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berger-finanz .

Anmeldungsdatum: 05.04.2006 Beiträge: 263 Wohnort: Regensburg
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Verfasst am: 16.Nov 2007 11:00 Titel: RÜRUP |
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Die RÜRUP-Rente
Was für die Einen (Angestellte) die Riester-Rente, das kann für die Anderen (Selbständige, Freiberufler) die Rürup-Rente besorgen.
Läßt man mal alle bekannten Nachteile gegenüber reiner privater Altersvorsorge mit Fonds außer Acht, kann eine Nutzung staatlicher Zuschüsse auch für Selbständige interessant sein. Vor allem lohnt sich die Rürup-Rente für Selbständige, die in nicht allzu ferner Zeit in Rente gehen wollen (oder können).
| Zitat: |
| "Rürup ist insbesondere für Ältere, die demnächst in den Ruhestand gehen, ein Steuersparmodell", sagt Steuerexperte Kauth. Denn sie können hohe Beiträge über einige Jahre steueroptimiert in den Vertrag einzahlen und müssen je nach Eintrittsjahr in die Rente einen geringeren Prozentsatz im Alter versteuern. |
Quelle: Berliner Morgenpost
Den Artikel dazu finden Sie unter http://www.morgenpost.de/content/2007/11/15/wirtschaft/932066.html oder auf unserer Homepage mit zusätzlichen Informationen.
mfg. H.B. _________________ Kompliziert kann jeder – wir finanzieren einfach.
_________________________
www.berger-finanz.de
unabhängiger Finanz- u. Versicherungsmakler |
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maleh Specialist
Anmeldungsdatum: 03.09.2003 Beiträge: 232
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Verfasst am: 19.Nov 2007 10:12 Titel: |
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Welche Nachteile bestehen aus Ihrer Sicht gegenüber einer sonst üblichen Altersvorsorge insbesondere bei Selbständigen z.B. Verfügbarkeit, Steuer auf Rente, Rendite, Vererbarkeit, Produktauswahl etc.
Danke für eine Info. |
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Belrok Newbie
Anmeldungsdatum: 07.03.2006 Beiträge: 6 Wohnort: Mannheim
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Verfasst am: 19.Nov 2007 11:24 Titel: Mythos |
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Nur weil alle das Gleiche schreiben wird es ja nicht richtiger. Selber nachrechnen ist besser. Auf Grund der kurzen Aufschubzeit sind die Renten einfach zu niedrig.
Beispiel: ein 56 Jahre alter Selbständiger, verheiratet würde 40.000€ als Einmalanlage in eine Basis/Rüruprente einzahlen. Nach 5 Jahren will er die Rente genießen:
garantierte Rente rund 154€/Monat, nicht garantierte Gesamtrente ca. 226 €/Monat.
Bedeutet: Nach 176 Monaten Rentenbezug hat er Brutto sein eingezahltes Kapital wieder. Das sind über 14 Jahre. Und noch kein Gewinn. Selbst unter steuerlichen Gesichtspunkten ist es mit der Rendite nicht weit her.
Basisrente ist für Selbständige aber "Pflicht" unter dem Gesichtspunkt Insolvenzsicherheit. |
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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 2947
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Verfasst am: 20.Nov 2007 16:28 Titel: |
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| Zitat: |
Rürup-Rente bei Selbstständigen noch nicht angekommen
Die meisten Unternehmer sehen ihrer Vorsorge zuversichtlich entgegen – 70 Prozent glauben, ihre finanzielle Absicherung für das Alter erreichen zu können, ein Drittel geht sogar auf jeden Fall davon aus. Neun von zehn Selbstständigen und Freiberuflern (94 Prozent) sorgen privat für das Alter vor oder sind bereits ausreichend abgesichert. Dies sind zwei Ergebnisse einer exklusiven Studie, die das Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag des britischen Lebensversicherers Standard Life und des Mittelstandsmagazins Impulse erstellt hat. „Unsere Befragung zeigt allerdings auch, dass bei vielen Selbstständigen die Chancen, die ihnen die staatlich geförderte Vorsorge in Form der verbesserten Rürup-Rente bietet, noch nicht angekommen sind“, sagt Bertram Valentin, Geschäftsführer von Standard Life. So haben nur neun Prozent der Befragten bisher eine Rürup-Police für ihre finanzielle Altersabsicherung abgeschlossen.
