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heuteschongelebt Newbie
Anmeldungsdatum: 18.05.2008 Beiträge: 21 Wohnort: Bodensee
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Verfasst am: 26.Mai 2008 14:40 Titel: Deutsch-türkischer Arbeitersohn größter Immobilienbesitzer |
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| Was soll man davon halten? Ein Deutsch-Türke namens Hatem Aksanoglu, 43-jähriger Sohn eines türkischen Einwanderers und Bau-Unternehmers, soll Deutschlands größter Immobilien-Besitzer sein. In den letzten 15 Jahren soll es ihm gelungen sein, aus den rückabgewickelten Immobilien der deutschen Banken einen Bestand von über 470.000 Wohnungen zu erwerben, indem er die Wohnungen zwar im Eigentum/der Verwaltung der Banken beließ, jedoch auf diesen Wohnungen namenlose erstrangige Grundschuldbriefe nach dem Muster der großen deutschen Steuerflüchtlinge (Flick, Müller, usw.) eintragen ließ. Diese Immobilien wurden in der Zwischenzeit teilweise von den Banken zusammen mit den Lasten weiterverkauft, die Briefgrundschulden blieben jedoch dort wo sie waren. 248.000 Wohnungen sind offenbar nachrangig lastenfrei. Bei weiteren ca. 230.000 Wohnungen verhält es sich ähnlich. Diese sind jedoch nachrangig durch weitere Grundschulden seitens Banken in einer Größenordnung von 5 MRD Euro belastet. Der Nennwert dieser Grundschuldbriefe dieses Privatiers ist höher als der Nennwert der Immobilien und somit ist er, wenn auch indirekter Eigentümer der Immobilien. Er ist mit über 470.000 Wohnungen in Deutschland somit möglicherweise Deutschlands größter Immobilienbesitzer. Eventuell sogar der größte Immobilienbesitzer weltweit. Soviel zur Arbeiterklasse der Türken in Deutschland. Aksanoglu bietet diese Wohnungen seit 2007 als Komplett-Portfolio zum Kauf an. Seine Kaufpreisvorstellung: Unglaubliche 26 Milliarden Euro. Ob diese Wohnungen wirklich diesen Wert haben, bleibt abzuwarten. Jedoch garantiert Aksanoglu einem realen Käufer eine Netto-Rendite in Höhe von mindestens 8% p.a. vom Gesamtkaufpreis bei Kauf des Gesamtportfolios. Vor erfolgter Due-Diligence und Bestätigung dieser Garantie durch unabhängige Wirtschaftsprüfer soll kein Geld fließen. Zwischenzeitlich sollen Milliarden-Fonds wie Apollo Management, der mehrere Hundert Milliarden schwere chinesische Staatsfonds, der reichste Mann der Welt Warren Buffett und der FC Chelsea-Inhaber und nebenberuflicher Ministerpräsident einer russischen Republik Roman Abramowitsch Interesse bekundet haben. Auch einige Mafia-Unternehmen aus Moskau, Italien und auch aus den Arabischen Emiraten. Da kommt auf Deutschland ja einiges zu, wenn die russische Mafia plötzlich größter Immobilien-Eigentümer der Bundesrepublik wird. Die Folgen für den deutschen Wohnungsmarkt sind kaum absehbar, weil hierdurch eine annähernd monopolistische Stellung in Hände kommt, die vorher möglicherweise beim Waschen von Schwarzgeld Hornhaut entwickelt haben. Wie dieser Aksanoglu es geschafft hat, still und heimlich zu einem solchen Immobilien-Vermögen zu kommen, ist bisher nicht klar und die einzige Bedingung bei Verhandlungen bezüglich des Immobilienportfolios von ihm lautet: Keine Fragen, wie ich an diese Immobilien gekommen bin! Zudem soll er Unternehmensbeteiligungen, Energie-, Rohstoff- und Autobahnrechte besitzen. Unter anderem die Leitungsrechte für ein Türkei-umspannendes Breitbandkabelnetz. Alleine dieses soll laut einem Londoner Kabelunternehmen einen Wert im zweistelligen Milliardenbereich haben. Meine Recherche hat ergeben, dass der Türke in der Vergangenheit annähernd keine Spuren hinterlassen hat, weil er alle Geschäfte über Treuhänder oder in Steuerparadiesen ansässige Unternehmen abgewickelt hat. Er taucht auf keiner Forbes-Liste auf. Ob dies aufgrund der von ihm wechselnden