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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5918
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Verfasst am: 6.Jul 2007 21:24 Titel: Formaxx greift Finanzdienstleister AWD, MLP und DVAG an |
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Ab heute bekommen die Finanzdienstleister AWD, MLP und DVAG Konkurrenz aus Hannover. Dort geht der Konkurrent Formaxx an den Start, über dessen Gründung in der Branche bereits seit Ende Juni spekuliert worden war. Geschäftsführer Eugen Bucher will den drittgrößten Vertrieb in Deutschland aufbauen.
Am gestrigen Donnerstag bestätigte Eugen Bucher die Gründung. Eigner des neuen Unternehmens sind zu gleichen Teilen Bucher und Ex-DVAG-Mann Ralf Steinmeister. Mittelfristig sei auch ein Börsengang nicht ausgeschlossen, sagte Bucher.
Derzeit verfügt das Unternehmen über ein Startkapital von 20 bis 30 Mill. Euro, das zu gleichen Teilen von Bucher und Steinmeister stammt. Mit dem Geld sollen vor allem Berater angeworben werden. Nach eigenen Angaben verfügt die Formaxx bereits über 150 bis 200 Mitarbeitern, die vor allem Kunden mit mittlerem und höherem Einkommen beraten sollen. Um die gleiche Klientel werben DVAG und AWD. Die Konkurrenz zeigt sich gelassen: „Wir haben viele Firmen auf den Markt kommen sehen. Genauso viele sind wieder von der Bildfläche verschwunden “, sagte ein AWD-Sprecher.
Formaxx selbst peilt noch im ersten Jahr einen Umsatz von mehr als 100 Mill. Euro an. In fünf Jahren wolle man zu den drei größten unabhängigen Finanzvertrieben gehören, lautet die Kampfansage an Buchers Ex-Arbeitgeber MLP, der nach der DVAG und dem AWD drittgrößter Finanzdienstleister in Deutschland ist. „Für einen Anbieter, der sich selbst hohe qualitative Standards auferlegt, schließen wir einen kurzfristigen Markterfolg aus. Anders mag dies bei recht einfach gestrickten Vertriebsformen sein“, wehrt ein MLP- Sprecher ab.
Auch Analysten geben dem Neuling durchwachsene Chancen: „Der Markt für Finanzdienstleistungen und unabhängige Beratung ist zwar ein Wachstumsmarkt“, sagt Konrad Becker vom Bankhaus Merck Finck, „aber ich sehe nicht, was die Formaxx besser machen kann als die etablierte Konkurrenz, um neue Kunden und Berater zu gewinnen.“ Skeptisch ist auch Sven Janssen, Analyst bei Sal. Oppenheim: „Ich bezweifle, dass etablierte Berater zum neuen Unternehmen wechseln wollen.“ Die Zahl der Berater gilt als Garant für den Geschäftserfolg. Je mehr Berater desto größer das Neugeschäft.
Quelle: HB |
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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 2947
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Verfasst am: 29.Sep 2007 20:43 Titel: |
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EBFS AG kündigt als Hauptproduktpartner die Zusammenarbeit mit Formaxx AG
Pressemitteilung von: EBFS AG
Die EBFS AG gibt bekannt, dass die Zusammenarbeit mit der Formaxx AG mit sofortiger Wirkung gekündigt wurde. Es stehen der Formaxx AG keinerlei Finanz-Produkte der EBFS AG zur Verfügung. Die EBFS AG distanziert sich ausdrücklich von jeglicher geschäftlichen Verbindung zu der Formaxx AG.
Der Vorstand der EBFS AG, Herr Uwe Becher, erklärt: "Über Monate hinweg haben wir mit den Gründern der Formaxx AG Verhandlungen geführt. Wir mussten zu unserem Bedauern feststellen, dass die Vorstellungen der Formaxx AG mit unserer strategischen Ausrichtung nicht vereinbar waren. Unter anderem ließen die sich ständig verändernden Rahmenbedingungen in den Verhandlungen mit der Formaxx AG keine konstruktiven Gespräche zu. Eine weiterführende Zusammenarbeit ist von unserer Seite nicht mehr erwünscht. Es ist nur eine Frage der Zeit bis sich weitere Partner von der Formaxx AG trennen werden, da die von der Formaxx AG propagierte Vision, einer der größten Finanzdienstleister Deutschlands zu werden, nicht mit der Realität im Einklang steht." |
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GM&P Mod. Team Insider

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 654
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Verfasst am: 4.Okt 2007 7:26 Titel: |
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Ein neuer Finanzdienstleister will MLP und AWD ab sofort das Fürchten lehren: Formaxx nimmt zum 1. Oktober sein Geschäft mit 300 Maklern auf. Doch bereits jetzt kämpft der Newcomer um seinen Ruf als unabhängiger Dienstleister. Vor allem die Verbindung zum Deutschen Ring sorgt für Unruhe und Gerüchte.
