einer meiner favoriten.
seit auflegung doppelt so gut wie der dax (240% vs 120%)
tja, sehen echt alt aus, die bausparer.... |
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purplepeopleeater Pathfinder
Anmeldungsdatum: 17.11.2003 Beiträge: 483 Wohnort: 74855hassmersheim/NOK/BaWü
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Verfasst am: 21.Okt 2007 0:24 Titel: weitere gute fonds |
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auch noch ein bemerkenswerter fond:
DWS Aktien Strategie Dt (976986)
performance über 9/10 jahre (und da waren die schlimmen bärenjahre 2000-2003 mit dabei) um die 400% (dax ca 150%)
allerdings hat er im 5jahres bereich etwas weniger gemacht, so um die 300%.
wenn man sich den chart anschaut, egal ob man 98/99 oder erst 2003 eingestiegen ist, man hat heute etwa das gleiche ergebnis.
aber im jahresschnitt um die 40%, auch in den schlechten jahren, echt beachtlich!
ebenfalls beachtlich:
Allianz-dit Nebenwerte Dtschld A (848176)
in 10 jahren knapp 300%, im 5jahresbereich etwa genauso!
hat sich in den schlimmen jahren 2000-2003 recht stabil gehalten!
ok, damals auch fast halbiert, aber sich schnell wieder erholt
und bevor jetzt jemand meint, südamerikanische, indische, chinesische aktien haben in 5 jahren über 500% gemacht, das stimmt zweifellos, aber birgt auch wesentlich höhere risiken wie deutsche oder europäische werte.
sollte nur als beimischung gewählt werden!
(kleiner anteil)
denn sicher ist eines: die china-blase platzt spätestens nächstes jahr!
ach ja, der viel besagte
Fidelity Fds European Growth A (973270)
hat in 5 jahren ca 140% gemacht, also weniger als der dax!!
in 10 jahren ca 250%, beachtlich, aber die oben genannten allianz-dit und dws sind wesentlich besser gewesen! |
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Zato Newbie
Anmeldungsdatum: 07.11.2005 Beiträge: 3
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Verfasst am: 22.Okt 2007 10:05 Titel: Fidelity European Growth |
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| Fidelity hat sich die Mittelablüsse zu einem großen Teil selbst zuzuschreiben. Der Fonds war mit einem Volumen von 25 MRD einfach zu groß zum navigieren. Einen Großteil der in den Vohrjahren erzielten Outperformance wurde durch ein Investment in Small- und Midcaps erzielt. Durch das enorm engeschwollene Fondsvolumen war eine prozentual größere Investition in diese Anlageklassen praktisch nicht mehr möglich, und damit auch keine Outperformance mehr erzielbar. Das Flagschiff rutschte auf Mittelmaß ab. Daraufhin hat Fidelity selbst die Mittelzuflüsse gebremst und Banke und Versicherungsgesellschaften ( Fondspolicen ) gedrändt den Fonds nicht mehr neu anzubieten. Dies wurde zwar bald wieder aufgehoben hat aber Vertrauensverlust erzeugt und damit auch dazu beigetragen das Bestände zum Tausch empfohlen wurden. |
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excabe Specialist
Anmeldungsdatum: 17.11.2005 Beiträge: 166 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 22.Okt 2007 10:54 Titel: Re: weitere gute fonds |
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| purplepeopleeater hat folgendes geschrieben:: |
auch noch ein bemerkenswerter fond:
DWS Aktien Strategie Dt (976986)
performance über 9/10 jahre (und da waren die schlimmen bärenjahre 2000-2003 mit dabei) um die 400% (dax ca 150%)
allerdings hat er im 5jahres bereich etwas weniger gemacht, so um die 300%.
wenn man sich den chart anschaut, egal ob man 98/99 oder erst 2003 eingestiegen ist, man hat heute etwa das gleiche ergebnis.
aber im jahresschnitt um die 40%, auch in den schlechten jahren, echt beachtlich! |
Und was besagt dass ???
DWS hat viel zu hohe Kosten, meiner Meinung nach. Rendite nach Kostenmuss nicht immer toll sein.
excabe |
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wuero2001 Newbie
Anmeldungsdatum: 06.09.2004 Beiträge: 28 Wohnort: 01099 Dresden
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Verfasst am: 24.Okt 2007 21:41 Titel: DWS & Fidelity... |
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Ja, 1,8 % Managementgebühr bei Frau Weisenhorn stehen 0,40 % M.-Gebühr bei anderen Fonds gegenüber. Vergleicht man die Fondsgebühren mit denen der USA, dann ist es dort um ein Vielfaches billiger.
