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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6457
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Verfasst am: 21.März 2007 16:25 Titel: Zahnersatz - Zusatzversicherungen im Test |
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Der Zahnersatz soll perfekt sein - aber Implantate verschlingen schon mal ein Monatsgehalt, wenn man nicht die richtige Zahnzusatzversicherung hat. Die Unterschiede bei Leistungen und Preisen sind enorm. Ein Vergleich von 36 Angeboten.
Die Zeitschrift FINANZtest hat die Angebote für jeweils eine 43-jährige Modellkundin und einen ebenso alten Herrn untersucht. Die Angebote sind für Normalsterbliche oft nicht durchschaubar.
Wer hochwertigen Zahnersatz will, ist mit dem Tarif ZG der Barmenia gut bedient. Der dort zusätzlich versicherte Kassenpatient erhält für sein Implantat, das 1 800 Euro kostet, 1 252 Euro dazu. Das ist der höchste Erstattungsbetrag aller getesteten Angebote. Die 43-jährige Modellkundin zahlt für diese Zusatzpolice 24 Euro monatlich, der gleichaltrige Mann 19 Euro. In der preiswerteren Kategorie ragt der Tarif EZ der HanseMerkur heraus. Die 43-jährige Frau zahlt im Monat 8 Euro und der gleich alte Mann 7 Euro. Sie erhalten hier allerdings deutlich weniger Geld für Implantat, Keramikkrone und Inlay.
Selbst wer jedes Jahr mindestens einmal zum Zahnarzt geht und dessen Bonusheft fünf Jahre hintereinander einen Stempel aufweist, erhält nur 60 Prozent der Kosten für die einfachste Form des Zahnersatzes von seiner Kasse.
Die Krankenkasse nennt das Regelversorgung. Für den schadhaften Backenzahn ist das die Metallgusskrone. Für diese Regelversorgung setzt die Kasse Kosten in Höhe von 234,62 Euro an. Der Patient mit dem Fünf-Jahres-Nachweis im Checkheft erhält tatsächlich aber nur 140,77 Euro, die 60 Prozent also. Eine keramikverblendete Krone kostet rund 500 Euro. Lässt sich der Patient diese anfertigen, erhöht sich aber die Kassenleistung nicht.
Keine Zusatzversicherung füllt die große Lücke vollständig, die zwischen Kassenerstattung und dem vollen Rechnungsbetrag inklusive privater Mehrkostenvereinbarungen klafft. Zwischen 10 bis 15 Prozent der Gesamtrechnung bleibt auf jeden Fall beim Patienten hängen. Alle Versicherungen haben sich davor geschützt, dass Patienten kurz vor ihrer Zahnsanierung noch eine Police abschließen. Ist ein Zahnproblem bei Vertragsschluss bekannt oder steht eine Behandlung an, übernimmt die Gesellschaft die Kosten nicht. Die ersten Leistungen aus seiner Zahnpolice erhält der Versicherte frühestens acht Monate nach Vertragsschluss. Sogar in den ersten drei bis fünf Vertragsjahren schränken viele Versicherer die Leistungen ein.
Nicht jeder Antragsteller erhält vom privaten Versicherer einen Vertrag. Sie können Leute ablehnen, die zu schlechte Zähne haben. Manchmal bieten sie diesen Kunden Tarife mit erhöhtem Beitrag an oder schließen Leistungen für bereits schadhafte Zähne aus. Der Versicherungsschutz wird dann oft so teuer oder so lückenhaft, dass er sich nicht mehr lohnt. Neukunden sind oft nur bis zu einem Höchsteintrittsalter willkommen. Die Signal und die R + V etwa verweigern bereits 61-Jährigen den Vertrag.
Andere ziehen die Grenze bei 66, 71 oder 76 Jahren. Tarife ohne Höchsteintrittsalter bieten lediglich Barmenia, Deutscher Ring, HanseMerkur und LVM an. Ältere haben deshalb viel weniger Auswahl. Auch spezielle Seniorenangebote ändern daran kaum etwas. Es lohnt sich, bereits in jüngeren Jahren eine Zusatzversicherung abzuschließen. Denn bestehende Verträge darf der Versicherer nach Ablauf von drei Jahren nicht mehr kündigen, egal wie alt der Kunde ist.
Quelle:Spiegel |
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young insurance Newbie
Anmeldungsdatum: 30.05.2007 Beiträge: 19 Wohnort: Wuppertal
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Verfasst am: 1.Jul 2007 11:31 Titel: |
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Worauf sollten Sie bei Abschluss einer Zahnzusatzversicherung achten?
Viele Versicherer werben im Zusammenhang mit ihrer Zahnzusatzversicherung mit 100%-iger Erstattung, einer Verdopplung der gesetzlichen Leistung und unglaublich niedrigen Beiträgen. Schön für den Kunden, wenn er also die Rundumsanierung des eigenen Gebisses nun trotz der gesetzlichen Einschränkungen im Zahnbereich fast zum Nulltarif zu bekommen scheint. Doch hinter den wohlklingenden Versprechungen verbergen sich in der Praxis oft nicht nur viele Einschränkungen, sondern auch bei weitem keine 100%-ige Absicherung.
Wo ist also der Haken?
Wenn eine Versicherungsgesellschaft mit einer 100%-igen Absicherung des Rechnungsbetrages wirbt, bezieht sich dies gewöhnlich auf die Absicherung des Festzuschusses nach der Regelleistung. Hier sollte genau auf die Definition geachtet werden. Diese "Standardabsicherung" bedeutet nämlich, dass bei einer von der Regelversorgung abweichenden Behandlung trotz solch einer Zusatzversicherung enorme Kosten auf den Patienten zukommen.