| Zitat: |
| Noch im ersten Jahr peilt das Unternehmen einen Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro an. In fünf Jahren will man zu den Top Drei der Finanzvertriebe in Deutschland zählen. Bis dahin sollen rund 2000 Berater für das Unternehmen arbeiten. |
Weiter zu Teil 2: "Weitere Partner werden sich von Formaxx trennen" |
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purplepeopleeater Pathfinder
Anmeldungsdatum: 17.11.2003 Beiträge: 483 Wohnort: 74855hassmersheim/NOK/BaWü
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Verfasst am: 5.Okt 2007 3:31 Titel: ergoogelte formaxx-news: |
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18.09.2007 - 20:49 Uhr
Finanzdienstleister Formaxx verliert wichtige Partner
MÜNCHEN (Dow Jones)--Der Finanzdienstleister Formaxx hat noch vor dem für den 1. Oktober geplanten operativen Start mit bislang nicht gekannten Schwierigkeiten im Back Office zu kämpfen. Die EBFS Holding AG mit Sitz in Zürich teilte am Dienstag mit, die technischen Dienstleister FinBase und Maxxbase hätten mit Wirkung zum 11. September ihre bisherige Zusammenarbeit mit der Formaxx AG gekündigt. Auch EBFS als Partner für das Produktmanagement habe die Zusammenarbeit mit Formaxx am 15. August fristlos gekündigt.
EBFS halte seit kurzer Zeit "große Anteile" an FinBase und Maxxbase, sagte Vorstand Uwe Becher am Dienstag Dow Jones Newswires. Hinter FinBase und Maxxbase stehen Softwareprogramme. Derartige Programme sind für eine Abwicklung der Vermittlung von Finanzprodukten inzwischen unabdingbar. Sie haben mit der Einführung der EU-Vermittlerrichtlinie noch an Bedeutung gewonnen, da die Dokumentationspflichten für Vermittler und Makler enorm gestiegen sind.
Die in Hannover ansässige Formaxx erklärte dagegen am Dienstag, die Meldung der EBFS entbehre jeder Grundlage. Zugleich kündigte das Unternehmen "wegen der Vielzahl falscher Behauptungen noch heute juristische Schritte gegen die EBFS Holding AG" an. Es habe von Seiten von Formaxx zu keinem Zeitpunkt eine Zusammenarbeit oder Kooperation mit der EBFS AG und deren Mitarbeitern gegeben, noch seien Kooperationsverträge geschlossen worden. Allerdings habe Formaxx mit EBFS - wie mit vielen anderen Marktteilnehmern - erste Gespräche über eine Zusammenarbeit geführt, die seitens Formaxx bereits am 14. August 2007 abgebrochen worden seien. Auch Gespräche mit FinBase/Maxxbase über den Aufbau einer Maklerplattform seien von Seiten von Formaxx nicht fortgesetzt worden.
EBFS-Vorstand Becher sagte am Dienstagabend zu Dow Jones Newswires, er sehe die angekündigten juristischen Schritte von Formaxx "ganz gelassen". Die EBFS sei seit Monaten bei den Gesprächen zur Gründung von Formaxx dabei gewesen. Formaxx-Vorstand Eugen Bucher habe wiederholt öffentlich geäußert, dass die EBFS strategischer Partner von Formaxx werden solle. "Wir haben selbstverständlich ein Vertragsverhältnis gehabt, das wir gekündigt haben",sagte Becher.
In der Mitteilung von EBFS wird Becher mit den Worten zitiert: "Nachdem über Monate hinweg Verhandlungen in diversen Meetings mit den Gründern der Formaxx AG geführt worden waren, mussten wir feststellen, dass die Vorstellungen der Formaxx AG nicht mit unseren Vorstellungen kompatibel sind, unter anderem ließen die sich ständig
verändernden Rahmenbedingungen keine konstruktiven Verhandlungen zu. Ein Zusammenschluss war deshalb von unserer Seite nicht mehr erwünscht."
