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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6866
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Verfasst am: 7.Jan 2007 6:42 Titel: Rentenfondsmanager suchen steuerfreie Erträge |
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Das Attribut „steueroptimiert“ macht sich in diesen Wochen gut als Verkaufsargument für einen Rentenfonds. Ampega Gerling und HSH Nordbank sind mit ihrem globalem Portfolio erfolgreich.
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Die Bundesregierung hat zum 1. Januar die Freibeträge für Zinseinkünfte kräftig zusammengestrichen. Statt 2 842 Euro bleiben für verheiratete Anleger inklusive Werbungskostenpauschale nur noch 1 602 Euro ohne Abzug, bei einem Single sind es sogar nur 801 Euro.
Umso besser, wenn ein als steueroptimiert angebotener Rentenfonds wie der Johannes Führ Renten Wachstum von Ampega Gerling auch noch zu den Spitzenreitern seiner Kategorie gehört: Mit einem Zwölf-Monats-Plus von 2,78 Prozent zum Stichtag 30. November belegt der im Oktober 2005 aufgelegte und von der in Basel und Frankfurt ansässigen Vermögensverwaltung Johannes Führ betreute Fonds unter 177 global investierenden Rentenfonds Rang vier.
„Wir wollen Kursgewinne einfahren, keine Zinserträge“, umreißt Allan Valentiner von der Frankfurter Führ-Niederlassung das vorrangige Ziel. Dafür begibt er sich mit seinen Kollegen auf die Suche nach auf Euro lautenden Papieren, deren Bonität sich aller Voraussicht nach in naher Zukunft verbessern wird.
Folglich besteht das Portfolio zu weiten Teilen aus Unternehmensanleihen (Corporates) und von Schwellenländern begebenen Anleihen; Staatsanleihen aus Industrieländern dienen nur als Beimischung. Trotz der gesunkenen Renditeabstände von Corporates gegenüber Staatsanleihen sieht Valentiner in diesem Segment auch 2007 noch vergleichsweise gute Chancen. „Interessant sind vor allem Finanztitel sowie Bonds von Automobilherstellern wie General Motors, Ford, Toyota oder auch Fiat“, urteilt er.
Den Anteil von Telekom-Anleihen hat der Führ-Manager dagegen in den vergangenen Wochen auf zwölf Prozent reduziert.
Auch bei dem aktuellen, von der HSH Nordbank in Luxemburg betreuten Spitzenreiter Lilux Rent konnten Anleger in den vergangenen Jahren beträchtliche Anteile des Wertzuwachses steuerfrei kassieren.
Dort stammt der steuerfreie Anteil der Performance allerdings in erster Linie aus Währungsgewinnen sowie aus der Beimischung von Wandelanleihen; Corporates spielen nur eine untergeordnete Rolle. „Mindestens zwei Drittel des Fondsvermögens bestehen aus Euro-Anleihen“, betont Roland Haller, der im Oktober den langjährigen Manager Hanns Grad abgelöst hat. Dessen Politik, auf eine möglichst stetige Fondspreisentwicklung zu achten, will er fortführen.
Gute Chancen auf der Währungsseite sieht Haller in den kommenden Monaten unter anderem beim südafrikanischen Rand, der von einer nachhaltig anziehenden Rohstoffnachfrage profitieren sollte, sowie bei der isländischen Krone. Die aktuell gehaltenen Anleihen in US-Dollar sind dagegen zur Hälfte währungsgesichert.
Handelsblatt
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6866
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Verfasst am: 15.Apr 2007 16:11 Titel: |
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Konzepte zur Vermeidung einer hohen Ausschüttung gewinnen an Bedeutung. Nach Angaben der Ratingagentur Morningstar gibt es jedoch nur wenige Anleihenfonds, die eine solche Strategie verfolgen.
Die Idee ist dabei relativ einfach: "Wir halten die Zinserträge gering und maximieren die steuerfreien Kursgewinne", sagt Ulrich Teutsch, Manager des Cominvest Adireth.
Eine Strategie, für die der Rentenmarkt eine Reihe von Möglichkeiten bietet. Der gängigste Weg ist ein Investment in niedrig verzinste Anleihen. "Wir suchen nach Papieren mit einem niedrigen Kupon, deren Kurs aber unter pari, also unter dem Nennwert von 100 Prozent, notiert", sagt Teutsch.
Die Zinserträge fallen damit niedriger aus, die Kursgewinne, die Differenz zwischen dem unter pari liegenden Kaufpreis und dem Rückzahlungskurs, sind nach Ablauf der Spekulationsfrist von zwölf Monaten steuerfrei.
Doch sind auch nicht alle genannten Produkte gleich gut. Nach Angaben von Morningstar brachte der Cominvest Adireth in den vergangenen drei Jahren eine jährliche Rendite von knapp drei Prozent und schnitt damit besser ab als die anderen Körbe dieser Kategorie. An zweiter Stelle liegt der DWS Alpha Fonds mit gut zwei Prozent.
Anleger sollten auch die Kosten im Blick haben. "Sie können die ohnehin nicht hohe Rendite deutlich schmälern", sagt Morningstar-Analystin Natalia Wolfstetter. "In der Regel sollte die Total-Expense-Ratio bei Rentenfonds ein Prozent nicht übersteigen."
Niedrige Kosten, wie zum Beispiel bei börsengehandelten Indexfonds auf Rentenindizes, könnten den steuerlichen Nachteil teilweise ausgleichen.
Allerdings sind all das Überlegungen, die Anleger 2009 vielleicht nicht mehr anstellen müssen. Dann soll eine einheitliche Steuer auf alle Kapitalerträge eingeführt werden. Steuerfreie Kursgewinne sind dann ohnehin passé.
Quelle: FTD |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6866
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Verfasst am: 19.Jan 2008 15:02 Titel: |
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Bei Fonds mit variabel verzinsten Anleihen entfällt der Zinsabschlag auf Gewinne.
Die Oberfinanzdirektion Rheinland weist in einem aktuellen Erlass darauf hin, dass von Fonds realisierte Gewinne mit zinsvariablen Anleihen, sogenannten Floatern, unabhängig von Haltefristen steuerfrei bleiben
(Az.: S 1980-1031- St 222).
Damit kommen Anleger in Rentenfonds ab sofort in den Genuss günstiger Steuervorteile, was Direktanlegern mit identischen Papieren untersagt ist. Die müssen den mühseligen Weg über das Finanzamt gehen. ...[mehr] |
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