Vergleicht man dann den Durchschnitt der jährlichen Gewinne der Investmentgesellschaften, die im Durchschnitt bei 44 % pro Jahr liegen, die Spitzen erreichen 100 % und mehr, und weiß man dann, dass 90 % der Manager nicht den Index schlagen, wird jedem klar, warum wir bereits über 23.000 Investmentfonds haben und jährlich viele neue dazu kommen. So kann man die Unterdurchschnittlichkeit der Masse der Fonds verschleiern und trotzdem Gewinne machen. Bis zu 40 neue in einem Monat! Und keine Konsolidierung in Sicht!
Es ist notwendig, dass aus einem 25 Mrd Fonds Mittel abgezogen werden. Denn je größer ein Fonds wird, um so unterdurchschnittlicher sind seine Ergebnisse, bedingt durch Fondsvorgaben für Investitionen. Jeder verantwortungsvolle Banker (ich bin keiner!) muss deshalb zum Ausstieg und zur Umschichtung raten. Hierzu gibt es wissenschaftliche Untersuchungen seit 1966 (Studien von Bogle, Chen, Cremers, Jensen, Malkiel, Treynor), die sich damit auseinander setzen.
Jedoch nicht nur die langfristigen Gewinne sind wichtig, auch die Volatilität. Diesbezüglich schneiden alle hier empfohlenen Fonds nicht so günstig ab. 7 % bis 14 % Verlust in einem Monat???
Deshalb möchte ich den Fokus auch auf geschlossene Fonds lenken. Ab 7.000 EUR sind Anlagen am Beginn von Wertschöpfungsketten, ohne das Auf und Ab der Börsen, möglich. OHNE gekaufte Gutachten, frisierte Zahlen zum 30.06. und 31.12. Mit Testat von Rödl & Partner. Im Immobilien- oder Ölbereich Kanadas, des wirtschaftlich stärksten Landes der G 8. Mit Renditen zwischen 20 % und bis zu 50 % pro Jahr!!! Mit z. B. 20 % Ausschüttung im Jahr und 140 % bis 160 % oder mehr nach 6 Jahren, ideal als Tilgungsinstrument für Darlehen, um Finanzierungskosten drastisch zu senken und Darlehenslaufzeiten zu verkürzen. Ohne Abgeltungssteuer und Kontentransparenz! Als Private Placement ab 1 M EUR. |
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purplepeopleeater Pathfinder
Anmeldungsdatum: 17.11.2003 Beiträge: 483 Wohnort: 74855hassmersheim/NOK/BaWü
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Verfasst am: 24.Okt 2007 22:50 Titel: |
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@ wuero:
die internen kosten/gebühren schwanken natürlich bei den verschiedenen fondsanbietern, aber was jucken mich die 0,5/1/2% kosten, wenn die outperformance stimmt.
wichtig ist, was hinten raus kommt!
volatilität ist m.e. nichts negatives, sofern man eine langfristige (also mehrjährige) anlage im sinne hat, und das sollte bei investmentfonds immer der fall sein!
wie langweilig wäre die börse ohne volatilität! - die ist doch das salz in der suppe, lässt sich strategisch gut nutzen.
es werden sogar derivate darauf konstuiert.
dass riesen-fonds mit vielen mrd volumen irgendwann mal probleme bekommen ist logisch.
aus diesem grund hat man z.b. einen meiner lieblings-fonds, den erwähnten fds stockpicker germany bei ca 190 mio geschlossen, also keine neuen anteile mehr emittiert.
denn wer milliarden anlegen will/muss, hat dann irgendwann mal das problem, noch genügend billige aktien zu finden.
dann wäre da noch der uralte börsenwitz:
zu was braucht man 8000 fonds? - damit genügend da sind, die schlechter sind als der eigene..... |
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excabe Specialist
Anmeldungsdatum: 17.11.2005 Beiträge: 166 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 25.Okt 2007 15:55 Titel: |
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| Wie wahr. Wenn vom Mandanten aber nur 90% seiner eingezahlten Beiträge angelegt werden ist das jedoch sicherlich was anderes. |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5915
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Verfasst am: 17.Jan 2008 20:16 Titel: |
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Deutsche Anleger haben aus dem beliebten europäischen Aktienfonds European Growth Fund von Fidelity 2007 mit 2,5 Mrd. Euro erneut eine immense Summe abgezogen.
