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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6456
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Verfasst am: 18.Jul 2006 9:36 Titel: Regenwald sichert Rente |
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Bausparen war gestern. Heute investieren immer mehr Sparer in Baumsparverträge und schützen damit auch die Umwelt. Aufforstung sichert Investoren bis zu 12 Prozent Rendite.
Es kann eine spannende und sinnliche Reise sein, sich seine Altersvorsorge einmal aus der Nähe anzuschauen. Allerdings müssten mehr als 1.700 deutsche Geldanleger dazu erst einmal ein Flugzeug besteigen und nach Panama fliegen.
Sie alle haben einen so genannten Baumsparvertrag abgeschlossen. Für 30 Euro im Monat pflanzt die Firma Futuro Forestal jedes Mal einen tropischen Baum in die Erde. 25 Jahre später haben sich die Setzlinge solcher Baumsorten wie Teak, Mahagoni oder Rosenholz zu wertvollen Urwaldriesen verwandelt.
Die Forstwirte verkaufen ihr Holz auf den Märkten für Preise zwischen 250 bis 4.000 Dollar pro Festmeter und bescheren dem deutschen Sparer so neben ihrem eingesetzten Kapital Renditeraten von bis zu zwölf Prozent.
Geschäftsführer Harry Assenmacher ist von dem zukünftigen Erfolg des Projekts überzeugt und liefert Argumente: "Unsere Partnerfirma Futuro Forestal war vor zehn Jahren das erste Unternehmen in Panama, das mit dem FSC-Zertifikat ausgezeichnet wurde."
Es gewährleiste die Einhaltung ökologischer und sozialer Standards. Im internationalen Holzhandel gelten die Kriterien für den Erhalt des Gütesiegels der Vereinigung "Stewardship-Forest-Council" (FSC) derzeit als die strengsten.
Sie sollen dem Endverbraucher garantieren, dass sein gekauftes Produkt aus kontrolliert angebautem Tropenholz stammt und nicht durch illegalen Holzeinschlag zur Zerstörung der Regenwälder beigetragen hat.
Das Öko-Finanzprodukt wird in Deutschland seit Anfang des Jahres angeboten.
(taz) |
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Roderich Hopp * Ehrenmitglied *

Anmeldungsdatum: 17.05.2004 Beiträge: 947 Wohnort: Dorum-Mulsum
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Verfasst am: 21.Jul 2006 20:26 Titel: |
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Absoluter Nonsens !
Siehe auch Thread Golden Tree u.a.
Tropenhölzer wie hier aufgeführt haben in 25 Jahren Durchmesser,Höhen und Stärken die sich gerade mal zur Papierherstellung eignen und zu sonst nichts. Daher sollte man sich fragen inwieweit die aufgeführten Preise die allenfalls für Nutz /Bau und Möbelholzqualität, bei entsprechend verwertbaren Stärken, infrage kämen, nicht schon in betrügerischer Absicht erwähnt werden um entsprechende Anleger, denen die Gier schon ins Gehirn geschxxxxx hat, zum Zeichnen zu bewegen.
So genannte Urwaldriesen benötigen 150 Jahre und mehr um sich diesen Namen zu erwerben und sie wachsen auch nicht in „Plantagen „ oder gar Monokulturen denn sie benötigen entsprechende Freiräume um sich derart entfalten zu können, da sie quantitative Mengen an Mineralien und Spurenelementen für ihr Wachstum benötigen, die die kargen Böden Mittel- und Südamerikas nur über lange Wuchsperioden hergeben. Da hilft auch kein Düngen !!!
Plantagenanbau in Monokultur führt bei gerade bei den genannten Holzarten zu erheblichen Problemen und Anfälligkeit gegen Schmarotzer, Schädlinge und zur Zerstörung der Bodenstruktur und seinem Ökosystem.
Die Auswirkungen von Monokulturen sind über einen langen Zeitraum sind noch gar nicht erforscht, die Probleme die schon nach wenigen Jahren auftraten, sind den Fachleuten bekannt.
Es gibt, auf hundert bezogen, sicher 99 bessere Möglichkeiten, sogar hier in heimischen Wäldern und somit direkt vor der Haustür, in eine sorgenfreie und risikominimierte Altersvorsorge zu investieren.
Derartige Hokzplantagen werden auch nichts, nicht mal das kleinste Fitzelchen am illegalen Holozeinschlag von Tropenholz ändern.
