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Reichensteuer - für den Fiskus ein Flop?

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GoMoPa
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Anmeldungsdatum: 25.01.2002
Beiträge: 2458

BeitragVerfasst am: 15.Nov 2005 7:01    Titel: Reichensteuer - für den Fiskus ein Flop? Antworten mit Zitat

Das statistisches Bundesamt zählt 12 472 Einkommensmillionäre. Die von der SPD geforderte "Reichensteuer" bleibt einer der zentralen Streitpunkte der Koalitionsverhandlungen.

Es gebe "noch richtige Konflikte", sagte Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU). Die Reichensteuer sei eines der schwierigsten Themen der abschließenden Verhandlungen. Sie sei aus Unionssicht "schwer verkraftbar", da besonders große Personengesellschaften belastet würden. Die politische Bedeutung sei für beide Seiten sehr hoch, so Koch.

Während die CDU im Wahlkampf Steuersenkungen für alle Bürger versprach, hatte die SPD bereits in ihrem Wahlkampfprogramm einen höheren Spitzensteuersatz für Großverdiener angekündigt. Demnach sollen Einkommen oberhalb von 250 000 Euro (500 000 Euro bei Verheirateten) mit 45 Prozent besteuert werden. Dies wären drei Punkte mehr als bisher und brächte Mehreinnahmen von 1,3 Mrd. Euro. Mittlerweile ist auch im Gespräch, die Grenze auf 130 000 (260 000) Euro zu senken. Dies würde 1,7 Mrd. Euro bringen, hieß es aus dem Bundesfinanzministerium.

Der Finanzexperte des Hamburgischen Welt-Wirtschafts-Instituts, Michael Bräuninger, warnte die Regierung, dass "dieser Schuss nach hinten losgehen" könnte. Vor allem mobile Kapitaleinkünfte könnten ins Ausland transferiert werden, wenn die Reichensteuer komme. Außerdem könnten Unternehmen bestimmte Teile ins Ausland verlagern, um Steuern zu sparen.

Laut Einkommensteuerstatistik 2001 des Statistischen Bundesamtes gab es damals 1 063 Steuerpflichtige mit einem Gesamteinkommen von mehr als fünf Mill. Euro. 12 472 Steuerpflichtige hatten Einkünfte von mindestens einer Mill. Euro, knapp 60 000 von über 250 000 Euro. Dabei zählen die Statistiker zusammenveranlagte Ehepaare als einen Steuerpflichtigen; die Statistik erscheint stets mit vierjähriger Verzögerung.

Grund sind vor allem die langwierigen Steuerfälle von Großverdiener, deren Veranlagung sich häufig über Jahre hinzieht. 11 333 der Einkommensmillionäre hatten 2001 positive Einkünfte aus Kapitalvermögen - im Schnitt knapp 670 000 Euro. 8 349 Millionäre hatten Einkünfte aus Gewerbebetrieb - im Schnitt fast 2,3 Mill. Euro. Die 3 620 selbstständigen Einkommensmillionäre erzielten im Schnitt 473 000 Euro aus ihrer Tätigkeit.

Die gut fünf Mill. steuerpflichtigen Vermieter erzielten 2001 im Schnitt 670 Euro Verlust. Insgesamt musste der Fiskus steuerliche Verluste aus Vermietung und Verpachtung von 3,4 Mrd. Euro anerkennen.
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Brendle
Insider


Anmeldungsdatum: 27.11.2002
Beiträge: 669

BeitragVerfasst am: 16.Nov 2005 12:14    Titel: Natürlich wird das ein Flop Antworten mit Zitat

wie kann es auch anders sein?
Diese Möchtegernregierung die wir demnächst haben sind die schlimmsten Dilettanten, die Deutschland je hatte. Und da meine ich Deutschland bis zurück zum Spiegelsaal in Versaille.
Wir haben leider den Teufel mit Belzebub ausgetrieben.
Dabei waren die Wahlversprechungen so gut und logisch.
Was ist davon geblieben?
Nichts!
Genau das Gegenteil wird jetzt gemacht.
Satt Anreize zum Investieren zu geben, Anreize zum "Nichtsparen", wird gemauert.
Welcher Investor ist so blöd und investiert dort, wo er dafür bestraft wird?
Welcher Verbraucher kauft vermehrt, wenn er jeden Monat weniger im Geldbeutel hat? Und dazu mehr für die Ware ausgeben soll?
Das "Barometer Bevölkerung" ist deutlich: die Existenzangst geht um! Wer Existenzangst hat spart! Wer spart, entzieht dem Handel das Einkommen. Weniger Gewinn bedeutet Schrumpfung. Schrumpfung bedeutet Entlassungen. Entlassungen bedeuten mehr Arbeitslose, weniger Steuern, mehr Ausgaben, weniger Umsatz........
4 Jahre mit dieser großen Koalition sind schlimmer als 20 Jahre SPD/Grüne.
Ich hoffe die GK wird in spätestens einem halben Jahr zerbrechen.
außerdem hoffe ich, dass dann bei einer Neuwahl
1. wieder jemand wählen geht
2. der Wähler sich daran erinnert, was versprochen und was eingehalten wurde. Kurz: wer gelogen hat.
Grüße
Brendle

