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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6710
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Verfasst am: 13.Mai 2007 7:15 Titel: Rasante Nachfrage nach ETFs |
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Der Markt für Exchange Traded Funds (ETFs) boomt – vor allem in Europa. Allein 2006 wuchsen die Assets under Management auf dem europäischen ETF-Markt um 63 Prozent auf 68 Milliarden Euro.
Der Erfolg dieser börsengehandelten Investmentfonds basiert auf den Vorteilen gegenüber herkömmlichen Fonds, aber auch gegenüber Zertifikaten. ETFs sind passiv gemanagte Investmentfonds, die die Performance eines bestimmten Referenzindex – wie zum Beispiel des Dax – nahezu eins zu eins abbilden. Dieser Punkt gewinnt vor allem bei Großanlegern an Bedeutung, da die Leistung von aktiven Vermögensverwaltern im Zeitablauf mitunter deutlich schwankt und es vor allem auf längere Sicht nur wenige schaffen, dauerhaft die Wertentwicklung der entsprechenden Benchmark zu übertreffen.
Bei einem ETF erzielt der Anleger hingegen immer ziemlich genau die Indexrendite, ohne dass Kosten das Anlageergebnis zu sehr schmälern – denn ETFs werden ohne Ausgabeaufschlag gehandelt, und die Gebühren liegen deutlich unter den Kosten aktiv gemanagter Investmentfonds. Mindestens ein, meist aber mehrere Market Maker sorgen bei einem ETF zudem für ausreichende Liquidität. So kann der Anleger Anteile praktisch jederzeit handeln und auf aktuelle Ereignisse reagieren. Professionelle Investoren nutzen dabei die Möglichkeit, ETFs auch für kombinierte Kassa- und Terminmarktstrategien einsetzen sowie leer verkaufen können.
Solche Geschäfte sind bei einem Fonds ohne Börsenhandel nicht möglich – unter anderem, weil diese nur einmal pro Tag ge- oder verkauft werden können. Darüber hinaus kennt der Anleger den Abrechnungskurs bei Ordererteilung nicht. Zwar werden mittlerweile auch eine Reihe von aktiv gemanagten Fonds an der Börse gehandelt. Doch hierbei besteht die Schwierigkeit, dass der potenzielle Käufer nicht abschätzen kann, wie stark der aktuelle Handelspreis vom tatsächlichen Netto-Inventarwert des Fonds abweicht. Der Handelskurs eines ETF bewegt sich hingegen stets in unmittelbarer Nähe zum jeweiligen Basisindex, dessen aktuellen Stand der Anleger problemlos verfolgen kann.
Zugegeben: Diese Vorteile bietet ein Index-Zertifikat auch. Doch anders als bei diesen Papieren ist das Anlagevermögen bei einem ETF gesetzlich geschützt. Sie stellen ein Sondervermögen dar, auf das weder die Fondsgesellschaft noch deren Gläubiger Zugriff haben - es ist somit auch im Falle einer Insolvenz sicher. Im Gegensatz dazu sind Zertifikate Schuldverschreibungen, die ein entsprechendes Emittentenrisiko beinhalten.
Quelle: HB |
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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 3539
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Verfasst am: 25.Jun 2008 8:45 Titel: |
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Etikettenschwindel bei Exchange Traded Funds?
| Zitat: |
In vielen ETFs ist nicht drin, was auf dem Etikett drauf steht. ETFs verwenden immer mehr aggressive Sampling-Techniken und Swaps zur Abbildung eines Index.
„Alle Aktien-ETFs der Deutsche Bank Marke werden durch japanische Aktienkörbe abgebildet, während die Performance durch einen Swap dazugekauft wird“, so Dr. Thomas Winderl von Portfoliotheorie.com.
Neue europäische Richtlinien und der ETF-Hype machen es für Anleger zunehmend schwieriger, zu verstehen, worin ETFs investieren. Immer häufiger muss der Privatanleger auch darauf schauen, auf welche Art der ETF den Index nachbildet. Die Art der Nachbildung (engl. Replication) hat wesentlichen Anteil an der Bewertung der Qualität eines ETFs für ein langfristiges Indexportfolio.
Der Privatanleger kann sich mittlerweile nicht mehr darauf verlassen, dass ein ETF auf den Euro STOXX 50 auch zum Großteil europäische Aktien enthält. Obgleich der Einsatz von Derivaten auf 10% beschränkt bleibt und viele der Swap-Partner hervorragende Bonität aufweisen, muss jeder Anleger ganz genau prüfen, ob im ETF auch drinnen ist, was auf dem Etikett draufsteht.
Pressemitteilung von: Portfoliotheorie |
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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 3539
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Verfasst am: 25.Jun 2008 8:55 Titel: |
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| Zitat: |
Unwissen oder Lüge? Viele Banken kaufen für ihre Kunden keine ETFs
"Tut mir leid, aber dieses Produkt können wir Ihnen leider nicht besorgen." Das müssen sich viele Bankkunden anhören, die Ihr Depot von der Hausbank verwalten lassen und bei Ihrem Wertpapierberater den Kauf von ETF-Anteilen in Auftrag geben. Mussten Sie sich das auch schon anhören? Geben Sie sich bloß nicht mit dieser Auskunft zufrieden!
