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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6784
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Verfasst am: 22.Dez 2006 16:23 Titel: Versicherer haben viel Geld in den Kassen |
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Die deutschen Versicherungsunternehmen sind mit ihren finanziellen Polstern gut für die Zukunft namens Solvency II gewappnet, berichtet der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).
Mehr als die Hälfte der Lebensversicherer hierzulande sowie knapp ein Drittel der Schaden- und Unfallversicherer weisen laut GDV eine Bedeckung ihrer Kapitalanforderungen von über zweihundert Prozent aus.
Dabei erreichen die Lebensversicherer im Schnitt 240 Prozent der von Solvency II geforderten Sicherheitsmittel, die Schaden- und Unfallversicherer sogar 250 Prozent.
Das ist das Ergebnis der zweiten quantitativen Auswirkungsstudie zu Solvency II. Dieses neue Aufsichtsregime für die Versicherer in Europa kommt zwar erst 2010, doch es beschäftigt die gesamte Branche schon länger.
Probeläufe dazu sollen die Zukunft sozusagen wasserdicht gestalten. Durchgeführt hat die aktuelle Untersuchung die BaFin, gemeinsam mit dem Zusammenschluss der Versicherungsaufsichtsbehörden (CEIOPS) im Auftrag der EU-Kommission.
Über 150 Versicherer in Deutschland haben an der Untersuchung teilgenommen, „was im europäischen Vergleich ein herausragendes Ergebnis darstellt”, betont der GDV. Das beweise, dass sich die deutsche Assekuranz schon weit im Voraus auf die Einführung von Solvency II vorbereitet hat.
Solvency steht für ein „fundamental verändertes Aufsichtsregime im Versicherungswesen”, so der GDV weiter.
Denn künftig müssen die Unternehmen unter Einsatz qualitativer Risikomanagement-Modelle ihre Eigenmittelanforderungen mit Hilfe eines Standardansatzes oder eines von der Aufsicht zertifizierten Modells berechnen.
In der nun abgeschlossenen, zweiten quantitativen Auswirkungsstudie stand ein europaweiter Standardansatz zur Berechnung der Solvenzkapital-Anforderungen im Vordergrund. Dieser wird nun auf Basis der aktuellen Ergebnisse festgelegt.
Für kleinere und spezialisierte Versicherer zeige dieser Ansatz allerdings deutliche Schwächen. Diese müssten im weiteren Verlauf beseitigt werden, so der GDV mit Blick auf die dritte Studie dieser Art, die für April 2007 vorgesehen ist.
Quelle:VJ |
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