Insgesamt 400 Selbstständige und Freiberufler hatte TNS Infratest für die Studie bundesweit befragt. Dabei ging es auch darum, herauszufinden, welche Aspekte bei der Altersvorsorge für die Zielgruppe die wichtigsten sind. An erster Stelle (43 Prozent) wurde „Rendite“ genannt, gefolgt von „Absicherung der Familie“ und „lebenslangen Rentenzahlungen im Alter“ (je 38 Prozent). Das Selbstständigen häufig unterstellte Motiv, sie wollten mit der Anlage vor allem Steuern sparen, fiel mit 17 Prozent hingegen kaum ins Gewicht. „Sind den Selbständigen die steuerlichen Vorteile der Rürup-Rente erst einmal bewusst, dann dürfte sich das schnell ändern“, ist Valentin überzeugt. „Denn mit der Überarbeitung des Jahressteuergesetzes 2007 ist der Sonderausgabenabzug der Rürup-Rente deutlich attraktiver geworden.“
Um ihr Vorsorgeziel zu verwirklichen, setzen die meisten Selbstständigen und Freiberufler auf konservative Anlagen wie die eigen genutzte Immobilie (73 Prozent), Renten- (64 Prozent) und Kapitallebensversicherungen (63 Prozent). Am unteren Ende der Anlageskala stehen das Sparbuch (27 Prozent), festverzinsliche Wertpapiere (23 Prozent) und die staatlich geförderte Rürup- oder Basis-Rente (zwölf Prozent). Die untergeordnete Rolle, welche die Basis-Vorsorge zurzeit noch spielt, verdeutlicht eine weitere Zahl: 67 Prozent sind mit der staatlichen Förderung der Altersvorsorge für Selbstständige „weniger“ oder „gar nicht zufrieden“.
Verbesserte Rürup-Rente bietet zahlreiche Vorteile
In diesem Jahr dürfen noch 64 Prozent der Einzahlungen in eine Basis-Rente steuerfrei (maximal 12.800 Euro für Alleinstehende und 25.600 Euro für Ehepaare) als Sonderausgaben vom zu versteuernden Einkommen abgezogen werden. Für jedes folgende Jahr steigt der Förderanteil um zwei Prozentpunkte, so dass im Jahr 2025 der gesamte Beitrag für die Basis-Rente steuerlich geltend gemacht werden darf. Der maximale Förderbetrag erhöht sich auf 20.000 Euro für Singles beziehungsweise 40.000 Euro für Ehepaare. Steuerpflichtig sind die späteren lebenslangen Rentenzahlungen, in diesem Jahr noch mit 52 Prozent. Erst Rentner, die im Jahr 2040 in den Ruhestand gehen, müssen die Basis-Rente komplett versteuern.
Neben dem steuerlichen Anreiz bietet sie weitere Vorteile. Dazu zählen die verbesserte Insolvenz- und Hartz-IV-Sicherheit sowie flexible Einzahlungen: Gesetzlich ist kein Mindestbeitrag vorgesehen, der Versicherte kann entscheiden, ob er seinen Beitrag monatlich, halbjährlich oder jährlich überweist oder Extrazahlungen leistet – gerade für Selbstständige mit schwankenden Einnahmen ein Argument.
Siegeszug wie bei der Riester-Rente erwartet
Die Nachbesserungen bei der Rürup-Rente zeigen inzwischen auch ihre Auswirkungen auf den deutschen Versicherungsmarkt: In den ersten drei Quartalen 2007 wurden nach Angaben des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) rund 192.000 neue Basisrenten-Verträge abgeschlossen – das entspricht einem Zuwachs von 105 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die laufenden Beiträge für ein Jahr stiegen um 130 Prozent auf rund 407 Millionen Euro, die Einmalbeträge nahmen sogar um 204 Prozent auf knapp 129 Millionen Euro zu. „Diese Zahlen sind ein eindeutiges Signal für die Rürup-Rente. Sobald sich die Anleger aller Vorteile der Basisrente voll bewusst werden, wird sie einen ähnlichen Siegeszug wie die Riester-Förderung antreten“, prophezeit Valentin.
