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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6291
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Verfasst am: 12.Jun 2006 7:07 Titel: Extra-Vorsorge im Pflegefall |
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"Viele glauben, daß die gesetzliche Pflegeversicherung für die kompletten Kosten aufkommt", sagt Cornelia Nowack, Projektleiterin für Versicherungen bei der Stiftung Warentest.
Schließlich müssen seit dem Jahr 1995 alle Krankenversicherten - gesetzlich wie privat - in die gesetzliche Pflegeversicherung einzahlen.
Doch wer tatsächlich pflegebedürftig wird, kommt mit dem Geld aus der Versicherung nicht weit. "Ein Heimplatz kostet schnell 3000 Euro im Monat", sagt Versicherungsexpertin Nowack.
Die Pflegekasse übernimmt in Pflegestufe III jedoch maximal 1432 Euro . Der Restbetrag muß aus eigener Tasche finanziert werden. Zur Not springt das Sozialamt ein oder die nahen Angehörigen werden zur Kasse gebeten.
(...) Wer seinen Kindern nicht auf der Tasche liegen möchte, sich trotz Pflegebedürftigkeit das eine oder andere Extra leisten will oder eigenhändig bestimmen möchte, von wem er wo gepflegt werden will, sollte über den Abschluß einer privaten Pflegezusatzversicherung nachdenken.
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6291
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Verfasst am: 8.Sep 2006 5:18 Titel: |
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Ein Pflegefall in der eigenen Familie belastet nicht nur menschlich. Professionelle Hilfe oder gar ein Heimplatz kosten einige tausend Euro. Wer auf Nummer sicher gehen will, versichert sich gegen dieses Finanzrisiko - oder sorgt selber vor. Das kann sich doppelt lohnen.
"Was liegt also näher, als sich für den Pflegefall zu versichern?", fragen findige Versicherungsvertreter – und verschweigen dabei meist ein kleines Detail: Das Risiko, als Pflegefall zu enden, ist nicht sehr hoch.
Nur zwei Millionen Bundesbürger sind pflegebedürftig. Das ist gemessen an der Gesamtbevölkerung von 82,5 Millionen Deutschen ziemlich wenig. Und 81 Prozent aller tatsächlich Pflegebedürftigen sind auch noch älter als 65 Jahre, also erst im teils hohen Alter pflegebedürftig geworden. Von einem gewaltigen Lebensrisiko, gegen das man sich unbedingt frühzeitig versichern müssen, kann also keine Rede sein.
Wer dennoch auf Nummer sicher gehen will, hat die Wahl zwischen mehreren Versicherungsvarianten. So können Verbraucher beispielsweise zwischen der Tagegeld- oder der Kostenversicherung wählen.
Der Unterschied: In Tagegeldpolicen wird eine feste Summe vereinbart, die der spätere Patient einmal zur freien Verfügung haben wird - unabhängig davon, wie hoch die tatsächlichen Pfelgekosten dann ausfallen. Eine Tagegeldversicherung gilt zumeist als sinnvoll, wenn die Betroffen von Familienangehörigen gepflegt werden sollen.
Bevor Sie sich jedoch für eine Versicherung entscheiden, sollten Sie noch eine Vergleichsrechnung anstellen. Wie wäre es, wenn Sie selbst ein paar Euro pro Monat zur Seite legen, anstatt eine kostenpflichtige Versicherung mit Ihrem Pflegeschutz zu beauftragen? Wer beispielsweise im Alter von 35 Jahren monatlich 50 Euro mit einer Jahresrendite von 4,5 Prozent anlegt, hat zum bisherigen Renteneintrittsalter von 65 Jahren ein Guthaben von rund 37.500 Euro zur Verfügung.
Wer aber gar nicht pflegebedürftig werden sollte, behält sein Erspartes zur freien Verfügung oder kann es vererben. Wer dagegen aber Monat für Monat 50 Euro in eine Pflegeversicherung eingezahlt hat, geht leer aus.
Sein Geld ist auf jeden Fall futsch. Es hat der Versicherungskonzern.
(manager-magazin) |
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