[/b]
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Lutz Spilker
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 04.05.2004
Beiträge: 1432
Wohnort: Nürnberg

BeitragVerfasst am: 16.Nov 2005 15:27    Titel: Maskerade für das Volk, Popkorn für die billigen Sitzplätze. Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

es ist erstens zum Schreien, zweitens zum Bölken und drittens,
für die, welche es nicht anders können, zum Kotzen.

Reichensteuer: tolles Wort, liegt voll im Trend, windkanalgete-
stet doch leider von Amateuren gestyled, warum es auffällt, wie
ein Würfel unter Kugeln und niemals einen TÜV-Stempel erhielte.

Jene, welche man damit schröpfen will, nicken gelangweilt aber
bereitwillig zu dieser finanzgymnastischen Übung, müssen sie
sich dazu noch nicht einmal beugen, biegen, geschweige krümmen.

Andere sind voller Häme und signalisieren es, durch ein ’Lachen
ins Fäustchen’ nach dem Motto: na denen ham’ wir es mal wie-
der richtig gezeigt. Willkommen im Tal der Ahnungslosen...

Unsinn im Sechserpack. So - wie sich der Meeresspiegel nicht
um einen Millimeter bei Entnahme eines Wassertropfen senken
lässt, wird sich das Staatsbudget um keinen Deut erhöhen las-
sen, nur weil man nun mit der Reichensteuer zu Felde zieht.

So – wie sich durch die ’geniale Erfindung’ der ICH-AG’s die Sta-
tistik der Arbeitslosigkeit nicht spürbar senken ließ/lässt, so ist
eine messbare Mehreinnahme im Staatssäckel, durch Einführung
der Reichensteuer ebenso wenig von Sinn gekrönt.

Maskerade für das Volk, Popkorn für die billigen Sitzplätze. Da
jedoch etwas bewegt werden muss, bewegt man lieber Luft, als
gar nichts...
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Anmeldungsdatum: 18.01.2006
Beiträge: 4381

BeitragVerfasst am: 29.Mai 2008 13:21    Titel: Antworten mit Zitat

Reichensteuer schon ab 125.000 Euro

Die SPD will nach einer erfolgreichen Haushaltssanierung die Sozialabgaben von Gering- und Durchschnittsverdienern senken. Im Gegenzug sollen Topverdiener und Vermögende stärker zur Kasse gebeten werden.

So streben die Sozialdemokraten an, dass die Reichensteuer für Ledige bereits bei 125.000 Euro greift und nicht wie bisher erst bei 250.000 Euro. Geprüft werden soll auch die Wiederbelebung der Vermögensteuer.

>> weiterlesen - mm
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Brendle
Insider


Anmeldungsdatum: 27.11.2002
Beiträge: 669

BeitragVerfasst am: 29.Mai 2008 14:29    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo MOD,
und was wird der Effekt sein?
Die "Reichen" (ein Neidwort) werden möglichst ins Ausland gehen. Wer aber sind sehr oft die Reichen? Die Ärzte, Ingenieure, Kurz: die hochgebildeten.
Fazit: Deutschland wird noch mehr das Land der Untergebildeten.
So wie auf dem Witzbild (Neue Karte von Europa): Sultanat Neutürkei.
Brendle
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Peter Wilhelm
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Anmeldungsdatum: 16.10.2007
Beiträge: 658
Wohnort: 58730 Fröndenberg

BeitragVerfasst am: 29.Mai 2008 19:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Brendle,

Brendle hat folgendes geschrieben::
Hallo MOD,
und was wird der Effekt sein?
Die Reichen (.....) werden möglichst ins Ausland gehen. Wer aber sind sehr oft die Reichen? Die Ärzte, Ingenieure, Kurz: die hochgebildeten.
Fazit: Deutschland wird noch mehr das Land der Untergebildeten.
So wie auf dem Witzbild (Neue Karte von Europa): Sultanat Neutürkei.
Brendle

aber sicher...

Sie tuten hier leider in ein Horn , welches seit mehr als einem Jahrzehnt Dauerthema ist.

Ich sage, Reisende soll man nicht aufhalten, denn:

Allgemein sollte man sich die Mühe machen, den Beitrag bis zu Ende zu lesen. Deutschland befindet sich sicherlich nicht auf einem Spitzenplatz betr. der Steuerbelastung...

