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fondsgebundene lebensversicherung

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moose
Newbie


Anmeldungsdatum: 20.05.2004
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 20.Mai 2004 6:53    Titel: fondsgebundene lebensversicherung Antworten mit Zitat

....habe ich anno 1999 abgeschlossen

versicherungssumme 26000.- ;monatlicher beitrag 75.-; stufe : "gewinnorientiert";laufzeit 25 jahre;

der mindestablebensschutz ist auf 150% festgelegt.... 49200.-

nun wurde mir geraten, diesen ablebensschutz auf lediglich 10% zu reduzieren;

da ich in diesem bereich laie bin:

vor und nachteil des prozentuellen anteils des mindestablensschutzes?

weiters wurde mir empfohlen, die stufe gegen ende der laufzeit auf "mittel" einstellen zu lassen......für jede info bin sehr dankbar!
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Anmeldungsdatum: 17.11.2003
Beiträge: 2016

BeitragVerfasst am: 20.Mai 2004 16:14    Titel: ::::::::::: Antworten mit Zitat

Zunächst wäre es wichtig zu wissen, aus welchem Grund Sie diese Fondgebundene LV abgeschlossen haben. Bei welcher Gesellschaft?

Eine Todesfallabsicherung, sofern es hauptsächlich um diese geht, ist mit einer Risikolebensversicherung bsw. bei COSMOS, billigst abschließbar, z. B. 100.000,--€ zwischen 45,--€ - 70,--€ (geschätzt und entsprechend des Lebensalters).
Zusätzlich ein interessanter Fondsparplan, und Sie haben eine überdurchschnittlich gute Vorsorge getroffen.

Sie sollten sich auch eine englische Police mal ansehen, Clerical Medical!
Deutlich!!! besser als eine deutsche Gesellschaft.
Nehmen Sie den Rat eines empfohlenen Fachmannes zu Hilfe und zögern Sie nicht, im Erfolgsfall Ihre o. a. Versicherung zu kündigen (natürlich erst dann, wenn Sie neu versichert sind! SEHR WICHTIG!!!).


Mit den besten Wünschen, Browser
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CanariasTrading
Specialist


Anmeldungsdatum: 30.05.2003
Beiträge: 245
Wohnort: Gran Canaria / Spanien

BeitragVerfasst am: 20.Mai 2004 16:32    Titel: Antworten mit Zitat

@browser

Du hast wie immer Recht, aber ich glaube die Antwort geht was an der Frage vorbei...

Zu dem Thema Risikoschutz kann ich nix sagen - ist nicht mein Thema, zum Thema Risikostruktur aber auf jeden Fall:

Diese Police kauft für die eingezahlten Beiträge Fondsanteile (sagt ja der Name *grins*) und dies aktuell sicherlich im Bereich Aktienfonds, den das verbirgt sich normalerweise hinter "gewinnorientiert". Dies ist duch den sogenannten leverage-Effekt in der Ansparphase zum Vorteil, da bei fallenden Kursen mehr Anteile gekauft werden können da ja die Prämie gleich bleibt.

Beispiel: 100 € Prämie - Kurs des Fonds 100 - 1 Anteil wird gekauft, 100 € Prämie - Kurs des Fonds 50 € - 2 Anteile werden gekauft - 100 € Prämie Kurs des Fonds 25 € - 4 Anteile werden gekauft.

Aktuell besitzt der Versicherte somit 7 Anteile bei 300 € Einzahlung. Steigt der Kurs jetzt auf 50 € ist der Wert somit 350 € - und man liegt im Plus.

Genau aus diesem Grund aber ist es auf jeden Fall angezeigt sich seine Police immer mal wieder (auf jeden Fall aber ab 3 Jahren vor Ende) anzusehen. Dann sollte man die Entscheidung treffen, den Fonds zu wechseln - in einen, der nicht so heftig schwankt (Immobilien, Renten). Denn das Geld soll dann ja bald zur Verfügung stehen.

Auf keinen Fall einen Auszahlungsplan in Aktienfonds mache, da wirkt sich das oben geschriebenen Beispiel heftigst gegen einen aus...

Alles klaro - sonst fragen; hier werden sie geholfen
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1951
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 13.10.2003
Beiträge: 381

BeitragVerfasst am: 20.Mai 2004 16:38    Titel: Antworten mit Zitat

Eine Erklärung für den gemachten Vorschlag könnte sein:

Ihr Beitrag wird aufgeteilt in den Spar-und Risikoanteil.

Reduzieren Sie die Todesfallsumme, wird quasi der Prämienanteil der Risikoabsicherung minimiert und dem Ansparvorgang zugeschlagen.

