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Zur Lager der Deutschen K-LV`s

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money-baer
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Anmeldungsdatum: 28.02.2002
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BeitragVerfasst am: 29.Aug 2003 9:57    Titel: Zur Lager der Deutschen K-LV`s Antworten mit Zitat

http://www.versicherungsjournal.de/mehr_fs.asp?Nummer=6209
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money-baer
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Anmeldungsdatum: 28.02.2002
Beiträge: 779
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BeitragVerfasst am: 3.Sep 2003 9:38    Titel: Antworten mit Zitat

Kaum noch Geld in Gewinntöpfe eingezahlt

Der Schock über das Katastrophen-Jahr 2002 der deutschen Lebens-Versicherer ist nur scheinbar verdaut. Die Folgen sind dramatisch und treffen die Gesellschaften und ihre Kunden gleichermaßen, hat der Allfinanz-Marktforschungsdienst map-report ermittelt.
Eine detaillierte Analyse der Ergebnisse von 1991 bis 2002 zeige, dass die Asset-Manager der Gesellschaften das Produkt Lebens-Versicherung fast vernichtet haben.
Das Timing bei der Kapitalanlage sei eine einzige Katastrophe gewesen, kritisiert Manfred Poweleit, Chefredakteur des map-report.

Falsches Timing der Anlage-Verantwortlichen
So erzielten sie 1999, dem letzten Jahr vor dem Crash, lediglich 13,92 Prozent der Erträge aus Kursgewinnen. Die Zahl hätte angesichts der Chance, in der Hausse Gewinne mitzunehmen bzw. abzusichern, viel höher sein müssen. Hier wurde viel Geld verschenkt.
2002 hingegen verkauften sie in Panik ihr Tafelsilber, um 27,09 Prozent der Kapitalerträge durch Verkäufe zu realisieren - mitten in fallende Märkte. Hier kam es zur Katastrophe, die längst nicht nur die Mannheimer Lebensversicherung getroffen habe.

Absturz der Nettorendite mit Folgen
Natürliche Folge bei allen Gesellschaften: Die Nettorendite der Kapitalanlagen, die fast ein Jahrzehnt stabil um die 7,5 Prozent lag, stürzte über 6,16 Prozent (2001) auf 4,14 Prozent ab.
Dabei sind die Stillen Lasten noch nicht abgezogen. „Werden sie mit berücksichtigt, dürfte der Wert bei 2,10 Prozent liegen“, schätzt Poweleit (VersicherungsJournal 26.5.2003 und 28.5.2003).
Die Auswirkungen seien besonders drastisch bei der Zuführung zur Rückstellung für Beitrags-Rückerstattung (RfB) zu erkennen. In diesen Gewinntopf der Versicherten hatten die Gesellschaften bis zum Jahr 2000 stets zwischen 27 und 31 Prozent der Beitrags-Einnahmen eingezahlt.

Geringe RfB-Zuführung trifft Sicherheits-Mittel
Im Jahre 2002 kamen im Schnitt nur noch 7,6 Prozent.
Viele Anbieter schafften gar keine Zuführung mehr. „Damit gucken zunächst die Versicherten in die Röhre“, weist Poweleit anhand der Zahlen nach. Ihre Guthaben wurden 2002 nur noch mit 4,77 Prozent statt vorher mit über 7 Prozent verzinst.
Auch die Gesellschaften hätten dadurch ein ernstes Problem: Sie müssten sich mit geringeren Teilen an so genannter freier RfB begnügen. Diese noch nicht für die Weitergabe an die Kunden benötigten Beträge innerhalb der RfB gelten neben dem Eigenkapital als wichtigstes Sicherheits-Mittel für Krisen.

Probleme schaffen Unsicherheit
Die Krise sei längst da, doch nun stocke der Nachschub an Sicherheits-Mitteln. Also schrumpft die Sicherheitsmittel-Quote mit dem Eigenkapital und der freien RfB von 6,15 Prozent im Jahr 2000 auf nur noch 3,91 Prozent der Deckungs-Rückstellung 2002.
Und das, obwohl viele Eigentümer 2002 frisches Geld in ihre Lebens-Versicherer gepumpt hätten.
Damit bliebe derzeit viel Ratlosigkeit. Die beginne bei Vermittlern, die der Beratungs-Haftung unterliegen und mit der Vermittlung ihren Lebensunterhalt verdienen. Und ende bei Verbrauchern, deren Vertrauen in die Lebens-Versicherung schwinde, die aber keine Alternative zu privater Vorsorge hätten.