Namen der Fall ist? Lediglich meine Nachfragen in Bankenkreisen zeigen, dass er kein ungeschriebenes Blatt ist und einen sehr umstrittenen Ruf hat. Von genialer Geschäftsmann bis schillernde Persönlichkeit über Betrüger und Märchenerzähler ist alles dabei. Offenbar streitet er sich auch aktuell vor Gericht mit der Egenolf-Vermögensverwaltungsgruppe und der Staatsanwaltschaft herum, weil die Egenolf-Gruppe ihm eine IT-Firma verkauft hat, diese ohne seine Zustimmung und ohne dass es einen Verstoß gegen den geschlossenen Vertrag gab, mit Hilfe eines mit der Egenolf-Gruppe befreundeten Notar rückabgewickelt haben, als er außer Landes war, und sich die Egenolf-Gruppe weigert, die zwischenzeitlich während der Eigentümerschaft des neuen Eigentümers angefallenen Personalkosten und Sozialversicherungsabgaben zu bezahlen. Da streiten sich 2 Multi-Milliardäre um knapp 100.000 Euro und zerfleischen sich gegenseitig. Das soll verstehen, wer will. Und die Staatsanwaltschaft freut es, weil dort allerhand schmutzige Wäsche auf Seiten der Egenolf-Gruppe und des Türken zutage tritt. Immer wieder einmal tauchen Geldwäsche-Vorwürfe auf, die der Türke jedoch offenbar immer erfolgreich abwehrt. Ebenso erfolgreich wehrt er sich gegen die Steuerbehörden in Würzburg. Dort soll er über 900 Millionen Steuerschulden haben - weigert sich seit Jahren, diese zu zahlen und kommt damit immer wieder durch. Auch bei der Bertelsmann-Gruppe ist der Türke kein ungeschriebenes Blatt. Vergangene Geschäfte wurden zwar nicht mit Erfolg abgeschlossen, aber die Tür scheint immer noch jederzeit offen zu stehen. Aktuell scheint er dabei zu sein, weitere Wohn-Portfolios im Namen von Treuhandgesellschaften zu erwerben. |
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Goldfisch5 Specialist
Anmeldungsdatum: 08.12.2005 Beiträge: 116
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Verfasst am: 27.Mai 2008 3:09 Titel: |
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Nett nett, da wär ich auch gern jener türkische Landsmann .
Weiss jemand wo diese Geschichte her kommt? An jeder Mär soll schliesslich ein Funken Wahrheit sein, und bereits ein Fünkchen scheint sich bei der Summe ja zu lohnen.
Würde mich über ein paar Fakten freuen (und sei es nur der Link zum Rosenmontags-Forum).
Es grüsst
Goldi |
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heuteschongelebt Newbie
Anmeldungsdatum: 18.05.2008 Beiträge: 21 Wohnort: Bodensee
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Verfasst am: 27.Mai 2008 8:27 Titel: Bericht im Onlineportal der Hürriyet gelöscht |
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| Der Bericht auf dem Online-Portal der Hürriyet wurde wenige Stunden nach Erscheinen gelöscht. Über die Gründe darf spekuliert werden. Die Hürriyet ist die größte türkische Tageszeitung und gehört dem türkischen Medienzar Dogan. Da Aksanoglu und Dogan zumindest gute Bekannte sind, beide Ihre Schiffe nur 30 Meter voneinander entfernt im Bodrumer Hafen liegen haben, Dogan ein Privatgrundstück neben einem Projektgrundstück des Türken in der Nähe des Bodrumer Flughafens besitzt, haben einige Flaschen Raki voraussichtlich den Rest getan. Hätte gerne mit angestoßen. |
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Schwabenpower * Consulter *
Anmeldungsdatum: 24.12.2002 Beiträge: 1398 Wohnort: im wilden Süden
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Verfasst am: 27.Mai 2008 8:48 Titel: Nun |
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mal so ganz unter uns: keinem Privatmann in D gehören 470.000 Wohnungen, Hand drauf! Da wird eine Legende gestrickt, sonst nichts und auch die Grundschuldgeschichte ist doch sehr "merkwürdig" , um es mal vorsichtig so zu nennen, aus welchem Grunde sollten Banken das machen?????
