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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 3686
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Verfasst am: 27.Aug 2006 9:28 Titel: Lange Gesichter am Zahltag |
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Drum prüfe, wer sich ewig bindet. Das gilt erst recht für die Wahl des Lebensversicherers. Um bis zu 30.000 Euro und mehr unterscheiden sich die Ablaufleistungen der Policen. Dass die besten Anbieter auch bei den Kosten eine starke Leistung abliefern, ist kein Zufall. Der Kunde kann davon nur profitieren.
Wer sich bei der Auswahl einer Kapital bildenden Lebensversicherung zuvor nicht genau informiert, zieht am Vertragsende womöglich ein langes Gesicht. Denn mit Ablauf der Police überweist ihm sein Lebensversicherer unter Umständen bis zu 30 Prozent weniger Geld als dies die besten der Branche tun. Das geht aus der jüngsten Doppelstudie des Branchendienstes Map-Report hervor.
Map-Report hat dabei zwölf leistungsstarke und zwölf weniger leistungsstarke Versicherer identifiziert.
Zur ersten Gruppe zählt die Studie die Unternehmen
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| Allianz Leben, Asstel, Cosmos, Debeka, DEVK a.G., Hannoversche, HUK-Coburg, LV 1871, Neue Leben, R+V, Süddeutsche und Volkswohl-Bund. |
Das zweite Dutzend der weniger guten Versicherer bilden folgende Anbieter:
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| AachenMünchener, Axa, Bayern-Versicherung, Deutscher Herold, Gerling, Hamburg-Mannheimer, Iduna, Nürnberger, Provinzial Nordwest, SV Sparkassenversicherung, Victoria und Volksfürsorge. |
Grundlage der vergleichenden Analyse ist die Entwicklung bestimmter Merkmale wie zum Beispiel Marktanteil, Kosten (für den Abschluss und die Verwaltung), Nettorendite und Ablaufleistungen für die Jahre 1994 bis 2005.
Quelle: manager-magazin-Lutz Reiche |
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berger-finanz .

Anmeldungsdatum: 05.04.2006 Beiträge: 263 Wohnort: Regensburg
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Verfasst am: 27.Aug 2006 13:45 Titel: KLV ist legaler Betrug !!! |
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Wer eine KLV (Kapitallebensversicherung) - von welchem Anbieter auch immer - empfiehlt oder gar noch verkauft, gehört (zumindest in moralischer Hinsicht) zu denjenigen, die sich am legalen Betrug (gegenüber den Versicherten) beteiligen.
Schade, dass das noch noch nicht strafbar ist.
Tag für Tag, Monat für Monat, seit ´zig Jahren werden Kunden mit KLV-Versprechen über den Tisch gezogen. Kaum einer hat vor, während oder nach dem "Verkaufsgespräch" je einmal den Taschenrechner zur Hand genommen und nachgerechnet. Was zahle ich ein, was bekomme ich "garantiert" raus? Die Vertreter und Gesellschaften verdienen sich dumm und dämlich, die Knden haben das Nachsehen.
Hier passt wie kaum woanders der Spruch:
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Zuerst hat der (unseriöse) Anbieter die Erfahrung, das leichtgläubige Opfer das Geld.
Nach der Transaktion ist es dann genau andersherum. |
Wie schön (-gerechnet) wurden (und werden noch heute) die Renditeversprechen? Vor Jahren noch 4%, dann 3,25%, jetzt grandiose 2,75% ! Garantiert natürlich!
Und bei Abschlüssen bis 31.12.2004 bekam der brave Bürger die ganze Knete auch noch steuerfrei bei Ablauf der Versicherung. Wahnsinn!
Nur ... bei den tatsächlichen Auszahlungen ist da eigentlich nichts zu versteuern...
Was ist denn überhaupt das Wesen einer KLV-Kapitallebensversicherung?
| Zitat: |
Eine Kapitallebensversicherung besteht aus einer Todesfallversicherung und einem Sparvorgang. Dass diese Kombination in der Regel keinen Sinn macht, zeigen die folgenden Fakten:
Keine ausreichende Todesfallabsicherung
Eine ausreichende Todesfallabsicherung ist normalerweise über eine Kapitallebensversicherung nicht erreichbar, da der Beitrag für eine solche Versicherung mit der benötigten Versicherungssumme unbezahlbar wäre. Über eine Risikolebensversicherung kostet der Versicherungsschutz für den Todesfall meistens nur 5 % des Beitrages für eine Kapitallebensversicherung mit einem entsprechenden Todesfallschutz. Deshalb:
Versicherung und Geldanlage trennen, also 5 % für eine entsprechende Risikolebensversicherung bezahlen und 95 % selbst anlegen.
