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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6273
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Verfasst am: 12.März 2007 15:06 Titel: Millionenschaden bei Betrug mit Lebensversicherungen |
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Zwei Männer aus NRW sollen bundesweit Kunden beim Rückkauf von Policen geprellt haben. Vor allem Menschen in sozialer Not wurden Opfer der Betrüger.
Zwei Geschäftsleute aus Nordrhein-Westfalen sollen bundesweit Kunden beim Handel mit Lebensversicherungen betrogen und einen Schaden von mehr als 1,2 Millionen Euro verursacht haben.
Wie Staatsanwaltschaft und Polizei Paderborn mitteilten, sitzen die beiden 31 und 42 Jahre alten Männer aus Monheim und Paderborn inzwischen in Untersuchungshaft. Ihnen wird vorgeworfen, Kunden bei dem Rückkauf ihrer Lebensversicherungen um die vertraglich vereinbarte Summe geprellt zu haben.
Die Ermittler gehen von mindestens 75 Opfern aus. Insgesamt seien 800 Kunden kontaktiert worden.
Seit Mitte vergangenen Jahres häuften sich den Angaben zufolge Betrugsanzeigen von Personen, die ihre Lebensversicherungen über eine Vermittlungsagentur an ein Kapitalbeteiligungsunternehmen in Paderborn verkauft hatten, das von den Beschuldigten geführt wurde. Die vereinbarten Kaufsummen wurden nach Erkenntnissen der Ermittler nicht oder nur teilweise bezahlt. Für die Kunden war die Firma fast nie erreichbar. Sie hätten lediglich schriftlich von „kurzfristigen finanziellen Engpässen“ erfahren.
Im Zuge der Ermittlungen kam heraus, dass die Männer die Rückkaufswerte der Versicherungen auf ein Düsseldorfer Geschäftskonto auszahlen ließen und keine Anstrengungen unternahmen, ihre Verträge mit den Kunden zu erfüllen. Daraufhin durchsuchten die Ermittler im November vergangenen Jahres Büroräume in Paderborn und Düsseldorf und nahmen die beiden Verdächtigen anschließend fest.
Opfer des Duos wurden den Ermittlern zufolge Menschen in finanzieller Not, die ihre Lebensversicherungen verkaufen wollten. Aber auch Kapitalanleger und Versicherungsvertreter fielen auf die beiden Männer herein. In etwa 50 Fällen habe das Duo die Verträge erfüllt, in 50 weiteren sei eine Rückabwicklung der Vereinbarungen noch möglich. Die Akten liegen nunmehr bei der Paderborner Staatsanwaltschaft zur abschließenden Bearbeitung.
Quelle:WELT |
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