Sein eigenes Unternehmen sieht der Standard-Life-Geschäftsführer in diesem Segment gut positioniert: „Mit unseren Produkten ,Best Basic’ und ,Maxxellence Basic’ erfüllen wir bereits die wichtigsten Anforderungen, die Selbstständige und Freiberufler an ihre Altersvorsorge stellen. Das hat unsere gemeinsame Studie jetzt wieder belegt“, so Valentin abschließend. (rmk)
Quelle: FONDS professionell |
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maleh Specialist
Anmeldungsdatum: 03.09.2003 Beiträge: 232
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Verfasst am: 20.Nov 2007 17:34 Titel: |
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| Kann doch nicht sein, dass keiner der Experten die Nachteile aufzählen kann oder gibt es bei der Rürup-Rente als einziges Produkt tatsächlich keine Nachteile? Wie ist das mit Steuer, Vererbarkeit vor Rentenbezug und während Rente, Produktwahl, Verfügbarkeit, Kosten etc. hat das noch keiner geprüft? |
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Struckischreck * Consulter *
Anmeldungsdatum: 27.04.2005 Beiträge: 1975 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 21.Nov 2007 11:53 Titel: |
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| maleh hat folgendes geschrieben:: |
| Kann doch nicht sein, dass keiner der Experten die Nachteile aufzählen kann oder gibt es bei der Rürup-Rente als einziges Produkt tatsächlich keine Nachteile? Wie ist das mit Steuer, Vererbarkeit vor Rentenbezug und während Rente, Produktwahl, Verfügbarkeit, Kosten etc. hat das noch keiner geprüft? |
@maleh,
und ob wir das geprüft haben!
Natürlich gibt es grundsätzlich bei einem Produkt nicht nur Vorteile. Das ist auch bei der Rürup- oder besser Basis-Rente der Fall. Die Frage ist nur, welche Prioritäten setze ich und wie setzt sich meine Altersversorgung überhaupt zusammen? Selten wird man nur ein Produkt haben, die meisten Erwerbstätigen, die sich ein Konzept erstellen ließen, haben sieben, acht oder mehr Töpfe, aus denen sie ihre Altersversorgung eines Tages beziehen.
Zur Rürup/Basis-Rente im Einzelnen:
Steuer:
Wer heute im Erwerbsleben steht, hat üblicherweise einen erheblich höheren Grenzsteuersatz, als er jemals im Rentenalter haben wird. Hat er z.B. nur die Basisrente als Altersversorgung, wird es ohnehin schlecht bei ihm ausschauen (es sei denn, er hat den Maximalbeitrag von 20.000 EUR pro Jahr investiert). Das führt mindestens zu einer Steuerstundung, in den meisten Fällen zu einer Steuerersparnis. Hat er eine sehr hohe Altersversorgung, werden sich ihm sicher auch noch andere Möglichkeiten bieten, Steuern zu sparen. Mit einem guten Beratungsprogramm lassen sich relativ zuverlässige Berechnungen anstellen, welche Produktschicht (1,2 oder 3) mit welchen Beträgen sinnvoll ist.
Prüfen Sie mal die Basisrente mit einer Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung. Bei der richtigen Kombination ergibt sich für den Sparanteil der Basisrente nach Steuer ein richtiger Rendite-Turbo.
Vererbbarkeit:
Wofür ist das wichtig? Habe ich Familie oder Immobilienkredite oder muss als Selbständiger meine Firma absichern – was hilft mir dann die Rückzahlung von Beiträgen oder eine Versicherungssumme von 50.000 EUR? In diesem Fall benötige ich eine adäquate Risiko-Lebensversicherung mit mehreren 100.000 EUR. Benötige ich keine Risikoabsicherung – was interessiert mich dann die Vererbbarkeit? Gar nicht! Im Gegenteil. Alles, was die Versicherungsgesellschaft nicht an Rückstellungen für den Todesfall bilden muss und was somit von meinen Beiträgen abgezogen würde, fließt also in meine Altersversorgung. Tendenziell werden die Basis-Renten-Versicherungen daher mit höheren Rentenleistungen aufwarten als die klassische Kapital-LV oder die RV mit Kapital im Todesfall. Was spricht außerdem dagegen, bei Ehepartnern zwei Verträge abzuschließen? Dann behält jeder im Todesfall des Partners seine eigene Rente und erhält die Hinterbliebenenrente des Partners mit dazu.