Also, ganz ehrlich: für mich ein recht klassischer faller einer "Ente". Ente kommt übrigens aus dem lateinischen n.t.= non testatum, also nicht bewiesen bzw. nicht verbürgt. Denn: in der Geschichte gibt es zwar Vermutungen, aber ganz ehrlich: keine nachprüfbaren Fakten. Und nichts ist leichter als im Immobiliengewerbe mit seinen öffentlichen Registern Fakten zu überprüfen...... _________________ Auf Regen folgt Sonne! |
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heuteschongelebt Newbie
Anmeldungsdatum: 18.05.2008 Beiträge: 21 Wohnort: Bodensee
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Verfasst am: 27.Mai 2008 9:15 Titel: Namenlose Grundschuldbriefe |
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Schon möglich, dass es eine Ente ist.
Seltsam ist nur, dass den Türken einige, um nicht zu sagen viele Notare in Nordbayern und Hessen kennen und dieser dort offenbar ein und aus geht. Habe ich durch Testanrufe überprüft. Es ist nicht herauszubekommen, was er dort beurkundet hat, aber es scheinen nicht wenige Verträge zu sein.
Seltsam ist auch, dass Apollo Management in New York und London immer noch mit dem Türken verhandeln und sich bemühen, einen Teil des Portfolios zu erwerben. Apollo Management ist nicht irgendjemand. Die haben Unternehmensbeteiligungen im zwei bis dreistelligen Milliardenbereich. Sind zwar durch die Immobilienkrise auch ein wenig unter die Räder gekommen, aber leben noch. Vielleicht trinken sie aber auch nur ein wenig Raki miteinander, weil es den in New York nicht gibt.
Und mit den Fakten ist es so eine Sache. Inhaber-Grundschuldbriefe hinterlassen eben keine Spuren. Dies hat mir mein Anwalt bestätigt. Offenbar steht im Grundbuch nicht der Name des Inhabers der Grundschuldbriefe. Lediglich auf dem Grundschuldbrief kann ein Name auftauchen. Habe vorher noch nie etwas von Inhaber-Grundschuldbriefen gehört. Der Müller von der Milch soll es aber ebenso mit seinen Immobilien gemacht haben. Vielleicht gibt es hier einen Notar im Forum, der uns aufklären kann? |
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Schwabenpower * Consulter *
Anmeldungsdatum: 24.12.2002 Beiträge: 1398 Wohnort: im wilden Süden
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Verfasst am: 27.Mai 2008 11:07 Titel: Nun |
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Wohnungen kaufen könnte Apollo Management nur vom grundbuchlich eingetragenen Eigentümer. Sollten Belastungen in den Grundbüchern stehen, werden diese vom Erwerber mitübernommen, ergo mindert dieser den Kaufpreis für die übernommenen Immobilien um den Betrag der Grundschulden bzw. der daraus resultierenden Verbindlichkeiten.
Also, wo soll der Sinn drin sein. Könnte nur sein, dass über Darlehensgewährungen und Ausfertigungen von Grundschulden Geld gewaschen werden soll. Aber: eine sehr ungünstige Möglichkeit, denn bei Grundstücksgeschäften etc. liest das Finanzamt mit......... also da gäbe es deutlich unauffälligere Möglichkeiten.....
Und sorry: Auch ich kenne viele Notare und viele kennen mich, lässt sich nicht vermeiden, wenn man intensiv in der Immobilienwirtschaft arbeitet.... nach wie vor: ohne Fakten alles nur Spekulationen.... also heiße Luft...also uninteressant..... und zwar so lange, bis Fakten auf dem Tisch liegen. _________________ Auf Regen folgt Sonne! |
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heuteschongelebt Newbie
Anmeldungsdatum: 18.05.2008 Beiträge: 21 Wohnort: Bodensee
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Verfasst am: 27.Mai 2008 11:53 Titel: Hast ja recht |
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Schwabenpower - hast ja recht.
Dennoch weiss ich, dass Apollo und andere Gesellschaften nicht erst seit gestern Schulden (Non-Performance-Loans) in Deutschland aufkaufen. Und nichts anderes sind Grundschuldbriefe (in diesem Fall offenbar jedoch sehr wohl mit Performance, wenn die Zahlen stimmen) - mit dem Vorteil, dass diese kaum Spuren hinterlassen.
