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Blasius Finanzstrategien Newbie

Anmeldungsdatum: 14.03.2007 Beiträge: 14
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Verfasst am: 5.Mai 2007 15:42 Titel: Riester,Rürup,Schäfer,Klöckner,Blüm,BAV,BDS,VVR - Hilfe!!!! |
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Wer blickt noch durch?
Welche Produkte sind sinnvoll?
Wo steckt die Lobby dahinter, wo nicht?
Folgend ein paar Gedanken, Fakten, und Meinungen zum Thema Vorsorge.
Bodo Schäfer
Klärte früher unabhängig über Geldwerte, Sachwerte und die Inflation auf.
Dann bewarb er aktiv Produktkombinationen mit RPC, Fidura und Standard Life?
Jetzt schreibt er in seinem Buch, dass 50% der Renteneinnahmen aus Direktversicherung, Riester, Rürup und staatl. Rente bestehen könnten?
BAV
Der BAV warnt eindringlich vor diesen Produkten siehe: BAV-Verband-warnt-vor-Direktversicherungen
BDS
… als unabhängiger, gemeinnütziger Verein hält er nichts von Riester, Rürup und Co.
Der Freie Berater
In der Ausgabe 2 II.Quartal 2007 ist auf Seite 70 zu lesen: „… Produkte zu vermitteln, die der Verbraucher aus den Medien und der täglichen Beeinflussung her kennt – aktuell zu sehen am Beispiel Riester- und Rüruprente, die schlimmsten Vorsorgeverträge, die es in der Republik jemals gegeben hat.“
EU-Vermittlerrichtlinie (VVR)
Fordert u. a. die Aufklärung und Beratung über Riester, Rürup und Co.
Bernd W. Klöckner
Die staatliche Rente reicht auf keinen Fall. Berechnungen von alternativen Sparvorgängen werden in seinem Buch mit niedrigen Renditen (Geldwertrenditen) kalkuliert. Wieso?
Staat
Der Staat selbst, die Politiker, Medien usw. warnen vor Altersarmut und raten eindringlich zur privaten Vorsorge.
Albrecht Müller
Schreibt in seinem Buch „Machtwahn“, dass das staatliche System funktionieren könnte. Produktivitätserhöhung durch z. B. Automatisierung, also Erhöhung des Pro-Kopf-Umsatzes, wirken dem demografischen Problem entgegen. Zudem ist das Umlagesystem nachweislich eines der kostengünstigsten Systeme. Allerdings machen sich zu viele die „Taschen voll“.
Norbert Blüm stimmt hier zu (die Renten sind sicher – doch nicht so abwegig, damals?).
Was geschieht mit einem Versicherungsvertreter in der Ausschließlichkeit, der sich von seiner Gesellschaft trennen möchte, diese die Registrierung bei der IHK aber nicht freigibt. Werden Sie zu Quasi-Leibeigenen?
Können die Versicherungsgesellschaften die Provisionsvereinbarungen noch halten, wenn die Kosten offen gelegt werden müssen? Wieso geschieht dies erst nach der Umsetzung der VVR?
Wieso zielen die neuen Regelungen für Versicherungsvermittler zur Registrierung, Erlaubnis, und Berufsqualifikation nur auf die ungebundenen Vermittler (ca. 10.000) ab und nicht auch auf die Gebundenen (ca. 400.000 Ausschließlichkeitsvermittler, Strukkies, usw)?
??? Jetzt platzt mir der Kopf…
Lassen wir den Gedanken freien lauf…
Die Aufklärung, dass die staatliche Rente zur Altersarmut führt ist wichtig und richtig. Auch wenn das System funktionieren würde, es aber nicht funktionieren soll. Fakt ist Fakt, egal aus welchem Grund.
Diese Aufklärung motiviert die Bürger zusätzliche Sparverträge abzuschließen. Die machen das von sich aus, müssen nicht mehr umworben werden. Ich habe keine Ahnung wie viele Milliarden an Werbeausgaben die Sparverträgeanbieter dadurch einsparen werden.