Zum Hintergrund: Günstige, börsengehandelte Indexfonds, das verbirgt sich hinter dem Kürzel ETF (Exchange Traded Funds). Wie eine Aktie können Sie solche ETFs an der Börse erwerben. Ohne Ausgabeaufschlag, an dem vorwiegend die Bank oder der Fondsvermittler verdient. Sie zahlen nur den Spread, den Unterschied zwischen An- und Verkaufspreis. Auch bei den Verwaltungsgebühren sind zumindest die klassischen ETFs äußerst günstig. Oft liegen sie nicht höher als bei 0,15 bis 0,3 Prozent im Jahr. Für normale Fonds dagegen zahlen Sie in der Regel um die 1,5 bis 2 Prozent.
Und genau hier liegt der Haken – aus Sicht Ihrer Hausbank. Gerade weil ETFs so günstig sind, verdient sie nichts daran. Sie bekommt keine Vermittlungsprovision wie beim Verkauf der hauseigenen Produkte. Und die Fondsgesellschaft, mit der sie zusammenarbeitet, hat ebenfalls nichts davon, wenn Sie einen ETF kaufen. Daher behaupten einige Wertpapierberater einfach, ETFs ließen sich für Privatkunden nicht so ohne weiteres besorgen.
Lassen Sie sich mit dieser Auskunft nicht abspeisen, sondern reden Sie Tacheles: ETFs sind an der Börse genauso einfach zu kaufen und zu verkaufen wie Aktien. Wenn Ihr Bankberater das nicht weiß oder vorgibt, es nicht zu wissen, dann wird es Zeit, die Depotbank zu wechseln.
Quelle: Bankkunden vertraulich |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6710
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Verfasst am: 12.Aug 2008 10:47 Titel: |
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Die auf innovative Indexfonds (ETF) fokussierte XShares Group plant das Listing ihres neuen Klimafonds Air Shares an der New York Stock Exchange.
Der Fonds investiert in CO2-Verschmutzungsrechte. Diese berechtigen zum Ausstoß einer Tonne Kohlendioxid (CO2).
Die Zertifikate werden u.a. an der European Climate Exchange (ECX) gehandelt. XShares sieht in den USA ein riesiges Marktpotenzial für solche Treibhausgas-Zertifikate. Dieser Markt könne bis zum Jahr 2020 einen Wert von einer Billion US-Dollar erreichen, heißt es in einer Studie.
Quelle: ret |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6710
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Verfasst am: 12.Aug 2008 14:50 Titel: |
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Die Deutsche Bank hat mit db x-trackers – Deutsche Bank Exchange Traded Funds (ETFs) innerhalb von 18 Monaten über 15 Mrd Euro an verwaltetem Vermögen eingenommen.
Die Deutsche Bank ist nun in Europa die Nummer drei gemessen an dem verwalteten Vermögen und kommt auf einen Marktanteil von über 14 Prozent bei ETFs*. Noch nie ist ein ETF-Anbieter so schnell in Europa gewachsen. Die Bank hatte ihr ETF-Angebot am 1. Januar 2007 gestartet.
„Interessant an unserem Wachstum ist die Tatsache, dass wir in den ersten sechs Monaten des Jahres 2008 über 7,2 Mrd Euro an Anlagegeldern eingesammelt haben und damit mit Abstand die Nummer Eins in Europa sind“, sagte Thorsten Michalik, zuständig für db x-trackers bei der Deutschen Bank.
Laut der Halbjahresstatistik des Bundesverband Investment und Asset Management e.V. war db x-trackers die Gesellschaft mit dem höchsten Mittelzufluss unter allen Investmentgesellschaften für Deutschland 2008.
„Mit unserem Produktangebot sind wir in Deutschland perfekt aufgestellt für die durch die Abgeltungssteuer initiierte Nachfrage nach optimierten Investmentfonds vor 2009“, so Michalik weiter.
Insgesamt wurden unter der Marke db x-trackers bisher 86 ETFs mit 240 verschiedenen Listings in Deutschland, England, Frankreich, Italien und der Schweiz emittiert. In der zweiten Jahreshälfte 2008 wird db x-trackers weitere ETFs in Japan, Hong Kong und Singapur einführen und an den verschieden Börsen listen.
Das verwaltete Vermögen in ETFs in Europa lag Ende Juni 2008 bei 107,62 Mrd Euro. Die Gesamtzahl der von den 29 Anbietern aufgelegten ETFs lag bei 497 ETFs und 1.627 Börsenlistings. Die durchschnittliche Managementgebühr für ETFs liegt in Europa bei 33 Basispunkten.
Quelle: fw |
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