Doch bei der US-Anlagegesellschaft ist man guten Mutes, dass die Absatzkrise des Flaggschiff-Fonds nun überwunden ist. Denn die Abflüsse sind stetig geringer geworden, so dass der Fonds im Dezember nur noch 16 Mill. Euro verlor.
Infolge einer Phase schwacher Performance hatten Anleger aus dem Fonds ab Anfang 2006 massiv Geld entnommen. Das Vermögen des Fonds schrumpfte von gut 24 Mrd. auf aktuell 14,5 Mrd. Euro. Große Banken hatten den Fonds auf ihre Verkauflisten gestellt.
Der Fondsmanager und der Fidelity-Deutschland-Chef wechselten. Inzwischen zählt der Fonds wieder zu den besten seiner Kategorie.
Quelle: FTD |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5915
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Verfasst am: 4.Mai 2008 18:44 Titel: |
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Gut erinnern sich die privaten Anlegern an die wechselvolle Geschichte des europäischen Aktienfonds: Der heute achtzehn Jahre alte Fonds entwickelte sich unter seinem legendären ersten Fondsmanager Anthony Bolton aufgrund seiner stets überdurchschnittlichen Renditen selbst zur Legende. Nach dreizehn Jahren gab Bolton das Steuer ab, sein Nachfolger Graham Clapp konnte nicht an den Erfolg anknüpfen.
Der Fonds schwächelte im Jahr 2006 in der Wertentwicklung und wurde von den Anlegern hart abgestraft. Sie entzogen dem Fonds in den Jahren 2006 und 2007 rund ein Drittel seines Vermögens. Nicht nur Fondsmanager Clapp trat ab. Auch der damalige Deutschland-Chef Klaus Baum-Jürgen nahm seinen Hut, da rund 40 Prozent des Fondsvermögens, das in der Spitze 21 Mrd. Euro betrug, von deutschen Anlegern stammte.
Als der selbstbewusst wirkende, Zuversicht ausstrahlende Scurlock Anfang Januar 2007 das Management des angeschlagenen Vorzeige-Fonds übernahm, stellte er sich keiner geringen Herausforderung. Scurlock sprach bei seinem Antritt von "einer großen Verantwortung" und setzte sich zum Ziel, "mittelfristig den besten europäischen Aktienfonds zu managen". Mittelfristig bedeutet für ihn drei Jahre. Nach knapp der Hälfte der Zeit hat der 41-jährige Brite mit Wahlheimat Schweiz einiges erreicht, steckt mit dem Fonds aber wieder in einer spannenden Phase.
Scurlock hat mit seinem Ansatz, unbeirrt nach günstig bewerteten, aussichtsreichen Aktien zu suchen, in seinem ersten Jahr mit dem European Growth Fund gut abgeschnitten. Mit einer Wertsteigerung von 6,1 Prozent ließ er die Konkurrenz weit hinter sich. Außerdem schlug er den Vergleichsindex MSCI Europe, der gut zwei Prozent zulegte. Experten wie André Härtel, Fondsanalyst bei Feri Rating & Research, loben den "konsequenten, nachvollziehbaren" Ansatz des Fonds.
Scurlock habe trotz anhaltender Kapitalabflüsse im Jahr 2007 einen sehr guten Job gemacht, meint auch Michael Keilholz, Vorstand beim größten deutschen Maklerpool BCA. So habe er den Schwenk hin zu großen Aktien zum richtigen Zeitpunkt getan, als die jahrelange Rally kleiner Werte vor gut einem Jahr endete. Keilholz beeindruckt der "spezielle Ansatz Scurlocks, sich die Welt, Trends und Verflechtungen von Sektoren anzuschauen und herauszufinden, welche Unternehmen davon besonders profitieren". Scurlock kämen dabei die immensen Researchkapazitäten Fidelitys mit mehr als 300 Analysten zugute.
