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A. Henneberg ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.08.2002 Beiträge: 4931 Wohnort: Osten
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Verfasst am: 6.Jul 2005 21:01 Titel: Rendite-Verdopplung bei der Kapital-Lebensversicherung? |
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Dringenden Handlungsbedarf für Versicherungskunden, die ihr Geld in einer Kapital-Lebensversicherung angelegt haben sieht, Horst Winterkamp, Geschäftsführer der Berliner AWW Finanzmanagement und Treuhand GmbH. „Mittelfristig ist damit zu rechnen, dass die Gewinnausschüttungen der Versicherer deutlich unter dem bisherigen Niveau bleiben werden“, warnt Winterkamp. „Viele Gesellschaften werden schon Mühe haben, allein den gesetzlichen Garantiezins zu erwirtschaften.“
Auf dem richtigen Weg sieht sich Winterkamp in dieser Situation mit dem von ihm entwickelten Konzept namens ReDeS, die Abkürzung steht für „Reinvest-Depot-System“
(FONDS professionell berichtete, siehe Link)
http://www.fondsprofessionell.de/redsys/artikelText.php?kat=&ausg=1/04&offset=&sid=473989
. „Versicherungsnehmer haben mit ReDeS seit 1997 durchschnittlich einen Kapitalzuwachs von circa drei Prozent im Jahr erzielt, ohne dass neben der Versicherungsprämie weitere Zahlungen fällig wurden“, so Winterkamp. Damit habe die Lücke zwischen ursprünglich geplanter und aktuell erwarteter Ablaufleistung deutlich verringert werden können.
Durch Zuzahlung den Ertrag hebeln
Nach Ansicht von Winterkamp wird dieser Zuwachs in Zukunft erst recht gebraucht. Deshalb hat der ReDeS-Entwickler einen Weg gesucht, den Ertrag seines Konzepts sogar noch deutlich zu steigern. „Die Reparatur des Versicherungs-Desasters funktioniert nicht mehr ohne Eigenleistung des Versicherungsnehmers“, so Winterkamp. Wobei die Bereitschaft, zusätzliche Ersparnis für den zielgerichteten Vermögensaufbau zu leisten, bei enttäuschten Versicherungsnehmern durchaus vorhanden sei. „Aber sie wollen wissen, wie Aufwand und Nutzen in Zukunft tatsächlich aussehen werden“, erklärt der AWW Treuhand-Chef und beschreibt seinen Lösungsweg: Drei geringfügige Zahlungen zu Beginn der Versicherungsjahre zwei bis vier generieren einen hohen Kapitalzuwachs bei geringem Eigenkapitaleinsatz und überproportionaler Eigenkapitalrendite. „Diese Anschubzahlungen ,beschleunigen’ den Kapitalzuwachs bis zur Fälligkeit der Police gewaltig“, so Winterkamp, „wobei weitere Zahlungen auch in Zukunft nicht anfallen.“
An einem Beispiel erläutert der Anlageexperte sein Konzept: „Wenn eine Police heute einen Rückkaufswert von 50.000 Euro hat und bei Fälligkeit in zwölf Jahren 140.000 Euro Ablaufleistung zur Auszahlung gelangen, stehen mit ReDeS zusätzliche 44.000 Euro zur Verfügung. Das sind 31 Prozent mehr. Dafür sind ganze 5.850 Euro zu zahlen, und zwar in drei Raten. Die Eigenkapitalrendite beträgt hier zwanzig Prozent p.a. bei einem mittleren Ertragsszenario.“ Anders gesagt, lasse sich durch das ReDeS-Konzept die Gesamtrendite des Versicherungsnehmers von im Schnitt etwa drei Prozent auf rund sechs Prozent nahezu verdoppeln.
Selbstverständlich seien eine bessere aber auch eine schlechtere Entwicklung möglich. Wie schon bisher werde die vorhandene Police an eine Bank abgetreten, ein zinsgünstiger Lombardkredit werde zur Anlage in ein sicherheits- und ertragsorientiertes Fondsdepot investiert, das professionell betreut werde. „Das ReDeS-Konzept funktioniert deshalb, weil die Abtretung der Police trotz des Erwerbs von Fonds nicht zum Verlust der Steuervorteile führt“, fügt Winterkamp hinzu. |
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