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A. Henneberg ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.08.2002 Beiträge: 4936 Wohnort: Osten
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Verfasst am: 21.Jan 2004 9:18 Titel: Lebensversicherung - Falschberatung - Ruin |
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am 22. Januar 2004 um 20.15 Uhr im MDR FERNSEHEN mit folgendem Thema:
Lebensversicherungen - wie Falschberatung Familien in den Ruin treibt
http://www.mdr.de/escher/vorschau/153570.html |
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Browser .
Anmeldungsdatum: 17.11.2003 Beiträge: 2016
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Verfasst am: 21.Jan 2004 11:38 Titel: |
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....weil ich gerade so schön dabei bin ( ich habe gerade meiner Verärgerung über das System der Bausparkassen in einem anderen Themenbereich Ausdruck verliehen):
Kapital-Lebensversicherungen gehören für mich in die gleiche Abteilung, in der mit der Ahnungslosigkeit der Bürger deren Geld zur eigenen Geldvermehrung verwendet wird.
KLVen sind m. E. k e i n e sinnvolle Geldanlage! Sie sollten eigentlich n u r dazu dienen, Risiken abzudecken, bzw. den Todesfall abzusichern. Und dazu genügen etwa 10 % des Beitrages einer KLV. Die restlichen ca. 90 % des Beitrages sind eine Geldanlage, die von jeder anderen Möglichkeit (außer Banksparbuch; noch!) getoppt werden.
Ich werde aber -man muß ja informiert sein- meiner anscheinend latent vorhandenen masochistischen Neigung nachgeben und mir diese Sendung reinwürgen.
Mit den besten Wünschen, Browser |
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Crashcard Specialist
Anmeldungsdatum: 29.09.2003 Beiträge: 98 Wohnort: 1150 Wien
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Verfasst am: 21.Jan 2004 19:24 Titel: LV-Beratung-Ruin |
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@alle
In unserem Land sind solche Szenarien auch an der Tagesordnung!
Ein wunderbarer Yen-Kredit, Laufzeit bis zu 30 Jahren, Er- und Ablebensversicherung auf zwei verbundene Leben, hypothekarische Belehnung von 100% des Verkehrswertes, Tilgung über die Laufzeit nur von Zinsen und die LV wird mit dem prognostizierten Gewinn (8%) über die gesammte Laufzeit, am Ende die Schuld tilgen.
Diese Varianten werden von der Mehrzahl der Österreichischen Banken seit Jahren in Verbindung mit Ihren Versicherungsbeteiligungen verkauft.
Seit Einführung der Fondspolizzen werden diese ebenfalls gerne verwendet.
Einige, aus dieser Anhäufung von Risikofaktoren sich ergebenden Möglichkeiten sei hier mein Beitrag gewidmet.
Der Yen steigt gegenüber dem Euro und die Bank möchte Sicherheiten nachgeschossen haben. Im Vorjahr von einigen Banken praktiziert.
(Sollte die Oma die Bank nicht ins Grundbuch lassen, wird der Kredit fällig gestellt.)
Die Laufzeiten von 30 Jahren bringen in der Höhe der Rate wenig aber der Gewinn der Banken wird dabei maximiert.
Die Er- und Ablebensversicherung berechnet auf zwei verbundene Leben die teuersten Risikoprämien die auf den Markt zu finden sind. (Prämienvergleich ja fast nicht möglich da in einer Gesamtprämie nicht extra ausgeworfen). Die Kosten müssen in den ersten 3 Jahren verdient werden und daher dauert es EWIG bis mit dem Zinseszinseffekt ordentlich Kapital verdient wird.
Auch wurden die garantierten Zinsen in den letzten Jahren nur gesenkt.
Eine Durchschnittsrendite über 8% ist daher fast nicht zu erreichen.
Der Gang an die Beleihungsgrenze von 100% des Verkehrswertes lässt bei konjunkturbedingten Schwankungen der Immobilienpreise keinerlei
Veräusserung um den immer gleich bleibenden Schuldenstand mehr zu.
Sollte der so beglückte Kunde es schaffen 30 Jahre die gleiche Rate zu bezahlen (Kinderwunsch,Arbeitslos,Krankheit,????) kann er hoffen das die Versicherung die prognostizierte Ablaufleistung auch erreicht hat. Sollte dies nicht gelungen sein zahlt er halt weiter.
Auch ist es von Interesse ob die Beiträge der LV von der Steuer abgeschrieben werden, den nicht bei allen Produkten wird bei Kapitalentnahme (statt Rentenzahlung) keine Einkommenssteuer fällig.
Sollte er und die Versicherung dieses fast nicht mögliche erreichen hat er endlich im Alter ein lastenfreies aber altes Haus.
Sollte er und die Versicherung dieses nicht erreichen werden wir in einigen Jahren wie in Japan bereits üblich Kreditverträge generationsübergreifend am Markt sehen.
zum Thema Bausparkassen in Österreich hätte ich auch ein NOVUM anzubieten.
Der Staat Österreich verlangt von den Bausparkassen eine Maximierung der Zinsen auf 6% bei Darlehenszinsen. Auch in Hochzinsphasen.
Daher werden Darlehensverträge mit den Bausparkassen auf unbestimmte Zeit c.a. 21 Jahre abgeschlossen.
Dies bietet der Bausparkasse die Möglichkeit bei Hochzinsphasen den entgangenen Ertrag der Zinsen in einer längeren Laufzeit anzurechnen und somit zu lukrieren.
WO bitte gibt es noch Darlehensverträge, meistens im fünfstelligen Eurobereich ohne fixen Laufzeiten??????????
Wie Sie sehen wird ein Forum wie dieses in der Zukunft noch wichtiger sein und ich hoffe wir können viele Leute von Schaden bewahren.
mit freundlichen Grüßen
Josef Huscava |
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