Unlukrativer Sparvorgang
Der in der Kapitallebensversicherung enthaltene Sparvorgang führt in der Regel zu keiner attraktiven Rendite. Dies liegt zunächst einmal daran, dass der Versicherer relativ hohe Abschluss- und Verwaltungskosten vom gezahlten Beitrag abzieht und er einen weiteren Teil des Beitrages für den Todesfallschutz vereinnahmt. Nur das, was übrig bleibt, wird mit einer Mindestverzinsung von zur Zeit 2,75 % vom Versicherer angelegt. Die garantierte Verzinsung des gesamten Beitrages ist folglich wesentlich geringer.
Große Manipulationsmöglichkeiten der Versicherer
Die Versicherer brüsten sich zuweilen damit, dass sie mehr als 90% der mit dem Sparanteil der Versicherungsprämie erzielten Überschüsse an die Versicherungsnehmer weitergeben. Fraglich ist jedoch, wie hoch die Bezugsgröße zu diesen 90 % ist, denn 90 % von 1 Euro ist natürlich wesentlich weniger als 90 % von 1.000.000 Euro. Die Bezugsgröße können die Versicherer jedoch zum Beispiel durch die Bildung stiller Reserven und ähnlicher buchhalterischer Tricks gering halten.
Vorsicht vor Renditeversprechungen
Versicherungsvertreter versuchen oft mittels Beispielrechnungen, mit reizvollen Rendite-Prognosen und schönfärberischen Ablaufleistungen, zum Versicherungsabschluss zu verführen. Fest steht jedoch, dass man nur mit den wirklich garantierten Leistungen und nicht mit den lediglich prognostizierten Überschüssen rechnen kann. Gerade in letzter Zeit wurden die zukünftigen Überschüsse zum Teil drastisch gekürzt. |
Quelle: Bund der Sparer
Zur Illustration folgendes Beispiel:
| Zitat: |
Kunde spart monatlich 100,- € in eine KLV, 40 Jahre lang.
Versicherung ("Pferminzia AG") garantiert 2,75%
Kunde denkt: "Aha, da bekomme ich also bei 1.200,- € eingezahlt im Jahr satte 33 € dazu"
"Pfefferminzia" lächelt: "Da ist dann ja noch der Zinseszinseffekt..."
Kunde denkt: "Ach ja, da werden also aus 40x 1200 = 48.000 € ... nach Zinseszinstabelle... 86.790 € - Wahnsinn, ist ja fast das Doppelte !"
"Pfefferminzia": freut sich ehrlich mit (über die Blödheit des Kunden)!
In der "Denke" des Kunden stecken gleich mehrere Fehler:
1. Die Zinsen gibt´s im ersten Jahr nicht auf 1.200 € sondern pöapö anteilig auf die sich monatlich kumulierende Summe = 17,80 € und nicht 33 €.
Das wäre aber noch ein verzeihlicher Fehler. Viel schlimmer ist, dass
2. die "Pfefferminzia" verschwiegen hat, dass die GARANTIE nur für den Sparanteil der Monatsbeiträge gilt. Die Kosten der Versicherung, Provisionen u.a. werden natürlich jedem Monatsbeitrag vorher abgezogen. Wie das genau läuft, ist Versicherungsgeheimnis - ist vom Kunden nicht überprüfbar.
Tests haben ergeben, dass von den deutschen Gesellschaften die besten nicht über 1,5% effektiver Garantie-Rendite kamen. Die schlechteste lag bei minus 0,18% !!!
Wie kann das sein, 2,75% sind doch garantiert?
Wenn die Kosten (ist von Gesellschaft zu Gesellschaft sehr unterschiedlich) bei einer der besseren z.B. 46% betragen, dann bleiben für den Sparanteil nur noch 54%.
54% von 100 € sind 54 €. Darauf gibt es unbestrittene 2,75% Garantie.
Das sind dann allerdings nur noch effektiv 2,75 x 0,54 = 1,485%.