Verfügbarkeit:
Die Rentenzahlungen sind erst mit dem vollendeten 60. Lebensjahr verfügbar. Nicht vorher, denn es soll ja Altersversorgung sein. Wer vorher in Rente gehen will, muss dementsprechend mehr Kapital in anderen Sparformen ansammeln. Für die steuergeförderte Variante gibt es aber keine Alternative vor dem 60. Lebensjahr. Wie gesagt, mehrere Töpfe sind ohnehin sinnvoll und erforderlich.
Flexibilität:
Wohl kaum ein Produkt außer Investmentfonds bietet eine vergleichbare Flexibilität. Sie können die Beitragszahlungen erhöhen, reduzieren, zeitweise oder dauernd auf Null stellen, Zuzahlungen leisten, ohne die steuerliche Förderung zu verlieren. Und das jedes Jahr wieder von neuem. Einzige Ausnahme: Das 60. Lebensjahr als Untergrenze für die Rentenzahlung.
Rentenzahlung:
Es gibt nur eine lebenslange Rente. Na und? Mit 64 habe ich monatliche Einkünfte, von denen ich meinen Lebensunterhalt bestreite. Mit 65 habe ich nahezu den gleichen Aufwand für den Lebensunterhalt und das bis zu meinem Lebensende. Sparverträge, LV, RV, Kredittilgung fallen weg, aber sonst? Miete, (ggf. Hausgeld), Nebenkosten, Strom, Telefon, Lebenshaltung, Krankenversicherung, Freizeit, Auto, Abos, alles läuft unverändert weiter. Also brauche ich monatliche Einkünfte wie vorher. Habe ich Kapital auf der hohen Kante, muss ich mich selber darum kümmern, dass es zusammen mit den Zinsen bis an mein Lebensende reicht. Die Rente zahlt bis an mein Lebensende, und wenn ich 100 werde.
Beleihbarkeit:
Basisrenten sind Hartz IV geschützt, nicht beleihbar, nicht pfändbar und somit insolvenzgeschützt. Für Selbständige ein unverzichtbarer Punkt, denn weder Banken noch Gläubiger können im Insolvenzfall auf diesen Teil der Altersversorgung zugreifen. Und wie oft lassen sich nicht Banken die bestehenden Lebens- oder Rentenversicherung als Sicherheit abtreten? Und wer in die Fänge von Hartz IV gefallen ist, wird froh sein, wenn eines Tages zumindest seine vorher angesparte Altersversorgung auch ausgezahlt werden kann.
Produktwahl:
Es gibt für die Basisrente einige gute Produkte. Vor der Auswahl des Produktes sollte allerdings die Auswahl des Beraters stehen. Suchen Sie sich einen vernünftigen, unabhängigen Berater. Keine Bank, keine Strukkis, keine Einzelkämpfer, keinen Nachbarn, keine ehemaligen Kfz-Mechaniker oder verkrachten Bankkaufleute, keine Ausschließlichkeitsvertreter.
Prüfen Sie den Berater auf Herz und Nieren: Welche Ausbildung hat er, welche Fortbildungen, welche Qualifikationen, welche Berufserfahrung?
Wie ist das Unternehmen aufgestellt, für das er tätig ist? Wie lange auf dem Markt? Wie viele Kunden mit wie vielen Verträgen werden betreut? Welche Segmente deckt das Unternehmen ab? Hat es eine Zulassung des BaFin? Ist es Mitglied in einem Berufsverband?
Finden die Termine im Büro des Unternehmens statt? Werden zwei oder drei Beratungstermine durchgeführt, bevor ein Abschluss erfolgt? Wird eine umfassende Finanzanalyse vor der Beratung erstellt? Wird eine Altersvorsorge- und Vermögensplanung erarbeitet? Werden die vertraglichen Grundlagen schriftlich fixiert? Gibt es Allgemeine Geschäftsbedingungen oder z.B. einen Versicherungsmaklervertrag? Wird offen über die Vergütung des Beraters gesprochen?
Wenn Sie diesen Berater gefunden haben, dann sind die Produkt- und Gesellschaftswahl ein Bestandteil der Beratung, nicht der Mittelpunkt. Der Mittelpunkt ist Ihre finanzielle Situation heute und in den nächsten fünf, zehn und dreißig Jahren.