Um Canarias Tradings Worte aufzunehmen: Sie kaufen mehr Anteile monatlich!

Dieses ist für mich die einzige Erklärung für den Vorschlag.
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Anmeldungsdatum: 17.11.2003
Beiträge: 2016

BeitragVerfasst am: 20.Mai 2004 17:02    Titel: .............. Antworten mit Zitat

@Canarias Trding
@1951

Wir haben alle recht. Prinzipiell sage ich, daß eine Fondpolice gut ist. Man sollte hierbei nur die Versicherungsgesellschaft prüfen, welche Kosten sie hat, die den Fondanteil natürlich verringern.
Es ist auch wichtig, den Todesfall-Schutz so niedrig wie möglich zu halten, damit der Fondanteit umso größer ist. Deshalb zusätzlich eine reine Risiko-LV abschließen für den Todesfall.
Nie würde ich jemandem raten, nach Ablauf sich auf monatliche Auszahlungen einzulassen. Wie Canarias Trading bereits aufgezeigt hat, 5, spätesten 3 Jahre vor Ablauf der Fondpolice den Pott regelmäßig überprüfen und notfalls auf ein Währungskonto parken (Fidelity hat da etwas feines).

Natürlich ist mir der Cost Leverage-Effekt ein Begriff, da ich mich mit Aktienfonds auskenne. Ich traue nur nicht den Versicherungsgesllschaften.
Nebenbei bemerkt. Seit vielen Jahren vertrete ich die Meinung, daß Templeton einer der besten Fondsgesellschaften ist, weil sie eine Langzeitstrategie verfolgt und nicht davon abweicht. Die letzten Jahre haben dies bestätigt. Es ist auch wichtig darauf zu achten, welche Fonds in einer Fondpolice berücksichtigt sind.

Mit den besten Wünschen, Browser
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1951
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 13.10.2003
Beiträge: 381

BeitragVerfasst am: 20.Mai 2004 17:54    Titel: Antworten mit Zitat

@ Browser!

Jo!!!!!!!
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volare
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 07.11.2003
Beiträge: 406
Wohnort: Melk/ Niederösterreich

BeitragVerfasst am: 20.Mai 2004 20:20    Titel: Antworten mit Zitat

@ moose

Grundsätzliche Frage dazu: In welchem Land sind Sie versichert?

Österreich: Kommt auf die Gesellschaft an, denn manche Gesellschaften haben in Ihren Produkten zwischenzeitlich Ihre Philosophie zum Ablebensschutz geändert.

Deutschland: Hier kommt der Steuerrechtliche Teil dazu! Also vorsicht!!!

Generell kann es sein das Sie einfach zu Teuer sind für die Risikoversicherung des Anbieters (in der Internen Kalkulation) und deshalb in der Kalkulation zuviel Geld für die Versicherung verbrauchen, und in dem Fond, der ja hohem Risiko entspricht, sehr viel Verlust gemacht haben.
Eventuell haben Sie dazu noch die Prämie ausgesetzt, und wenn Sie schon kein Guthaben mehr haben, oder sehr wenig, dann bleibt auch nichts übrig für die Deckung der Risikobeiträge und unterschreiten noch dazu die Mindestsumme in der Versicherung.

Deshalb, bitte mehr Details, ausser meine Antwort deckt sich mit Ihrer bisherigen Vorgehensweise.

mfg
thanks for attention
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moose
Newbie


Anmeldungsdatum: 20.05.2004
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 20.Mai 2004 21:26    Titel: Antworten mit Zitat

@ all:

big thx !

1: Österreich
2: Aspecta
3: seit 1996 brav eingezahlt
4: die davor abgeschlossene LV(Wr. Stadtische- nie wieder.....) auf Minimum reduziert, wurde von Aspecta empfohlen - ergo evt. Mindestablebensschutz mit 150% ? Sollte ja doch auch ein Nothilfegroschen für Gattin und Kind sein, sollte ich mal Radieschen von unten sehen....
5:abgeschlossen zum Zweck der zusätzlichen Pensionsvorsorge
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CanariasTrading
Specialist


Anmeldungsdatum: 30.05.2003
Beiträge: 245
Wohnort: Gran Canaria / Spanien

BeitragVerfasst am: 21.Mai 2004 10:09    Titel: Antworten mit Zitat

@all

Schön, wenn man sieht das mal alle gute und saubere Tips geben. Ich teile die Meinung zu Templeton als hervorragende Gesellschaft. Und würde (wenn es denn passt) dies immer mit eine getrennten Risiko LV kombinieren. Da gibt es ja preiswerte Versicherer (tot ist tot denke ich da mal) und gute Kombis. Verbundene Leben, fallende Summe usw.