Vgl. insbesondere die Punkte III. und V.!
Dahinter verbirgt sich ja wohl die von Ihnen gemeinte Gruppe der Reichen...?


Vielleicht bietet sich ein Umzug an den Nordpol an (zahlt man da eigentlich ESt) ?

Und wenn nein, möchte man da [unbedingt] leben...?

Fragen über Fragen...
_________________
Freundliche Grüße

Peter Wilhelm
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Anmeldungsdatum: 05.09.2007
Beiträge: 138
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BeitragVerfasst am: 29.Mai 2008 19:53    Titel: Das Land haut sich selbst die Beine weg Antworten mit Zitat

Wir können - zugegebener Maßen mit lachendem UND weinendem Auge - spätestens seit Zumwinkel/Liechtenstein sowie verstärkt durch die wiederbelebte Diskussion um die "Reichen"-Besteuerung, zusammenfassend hier in Dubai folgendes feststellen:

1.
Die Anzahl der direkten Kaltbewerbungen bei uns wie auch die offene "Suche nach neunen Herausforderungen" in Internetplattformen durch Führungskräfte und Leistungsträger jedweden Alters hat sich im letzten Vierteljahr quasi vervierfacht.

2.
Waren wir bis Anfang des Jahres primär damit beschäftigt, für Unternehmer und Unternehmen aus Deutschland internationale Niederlassungen und/oder Tochtergesellschaften zu gründen und aufzubauen, sind wir nunmehr überwiegend mit "Sitzverlegungen" (d.h. faktischem Einstellen der Aktivitäten und Deutschland und Neubeginn hier) und kompletten Wohnortverlagerungen beschäftigt. Das sind mittlerweile auch weit mehr Projekte, als noch letztes Jahr.

3.
Die Leute brechen die Zelte ab und gehen, d.h. hier läuft eine massive Abstimmung mit den Füßen. Viele sagen uns, es reicht einfach!

Ich stelle das nur mal nüchtern in den Raum und teile Brendles Auffassung voll und ganz aus tagtäglicher Erfahrung in unserer Arbeit hier vor Ort.

Nachdenklich

Martin Kraeter
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Luet
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Anmeldungsdatum: 07.04.2006
Beiträge: 213
Wohnort: super

BeitragVerfasst am: 30.Mai 2008 9:38    Titel: Zerstörer des sozialen Friedens ... Antworten mit Zitat

Wir hatten seit Gründung der BRD über 40 Jahre lang einen Spitzensteuersatz von 53 % (Anfangs sogar 56%).

Wir hatten eine Vermögenssteuer.

Und weitgehend sozialen Frieden bis Kohl die Vermögenssteuer aussetzte und Schröder die Hartz Repressalien einführte.

Wer jetzt meint, dass ein Stück zurück zu höheren Steuern für Viel-Besserverdiener und besonders Wohlhabende die letzten "drei bis vier" verbliebenen Reichen ins Ausland treibt, ist nicht am Puls der Zeit.

Schummi, Beckenbauer, Becker, Zumwinkel und Co. usw. sind schon lange steuerlich weg. Sie sollten ehrlicherweise auch ihren Pass zurückgeben und aus den Medien verschwinden.

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siggi_siggi_siggi
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Anmeldungsdatum: 15.11.2003
Beiträge: 414
Wohnort: Autonome Republik Krim

BeitragVerfasst am: 30.Mai 2008 10:14    Titel: Antworten mit Zitat

Es ist richtig, in früherer Zeit war der Steuersatz viel höher. Aber es waren auch ganz andere Möglichkeiten da, diese Steuern zu vermeiden. Diese sogenannten "Schlupflöcher" hat man im Zug diverser Reformschritte alle geschlossen.

Personen, deren Anwesenheit aufgrund der Tätigkeit in D vor Ort notwendig ist, werden nur wenige Option der Steuervermeidung haben. Andere, die ihr Einkommen an praktisch jedem Ort der Welt realisieren können, werden sich (insbesondere wenn sie kaum familiäre Bindungen haben) fragen: Warum soll ich mehrere Hundert Euro pro Tag in D Steuern zahlen? Welche Vorteile erhalte ich in D, die diese Ausgabe rechtfertigen? Ich finde diese Überlegungen nachvollziehbar. Wer würde denn in einer solchen Situation wirklich freiwillig in D bleiben?

Zitat:
Schummi, Beckenbauer, Becker, Zumwinkel und Co. usw. sind schon lange steuerlich weg. Sie sollten ehrlicherweise auch ihren Pass zurückgeben und aus den Medien verschwinden

Diese Argumentation verstehe ich nicht. Man kann sein ganz Leben im Ausland verbringen, die deutsche Staatsangehörigkeit verliert man dadurch nicht. Diese ist eben aus gutem Grund nicht an die Zahlung von Steuern in D gebunden.