Detaillierter Kennzahlen-Vergleich
Der Ausweg könne nur die genaue Analyse des Marktes sein. Einzig die Besten verdienen das Vertrauen von Vermittlern und Kunden.
Deshalb hat map-report auch den detaillierten Kennzahlen-Vergleich zunächst für die fünf größten Gesellschaften begonnen (weitere folgen demnächst):
·         Allianz,
·         Aachener und Münchener,
·         Hamburg-Mannheimer,
·         R + V,
·         Deutscher Herold.

Schrammen bei der Allianz
Beispiel Allianz: Das Unternehmen habe in der Börsen-Krise zwar auch einige Schrammen abbekommen, doch die Zahlen sähen deutlich besser aus als bei manchem großen Mitbewerber.
Die Nettorendite ist 2002 auf 5,00 Prozent zurückgegangen (Markt: 4,14 %).

Stille Lasten und Panik-Verkäufe
Allerdings stehen laut Geschäfts-Bericht auch noch Stille Lasten in Höhe von 1,4 Milliarden Euro in den Büchern. Daher betrage die tatsächliche Nettorendite etwa 3,6 Prozent (Markt: 2,1 %).
Die Asset-Manager mussten 2002 Aktien-Abschreibungen von 13,13 Prozent des mittleren Jahres-Bestandes an Aktien hinnehmen (Markt: 7,16 %). Den Ausgleich schafften sie über Verkäufe.
38,2 Prozent der Finanz-Erträge 2002 stammten aus dem Verkauf von Kapitalanlagen. „Das hätte man wohl besser 1999 erledigt“, meint Poweleit.

Tipp zum Weiterlesen
Die Untersuchung „Lebensversicherung: Bilanzen 1991-2002, Grafikanalyse: Die Größten (1)“ ist im map-report 554/2003 erschienen; sie kostet 37,50 Euro (Bestellung per Fax 04139/ 7019 oder im Internet).

Detlef Pohl

Quelle:  Versicherungsjournal vom 3.9.2003
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Anmeldungsdatum: 28.02.2002
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BeitragVerfasst am: 5.Sep 2003 12:20    Titel: Antworten mit Zitat

Marktwert- oder Buchwertbetrachtung
eine existenzielle Frage!

Sehr geehrte Damen und Herren,

Unter dem Deckmantel der Buchwertbetrachtung herrscht bei den Lebens- und
Krankenversicherern eine heile Welt. Hinsichtlich der Solvabilität und
Stabilität deutscher Versicherer gibt es unterschiedliche Auffassungen.
Die BaFin hatte kürzlich betont, dass die Lage der Versicherer sich
deutlich gebessert habe. Wie sind die Jahresabschlussergebnisse 2002 und die
aktuelle Situation der Lebens- und Krankenversicherer zu interpretieren?
Traditionelle Kennzahlen aus den Geschäftsberichten (HGB) wie Netto-
Rendite und Eigenkapitalquote der Versicherer sind für das Jahr 2002
nicht mehr vergleichbar.

Orientierung für Makler und Kunden ist in der derzeitigen Situation
dringend gefragt:
Transparenz durch Finanzstärke Ratings. Die Finanzstärke und Bonität der
Versicherer wird extern durch internationale Ratingagenturen wie Fitch
Ratings bestimmt. Eine Liste der aktuellen Stress Test Ergebnisse und
Einzel- und Gruppenratings finden Sie im Anhang des aktuellen Fitch Ratings
Makler Newsletter No. 5 oder tagesaktuell unter [url] www.fitch-makler.de[/url]
____________

....man lese und staune!!
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Anmeldungsdatum: 28.02.2002
Beiträge: 779
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BeitragVerfasst am: 5.Sep 2003 16:31    Titel: Die Reaktion ist stringent.... Antworten mit Zitat

