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A. Henneberg ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.08.2002 Beiträge: 4936 Wohnort: Osten
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Verfasst am: 3.Mai 2004 12:56 Titel: Renditefonds - König & Cie. Britische Leben |
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A. Henneberg ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.08.2002 Beiträge: 4936 Wohnort: Osten
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Verfasst am: 27.Jun 2004 9:03 Titel: |
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Regatta Newbie
Anmeldungsdatum: 16.08.2005 Beiträge: 7
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Verfasst am: 25.Nov 2005 16:59 Titel: |
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Suggerierte Sicherheit mit Kapitalvernichtung?
Die Beteiligung an Fonds mit englischen Altpolicen:
Um mit den TEP's noch ein grösseres Kundenpotential zu erreichen, haben nun einige große Initiatoren (z.B. König & Cie., Lloyds in Verbindung mit AVD Österreich) damit begonnen, die TEP's in Form einer Fondsbeteiligung zu verkaufen.
Der Kunde beteiligt sich an einem Fond, der zusätzlich noch Kredite aufnimmt, um das Fondsvolumen zu vergrössern und die Gewinne zu steigern.
Der Kunde wird nicht Eigentümer von Einzelpolicen.
Wohlweislich verschweigen die Initiatoren, dass mit dieser Konstruktion die Sicherheit für den Kunden erheblich reduziert wird. Das Risiko steigt um ein Vielfaches.
Die Finanzbranche lässt wirklich nichts aus, um eine neue Ära der Geldvernichtung einzuläuten.
Was lässt darauf schliessen?
Von den Initiatoren ist vorgesehen, dass das Portfolio mit den Policen am Zweitmarkt aktiv gehandelt wird. Die Policen sollen während der Fondslaufzeit sukzessive am Markt wieder angeboten und verkauft werden, etc. etc.. Diese bedeutet insbesondere, dass Policen bereits vor ihrer Fälligkeit (Ablauf) verkauft werden bzw. mittelfristige Restlaufzeiten in den nächsten Jahren in längere Restlaufzeiten umgeschichtet werden, etc.
Mit diesem Handel soll der Anleger angeblich höhere Auszahlungen erhalten, als derzeit bei diesen Anbietern prospektiert sind. Leider ist genau das Gegenteil hier der Fall.
Eine Versicherungspolice lässt sich nicht handeln (traden) wie Aktien, Financial Futures, Commodities oder sonstige handelbare Wertpapiere. Es gibt dafür keine offene, für jeden zugängliche Börse und somit keinen offiziell bekanntgegebenen Preis, der einen Handel nach Börsenrichtlinien zulassen würde. Die Umschreibung von Policen auf neue Eigentümer geht nur über den Weg von Marketmakern, Treuhändern und Notaren und dauert jeweils einige Wochen. Dabei fallen nicht unwesentliche Gebühren an.
Deshalb ist hierbei nur eines sicher: Das bei diesem "churning" von Versicherungspolicen erzielte interne Kick-Back für die Initiatoren ist um ein Vielfaches höher, als bei den bekannten Börsengeschäften wie Aktien und Futures. Der TEP verliert beim laufenden "Handeln" durch die immer wieder anfallenden Gebühren erheblich an Wert.
Dies kann der Käufer von Fondsanteilen allerdings nicht erkennen und es wird ihm auch im Prospekt nicht offengelegt.
Wird, wie prospektiert, die Police vor Ablauf wieder verkauft, so wird auf den grössten Bonus, den Schluss-Bonus, verzichtet. Dieser Schlussbonus jedoch ist das Verkaufsargument und die eigentliche Rendite der Police. Im Regelfall ist bei einem Verkauf vor dem Ablauf einer Police ein beträchtliches Minus vorprogrammiert.
Bei jedem weiteren Verkauf verliert eine britische Lebensversicherungspolice wieder an Wert.
Da die Investoren durch die Art der Beteiligung an diesen Fonds eine Firmenbeteiligung (Kommanditeinlage) erwerben, erzielen die Anleger gewerbliche Einkünfte und auch gewerbliche Verluste.
Erstaunlich ist deshalb, dass Ratingagenturen diese Handlungsweise sanktionieren und auch noch positiv darstellen. Hier wird eine vorprogrammierte Geldvernichtung mit gut bis sehr gut bewertet.
Es kann deshalb aus Sicherheitsgründen nur der direkte, persönliche Erwerb von einzelnen TEP's durch den Anleger empfohlen werden. Nur in diesem Falle wird der Anleger neuer alleiniger Eigentümer der TEP. Zunächst prüft ein Notar oder Anwalt, ob die gewünschte Police frei von Einschränkungen (Hypothekensicherheit, Bankabtretung) ist. Dann erfolgt die treuhänderische Kaufabwicklung und danach bestätigt die Versicherungsgesellschaft dem neuen Erwerber die Policenübertragung unwiderruflich.
Er erhält die übertragene Versicherungspolice, die für ihn eine Werturkunde darstellt. Alle in diesem Zusammenhang erstellten Urkunden und die Originalpolice selbst sind massgebend für die Sicherheit seiner TEP vom Zeitpunkt des Kaufes bis zum Ablauf der Police. |
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