Gruß
Siggi
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cashinfo
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Anmeldungsdatum: 11.03.2005
Beiträge: 368
Wohnort: Europa - mitten drin

BeitragVerfasst am: 30.Mai 2008 10:48    Titel: Richensteuer ???? witzig Antworten mit Zitat

Hallo auch ,

das sind doch alles nur Wahlversprechen und aml ganz ehrlich --- 1,5 Mrd Euronen das sind 0,5 % des Staatshaushaltes --- worüber reden wir denn eigentlich. Hier wird ganz links bei den Wählern gefischt, die so oder so keine Ahnung von Wirtschaft haben und im Bildungsniveau nicht wirklich wissen, wofür sie wählen gehe. Das Ganze ist wie die in einer Schleife ablaufende Erklärung des Herrn Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) , er wolle die Machenschaften und Preispolitik der Energieversorger (Strom / Gas / Treibstoffe) unter die Lupe nehmen und prüfen .... nach jeder dieser Ansagen stieg der Preis und die Vorstäbde sind am Lachen --- Ist auch gut so für die sogenannte "Sanierung " des Staates -- steigt doch die Staatseinnahme dadurch beträchtlich und die Diäten können schamlos und kriminell erhöht werden ! Oberfrechheit !!!!

Ergo dieser Geschichte wird sein : Deutschland rückt ganz gewaltig nach LINKS und damit ganz gewaltig abwärts ---- das sehen auch die Schwarzen so ---- die bekommen den Gysi so kurz vor der Wahl eh nicht weg --- haben aber offensichtlich jetzt nach vielen Monden die Gefahr erkannt -- erst wird uns Herr Köhler verlassen und dann wir es eine LINKE - SPD Regierung mit einem ferngesteuerten Herrn Beck geben, dass wird sehr spannend werden !


Grundüberlegung bei der Polemik über die Steuer -- den Reihen nehmen und den Armen über die Kürzung der Sozialabgaben zurückgeben (aussage des Finanzministers !!!!) WO BLEIBT DENN DANN BITTE DER ARBEITENDE TEIL DER DEUTSCHEN -- DER MITTELSTAND, DIE FREIBERUFLER --- die zahlen diese Sozialabgaben nicht und müssen sich selber versorgen --- der Kern des Deutschtums --- die Träger der Lasten , die eigentlichen Arbeitgeber ohne wesentliche Vorteile ----

Es wird eine düstere Zukunft --- das ist keine Schwarzmalerei --- in Berln und Hamburg wird schon getestet --- das Ergebnis ist erschreckend ....

Grüsse
Cashinfo
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Anmeldungsdatum: 05.09.2007
Beiträge: 138
Wohnort: Dubai & Berlin

BeitragVerfasst am: 30.Mai 2008 12:50    Titel: Halloooo - wir schreiben das Jahr 2008! Antworten mit Zitat

@Luet,

ich halte nicht viel von den zur Zeit inflationär verbreiteten Stammtischparolen.

Zitat:
Wer jetzt meint, dass ein Stück zurück zu höheren Steuern für Viel-Besserverdiener und besonders Wohlhabende die letzten "drei bis vier" verbliebenen Reichen ins Ausland treibt, ist nicht am Puls der Zeit.

WER ist für Sie ein "Viel-Besserverdiener"?
Jemand mit 125.000 EUR Brutto im Jahr?
Das ist nämlich die zur Zeit diskutierte Einstiegsgröße für die Reichensteuer!

Sind in Deutschland eigentlich nur noch Leute vorhanden, die durch die teils perfide inszenierten Speigelfechtereien (Zumwinkel Hausdurchsuchung live im TV usw.) dermaßen den Blick getrübt bekommen, dass sie nicht merken:

Es geht dem ganz normalen Mittelstand an den Kragen - Unternehmer wie auch leistende Angestellte können sich warm anziehen, weil der Staat weiter seinen Verkündungstermin für die Bankrotterklärung rausschieben will.

Zitat:
Schummi, Beckenbauer, Becker, Zumwinkel und Co.

Die werden doch nur publikumswirksam vor den Karren gespannt, um besser "Brot und Spiele" betreiben zu können.

Zitat:
Sie sollten ehrlicherweise auch ihren Pass zurückgeben und aus den Medien verschwinden.

Das Schlimmste, was der Regierung und den direkt angegliederten Stammtischen passieren könnte: Wen nimmt man dann als Akteur für das Speigelfechten her?

Zitat:
Firmen die für die Steuerflucht Dienstleistungen anbieten gehören geächtet!

???

Gruss

Martin Kraeter
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