| |

|
| Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen |
| Autor |
Nachricht |
Finanzkonzepte-Bayern Newbie

Anmeldungsdatum: 08.11.2006 Beiträge: 3 Wohnort: 91522 Ansbach
|
Verfasst am: 23.Feb 2007 14:52 Titel: Pensionszusagen - die finanzielle Zeitbombe tickt ! |
|
|
Pensionszusagen im Unternehmen
Die finanzielle Zeitbombe tickt
Bei geschäftsführenden Gesellschaftern von Kapitalgesellschaften ist es die beliebteste (und oftmals einzige) Form der Altersvorsorge: die Pensionszusage.
Von zehn Pensionszusagen sind im Regelfall acht problembehaftet. Neun von zehn solcher Zusagen sind im Insolvenzfall komplett verloren, acht von zehn Altersvereinbarungen belasten die Unternehmensnachfolge, jede zweite Pensionsrückstellung wird falsch berechnet und es fehlen ca. 70 Prozent der benötigten Finanzmittel
Pensionszusagen sind kein Thema für Finanzdienstleister, Versicherungsmakler oder Versicherungsvertreter, sondern ein komplexes Feld aus Steuer-, Sozialversicherungs- und Arbeitsrecht. Viele der vorhandenen Probleme lassen sich lösen; vorausgesetzt Sie haben einen „wirklich“ professionellen Partner.
Pensionszusagen bergen viele Risiken
Dem geschäftsführenden Gesellschafter Gerhard S. (Alter 43) wurde im Jahr 2003 von seinem Versicherungsmakler eine Rückdeckungsversicherung mit einem Mustertext für die Pensionszusage (3.000 Euro monatlich) vermittelt. Die Versicherung erstellt die jährlichen Bilanzgutachten, die der Steuerberater zur Erstellung der Bilanz benötigt. Bisher verlief alles reibungslos. Die Überprüfung durch einen spezialisierten Steuerprofessor, Rechtsanwalt und Unternehmensberater ergab jedoch folgendes:
Risiko: Steuernachzahlung
• Risiko erheblicher Steuernachzahlungen wegen
- zu hoher Pensionsrückstellungen (falsche Ausgangswerte für die Berechnung)
- ungenauen Regelungen: Was passiert z. B., wenn Herr S. das Unternehmen vor 65 verlässt
• juristisch ungenau formuliert
• fehlender bzw. ungenauer Abstimmung des Nachtrags zur Abfindungsklausel im Jahr 2005 auf die bestehende Zusage
Die Folge:
Steuerzahlung bis zu 195.000 Euro Risiko: kein Insolvenzschutz
• Kein Insolvenzschutz vorhanden, wegen
- Formfehler in der Verpfändungsvereinbarung (trotz Verwendung eines Mustertextes einer großen deutschen Versicherung)
- einem Standard-Widerrufsvorbehalt („… die Gesellschaft kann … bei wirtschaftlicher Verschlechterung …die Zusage widerrufen.“)
- der fehlenden Befreiung vom Selbstkontrahierungsverbot (§181 BGB)
Die mögliche Folge:
Rückdeckungskapital (bis zu 730.000 Euro) fällt in die Insolvenzmasse.
In der Praxis kann der Insolvenzverwalter
– trotz bestehender Verpfändungsvereinbarungen
– mehr als zehn Angriffspunkte finden, um die Rückdekkung in die Insolvenzmasse zu ziehen!
Risiko: beim Unternehmens-Verkauf
Belastung der Nachfolgeregelung, wegen fehlender rechtlich klarer Möglichkeit zur Abfindung der Pensionsverpflichtung
Die Folge:
kein Verkauf des Unternehmens wegen einer Rentenverpflichtung von ca. 700.000 Euro
Risiko: Rente
Deutlich zu geringe Deckung wegen bestehender Lücke von ca. 200.000 Euro durch die gesunkenen Renditen der Versicherungen (zum Vergleich: eine betriebswirtschaftlich optimierte Deckung spart insgesamt ca. 250.000 Euro Liquidität ein!)
Helmut Bauer, Konzept AG
Weitere Informationen erhalten Sie gerne unter: _________________ http://www.finanzkonzepte-bayern.de
E-Mail: info@finanzkonzepte-bayern.de |
|
| Nach oben |
|

|
|
|
|
|
|
Sie können keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Sie können auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Sie können an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
|
|
Powered by phpBB © phpBB Group
|
|
|
|