Derartige Metaphern im Zusammenhang mit dem Schutz des Regenwaldes zu bringen, grenzen schon absolute Frechheit und Volks (Anleger)verdummung.
Mit freundlichen Grüßen
Roderich Hopp |
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P.Wilhelm * Consulter *
Anmeldungsdatum: 23.08.2003 Beiträge: 2277 Wohnort: 58730 Fröndenberg
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Verfasst am: 21.Jul 2006 20:58 Titel: ... |
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Alle Achtung, Herr Hopp...!
Sooo kenne ich Sie garnicht, bzw. kaum...
Freundliche Grüße
Peter Wilhelm |
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Kollmannsberger Newbie
Anmeldungsdatum: 03.08.2006 Beiträge: 1
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Verfasst am: 4.Aug 2006 16:13 Titel: Regenwald sichert Rente |
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Vorsicht bei Verallgemeinerungen. Herr Hopp hat natürlich recht, dass „Urwaldriesen“ viele, viele Jahrzehnte (Jahrhunderte) benötigen um diese Größe zu erreichen. Richtig ist auch, dass Holz dieser Bäume extrem kostbar ist und zu recht in geschützten Wäldern vor „wildem Einschlag“ geschützt werden müssen.
Die Auffassung, alles andere sei „nur“ Plantagenholz und von geringer Qualität, auch wenn man düngen würde, ist schlicht falsch. Genaugenommen kommen auch in Europa Eichen, Buchen, Nussbaum und andere Holzsorten in den Handel, die fast ausschließlich aus „Plantagen“ stammen. Das was wir in Deutschland als Wald kennen, ist nichts anderes als das Ergebnis einer „Plantage“ – in einem natürlichen deutschen „Urwald“ würden nicht annähernd so viele Bäume so schnell wachsen wie in einem (künstlich angelegten und bewirtschafteten) Forst. So ist also auch die Pfälzerwald-Buche z.B. Plantagenholz, über deren Qualität nun niemand ernsthaft diskutiert.
Die Aussage, das Wachstum von tropischen Bäumen würde durch Düngung nicht beeinflusst und „würde nichts nutzen“, widerspricht der praktischen Erfahrung von inzwischen Jahrhunderten auch tropischer Forstwirtschaft in der man sehr viele gute (Wachstums)ergebnisse erzielt hat.
Es gibt Bäume die wachsen sehr schnell und liefern auch schnell z.B. schon nach 10 Jahren wirtschaftlich nutzbares Holz – und zwar zu mehr als Celluloseherstellung (Papier). Der Bedarf und somit der Markt wächst und die Nachfrage für Plantagenhölzer steigt. Weswegen auch zunehmend Aufforstungsunternehmen entstehen. Und dieses wachsende Angebot an leicht verfügbaren Plantagenhölzer kann unserer Meinung nach den Druck von den schützenswerten Primärwäldern nehmen
Dazu folgende Daten aus einer UN-Studie zu Forstwirtschaft in Lateinamerika:
"About 60 percent of the wood supply in Latin America and the Caribbean will come from planted forests by 2020, leaving more of the region's natural forests untouched, reports the U.N. Food and Agricultural Organization (FAO)."
"The FAO said annual potential wood supply from planted forests in Latin America and the Caribbean would increase from 303 million cubic meters to 480 million cubic meters from 2003 to 2020. In that same period, potential wood supply from natural forests will shrink from 320 million cubic meters to 293 million cubic meters."
Allerdings, auch da hat Herr Hopp Recht, gibt es jede Menge Gauner in diesem Geschäft, die a.) an die Gutmütigkeit der Investoren appellieren (Baumpflanzen = gut und ökologisch, was es nicht sein muss!) und b.) an die Gier indem sie mit völlig überzogenen und irrealen Renditeprognosen operieren.
Dennoch Aufforstungen im tropischen Bereich sind ein tragfähiges Geschäftsmodell.
Es kommt darauf an, ob man biologische-ökologische (nachhaltige) Forstwirtschaft betreibt oder konventionelle. Beide Methoden stellen aber die Aussage, dass dies ökonomisch sinnvoll betrieben werden kann nicht in Frage. Im Gegenteil – die weltweit steigende Nachfrage auch nach Plantagenhölzern bietet die wirtschaftliche Grundlage für vernünftige Investments – die der Investor tunlichst gründlich prüfen sollte. Wie bei allen Investments.
