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Goodman *** Consulter ***
Anmeldungsdatum: 16.01.2002 Beiträge: 5416
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Verfasst am: 24.Aug 2006 19:58 Titel: Investieren in Wasser? |
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In der aktuellen Diskussion übet die Knappheit der Rohstoffe wird ein äußerst knappes Gut fast völlig vergessen: Wasser. Auch wenn in unseren Breiten kein Mangel an Trinkwasser herrscht, so gehört die ausreichende Versorgung mit Wasser in vielen Teilen der Welt zu den dringendsten Aufgaben.
Die hohe Bedeutung haben auch die Banken erkannt und Wasser als Anlageklasse für Privatanleger zugänglich gemacht. Hier ein kleiner Überblick zu dieser bislang wenig bekannten Investitionmöglichkeit:
„Mehr als 1.500 Wasserexperten aus über 100 Ländern beraten derzeit während der Weltwasserwoche in der schwedischen Hauptstadt Stockholm über die Versorgungslage unseres Blauen Planeten. Eingeladen hat das Internationale Institut für Wassermanagement (IWMI). Diese internationale Konferenz möchte ich zum Anlass nehmen, Sie über den globalen Wassermarkt zu informieren und Ihnen einige Investmentchancen vorzustellen.
In vielen Regionen sind Wassermangel und -verschmutzung zu einem sehr ernsten Problem geworden. Doch eine dringende Lösung wird durch Korruption im Wassermanagement erheblich erschwert. Wasser ist also nicht nur Quell des Lebens, sondern auch Anlass für Konflikte. Werden also womöglich in der Zukunft sogar Kriege um das ‚blaue Gold’ geführt? Immer mehr Anlageexperten sind jedenfalls davon überzeugt, dass sich die Sorgen um eine weitere Verknappung der Wasserressourcen auch an den Finanzmärkten niederschlagen werden und empfehlen ihren Kunden Investments in Wasser-Aktien, -Fonds und -Zertifikate.
Jeder dritte Mensch leidet unter Wassermangel
Zwar sind gut 70 Prozent der Erde mit Wasser bedeckt, doch jeder dritte Mensch leidet unter der einen oder anderen Form von Wassermangel. Der diesjährige UN-Wasserbericht gibt an, dass 1,1 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben und 2,6 Milliarden - das sind immerhin 40 Prozent der Weltbevölkerung - nicht an die Abwasserentsorgung angeschlossen sind. Außerdem, so der Bericht, würden in vielen Teilen der Welt die Menge des zur Verfügung stehenden Wassers und dessen Qualität abnehmen.
Wasserknappheit ist heute aber offenbar mehr ein Problem der Verteilung als der verfügbaren Menge. So sei der Mangel zu 98 Prozent durch den Menschen verursacht worden, stellt das IWMI in einer erstmals während der Weltwasserwoche vorgestellten Studie fest. Das ist wirklich Besorgnis erregend. In der Studie heißt es auch, dass künftig vor allem die Landwirtschaft massiv Wasser sparen müsse. Schon heute ist der Agrarsektor weltweit für 78 Prozent des Verbrauchs verantwortlich, nur 18 Prozent des Wasserverbrauchs entfällt auf die Industrie.
China ist in eine schwere Wasserkrise geraten
Dass in einigen Regionen der Erde akuter Mangel an dem nassen Element herrscht, zeigt dieses Beispiel: Durch rasantes Wirtschaftswachstum, wachsenden Wohlstand, industrielle Verschmutzung und allgemeine Verschwendung ist China in eine schwere und anhaltende Wasserkrise geraten. Um einen Dollar zu erwirtschaften, benötigen die 1,3 Milliarden Chinesen heute zehnmal mehr Wasser als Japan und sechsmal mehr als Südkorea.
Doch diese beängstigende Entwicklung lässt sich nach Einschätzung des IWMI nicht nur stoppen, sondern sogar umkehren. So könne der Wasserverbrauch bis zum Jahr 2050 um die Hälfte verringert werden, wenn ein radikales Umdenken bei der Behandlung der weltweiten Wasservorräte einsetze und geeignete Methoden des Umgangs mit dem kühlen Nass genutzt würden, heißt es in der Studie.
Fünf Sparten versprechen eine Extra-Rendite
Sollten die Entscheidungsträger der Wasserwirtschaft tatsächlich eine Kehrtwende zum Besseren vollziehen, sind für Privatinvestoren am Aktienmarkt vor allem Unternehmen interessant, die in der Reinigung, Entsalzung und Aufbereitung der schlecht verteilten Basisressource tätig sind. Auch die Sparten Bewässerungstechnologie und Getränkeindustrie sollte ins Kalkül gezogen werden
Im gesamten Sektor - Wasser ist keine Branche sondern ein Thema - setzen derzeit rund 500 Unternehmen 365 Mrd. US-Dollar pro Jahr um. Doch dieser jetzt schon riesige Markt wird in den nächsten Jahren und Jahrzehnten noch enorm wachsen. Nicht nur, dass die Weltbevölkerung und damit die Zahl der Wasserverbraucher kontinuierlich zunimmt, auch die Industrie benötigt immer mehr H2O als Rohstoff. Gleichzeitig sind enorme Investitionen in die Infrastruktur nötig, um eine hochwertige Versorgung gewährleisten zu können. Frances Hudson vom Investmenthaus Standard Life sieht daher im Wasser neben Energie sogar das zweite ganz große Investmentthema, das die Menschheit in den nächsten fünf Jahrzehnten beschäftigen wird.
Wachsendes Angebot an Aktien, Fonds und Zertifikaten
Da Wasser jedoch noch nicht an Terminmärkten gehandelt wird, kann man nur auf indirektem Wege daran partizipieren - Aktien, Fonds oder Zertifikate. Das Angebot ist inzwischen recht groß. Zu den neueren Produkten zählt das UBS Global Water Utilities TR Index-Zertifikat.
Welche Ausmaße das Thema mittlerweile z.B. auch für den Giganten China hat, verdeutlichen zwei Zahlen: Etwa zwei Drittel aller chinesischen Gewässer sind durch Industriegifte verpestet. Und zwischen dem Jahr 2000 und 2004 sanken die Wasserreserven dort pro Kopf um rund 12 Prozent. In China wird daher von politischer Seite bereits eine Erhöhung der Wasserpreise diskutiert. Das ist etwas, was wir in deutschen Kommunen schon seit längerem kennen.
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Roderich Hopp * Ehrenmitglied *

Anmeldungsdatum: 17.05.2004 Beiträge: 947 Wohnort: Dorum-Mulsum
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Verfasst am: 25.Aug 2006 11:12 Titel: Investieren in Wasser ?? |
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Klar doch,
denn zukünftige größere militärische Auseinandersetzungen wird es in absehbarer Zeit auch um Wasser geben.
Zum Beispiel werden für die Herstellung /Produktion von einem Kg
Rinder-Steak 14 000 Liter Wasser benötigt, für eine Tasse Kaffee 400 Liter.
Der Prokopf- Verbrauch in D beträgt bezogen auf den persönlichen Verbrauch unter Einbeziehung der Prduktionsgüter :2000 Liter am Tag pro Bundesbürger.
Mit freundlichen Grüßen
Roderich Hopp |
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