Formaxx war diesen Sommer vom früheren Vertriebsvorstand von MLP, Eugen Bucher, und dem ehemaligen Geschäftsführer Schweiz der DVAG, Ralf Steinmeister, gegründet worden. Das Unternehmen strebt ihren Angaben zufolge in den nächsten fünf Jahren unter die Top 3 der umsatzstärksten Finanzdienstleister in Deutschland. Am 1. Oktober will Formaxx mit zunächst 300 Vertriebskräften das operative Geschäft aufnehmen. Bucher und Steinmeister hatten sich in der Vergangenheit stets zuversichtlich gezeigt, dass auch der frühere AWD-Geschäftsführer Jörg Jacob und Randolf Nießner sich Formaxx anschließen würden. Nießner hatte 1994 die OVB Holding verlassen und ist Mitgründer und ehemaliger Vorstand des Finanzdienstleisters Deutsche Proventus.
Der Mitteilung der EBFS zufolge hat Nießner nunmehr die Zusammenarbeit mit Formaxx mit sofortiger Wirkung aufgekündigt. Ebenso habe er die Mitgliedschaft in der mit den drei anderen Managern gegründeten Initaitive "Qualität formt Zukunft" (QfZ) niedergelegt. Formaxx zufolge hat Nießner seine Mitarbeit in der QfZ-Initiative im Hinblick auf Medienveröffentlichungen niedergelegt, wonach das Finanzamt Hamburg gegen ihn "wegen des Verdachts der vorsätzlichen Verkürzung von Einkommensteuern für die Kalenderjahre 2002 und 2005" ein Steuerstrafverfahren eingeleitet hat. Aus denselben Gründen seien auch die Gespräche über eine Zusammenarbeit mit der Formaxx AG nicht fortgeführt worden, heißt es in der Mitteilung.
Webseite: http://www.ebfs.eu
http://www.formaxx.de
-Von Rolf Neumann, Dow Jones Newswires |
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18.09.2007 14:44
EBFS Holding AG: Formaxx brechen die Partner weg
Zürich (ots) - Die technischen Dienstleister FinBase und Maxxbase kündigen mit Wirkung zum 11.09.07 ihre bisherige Zusammenarbeit mit der Formaxx AG auf, nachdem bereits die EBFS Unternehmensgruppe, als vorheriger Partner zuständig für das Produktmanagement, die Zusammenarbeit mit Formaxx am 15.08.07 fristlos gekündigt hatte. Am
11.09.07 hat sich die FinBase/Maxxbase an die EBFS Unternehmensgruppe angeschlossen. Durch die Kündigungen wurden der Formaxx AG sämtliche Ressourcen in den Bereichen Produktmanagement und Softwarekompetenzen entzogen. Nachdem die EBFS AG Ihre Zusammenarbeit mit der Formaxx AG aufgekündigt hatte, fehlen der Formaxx AG nicht nur die oben erwähnten Ressourcen, sondern auch die für den Vertrieb notwendigen Strukturen.
Vorstand Uwe Becher erklärt: "Nachdem über Monate hinweg Verhandlungen in diversen Meetings mit den Gründern der Formaxx AG geführt worden waren, mussten wir feststellen, dass die Vorstellungen der Formaxx AG nicht mit unseren Vorstellungen kompatibel sind, unter anderem ließen die sich ständig verändernden Rahmenbedingungen keine konstruktiven Verhandlungen zu. Ein Zusammenschluss war deshalb von unserer Seite nicht mehr erwünscht. Es ist nur eine Frage der Zeit bis sich weitere Partner von der Formaxx AG trennen werden, da die von der Formaxx AG propagierte Vision, einer der größten Finanzdienstleister Deutschlands zu werden, nicht mit der Realität im Einklang steht."
Randolf Nießner, ehemaliger Mitbegründer der Formaxx AG, kündigt die Zusammenarbeit mit der Formaxx AG mit sofortiger Wirkung auf. Ebenso legt er die Mitgliedschaft der QFZ Ende August nieder.