Übrigens: Die Flächen für den o.g. Baumsparvertrag (siehe auch www.baumsparvertrag.de) unseres Partners Forest Finance GmbH aus Bonn, werden in Panama durch unser Unternehmen aufgeforstet. Dabei entsteht seit 14 Jahren keine Monokultur, sondern ein Mischwald mit vielen heimischen und tropischen Arten, die mit hochwertigen Nutzhölzern durchmischt werden. Dafür wurden wir mit dem Metafore Innovation Award 2006 ausgezeichnet, ein Preis der sozial und ökologisch nachhaltige Produkte rund um den Wald auszeichnet, die gleichzeitig zu guten finanziellen Ergebnissen führen. Unser Unternehmen verfügt als erstes in Panama über die FSC-Zertifizierung (Nr. SW-FM/COC-037) und hat in diesem Jahr erstmals wirtschaftlich sehr erfolgreich 10 Jahre alte Durchforstungshölzer z.b. für die Bodenbelagsproduktion verkauft.
Wer an weiterführenden Informationen interessiert ist, kann gerne Infos anfordern.
Petra Kollmannsberger, Pressestelle Futuro Forestal, www.futuroforestal.com |
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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 3328
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Verfasst am: 11.Sep 2007 20:57 Titel: |
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| Zitat: |
Ökologische Forstinvestments immer beliebter
Die ForestFinance Group gab am 07. September 2007 auf der Internationalen Anlegermesse (IAM) in Düsseldorf bekannt, dass ihr exklusiver Forstpartner Futuro Forestal die ersten Erträge an Investoren auszahlt. „Futuro Forestal ist eines der ersten tropischen Forstunternehmen, das seinen Kunden Erlöse beschert. Diese übertreffen deutlich die Erwartungen: Statt der prognostizierten 80 US-Dollar pro Kubikmeter nicht-verarbeitetem Rundholz konnten auf dem Markt sogar 200 US-Dollar erzielt werden“, unterstreichte Harry Assenmacher, Geschäftsführer ForestFinance, in dem Pressegespräch. „Die Nachhaltigkeit der Forstmethode von Futuro Forestal zahlt sich aus. Der überdurchschnittliche Preis konnte auch deshalb erzielt werden, weil Futuro Forestal nach hohen ökologischen Standards und mit wissenschaftlicher Expertise Holz produziert“, erläuterte Assenmacher.
Mit Futuro Forestal hat ForestFinance einen Forstpartner, der eine einzigartige Forstmethode entwickelt hat, die Produktivität und Artenvielfalt miteinander verbindet. Deren Forste in Panama sind keine Monokultur-Plantagen im herkömmlichen Sinn, sondern Mischforste, wie man sie aus der naturnahen europäischen Forstwirtschaft kennt. Ein Großteil der gepflanzten Bäume sind heimische Arten, für die nun der gleiche Holzpreis wie für die weltweit nachgefragten Teakhölzer erzielt werden konnte. „Von der nachhaltigen Forstwirtschaft unseres Partners profitieren auch die ForestFinance Kunden. Auch sie dürfen zukünftig mit einer überdurchschnittlichen Rendite rechnen“, so Assenmacher.
Forstinvestments immer beliebter
Ferner präsentierte ForestFinance aktuelle Zahlen zur Geschäftsentwicklung. „Unsere ökologischen Forstinvestments werden immer gefragter“, bilanzierte Assenmacher. Allein bis Juli diesen Jahres hat ForestFinance Forstinvestments im Wert von 2 Millionen Euro veräußert – eine Verdreifachung des Umsatzes gegenüber 2006. „Weitere Vorbestellungen im Wert von 0,5 Millionen Euro liegen uns vor. Unser Ziel ist es, bis zum Jahresende einen Umsatz im Wert von 3 Millionen Euro zu erzielen“, prognostizierte Assenmacher. Die Investitionsgrößen der derzeit 3.500 Kunden des Bonner Spezialisten für Forstinvestments bewegen sich von 360 Euro pro Jahr, für einen BaumSparVertrag, bis hin zu einmalig 200.000 Euro. Für Assenmacher Grund zum Optimismus: „Sollte dieses Wachstum anhalten, wollen wir uns langfristig auch weltweit als ökologische Alternative zu der konventionellen Forstwirtschaft positionieren.“
Pressemitteilung von: ForestFinance |
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