Keine Ahnung, was an dieser Story stimmt und was nicht. Beweise und Fakten werden nicht so einfach zu beschaffen sein. Bin jedoch ein wenig stutzig geworden, weil zu viele Indizien darauf hinweisen, dass zumindest Teile der Story wahr sein könnten. |
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preusse Specialist
Anmeldungsdatum: 17.10.2005 Beiträge: 183
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goldy 2. GELBE KARTE!
Anmeldungsdatum: 25.12.2003 Beiträge: 30 Wohnort: Reutlingen
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Verfasst am: 28.Mai 2008 9:40 Titel: |
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Frage an Schwabenpower: Stehst du denn auf der Gehaltsliste dieses Türken? So naiv sollte man nichts angehen. Es tut sich in Deutschland vieles, wo man den Kopf schütteln könnte. (Siehe Artikel gomopa über die Aussagen des ehemaligen Richters am Stuttgarter Landgericht).
Gruss |
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Schwabenpower * Consulter *
Anmeldungsdatum: 24.12.2002 Beiträge: 1398 Wohnort: im wilden Süden
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Verfasst am: 29.Mai 2008 8:54 Titel: Hallo goldy!!! |
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Um Ihre Frage zu beantworten- ich stehe bei keinem auf der Gehaltsliste, verdiene mein Geld ganz selber. Allerdings habe ich Hirn, Wissen und reichlich Erfahrung im Immobiliengewerbe um beurteilen zu können, was glaubhaft ist und was nicht. Und so, wie die Geschichte geschildert wurde, läuft sie garantiert nicht ab. Dazu sind zu viele Fehler in der Erstdarstellung drin..... sorry! Hat nur was mit Logik zu tun.....
Zu Ihrenm anderen Punkt: ich weiß, dass manche unglaubliche Dinge ablaufen. Aber vieles ist nach näherem Betrachten und Hinterfragen der Fakten ganz, ganz anders, als es auf den ersten Blick erscheint..... _________________ Auf Regen folgt Sonne! |
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heuteschongelebt Newbie
Anmeldungsdatum: 18.05.2008 Beiträge: 21 Wohnort: Bodensee
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Verfasst am: 29.Mai 2008 14:06 Titel: Interessante Kommentare zu einem Zeitungsartikel im Netz |
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Ich habe einige Kommentare zu einem Zeitungsartikel im Netz gefunden. Die Summen und Zeitabläufe unterscheiden sich ein wenig, aber bin halt kein Profi und wenn mal eine Story fünf mal weitergetragen wurde, verändern sich Details im Laufe der Kette eben. Wie hieß doch gleich das Spiel, dass wir alle im Kindergarten gespielt haben?
Am 8. Mai 2008 schrieb Tobias Weinert:
Interessante Story. Soweit ich weiss, hat der türkische Unternehmer Schulden beim Finanzamt Würzburg in Höhe von knapp 1 Milliarde Euro. Irgendwie müssen diese Steuerschulden meines Erachtens zustandegekommen sein. Ganz vermögenslos kann er daher nicht sein. Zudem verhandelt er mit einigen größeren Investmentgesellschaften aus London und New York seit mehr als 12 Monaten über den Verkauf eines größeren Wohnimmobilienpaketes, welches erst vor einigen Monaten bewertet wurde. Ihm gehören die Wohnungen zwar nicht, sondern nur Vorkaufsrechte an den Wohnungen, aber die erstrangigen Grundschulden gehören definitiv ihm. Zumindest hat dies vor gut 2 Monaten ein Direktor einer US-Bank persönlich bestätigt. Die Immobilienkrise in den USA vereinfacht das Problem des Verkaufs dieser Immobilien nicht gerade. Kann nicht sagen, wer hier lügt, aber seltsam ist diese ganze Geschichte schon.
Am 9. Mai 2008 schrieb Rita Monporas:
Finde ich auch eigenartig. Wie ich höre wohnt er in einem Nobelhotel seit einiger Zeit im Rhein-Main-Gebiet. Wie kann er das bezahlen ohne Geld. Außerdem kauft er immer noch Immobilien auf, die er bezahlt oder auch interessiert ist, die Forderungen aufzukaufen. Wer will denn da dem anderen ans Bein p…..?Ick kenne einige Immobilienunernehmen, die im Gefängnis saßen und trotzdem Immobilienbesitz ohne Ende haben. Bei diesem Job steht man oft mit einem Bein im Gefängnis, gerade wenn man anfängt. Und diese Story vom Märchenerzähler ist schon 3 Jahre her. In diesen 3 Jahren kann man, wenn man clever ist, in der Immobilienbranche einiges bewegen und zu Vermögen gelangen. Außerdem sollte man, wenn man Geschäfte macht,sich absichern und nur bei Zahlung auf Notaranderkonto die Auflassungsvormerkung veranlassen.