Wenn der Patient also ein Implantat (eine künstliche Zahnwurzel) wünscht, dann kommt er schnell auf einen Rechnungsbetrag von rund 1.800 Euro. Die Kasse beteiligt sich daran mit einem Betrag von rund 280 Euro. Selbst bei einer Zusatzversicherung, welche die Leistungen verdoppelt, bleibt der Patient auf rund 1.240 Euro sitzen (1.800 Euro Rechnungsbetrag - 280 Euro Kassenleistung - 280 Euro Zusatzversicherung = 1.240 Euro Restkosten für den Patienten). Bei diesen Summen müssen viele Patienten aus finanziellen Gründen kapitulieren und können nur die einfachere Regelbehandlung wählen.
"Diese Zahnzusatzversicherungen sind natürlich besser als gar keine! Sinnvoller ist es jedoch, leistungsstarke Tarife auszuwählen, die sich nicht an der Regelleistung oder der Leistung der gesetzlichen Krankenkasse orientieren, sondern an den erstattungsfähigen Aufwendungen, also in der Regel dem Rechnungsbetrag, den der Kunde zu zahlen hat", äußert sich Versicherungskaufmann Karsten Werksnies. Diese leistungsstarken Tarife zahlen zwischen 75 und 85% des Gesamtrechnungsbetrages inklusive der Vorleistung der Krankenkasse. "In diesem Beispiel müsste der Patient bei einem leistungsstarken Tarif und einer Rechnung von 1.800 Euro selbst nur noch rund 270 Euro aufbringen, sprich einer Eigenleistung von etwa 15% - wohl gemerkt bei einer wirklich guten und komfortablen Lösung durch den Zahnarzt."
Die Kosten für leistungsstarke Tarife halten sich im Rahmen
Wer beim Zahnarzt eine komfortable Behandlung wünscht und nicht auf die Regelleistung angewiesen sein will ohne auf hohen Zuzahlungen sitzen bleiben zu müssen, der sollte frühzeitig eine Zahnzusatzversicherung abschließen, die in entsprechenden Ratings sehr gut abgeschnitten hat. Die monatlichen Kosten für solche Tarife halten sich im Rahmen. Für einen 25-jährigen Mann gibt es sehr guten Zahnversicherungsschutz schon für rund 12 Euro im Monat. Aber selbst für einen 60-jährigen Mann sind die Kosten mit rund 22 Euro monatlich noch überschaubar. Der gleiche Versicherungsschutz für Frauen liegt generell wenige Euro darüber. |
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young insurance Newbie
Anmeldungsdatum: 30.05.2007 Beiträge: 19 Wohnort: Wuppertal
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Verfasst am: 14.Aug 2007 15:57 Titel: Varianten in der Zahnzusatzversicherung |
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Varianten in der Zahnzusatzversicherung
Im Bereich der Zahnzusatzversicherung gibt grundsätzlich zwei verschiedene Leistungsniveaus: zum einen Tarife, welche eine Komfortabsicherung bieten und zum anderen Tarife, die eine gute Basisleistung anbieten.
Hier kann man als Versicherter selbst wählen, welches Absicherungsniveau zusätzlich zu den Leistung der gesetzlichen Krankenkasse gewünscht wird, um seinen Anteil bei der Zahnarztrechnung möglichst gering zu halten. Natürlich sind Tarife mit einem hohen Leistungsniveau eher ratsam - allerdings auch teurer.
Komfortabsicherung: Tarife mit einer Komfortabsicherung leisten - je nach Versicherungsgesellschaft - rund 70 bis 80 Prozent des Rechnungsbetrages. Der Eigenanteil besonders bei hochwertigen Behandlungsmethoden wird hier stark reduziert. Sehr gute Zahnzusatzversicherungen kosten für einen 25-jährigen Mann rund 12 Euro monatlich, ein 60-jähriger Mann zahlt rund 22 Euro. Aber auch in dieser Preisklasse sind die Leistungsunterschiede der verschiedenen Anbieter enorm. Wer sich für einen Abschluss einer leistungsstarken Zahnzusatzversicherung interessiert, sollte sich verschiedene Angebote einholen.
Gute Basistarife: Wem das zu teuer sein sollte, der hat die Möglichkeit einen Zusatztarif mit Basisleistungen abzuschließen. Diese Zahnzusatztarife leisten zum Beispiel etwa 30 bis 40 Prozent des Rechnungsbetrages. Andere Anbieter verdoppeln einfach die Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse. Durch die Festzuschüsse erhält man als gesetzlich Versicherter häufig nur 50% der Kosten der Regelversorgung. Wer mit der Regelleistung generell auskommen möchte, sollte daher die günstigere Basisabsicherung auswählen. Gute Tarife erstatten hierbei die Restkosten bis zur Regelversorgung zu 100%. Sollten darüber hinaus noch weitere Kosten entstehen, die die gesetzliche Kasse nicht trägt, werden hier - je nach Tarif - sogar noch 50% der privatärztlichen Leistungen übernommen. Diese Basistarife kosten für einen 25-jährigen Mann nur rund 6,50 Euro im Monat, ein 60-jähriger Mann zahlt nur etwa 11,- Euro monatlich. Aber auch in dieser Preisklasse sind die Unterschiede in den Leistungen je nach Anbieter enorm.
Sie wünschen ein Angebot?
Auf www.zahnzusatzversicherung.young-insurance.de können Sie sich verschiedene Angebote mehrerer Gesellschaften anfordern. Bitte teilen Sie uns im Mitteilungsfeld mit, ob Sie Interesse an einem Komforttarif oder an einem guten Basistarif haben, damit wir Ihnen die entsprechenden Angebote zusenden können. |
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