Originaltext: EBFS Holding AG Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/68129 Pressemappe via RSS :
http://www.presseportal.de/rss/pm_68129.rss2 |
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DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der neue Finanzdienstleister Formaxx will an diesem Montag mit zunächst 300 Beratern sein Geschäft aufnehmen und AWD und MLP Konkurrenz machen. Das kündigte Formaxx-Vorstand Ralf Steinmeister im "Handelsblatt" (Montag) an. "Wir haben derzeit 300 Berater unter Vertrag", sagte Steinmeister. Der Ex-DVAG-Mann hatte
das Unternehmen zusammen mit dem ehemaligen MLP-Vertriebsvorstand Eugen Bucher im Juli gegründet.
Zwei Drittel der 300 Formaxx-Berater stammen nach Informationen des Blattes von AWD, der Rest von MLP. Insbesondere den ehemaligen AWD-Direktoren Eckhard Dehning, Uwe Schüler und Jens Steinhagen sollen viele Berater gefolgt sein. Formaxx will nach eigenem Bekunden im ersten Geschäftsjahr einen Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro erzielen und in fünf Jahren zu den drei größten unabhängigen Finanzvertrieben in Deutschland gehören. Bisher sind dies AWD, MLP und DVAG.
AWD hatte Ende Juni 6.343 Berater, MLP 2.549. Sprecher beider Unternehmen wiesen gegenüber dem "Handelsblatt" Spekulationen um einen Exodus zurück. "Unsere Fluktuationsrate liegt derzeit bei den üblichen acht bis zehn Prozent.", sagte ein AWD-Sprecher. "Mit elf Prozent liegt die Fluktuationsrate bei uns derzeit auf historischem Tiefstand", sagte ein Sprecher des Konkurrenten MLP. Nicht einmal eine Handvoll Leute sei zu Formaxx gegangen, fügte der ML-Sprecher hinzu.
/fj/edh/sk |
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26. September 2007, 08:14 Uhr
Von Michael Fabricius
Finanzberater Formaxx attackiert die Platzhirsche AWD und MLP
Der Wettbewerb bei den Finanzdienstleistern wird immer härter. Mit Formaxx geht nun ein weiteres Unternehmen an den Start, das AWD und Co. das Fürchten lehren will. Doch die Verbindung zum Versicherer Deutscher Ring weckt Zweifel an Unabhängigkeit des Neulings. Die Finanzdienstleister-Szene in Deutschland wird zurzeit tüchtig durchgewirbelt. Nicht nur dass ab November eine neue EU-Richtlinie für mehr Transparenz bei den Finanzberatern sorgen soll, die dann ihre Provisionen und berufliche Qualifikation offen darlegen müssen. Auch die Konkurrenz unter den Beraterfirmen wird immer härter. In wenigen Tagen, am 1. Oktober, geht Formaxx an den Start - ein neuer Finanzdienstleister, der sich in Hannover gegründet hat, quasi in Rufweite zum Platzhirschen AWD.
Tatsächlich entstammt ein guter Teil des neuen Formaxx-Führungsteams der Truppe rund um AWD-Chef Carsten Maschmeyer, aber auch aus dem auf Akademiker spezialisierten Dienstleister MLP. So war Formaxx-Gründer Eugen Bucher MLP-Vorstand, Ralf Steinmeister war stellvertretender AWD-Geschäftsführer. Auch dutzende AWD-Berater
sollen schon bei Formaxx angeheuert haben. Formaxx will ähnlich wie die Konkurrenz Finanzprodukte vermitteln, von der Riester-Rente bis zum geschlossenen Immobilienfonds. Gegenüber der "Welt am Sonntag" betonte Formaxx-Gründer Bucher vor wenigen Wochen: "Wir bieten eine ganzheitliche Finanzberatung für mittlere und höhere Einkommen." Damit platziert sich Formaxx zwischen AWD und MLP, die keinen besonderen Fokus haben (AWD) beziehungsweise ausschließlich höhere Einkommensgruppen anpeilen (MLP). Immerhin 2,5 Millionen Euro will Formaxx in die Werbung stecken, unter anderem in Bandenwerbung in der Bundesliga.