Was sollen die Regelungen: nicht Verfügbar, nicht vererbbar, nicht übertragbar, nicht …? Soll man wirklich Insolvenz anmelden müssen, nur weil man auf sein Geld in z. B. einem Rürup-Vertrag keinen Zugriff mehr hat. Wer behält diese Gelder nach Ableben? Was geschieht hier?
Wem fallen solche Gesetze und Regelungen ein? Wer bestimmt so etwas? Wer entwarf die Gesetze und Regelungen im Alterseinkünftegesetz und in der Vermittlerrichtlinie.
Wieso können im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages Personen sitzen, die Posten in den Vorstandsetagen der Versicherungsgesellschaften haben? Siehe: http://www.daserste.de/plusminus/beitrag_archiv.asp?aid=296
Langfristiger Vermögensaufbau funktioniert nur mit Sachwerten.
Geldwertsparen macht langfristig arm.
Besitz zu haben (Immo, Aktien, Rohstoffe, …) ist besser als Gläubiger (Sparbuch, KLV, RV, …) zu sein.
Jederzeitige Verfügbarkeit ist überaus wichtig...
Ich bin gespannt auf Ihre Gedanken und freue mich auf jede weitere Bereicherung und Anregung zu diesem wichtigen und brisanten Thema.
Vielleicht kann GoMoPa aus Ihren Beiträgen ein GoMoPa-Buch zur Aufklärung der Deutschen herstellen. Ein Buch, in dem jeder sein Wissen und seine Informationen einbringen kann, sodass der Leser sich sein eigenes „Bild“ machen kann. Hier, im Forum kann nicht so manipuliert werden wie an manch anderer Stelle, wo man es nie vermuten würde.
Also: schreiben, hinweisen, veröffentlichen, anregen, vermuten, informieren, …
Ich wünsche eine schöne Zeit. _________________ Blasius Finanzstrategien
Bernd C. J. Blasius
Dipl.-Wirt.-Ing.
Finanzstratege Buchautor
finanzstrategien@bblasius.de
Bestellung und Info´s zum Buch über:
http://www.bblasius.de
http://www.geldinfairmationen.de |
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Henri IV Newbie
Anmeldungsdatum: 16.06.2005 Beiträge: 20
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Verfasst am: 7.Mai 2007 13:48 Titel: Finanzstrategien |
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Hallo Blasius,
Sachwertanlagen und tägliche Verfügbarkeit sind wie Wasser und Feuer.
Denn bei Sachwerten gilt stets der Markwert zum Zeitpunkt der Veräußerung, und der steht nun mal in den Sternen. Es gibt nicht wenige Selbständige, die ihre Altersversorgung auf die Illusion bauen, sie könnten ihre Altersversorgung auf den heutigen Wert ihres Unternehmens gründen. Wenn dann der Tag naht, wo der Erlös sprudeln soll, kommt das böse Erwachen. Nicht zuletzt wegen der Altersarmut vieler ehemaliger Handwerker und ihrer mitarbeitenden Ehegatten hat die Politik dieses Rürup-Rente erfunden. Oder kann der Häusle-Besitzer etwa bei Aldi oder Lidl mit Ziegelsteinen bezahlen? Wer über Finanzstrategien sogar ein ganzes Buch schreibt, sollte diese einfachen Zusamenhänge nun wirklich kennen. Oder ist das Ganze nur eine "Blase"? |
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kaiserfinanz .