Kosten:
Siehe auch Produktwahl. Die gute Beratung kostet Geld, direkt oder in Form von Vermittlungsvergütungen durch die Versicherungsgesellschaft. Eine schlechte Beratung kostet unter Umständen die Altersversorgung. Eine gute Beratung wird die Kosten dennoch niedrig halten, weil unsinnige oder kostenträchtige Produkte nicht angeboten werden. Die Riester-Rente hat wegen des deutlich höheren Verwaltungsaufwandes z.B. deutlich höhere versteckte Kosten als die klassische Rentenversicherung. Die meisten Fondsgebundenen Versicherungen haben doppelt so hohe Kosten wie klassische deutsche oder britische Rentenversicherungen.
Alles in Allem ist die Basisrente aus meiner Sicht einer der wichtigsten und ersten Bausteine für die private Altersversorgung. Da die Riester-Rente betragsmäßig beschränkt ist und die Förderung nur bei niedrigeren Einkommen und Kindern wirklich interessant ist, kommt die Basisrente für weite Teile der Bevölkerung in Frage.
Noch Fragen?
Struckischreck |
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maleh Specialist
Anmeldungsdatum: 03.09.2003 Beiträge: 232
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Verfasst am: 21.Nov 2007 12:17 Titel: |
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| Vielen Dank für Deinen umfassenden Beitrag Struckischreck, nur noch eine Frage, was passiert mit meinen Geld, wenn ich vor Rentenbeginn sterbe bzw. unmittelbar danach und habe eine ganz normale Rentenversicherung ohne Todesfall oder Witwenrente abgeschlossen-dies hatten Sie ja wegen Rendite favorisiert. |
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gerd Specialist
Anmeldungsdatum: 18.06.2003 Beiträge: 200
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Verfasst am: 21.Nov 2007 12:25 Titel: |
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| Zitat: |
Bei Tod des Sparers vor Rentenbeginn verfällt das gesamte eingezahlte Kapital. Es kann jedoch, je nach Anbieter unterschiedlich, eine Zusatzversicherung in Form einer Hinterbliebenen-Rente oder eine, steuerlich jedoch nicht geförderte, Beitragsrückgewähr vereinbart werden.
Auch bei Tod des Sparers nach Rentenbeginn verfällt das gesamte eingezahlte Kapital. Eine Rentengarantiezeit gibt es bei Rürup-Renten nicht. Sofern der Sparer aber schon verheiratet ist, kann jedoch eine Hinterbliebenenrente für den Ehegatten vereinbart werden. |
So zumindest wird es beschrieben. |
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maleh Specialist
Anmeldungsdatum: 03.09.2003 Beiträge: 232
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Verfasst am: 21.Nov 2007 13:07 Titel: |
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naja, das wäre nicht so toll, ich stelle mir gerade vor, dass ich jedes Jahr meinen max. sinnvollen Beitrag einlege und bei 30 Jahren kommt da schon was zusammen und dann stirbt man zu früh oder man macht die Renditebremse Witwenrente - ich denk, dass ist eher nix für mich-die Risiken des Totalverlustes zu hoch und/oder Rendite zu niedrig.
Im Übrigen ist nicht nur die Rüruprente pfändungssicher, sondern auch ganz normale und angemessene AV des Selbständigen oder man findet in Lichtenstein ein gutes Produkt. Muss man nur richtig machen. |
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Cob Pathfinder
Anmeldungsdatum: 29.11.2005 Beiträge: 277 Wohnort: Ortenau
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Verfasst am: 21.Nov 2007 13:21 Titel: |
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Hallo,
| maleh hat folgendes geschrieben:: |
| Muss man nur richtig machen. |
Und wie ist "richtig"? Vielleicht können Sie mal was dazu sagen?
Gruß
cob |
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maleh Specialist
Anmeldungsdatum: 03.09.2003 Beiträge: 232
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Verfasst am: 22.Nov 2007 11:46 Titel: |
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u.a. muß man direkt zu einer Lichtensteiner Lebensversicherer hingehen, den Vertrag dort abschliesen und die Police muss sich auch physisch in Lichtenstein befinden. Der Gestaltungsspielraum, wie man seine Gewinne erzielen möchte , ist sehr umfangreich.