Allerdings gibt es Zweifel an der Unabhängigkeit von Formaxx. Der "Welt" liegt eine Gründungs-Vereinbarung vor, derzufolge die Hamburger Versicherungsgruppe "Deutscher Ring" über einen Treuhänder an Formaxx beteiligt sein soll. Der Treuhänder halte 9,9 Prozent der Formaxx-Aktien, das entspreche 49.500 Euro von 500.000 Euro Grundkapital. Obendrein geht Formaxx der Vereinbarung zufolge eine rechtliche Beziehung zum Deutschen Ring ein und verpflichtet sich etwa zur Offenlegung finanzieller Verhältnisse und sonstiger "Zusammenarbeit".
Nutzt der "Deutsche Ring" also die hoffnungsfrohen Formaxx-Berater als Verkaufsplattform für eigene Produkte? Dass es eine rechtliche Beziehung zum Deutschen Ring oder eine Beteiligung gibt, streitet Formaxx-Vorstand Ralf Steinmeister ab, wenn auch nur indirekt: "Die Gesellschafter haben ein Eigenkapital in Höhe von 22 Mio. Euro eingebracht - mehr gibt es dazu nicht zu sagen", sagt Steinmeister. Der Deutsche Ring war für eine Stellungnahme gestern leider nicht zu erreichen.
Der Kampf wird härter
Fest steht, dass der Kampf um zahlungskräftige Anleger in Deutschland härter wird. Formaxx will mit 300 Beratern angreifen, in fünf Jahren sollen es 2000 sein. Was Beraterzahlen angeht, hat allerdings auch die Konkurrenz hehre Ziele. AWD-Chef Maschmeyer peilt seit Jahren die 8000er-Marke an, kommt jedoch zurzeit nicht über ein Beraternetz von 6500 Köpfen hinaus. Dabei ist die reine Zahl nicht unbedingt entscheidend. Wichtig sind die klugen Köpfe, die Kunden langfristig binden können und umfassende Investitionen akquirieren. Um diese begehrte Gruppe anzusprechen, haben die Formaxx-Gründer gemeinsam mit dem ehemaligen AWD-Generalmanager Jörg Jacob die Initiative "Qualität formt Zukunft" (QFZ) gegründet. Die selbst ernannten Qualitäts-Wächter liegen im Dauerstreit mit AWD, da sie angeblich versuchen, gute Berater von dort abzuwerben. Auch wenn die QFZ-Initiative wie ein politischer Ableger von Formaxx aufgestellt ist - viele AWD-Berater werden sich angesprochen fühlen. QFZ fordert eine bessere Beratung und damit verbunden eine höhere Vergütung für Finanzverkäufer. Künftige Formaxx-Führungskräfte sollten allerdings das Kleingedruckte lesen: Bevor sie beim geplanten Mitarbeiter-Beteiligungsprogramm von Formaxx mitmachen können, müssen sie sich laut Rahmenvereinbarung für mindestens fünf Jahre an die Firma binden. Der Wettbewerb bei den Finanzdienstleistern wird immer härter. Mit Formaxx geht nun ein weiteres Unternehmen an den Start, das AWD und Co. das Fürchten lehren will. Doch die Verbindung zum Versicherer Deutscher Ring weckt Zweifel an Unabhängigkeit des Neulings. |
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HANDELSBLATT, Montag, 1. Oktober 2007, 14:14 Uhr
Finanzdienstleister Formaxx - Neuer Finanzvertrieb startet
Von Sonia Shinde
Der neue Finanzdienstleister Formaxx nimmt nach eigenen Angaben heute mit 300 Beratern sein Geschäft und damit den Wettbewerb gegen Konkurrenten wie AWD und MLP auf. Formaxx-Vorstand Ralf Steinmeister nannte diese Zahl und wies damit Behauptungen zurück, sein Unternehmen starte mit wesentlich weniger Beratern.
FRANKFURT. Derzeit kämpfen die Finanzvertriebe nicht nur sehr hart um Kunden, sondern auch um Berater. Denn diese sind der Schlüssel zum Erfolg in der Branche: Keine Berater, kaum Neugeschäft, lautet eine Grundregel. Formaxx will nach eigenem Bekunden im ersten Geschäftsjahr einen Umsatz von mehr als 100 Mill. Euro erzielen und in fünf Jahren zu den drei größten unabhängigen Finanzvertrieben gehören. Nach der DVAG gehören AWD und MLP derzeit zu den großen Drei der Branche. „Wir haben derzeit 300 Berater unter Vertrag“, sagte Steinmeister. Der Ex-DVAG-Mann hatte das Unternehmen zusammen mit dem ehemaligen MLP-Vertriebsvorstand Eugen Bucher im Juli gegründet.
