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Fruity Concepts Newbie
Anmeldungsdatum: 11.05.2007 Beiträge: 32 Wohnort: Duisburg
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Verfasst am: 29.Mai 2007 11:29 Titel: Müssen GKV-Versicherte 2008 mehr zahlen? |
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Nach der Gesundheitsreform vom 01.04.2007 sollen die Beitragssätze der gesetzlichen Krankenversicherung, zum Jahr 2008, weiter angehoben werden als bisher bekannt.
Die Gesundheitsreform kostet viel Geld und viele Krankenkassen sind erheblich verschuldet. Zwar wurde das Leistungsspektrum in manchen Bereichen auch erweitert, doch scheinbar sollen die entstandenen Kosten vom zahlenden Kassenpatienten aufgefangen werden.
Für Arbeitgeber und Arbeitnehmer bedeutet das, dass sie 2008 mit einer Erhöhung rechnen müssen, die weit über das bisher bekannte Maß hinausgehen soll. Eine Anpassung auf bis zu 15,7% sei im Gespräch, so heisst es aus Koalitionskreisen. Bislang war die Rede von einer Anpassung um 0,5%, von 14,2 auf 14,7%.
Zwar sollen durch die neu eingeführten Wahltarife die Beiträge für bestimmte Patienten gesenkt werden, da die Krankenkassen Sondervereinbarungen und Rabatte einräumen können. Ob es im Endeffekt nicht nachher doch teurer wird, bleibt abzuwarten.
Immerhin gibt es zu den neuen Tarifen noch keinerlei Erfahrungswerte. Daher sollte man sich nicht voreilig für einen vermeindlich günstigeren Wahltarife entscheiden, da auch dieser zum nächsten Jahr teurer werden könnte.
Weitere Infos zur
Gesundheitsreform . |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 7230
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Verfasst am: 23.Jul 2008 15:13 Titel: |
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Die Nachricht, dass bereits wieder rund 20 gesetzliche Krankenkassen ihre Beiträge erhöht haben, ist nur der Anfang: Zum Jahresende werden die Ausgaben für die gesetzliche Krankenversicherung für die meisten Versicherten nochmals deutlich ansteigen.
Am 1. Januar 2009 soll der Beitragssatz, der im Zuge der Gesundheitsreform für alle Kassen einheitlich gelten soll, nach Expertenschätzungen bei 15,6 Prozent liegen. Das wären 0,7 Prozentpunkte mehr als der bisherige Durchschnittsbeitragssatz.
Die Welle der Beitragserhöhungen seit Anfang des Jahres - rund 100 Krankenkassen haben dem Deutschen Ärzteblatt zufolge ihre Beiträge erhöht - ist zum einen auf vehement gestiegene Ausgaben zurückzuführen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden im Juli bekannt gab. Die Ausgaben stiegen demnach um 4,8 Prozent, was ein Defizit der Krankenkassen von 1,1 Milliarden Euro ausmacht, im Vergleich zu 800 Millionen im Vorjahr. Zum anderen sind die gestiegenen Beiträge ein Vorgeschmack auf das Preisniveau des kommenden Jahres.
Noch immer günstigste Kasse ist laut Ärzteblatt derzeit die IKK Sachsen mit einem Beitragssatz von 11,8 Prozent, teuerste ist die City BKK mit 16,5 Prozent. Ein Kassenwechsel kann sich also trotz Einheitsbeitrag ab 2009 noch lohnen. Er ist für alle möglich, die schon 18 Monate Mitglied bei ihrer Kassen sind. Bedenken sollte man allerdings, dass man sich nach einem Wechsel erst einmal wieder erneut 18 Monate an eine Krankenkasse bindet.
Quelle: A.Jäger |
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