Hintergrund ist das sehr ausgeprägte Versicherungsgeheimnis in Lichtenstein. |
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Struckischreck * Consulter *
Anmeldungsdatum: 27.04.2005 Beiträge: 1975 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 23.Nov 2007 14:22 Titel: |
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| maleh hat folgendes geschrieben:: |
u.a. muß man direkt zu einer Lichtensteiner Lebensversicherer hingehen, den Vertrag dort abschliesen und die Police muss sich auch physisch in Lichtenstein befinden. Der Gestaltungsspielraum, wie man seine Gewinne erzielen möchte , ist sehr umfangreich.
Hintergrund ist das sehr ausgeprägte Versicherungsgeheimnis in Lichtenstein. |
@maleh,
und die Beiträge sollte man vermutlich auch direkt in Liechtenstein vor Ort einzahlen. Oder lassen Sie die Abbuchungen von einem deutschen Konto vornehmen? Merkt ja kein Steuerprüfer, i wo.
Und wie kommt eines Tages die schöne unversteuerte Auszahlung in Liechtenstein aus dem schön in Deutschland versteuerten Nettoeinkommen wieder nach Deutschland?
a) garnicht
b) im Koffer
c) per Überweisung?
Raten Sie Ihren Kunden so etwas heute, wie Sie früher zu diesem hier geraten haben:
| maleh hat folgendes geschrieben:: |
F*M*K, Geschäftsführer Herr Klötzner - ist zweifelos eines der größten und seriösesten Vertriebsunternehmen aus dem Osten der Republik-Sitz Chemnitz,Hainstr.; wichtigstes Produkt ist "Managed acc. von Phoenix-Frankfurt. Haben aber fast alle Investmentfonds etc. im Angebot. FMK versteht sich als Dienstleister für Finanzberater. Prov.zahlungen immer regelmäßig, pünktlich, korrekt. Unternehmen besteht seit ca. 1992.,mehr findest Du im net unter www.fondscenter.de.
MfG maleh |
Haben Sie an Kunden Phoenix Managed Account vermittelt? Was haben die heute?
| Zitat: |
| ich denk, dass ist eher nix für mich-die Risiken des Totalverlustes zu hoch und/oder Rendite zu niedrig. |
Ich denke, Sie haben keine Ahnung, davon aber viel.
Struckischreck |
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maleh Specialist
Anmeldungsdatum: 03.09.2003 Beiträge: 232
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Verfasst am: 23.Nov 2007 19:42 Titel: |
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Ach Struckischreck,
wenn ich alle Ihre "sinnvollen" Beiträge hier rein kopieren würde.....
tu ich aber nicht, ist mir zu primitiv. Im Übrigen war FMK ein seriöses Vertriebsunternehmen, hatte aber ein falsches Produkt....
...und Sie sollten einfach akzeptieren, dass Andere eine andere Meinung haben. Im Übrigen, ich habe Gott sei Dank, kein Phoenix vermittelt-war aber wie 30.000 andere Anleger (und das waren nicht nur kleine dumme unerfahrene Anleger) "Bewunderer" dieser Anlage. Hm, war falsch.
Sie versuchen wie immer, Forenmitglieder dumm zu belegen, anstatt eine stichhaltige Antwort zugeben, denn das was ich bei der Rürup bemängelt habe, dass haben Sie nicht einmal angedeutet-Sie sind mir ja ein Berater.
Wie so oft, hat auch dieser Beitrag von Ihnen absolut nix mit dem eigentlichen Thema zu tun und verlängert diesen Thread sinnlos.
Künftig werde ich auf Ihre Beiträge keine Meinungsäußerung abgeben, das hinterhergetrete ist mir einfach zu blöd. Ich bin hier in diesem Forum, um Interessantes zu erfahren und u.U. meine Meinung abzugeben.
Ungeachtet dessen, dass ich vorige Woche in Liechtenstein (die roten "e" können Sie behalten..so was primitives -mann oh mann) war und mir vor Ort direkt von einer Liechtensteiner LV alles habe erklären lassen...sollten alle so direkt machen ohne irgendwelche Vermittler oder Schlaumeier wie Sie es scheinbar sind. Wenn jemand dazu Erfahrung gemacht, der kann ja hier berichten ob ich oder Sie Recht haben.