Ansonsten schöne Tage noch
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volare
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 07.11.2003
Beiträge: 406
Wohnort: Melk/ Niederösterreich

BeitragVerfasst am: 22.Mai 2004 1:49    Titel: Antworten mit Zitat

@ moose

Damit ist ja alles viel leichter nachvollziehbar

1. Versicherungsschutz anpassen auf 10 % = mehr Kapitalanlage in Fonds, somit mehr reale Rendite (aber auf persönliche Absicherung, sprich Risiko-LV nicht vergessen. Der Anker und Uniqa sind momentan noch unschlagbar günstig, eventuell noch Interrisk, kommt aber auf Alter und Vorerkrankungen an).

2. Aspecta = lass mich raten, Du wurdest beraten von der OVB?

3. Notgroschen über LV??? = Guter Verkaufstrick! Ein Notgroschen wird nicht über eine gebundene Anlage, einer Lebensversicherung, aufgebaut sondern über Sparbuch! (Also war es die OVB?) *g*

4. Umschichtung zum Laufzeitende auf Risikoklasse "Mittel" = grundsätzlich sehr gut, denn damit wird Dein erwirtschaftetes Vermögen in Sicherheit gebracht für die anschließende Ruhezeit des Lebens (Rente).


@ canarias trading

Ich geb Dir ja genauso Recht das der Templeton Growth Fund einer der besten ist, aber trotzdem passt die Veranlagung nicht zum Anlagewunsch!

Gewünscht ist ein Notgroschen, und damit jederzeitige Verfügung.
Zwar ist der Templeton jederzeit Verfügbar, aber wenn Du Pech hast, halt nur zu 80 % oder weniger.
Wennst aber 100 % brauchst, biste angeschmiert.

Deshalb, Spaßbuch für den Notgroschen, für langfristiges Investment Aktienfonds.

UND BITTE KEINE DACHFONDS!
Denn bei Dachfonds ist ausser Spesen nichts gewesen!!!


mfg
thanks for attention
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1951
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 13.10.2003
Beiträge: 381

BeitragVerfasst am: 22.Mai 2004 6:45    Titel: Antworten mit Zitat

@moose

Checken Sie bitte unbedingt die Absicherung Ihrer Familie, falls Ihnen etwas passiert.

Neben dem seelischen Schmerz auch noch finanzielle Not falls Ihnen etwas passieren sollte??

Das wäre Horror!!

Ich kenne die Risiko - LV Anbieter in Ö nicht, aber auch dort sollte für 1 € am Tag etwas darstellbar sein!

Dem Aspekt "Notgroschen" von volare ist nichts hinzuzufügen.

Alles Gute!

1951
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CanariasTrading
Specialist


Anmeldungsdatum: 30.05.2003
Beiträge: 245
Wohnort: Gran Canaria / Spanien

BeitragVerfasst am: 24.Mai 2004 10:36    Titel: Antworten mit Zitat

Ich verstehe den "Notgroschen" etwas anders :

Zitat:
4: die davor abgeschlossene LV(Wr. Stadtische- nie wieder.....) auf Minimum reduziert, wurde von Aspecta empfohlen - ergo evt. Mindestablebensschutz mit 150% ? Sollte ja doch auch ein Nothilfegroschen für Gattin und Kind sein, sollte ich mal Radieschen von unten sehen....


Damit ist für mich klar das der Risikoteil als Notgroschen gedacht war - oder sehe ich das falsch ? Sparanteil für die Rente und Risikoanteil für die Hinterbliebenen, dann kann es auch ein Fonds von Templeton sein

Aber stimmt ein Notgroschen (das kann ja auch mal eine finanzielle Situation sein, wo man mal kurzfristig in Not ist) ist keine LV - nie, never und auf keinen Fall. Da stimme ich euch allen zu.
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moose
Newbie


Anmeldungsdatum: 20.05.2004
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 25.Mai 2004 13:40    Titel: Antworten mit Zitat

CanariasTrading hat folgendes geschrieben::
Sparanteil für die Rente und Risikoanteil für die Hinterbliebenen, dann kann es auch ein Fonds von Templeton sein


Genauso habe ich das gemeint!
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Morpheus
Newbie


Anmeldungsdatum: 05.03.2004
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 1.Jun 2004 10:56    Titel: Antworten mit Zitat

wunderbar als notgroschen eignet sich aber auch ein off. Immobilienfonds, sofern man ihn ohne AA bekommt.

zauberhaften tag...
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