Somit werden aus den 48.000 € in 40 Jahren keine 86.790 € sondern nur noch schlappe 65.436 €.
Hier wurden dem Kunden also 21.354 € mehr suggeriert oder anders ausgedrückt: 32% dazu geschwindelt. |
Un hier noch ein Zitat, dem ich mich voll und ganz anschließe:
| Zitat: |
Es ist LEGALER BETRUG!!!! Der Bund der Versicherten hat dies 1987 (!) in seiner Broschüre geschrieben, der Spiegel 1998 ebenfalls veröffentlicht. Was hat es genutzt? Manche Kunden glaubens immer noch nicht. Bis man es Ihnen schwarz auf weiss vorlegt. Die einfachsten Fragen: Was haben Sie einbezahlt, was ist der Rückkaufswert.
Vor kurzem habe ich mich mit einem Vers.makler unterhalten. Er schwärmte von den hervorragenden Policen (KLV) von Gesellschaft XY. Als ich ihm den legalen Betrug vorwarf kam die Antwort: Wir müssen schliesslich auch leben. Super, da möchte ich gerne beraten werden, wo Abzocke die Regel ist. |
Jedes x-beliebige Tagesgeldkonto hat mehr Rendite als die beste KLV. Übrigens: auch "Töchterversicherungen", "Sterbegeldversicherungen", "Ausbildungsversicherungen" und wie sie alle heißen, sind dieselbe Masche.
Und bei KRV - Kapitalrentenversicherungen bekommen Sie bzw. dann die Erben überhaupt keine Zinsen, falls Sie vor Ablauf der Versicherung sterben sollten - na da kommt erst mal Freude auf.
Aber natürlich wollen alle wollen nur Ihr Bestes - Ihr Geld. Komischerweise ist dies auch nie weg - hat nur ein Anderer. _________________ Kompliziert kann jeder – wir finanzieren einfach.
_________________________
www.berger-finanz.de
unabhängiger Finanz- u. Versicherungsmakler |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6841
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Verfasst am: 28.Aug 2006 5:38 Titel: |
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Kapital-Lebensversicherungen-Extraschutz schmälert Rendite
Mehr als 21 Millionen Kapitallebensversicherungen enthalten eine Unfalltod-Zusatzversicherung. Diese sei nicht nur überflüssig, sondern drücke auch die Rendite, meinen Verbraucherschützer.
Die Zeitschrift Finanztest geht auf das Thema in ihrer September-Ausgabe ein. Mit dieser Zusatzversicherung erhalten die Hinterbliebenen bei einem Unfalltod des Versicherten eine doppelte Todesfallleistung. Nachteilig wirke sich der Zusatzschutz jedoch auf die Rendite aus, schreiben die Versicherungsexperten, da die gezahlten Beiträge allein in den Risikoschutz und nicht in den Sparanteil einfließen. Dabei gelte: Je länger die Laufzeit des Vertrages, desto größer der Renditeverlust.
Das Finanztest-Fazit: Wenn der Todesfallschutz der Kapitallebensversicherung nicht ausreicht, ist die Unfalltod-Zusatzversicherung keine Lösung. Besser lasse sich diese Lücke mit einer Risikolebensversicherung schließen. Eine Kündigung der Zusatzversicherung sei dabei zum Ende jedes Beitragszahlungszeitraums möglich. Bleibt die Versicherungssumme der Kapitallebensversicherung unverändert, entstünden dem Versicherten auch keine steuerlichen Nachteile. |
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Akimo User gebannt
Anmeldungsdatum: 14.01.2006 Beiträge: 319
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Verfasst am: 28.Aug 2006 7:17 Titel: |
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tja, ich habe nie verstanden, wo das gesamte Geld überhaupt bleibt....
Beim kunden kommt nichts an... |
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Nihilit Specialist
Anmeldungsdatum: 24.08.2004 Beiträge: 89 Wohnort: Ludwigshafen
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Verfasst am: 13.Sep 2006 21:06 Titel: Ratenzahlungszuschlag |
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...übrigens, wer von euch wusste, dass fast alle Lebensversicherungsgesellschaften einen Ratenzahlungszuschlag von ca. 5%
für die monatliche Zahlungsweise verlangen?
Toll gelle, bei diesen Renditen |
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