| |

|
| Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen |
| Autor |
Nachricht |
Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 7214
|
Verfasst am: 12.Jul 2006 6:32 Titel: Investor Blackstone legt weltgrößten Fonds auf |
|
|
Der US-Finanzinvestor Blackstone hat für Unternehmenskäufe den größten Fonds aller Zeiten eingesammelt. Der neue Geldtopf umfasst 15,6 Mrd. $ Eigenkapital und ist mehr als doppelt so groß wie der letzte Blackstone-Fonds von 2002.
"Diese Rekordsumme wird uns Transaktionen von einer Größe und Komplexität ermöglichen, die vor wenigen Jahren noch unvorstellbar waren", sagte am Dienstag Blackstone-Chef Stephen Schwarzman.
Der Fonds markiert den Höhepunkt der Welle immer größerer Beteiligungsfonds. Der Branchendienst Private Equity Intelligence schätzt, dass 2006 über 300 Mrd. $ in Private-Equity-Anlagen fließen werden - ein neuer Rekord.
Bis zum 7. Juli waren es 167 Mrd. $, zwölf Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2005. Vergangene Woche hatte auch Europas Marktführer Permira einen neuen Fonds mit 11 Mrd. Euro aufgelegt. Damit hat Permira 70 Prozent mehr Eigenkapital zur Verfügung als der nächstgrößere europäische Konkurrent.
Grund für die massiven Zuflüsse ins Private-Equity-Geschäft ist, dass Aktien und Anleihen institutionellen Investoren längst nicht mehr die früher üblichen Renditen bringen.
Beteiligungsfirmen dagegen haben zuletzt enorm Kasse gemacht: Blackstone teilte am Dienstag mit, der 6,45 Mrd. $ umfassende 2002er Fonds habe bislang eine Rendite von jährlich 63 Prozent erwirtschaftet. Ein Teil des Gewinns steht aber nur in den Büchern, da viele Beteiligungen noch nicht wieder verkauft werden konnten.
Permira und andere Megafonds wie Kohlberg Kravis Roberts, Bain Capital oder Texas Pacific Group weisen ähnlich hohe Renditen auf. Banken geben seit einiger Zeit deutlich höhere Kredite aus, weil unerwartet viel Liquidität im Markt ist. So konnten Beteiligungsfirmen ihren Portfoliounternehmen neue Schulden aufladen und Sonderausschüttungen an ihre Investoren finanzieren. "Diese Renditen sind außergewöhnlich und lassen sich für die Zukunft nicht fortschreiben", sagte Peter Laib, Geschäftsführer des Schweizer Dachfonds Adveq.
Mit dem Fonds stößt Blackstone in eine neue Dimension vor. Inklusive der üblichen Kreditfinanzierung können die Amerikaner Firmen für bis zu 80 Mrd. $ erwerben. Experten erwarten, dass die Megafonds nun verstärkt Firmen an der Börse aufkaufen. Blackstone hatte in Deutschland durch den Kauf von 4,5 Prozent an der Deutschen Telekom Aufsehen erregt. |
|
| Nach oben |
|

|
|
|
|
|
|
Sie können keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Sie können auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Sie können an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
|
|
|
| |