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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 7242
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Verfasst am: 14.Jun 2006 9:23 Titel: Privatpatienten sind «Parasiten» der Kassen |
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Der Koalitions-Streit um die Einbeziehung Privatversicherter in den Gesundheitsfonds reißt nicht ab. Ohne diesen Schritt könne man sich die ganze Diskussion um den Fonds sparen, meint SPD-Experte Lauterbach.
(...) Nach seinen Worten unterstützen die Kassen die Privaten. Die Praxiseinrichtung der Ärzte und die Ausstattung der Kliniken würden weit gehend über die Einnahmen aus der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) finanziert.
Damit schüfen sie die Voraussetzung, dass die Mediziner überhaupt Privatpatienten behandeln könnten. «Die PKV lebt im Grund parasitär von den gesetzlichen Kassen», so Lauterbach. Dieses Verhalten sei «nicht schützenswert».
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Cob Pathfinder
Anmeldungsdatum: 29.11.2005 Beiträge: 310 Wohnort: Ortenau
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Verfasst am: 14.Jun 2006 10:27 Titel: |
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Aha,
Herr Experte Lauterbach, das liegt ja vielleicht daran, dass es mehr GKV- als Privatpatienten gibt!
... die Kassen unterstützen die Privaten ... :
die GKV-Patienten decken die Betriebskosten, die Privatpatienten bringen den Gewinn? Dann schafft doch die Privaten ab. Dann gibt es auch keine Gewinne mehr! Und auch keine Ärzte! Und mit einer so einfachen Denke kann man Politiker und "Experte" werden???
Da hat Lauterbach sich mit ein paar Stammtischparolen kräftig disqualifiziert.
Wie will er wissen, ob nicht die Privatpatienten mit ihren höheren Honoraren erst die Anschaffung teurer Geräte ermöglichen? Wie finanziert der Arzt ohne Kassenzulassung seine Praxis?
Klar wird die Ausstattung der Kliniken weitgehend von den GKV-Patienten bezahlt, aber warum? Doch nur, weil die Kliniken ihre Chef-/Ober- und sonstigen angestellten Ärzte Leistungen privat abrechnen lassen, statt dies Geld, das ja im Krankenhaus verdient wird, selber einzustecken.
Wenn die PKV´en parasitär von den GKV´en leben, dann könnte man doch auch darüber nachdenken, warum sie dann bis zum 3,5 -fachen der GKV-Ärztehonorare bezahlen können, oder? Und vielleicht weiterhin überlegen, ob man nicht daraus den Schluss ziehen müsste, dass die GKV´en aufgelöst werden müssen, weil die Privatkassen besser mit dem Geld ihrer Versicherten umgehen können. Millionen von zwangs-GKV-Versicherten Angestellten wären vielleicht glücklicher.
Nur Mut, Herr Lauterbach, da wartet noch ein weites Betätigungsfeld! Aber bitte vorher Gehirn einschalten!
meint Cob
GKV+PKV(zusatz-) versichert |
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