Auf weiteren Dialog gehe ich hier mit Ihnen im Interesse des eigentlichen Themas nicht ein, Sie können also noch ein bißchen Schlamm abkippen ohne eine Antwort zu bekommen. |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5916
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Verfasst am: 3.Jan 2008 21:14 Titel: |
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Erst der Mindestlohn bei der Post. Dann die Maxilöhne für Manager. Und nun die Forderung nach Mindestrenten für Senioren. Die Regelungswut des Sozialstaats scheint in diesen Tagen keine Grenzen mehr zu kennen. Kein Wunder also, dass die Arbeitgeber Alarm schlagen und selbst die weihnachtlichen Stallwachen von Arbeitsminister Scholz lieber in Deckung gehen.
Doch ganz so einfach lassen sich die Vorschläge, die der Wirtschaftsweise Rürup für eine neuerliche Reform der Alterssicherung vorgelegt hat, nicht beiseiteschieben.
Im Unterschied zum kurzatmigen Aktionismus der Großen Koalition, der vermeintliche Gerechtigkeitsgefühle des Volkes streicheln und die Wahlchancen der Parteien verbessern soll, nimmt der Professor die langfristige Entwicklung der Sozialsysteme in den Blick.
Man mag mit seinem Modell einer Sockelrente, das langjährig Versicherten ein gesetzliches Altersgeld von mindestens 660 Euro im Monat garantieren würde, einverstanden sein oder nicht: Die Probleme, die Rürup beschreibt, kann niemand leugnen.
Relativ unbemerkt von der Bevölkerung ist die gesetzliche Rentenversicherung in diesem Jahrzehnt durch massive Einschnitte stabilisiert und für eine alternde Gesellschaft zukunftsfest gemacht worden. Doch der Umbau hat einen hohen Preis: Um ein Fünftel wird das Leistungsniveau bis 2030 sinken.
Selbst für den fiktiven „Eckrentner“, der 45 Jahre lang brav seine Beiträge entrichtet, wird das System den Lebensstandard nicht mehr sichern. Die Lücke kann nur geschlossen werden, wenn die künftigen Ruheständler umfassend zusätzlich privat und betrieblich vorsorgen.
Doch daran hapert es trotz des jüngsten Riester-Booms. Nach offiziellen Studien verfügen gut ein Drittel der Männer und fast die Hälfte der Frauen über keine ergänzende Absicherung fürs Alter. Zudem können künftige Ruheständler immer seltener eine lückenlose Beitragsbiografie vorweisen. Phasen der Arbeitslosigkeit oder Selbstständigkeit aber mindern die gesetzlichen Ansprüche beträchtlich.
Eine wachsende Zahl von Pflegekräften, LKW-Fahrern oder Werbeleuten schließlich arbeitet inzwischen ganz als „Solo-Selbstständige“. Obwohl diese 2,3 Millionen Miniunternehmer oft weniger als 1100 Euro im Monat verdienen, erwerben sie keinerlei Rentenansprüche.
Aus diesen Beobachtungen lässt sich die Prognose ableiten, dass die derzeit kaum messbare Altersarmut in der nächsten Generation massiv zunehmen wird. „Wer nicht vorsorgt, ist selber schuld“, mögen Anhänger einer freiheitlichen Gesellschaftsordnung erwidern. Doch so einfach liegen die Dinge nicht. Schließlich hat jeder bedürftige Ruheständler Anspruch auf die staatliche Grundsicherung. Wenn nicht gegengesteuert wird, könnten deren Kosten rasch in zweistellige Milliardenhöhen schießen. Tragen müssten diese gewaltige Versorgungslast die Steuerzahler der Jahre 2020 oder 2030.
Auch aus purem finanzpolitischem Kalkül muss der Staat also ein Interesse daran haben, dass seine Bürger ausreichend vorsorgen. Was aber kann er dafür tun? Eine weitere Ausweitung der üppigen steuerlichen Förderung mit der Gießkanne erscheint nicht sinnvoll.
Vernünftiger wäre es, Hindernisse aus dem Weg zu räumen: Wer heute befürchtet, im Alter von der Grundsicherung leben zu müssen, der hat keinen Grund, auch nur einen Cent zurückzulegen, weil seine Ersparnisse mit dieser Sozialhilfe verrechnet würden.