Morgan Stanley stuft Allianz+Münchner Rück herunter

Die Analysten der Investmentbank Morgan Stanley haben am Montag die Aktien der Muenchener Rueck auf "Overweight" von zuvor "Equal-Weight" heraufgestuft.
http://www.handelsblatt.com/hbiwwwangebot?fn=hb&sfn=GoArt&id=657911
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Anmeldungsdatum: 28.02.2002
Beiträge: 779
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BeitragVerfasst am: 12.Sep 2003 9:33    Titel: Antworten mit Zitat

AUCH GARANTIEN DER K-LV´s SIND NICHT SICHER

siehe Bericht

http://www.versicherungsjournal.de/mehr_fs.asp?Nummer=6302
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BeitragVerfasst am: 15.Sep 2003 7:49    Titel: Antworten mit Zitat

 Markt und Politik vom 15.9.2003

Hochs und Tiefs in den Top Ten

Alle vier Lebens-Versicherer spielen in der obersten Liga der Branche, und doch haben sie die Turbulenzen 2002 im schwierigsten Jahr der Lebensversicherer höchst unterschiedlich überstanden. Wie erging es Axa, Debeka, Gerling und Volksfürsorge und wo stehen sie jetzt?

lies hier den Bericht:

http://www.versicherungsjournal.de/mehr_fs.asp?Nummer=6312
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Anmeldungsdatum: 28.02.2002
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BeitragVerfasst am: 17.Sep 2003 8:35    Titel: Versicherer am Rande der Insolvenz? Beiträge zu 100% erhöht? Antworten mit Zitat

lies hier zu dem brisanten Thema:

http://www.versicherungsjournal.de/mehr_fs.asp?Nummer=6329
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Beiträge: 779
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BeitragVerfasst am: 30.Sep 2003 19:48    Titel: FITCH: keine Ende der schwierigen Lage... Antworten mit Zitat

Fitch Ratings hat auf Basis öffentlich zugänglicher Informationen aus den
Geschäftsberichten 2002 die Sicherheitsmittelausstattung und Kapitaladäquanz
für 86 deutsche Lebensversicherungsgesellschaften untersucht und setzt damit
die Analyse des Vorjahres fort. Fitch weist ausdrücklich darauf hin, dass
die Analyse der Kapitalausstattung und Kapitaladäquanz nur einen Teilbereich
eines Versicherungsratings abdeckt und daher auf keinen Fall mit dem Rating
eines Versicherers verwechselt werden darf.
(siehe http://www.fitch-makler.de, Spezial Report: „Deutsche
Lebensversicherer: Kein Ende der schwierigen Lage
in Sicht – Solvency II in weiter Ferne“)
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Anmeldungsdatum: 28.02.2002
Beiträge: 779
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BeitragVerfasst am: 6.Okt 2003 15:15    Titel: Antworten mit Zitat

 Markt und Politik vom 6.10.2003

Wer zu wenig Sicherheits-Mittel besitzt

Etwa 20 Lebens-Versicherer haben schon Ende 2002 die gesetzlich geforderten Solvabilitäts-Anforderungen auf Basis von Marktwerten nicht erreicht, behauptet die Agentur FitchRatings.
Die Solvabilität auf Basis von Marktwerten wird von den Versicherern und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) derzeit nicht veröffentlicht (VersicherungsJournal 1.10.2003).
Somit können sich die Gesellschaften in der Öffentlichkeit mit ihren Buchwerten viel besser darstellen als sie auf Basis der Marktwerte tatsächlich sind (VersicherungsJournal 29.8.2003).

Wackel-Kandidaten beim Namen genannt
Fitch-Analysten haben die Ausstattung mit Sicherheits-Mitteln (Solvabilität) auf der Basis von Marktwerten berechnet.
Fazit: Wer deutlich unter 100 Prozent der geforderten Kapital-Ausstattung bleibt, hat die BaFin auf den Fersen und muss die Rücklagen stärken. „Das bedeutet noch keine Insolvenz-Gefahr, weist aber auf Schieflagen hin“, sagt Fitch-Analyst Dr. Marco Metzler.
genaueres hier zu lesen:
http://www.versicherungsjournal.de/mehr_fs.asp?Nummer=6439
Detlef Pohl

Quelle: Versicherungsjournal vom 6.10.03
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