Gerade hat Scurlock eine Woche China bereist. "Ich wollte sehen, was in China passiert und herausfinden, welche Folgen das für europäische Firmen hat", sagt er. In Europa herrsche noch das Thema Finanzkrise vor: Deren Tiefpunkt will Scurlock zwar Ende März erkannt haben, überstanden sei die Krise aber noch nicht. Gleichwohl setzt Scurlock aktuell stark auf Finanztitel (siehe Infografik "Schwerpunkt Finanzen"). Einige Versicherungsaktien seien zu stark abgestraft worden, meint er. Zu seinen Top-Titeln zählen Münchener Rück und Allianz. Bei Banken mag er Geldhäuser wie HSBC, das seinen Schwerpunkt in Asien hat.
Besondere Chancen sieht der Fondsmanager bei Firmen, die von aktuellen Risiken wie der Inflation nicht belastet würden, sondern zum Beispiel von der starken Nachfrage aus China profitierten. Dazu zählt er unter anderem Rohstoff- und Grundstoffwerte. Als Beispiel nennt er den Stahl-Weltmarktführer Arcelor Mittal. Seinen Fokus auf große Aktien will er vorerst beibehalten, da diese Titel im Gegensatz zu mittelgroßen und kleineren Werten günstig seien.
Im vergangenen Monat hat der Fonds mit einem Minus von 5,7 Prozent deutlich schlechter als Konkurrenz und Index abgeschnitten. Märkte, in denen Anleger aus Angst alles verkauften, seien schwer einzuschätzen, sagt Scurlock. Er bleibe seiner Strategie treu und warte darauf, dass der Markt wieder auf Fundamentales reagiere. "Dennoch frustriert das einen Fondsmanager", gibt er zu. Der Fonds habe unter dem schwachen Siemens - und Vodafone-Kurs gelitten.
Kurze Schwächephasen beeinflussen die längerfristig ausgerichteten Fondsratings kaum. Feri gibt Scurlock noch die Bestnote "A": Die längerfristige Wertentwicklung dürfe allerdings nicht leiden, und die Volatilität sollte auch nicht weiter zunehmen, sagt Analyst Härtel. Grundsätzlich spreche für den Fonds die Chance auf überdurchschnittliche Rendite, die der konsequente Ansatz ermögliche. Gerade in Zeiten starker Konkurrenz durch passive, indexabbildende Fonds biete Scurlock eine Alternative. Auch Keilholz sieht den Fonds als Basisanlage in der Region Europa für jeden aktieninteressierten Investor.
Fidelity hat übrigens aus der jüngsten Absatzkrise gelernt und kommuniziert jetzt stärker mit den Vertriebsfirmen. "In vielen Fällen werden Fonds immer noch mehr verkauft, als von Investoren gekauft", sagt Härtel. Fidelity hat nach Ansicht von Marktbeobachtern unterschätzt, wie stark Bankvertriebe und Vermittler Schwächephasen ausnutzen, um Provisionen zu kassieren. Anfang Januar floss dem Fonds erstmals seit Mitte 2006 wieder Kapital zu. Aktuell leidet er wie alle Aktienfonds.
Beim Investieren in den Fidelity European Growth Fund gibt es einige Fallstricke, über die man als Anleger stolpern kann. Hier die wichtigsten:
Indexnähe
Aktuell orientiert sich Alexander Scurlock mit dem Fidelity European Growth Fund stark an der Gewichtung seines Vergleichsindexes. Das ist für den Fondsmanager eher untypisch, in Krisenzeiten wie diesen aber durchaus üblich, um keine zu starke Abweichung der Fonds-Performance von der Börsenmesslatte zu riskieren. Auf Dauer sollte Scurlock aber stärker eigene Akzente setzen, raten Fondsexperten. Das erhöhe die Gewinnchancen.
Vertrieb
Eine gute Kommunikation zu den Vertriebsfirmen ist für ausländische Fondsanbieter von großer Bedeutung, da sie nicht wie deutsche Konkurrenten über einen konzerneigenen Vertrieb verfügen. Nach zwischenzeitlich schwacher Performance ermunterten Banken und Finanzvertriebe ihre Kunden, aus dem Fidelity European Growth Fund auszusteigen. Viele Anleger schichteten um.
Gebühren
Bei Flaggschiff-Fonds sollten Anleger besonders auf die Gebühren achten. Der European Growth Fund liegt bei der Management-Gebühr von 1,5 Prozent am oberen Ende von Aktienfonds, die Gesamtkostenquote liegt im Mittelfeld.
Quelle: A.Rezmer |
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