Laut Insidern sollen zwei Drittel der 300 Formaxx-Berater von AWD stammen, der Rest von MLP. Insbesondere den ehemaligen AWD-Direktoren Eckhard Dehning, Uwe Schüler und Jens Steinhagen sollen viele Berater gefolgt sein. Der AWD wies einen Beraterexodus zurück. „Unsere Fluktuationsrate liegt derzeit bei den üblichen acht bis zehn Prozent“, sagte ein Sprecher. AWD sei seit 19 Jahren am Markt. „Da haben wir schon manche Konkurrenten kommen und gehen sehen. In diesem Fall rechne ich eher mit einem Gehen“, fügte der Sprecher hinzu. Bei AWD sind derzeit rund 6 300 Berater unter Vertrag.
Lesen Sie weiter auf Seite 2: MLP kämpft mit Beratermangel.
Doch auch bei MLP gibt es Abwanderungsbewegungen. Nach Informationen des Handelsblatts wollen Berater und Leiter größerer Geschäftsstellen das Unternehmen verlassen. „Ich hab in den vergangenen Monaten mindestens 50 Gespräche mit wechselwilligen MLP-Mitarbeitern geführt“, sagt ein langjähriger MLP-Geschäftsstellenleiter aus dem Badischen, der jetzt bei Formaxx arbeitet. Andere kündigungswillige Geschäftsstellenleiter sagten dem Handelsblatt, sie rechneten mit bis zu 200 wechselwilligen Beratern und sechs bis sieben Leitern größerer Geschäftsstellen, denen ebenfalls Berater folgen dürften.
„Mit elf Prozent liegt die Fluktuationsrate bei uns derzeit auf historischem Tiefstand“, sagt dagegen MLP-Sprecher Jan Berg. Nicht einmal eine Handvoll Leute sei zu Formaxx gegangen. MLP kämpft seit geraumer Zeit mit einem Beratermangel. Derzeit sind es rund 2 550, bis Jahresende sollen es 2 750 sein. Diese Marke halten Experten für „ambitioniert“, denn bei einer durchschnittlichen Fluktuation von etwa 280 Mitarbeitern pro Jahr müsse MLP insgesamt mindestens 450 neue Kräfte dazugewinnen.
„Der Start von Formaxx erhöht die Nachfrage nach guten Beratern“, sagt Sven Janssen, Analyst bei Sal. Oppenheim. Allerdings sehe er dadurch eher ein Problem bei AWD. „Wenn bei MLP allerdings 100 oder 200 umsatzstarke Berater gehen, dann wächst die Wahrscheinlichkeit für einen Unternehmensverkauf.“ |
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quellen: nzz-online, manager-magazin.de , FinanzNachrichten.de, Finanztreff , versicherung,Handelsblatt , Die Welt , sueddeutsche.de . |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5918
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Verfasst am: 3.Apr 2008 7:06 Titel: |
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Kai Lange, Schwager von AWD-Chef Carsten Maschmeyer, wechselt zum Konkurrenten Formaxx. Nach Angaben aus Finanzkreisen soll der Wechsel des 48-Jährigen am Donnerstag offiziell mitgeteilt werden.
Der junge Finanzdienstleister, der nur einen Steinwurf weit entfernt von der AWD-Zentrale in Hannover residiert, hat nach eigenen Angaben derzeit rund 400 Berater, will im ersten Geschäftsjahr einen Umsatz von mehr als 100 Mill. Euro erzielen und in fünf Jahren zu den drei größten unabhängigen Finanzvertrieben gehören. Diese Positionen haben derzeit die DVAG, der AWD und MLP inne.
Ein AWD-Sprecher sagte: „Für uns ist das ein alter Hut, und Formaxx wird das auch nicht helfen.“ Lange hatte AWD mitgegründet, war aber Mitte der 90er-Jahre im Streit gegangen. Lange wechselte als Vertriebsdirektor zur HMI, dem Strukturvertrieb der Hamburg Mannheimer. Dort schied er im Juni vergangenen Jahres aus Der geschasste MLP-Vertriebsvorstand Eugen Bucher und Ex-DVAG-Mann Ralf Steinmeister hatten Formaxx im vergangenen Juli gegründet.
Quelle: HB |
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