Anmeldungsdatum: 11.09.2003 Beiträge: 32 Wohnort: 16556 Borgsdorf
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Verfasst am: 7.Mai 2007 15:07 Titel: |
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Hallo Blasius,
wie kann man sich wagen, solche Fragen zu stellen? Darf man denn soetwas tun, wo doch alle jubeln und ihre tollen Angebote feiern? Jetzt einmal mit vollem Ernst: Meines Erachtens ist es egal, was uns der Staat hier anbietet - im Prinzip ist alles nicht zur Lösung des Kernproblems "Sicherheit im Alter" geeignet. Bitte betrachte die ganze Angelegenheit einmal aus einem völlig anderen Blickwinkel: Staatsverschuldung! Laut Bund der Steuerzahler rasen wir auf die 1,5 Billionen- Grenze zu, pro Kopf mehr als 18.000 EURO! Das sind aber nur die direkten Schulden! Wenn der Staat seine Versorgungsversprechen (Pensionen usw.) einbilanzieren und dafür Rückstellungen bilden müsste, dürfen wir uns real schon bei ca. 7,5 Billionen bewegen, also auf die 100.000 EURO pro Kopf zusteuern.
"Wir bauen Schulden auf Schulden und nehmen Kredite am Schluß auf, um die Zinsen für die Schulden bezahlen zu können"
Hans Eichel am 9.11.2000
Das Motto des Bundes der Steuerzahler: "Die Schulden von heute sind die Steuern von morgen" greift nur, wenn die Schuldentilgung aus Steuern noch möglich ist. Den Zeitpunkt hat Deutschland längst verpasst! An eine Tilgung ist nicht zu denken und selbst die Zinsen sind so hoch, dass sie aus neuen Schulden bezahlt werden müssen. Also gibt der Bund Staatsanleihen heraus - das Sicherste, was der Bürger kennt und das zudem die Grundlage für den Kapitalstock jeder Lebens- und Rentenversicherung ist.
"Staatsanleihen sind nicht durch reale Sachwerte unterlegt, sondern nur durch das Regierungsversprechen, aus künftigen Steuereinnahmen zu bezahlen"
Alan Greenspan
oder noch deutlicher:
"Anleihen sind Zertifikate für garantierte Plünderung von Ersparnissen unschuldiger Bürger"
John Exter, Citycorp- Vorstand, ehemaliger US- Notenbanker
Ein Staat kann nicht insolvent werden, solange seine Bürger noch relativ wohlhabend sind und riesige Vermögen auf den Sparbüchern liegen. Wenn die Steuern nicht zum Bedienen des Kapitaldienstes reichen, kann er letztendlich auf die Guthaben zurückgreifen und diese in einer neuen Währungsreform kalt enteignen. Die rechtliche Grundlage dazu ist mit dem Lastenausgleichsgesetz (LAG) gegeben, siehe besonders § 15 "Sparerschäden". Hier steht, welche Produkte dann besonders betroffen sind: Guthaben bei Banken, Versicherungen, Bund, Länder und Kommunen!
Das LAG wurde übrigens am 21.Juni 2006 letztmalig neu gefasst - warum nur? (Deutschland ein Sommermärchen)
Das Riskopotential für alle in Papier- oder Buchwert geführten Anlagen erscheint mir extrem hoch. Eine absolute Sicherheit gibt es bei keiner Kapitalanlage, besonders nicht in den vom Staat, Bank oder Versicherung so angepriesenen Angeboten. Sicherheit sollte über eine gute Streuung und über den Einsatz des gesunden Menschenverstandes neu definiert werden. Gut durch die letzten Pleiten sind z.B. Immobilien, direkte Firmenbeteiligungen, Rohstoffe, Industrie- und Edelmetalle und Energie gekommen. Was bleibt also: Mit Sachwertanlagen (möglichst nicht börsennotiert) die kommende Krise meistern und nicht auf die Jubelmeldungen der Presse über unsere wirtschaftliche Stärke und tolle Börsenlage hereinfallen. Das hatten wir in dieser Form zuletzt 1999 / 2000. Bitte daran erinnern! _________________ Kurt Kaiser
E-Mail: info@kaiserfinanz.com
Internet: http://www.kaiserfinanz.com |
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berry Newbie
Anmeldungsdatum: 17.03.2004 Beiträge: 10
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Verfasst am: 7.Mai 2007 17:42 Titel: |
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Zu diesem Thema ob Riester Sinn oder Unsinn macht ...
