| |

|
| Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen |
| Autor |
Nachricht |
Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5916
|
Verfasst am: 7.Mai 2006 5:46 Titel: Investmentfonds: Not macht erfinderisch |
|
|
Die Fonds-Anbieter haben sich viele neue Produkte einfallen lassen, um wieder mehr Kunden zu gewinnen. Jetzt kommen die Investoren in Scharen.
Mit Investmentfonds läßt sich wieder viel Geld verdienen. Durchschnittlich 26 Prozent erzielten Anleger im vergangenen Jahr mit deutschen Aktienfonds. Wer es ein bißchen riskanter mochte, konnte mit japanischen Aktien- oder Schwellenländerfonds sogar Renditen von mehr als 100 Prozent einheimsen. Und in diesem Jahr sind die Performance-Zahlen bislang ebenfalls sehr vielversprechend.
Kein Wunder also, daß die Anleger wieder Schlange stehen und investieren. Wer will schon den Zug verpassen?
Das Vermögen der deutschen Publikumsfonds stieg bis Ende März auf 562 Milliarden Euro an, ein Jahr zuvor waren es noch 481 Milliarden Euro. Die Nettozuflüsse betrugen 2005 rund 80 Milliarden Euro.
Weitere 23,2 Milliarden Euro an neuen Mitteln sammelten die Fondsgesellschaften im ersten Quartal dieses Jahres ein.
(...)"Es ist in Deutschland wieder ein Aufwind zu verspüren. Die Anleger sind nach den Jahren der Zurückhaltung wieder offener gegenüber Investmentfonds", sagt Edda Schröder, Geschäftsführerin der britischen Gesellschaft Schroder Investment Management.
(...)Dabei setzen die deutschen Anleger trotz der Hausse an den Aktienmärkten vor allem auf Sicherheit: So führen Rentenfonds in den ersten drei Monaten 2006 die Absatzlisten mit Netto-Mittelzuflüssen von fünf Milliarden Euro an. Danach folgen Geldmarktfonds mit 4,9 Milliarden Euro.
Den Aktienfonds vertrauten Anleger immerhin neues Anlagekapital von 2,4 Milliarden Euro an - seit fünf Jahren das beste Absatzergebnis in einem ersten Quartal. Besonders beliebt waren Emerging-Markets- sowie Rohstoff-Aktienfonds.
(...)So investiert nach Zahlen des BVI nur jeder vierte deutsche Haushalt (26 Prozent) sein Vermögen in Investmentfonds. In den USA ist diese Quote mit 48 Prozent fast doppelt so hoch. "Unser Ziel muß sein, noch mehr Bundesbürger an die Fonds heranzuführen, im Idealfall 50 Prozent der Haushalte", sagt BVI-Hauptgeschäftsführer Seip. Und auch beim Pro-Kopf-Vermögen hinke Deutschland hinterher. Während hierzulande die Anleger durchschnittlich etwas mehr als 6600 Euro in Fonds investiert haben, sind es in Frankreich doppelt soviel, in den USA ist die Summe sogar viermal so hoch.
WamS |
|
| Nach oben |
|

|
|
|
|
|
|
Sie können keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Sie können auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Sie können an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
|
|
Powered by phpBB © phpBB Group
|
|
|
|