Rürups Sockelrente könnte für Geringverdiener ebenso wie ein in der CDU diskutierter Schonbetrag erstmals überhaupt den Anreiz zur Vorsorge schaffen.
Naheliegend wäre es zudem, den Exodus von Arbeitnehmern aus der Rentenversicherung zu stoppen. Es kann nicht darum gehen, alle Selbstständigen in das gesetzliche System zu zwingen. Doch wer keine vergleichbare Vorsorge fürs Alter betreibt, der könnte nach Meinung vieler Experten durchaus unter eine veränderte Versicherungspflicht fallen.
Rürup hat einen Stein ins Wasser geworfen, der noch Wellen schlagen wird. Viel spricht dafür, dass der Großen Koalition die Kraft fehlt, sich vor 2009 mit den langfristigen sozialpolitischen Herausforderungen zu beschäftigen. Doch die demografische Entwicklung lässt sich nicht vertagen. Die Politik braucht bald eine Strategie, um rechtzeitig Altersarmut in der Zukunft zu vermeiden.
Quelle: Karl Doemens |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5916
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Verfasst am: 15.Apr 2008 13:55 Titel: |
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Bei der staatlich geförderten Rürup-Rente gibt es deutliche Ertragsunterschiede: Je nach Versicherung kann es bis zu 30.000 Euro mehr geben - oder weniger.
"Für unsere Modellkunden ergaben sich von einem zum anderen Anbieter rund 100 Euro Unterschied bei der monatlich garantierten Rente", sagte Stephan Kühnlenz, Abteilungsleiter der Stiftung, am Dienstag. Bei einer Laufzeit von 25 Jahren und einem jährlichen Betrag von 6000 Euro erhält ein Kunde des Testsiegers nach den Berechnungen eine garantierte Rente von 821 Euro im Monat und damit 99 Euro mehr als beim Schlusslicht Barmenia.
"Rechnet man die Überschüsse der Versicherungen hinzu, sind es fast 250 Euro Unterschied zwischen Spitzenreiter und Schlusslicht", sagte Kühnlenz. Hochgerechnet auf 25 Jahre Rentenbezug wäre das ein Leistungsunterschied von rund 30.000 Euro bei der garantierten und auf bis zu 70.000 Euro bei der prognostizierten Rente.
Die Stiftung Warentest hat 38 Rürup-Rentenverträge für Männer und Frauen getestet. Bewertet wurden die Höhe der Rentenzusage, der Anlageerfolg in den letzten drei Jahren sowie die Vertragsgestaltung. Das Qualitätsurteil "Sehr gut" haben drei Produkte erhalten, nämlich die Basisrente/RBA von CosmosDirekt, das Angebot E-R1 B von Europa und die Basisrente/BA3 der Debeka. Elf Anbieter erhielten die Note "Gut", weitere 18 das Qualitätsurteil "Befriedigend". Die Note "Ausreichend" erhielt die Rürup-Rente der Volksfürsorge.
Wie hoch die Rente tatsächlich sein wird, hängt von den erwirtschafteten Überschüssen der Versicherer ab. Wirtschafte zum Beispiel die Debeka künftig so gut wie in den vergangenen Jahren, erhöhe sich die garantierte Rente für den Stiftung-Warentest-Modellkunden von 799 auf 1.237 Euro, sagte Kühnlenz.
Für viele Selbstständige, die keine Riester-Rente abschließen können, ist sie die einzige Möglichkeit, mit staatlicher Hilfe für das Alter zu sparen. Auch für gut verdienende Angestellte und Beamte sei die Rürup-Rente als Ergänzung zur privaten Altersvorsorge zu empfehlen, sagte Hermann-Josef Tenhagen, Chefredakteur der Zeitschrift "Finanztest". Nach Schätzungen der Stiftung Warentest wurden bislang rund 600.000 Rürup-Rentenverträge abgeschlossen.
Insgesamt raten die Finanz-Experten davon ab, spontan einen Vertrag abzuschließen. "Ein Rürup-Vertrag ist eine echte Lebensentscheidung", betonte Tenhagen. Das Geld sei endgültig festgelegt und stehe nur noch für die Altersvorsorge zur Verfügung. "Im Krisenfall kündigen, die Einzahlung entnehmen und die Förderung zurückzahlen ist nicht möglich", sagte er.
Quelle: FTD |
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