1. Klar Sachwerte sind in Krisenzeiten die bessere Wahl.
2. Geldwerte sind dafür flexibler einsetzbar...
Riesterverträge die in Aktien investieren UND dabei noch Gewinngarantien enthalten sind mit Sicherheit zu bevorzugen.
Ich kenne hier nur ein wirklich gutes Produkt am Markt.
Riester macht für Gutverdiener auch viel Sinn, da hier gleich ein "Steuersparmodell" ( was auch funktioniert ) inbegriffen ist.
Wo sonst erhält man noch ca 50% Förderquote - ausser bei der bAV ??
Rürup: Ist was für Egoisten...
b.A.V.: Klar! Die Rechtsprechung macht gezillmerte Verträge u. ähnlich gehaltene NULL und NICHTIG! D.h. der Arbeitgeber hat nach Gesetz die volle Haftung!
Dass hier lediglich 3,4 Anbieter auf dem Markt den Arbeitgeber aus der Haftung nehmen können ist zwar traurig, doch sollte man nicht deswegen diesen Weg verteufeln ( Sachwerte, Garantien, NICHT-Zillmerung ).
Auch hier: Nur 3 Anbieter die wirklich gut sind..
Wer Arbeitgeber ist und in der b.A.V. Problematik steckt - Schreiben !
Ich sehe dann, inwieweit man helfen kann. |
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Blasius Finanzstrategien Newbie

Anmeldungsdatum: 14.03.2007 Beiträge: 14
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Verfasst am: 11.Mai 2007 17:50 Titel: |
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Sehr geehrter Herr Henry IV,
vorab, herzlichen Dank für die tolle Aufklärung bzgl. Sachwert und Verfügbarkeit.
Es kommt schon mal vor, dass man bestimmte Dinge als „normal“ ansieht, wenn man tief in der Materie steckt. Von daher habe ich mich eventuell für Sie nicht eindeutig ausgedrückt.
Also…
Sachwerte sind nur für den langfristigen Vermögensaufbau geeignet. Dennoch sollten Sie im Fall der Fälle (wenn die Cash aufgebraucht ist und nichts mehr geht – also der große Notfall) unbedingt verfügbar sein. Selbstverständlich kann dann real ein Verlust entstehen. Wichtig ist, dass ich die Notsituation meistern kann.
Als Sachwert lediglich das eigene Unternehmen zu nennen dürfte etwas sehr hauchdünn sein.
Menschen die nur darauf Ihre Vorsorge aufbauen, sind nicht gut beraten und haben keine Strategie. Entsprechend beraten und informiert sollte der Unternehmer nicht mit dem Ziegelstein zu Aldi müssen (kann man da wirklich so bezahlen?).
Dennoch, wenn das eigene Unternehmen gegen die „Wand“ gefahren wird, weil Gelder in z. B. Rürup nicht mehr verfügbar sind, dann kann anschließend vermutlich nichts mehr für die Vorsorge gespart werden! Hat man das Geld liquide um die Firma zu „retten“, dann kann die Vorsorge weiter aufgebaut werden.
Aber lassen wir das, es gibt unzählig viele Fälle. Man sollte genau abwägen.
Glauben Sie wirklich, ich meine wirklich, dass die Politik die Rürup-Rente erfunden hat? Denken Sie doch mal nach…
Auf jeden Fall ist mir ein Verlust von 68% (FLV, Investa) bei einer Auszahlung von 158.000.- € lieber, als eine Auszahlung ohne Verlust von 95.000.-€ (KLV).
Sachwert – Geldwert!
Was meinen Sie mit der „Blase“? Kommt das von Blasius?
Ich wünsche eine schöne Zeit. _________________ Blasius Finanzstrategien
Bernd C. J. Blasius
Dipl.-Wirt.-Ing.
Finanzstratege Buchautor
finanzstrategien@bblasius.de
Bestellung und Info´s zum Buch über:
http://www.bblasius.de
http://www.geldinfairmationen.de |
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