Am 9. Mai 2008 schrieb frank ott:
Tatsache ist, dass die Egenolf-Gruppe als seit Generationen ansässiges Familienunternehmen aus Dehrn (klar, dass diese in Limburg einen Heimvorteil auch beim Gericht haben)dem türkischen Unternehmer eine IT-Firma rechtswirksam mit Notarvertrag verkauft haben, der frühere Eigentümer (Egenolf-Gruppe und das Familienmitglied Marcel Kremer) in der Geschäftsführung verblieben ist, im Namen dieser Firma die Leute eingestellt hat und einen Tag, nachdem der Türke zum Militär in die Türkei abgereist ist, die zuvor verkaufte Firma ohne rechtliche Grundlage einfach rückabgewickelt haben. Angegebener Grund: Der Kaufpreis wurde nicht bezahlt. Fakt ist jedoch, dass der im Notartermin festgelegte Zahlungstermin erst 2010 ist. Und für eine rechtswidrige Rückabwicklung in dieser Form muss der beurkundende Notar auch am Rad mitgedreht haben. Marcel Kremer, ein Familienmitglied der milliardenschweren Egenolf-Gruppe, hat sich bisher herausreden können, er wäre nur Schein-Geschäftsführer gewesen und hätte die Personalpolitik nicht zu verantworten. Nur wer glaubt einem Milliardär so einen offensichtlichen Unsinn? Ich denke, dass hinter diesem relativ kleinen Fall (hier streiten 2 Milliardäre seit 3 Jahren um ca. 80.000 Euro) viel Brisanz steckt. Und ich möchte zu gerne wissen, welche Schiebereien von Immobilienpaketen im Milliardenbereich eigentlich hinter dieser Geschichte stecken. Jedenfalls hatte das veräußerte und rückabgewickelte IT-Unternehmen wertvolle Patente, gegen die der börsennotierte Branchenriese 1und1 aus Montabaur verstoßen haben soll und erst durch die Regie des türkischen Unternehmers soll 1und1 bereit gewesen sein, Schadenersatz zu leisten oder auf einen Vergleich einzugehen. Seltsamerweise hört man auch nichts mehr von Marcel Kremer, den Vertreter der Egenolf-Gruppe und seinen Problemen bezüglich einiger Immobilienfinanzierungen, bei denen er offenbar Gewerbeimmobilien durch getürkte Gutachten und erfundene Mietverträge aufgewertet haben soll. Es wäre interessant, die Hintergründe zu erfahren. Ob diese Probleme durch Zuschieben von einigen Tausend Wohnungen aus dem Bestand des türkischen Unternehmers gelöst wurden? Denkbar wäre es. Warum dann die Probleme mit den Sozialhilfebeiträgen bisher nicht zwischen diesen milliardenschweren Unternehmern gelöst werden können, kann ich nicht verstehen. Und warum haben die Mitarbeiter ihre Gehalts-Forderungen bisher nicht eingeklagt? Und außerdem pfeifen es Spatzen von den Dächern, dass die Egenolf-Gruppe das Unternehmen, dass verkauft und rückabgewickelt wurde, zwischenzeitlich mit Millionengewinn an 1und1 verkauft hat. Viele Fragen ohne wirkliche Antworten. |
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ertaskev Newbie
Anmeldungsdatum: 04.05.2005 Beiträge: 11 Wohnort: Hof
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heuteschongelebt Newbie
Anmeldungsdatum: 18.05.2008 Beiträge: 21 Wohnort: Bodensee
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Verfasst am: 29.Mai 2008 20:25 Titel: Klar. Märchenerzähler .... |
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Er soll vor Gericht zugegeben haben, dass er ein Märchenerzähler ist. Was soll er auch sonst sagen, wenn er das Finanzamt am Hals hat? Nur, wie kommt er zu einer Steuerschuld im 10-stelligen Bereich? Der ist entweder besonders intelligent oder einfach nur dumm und dreist.
Was würde ich machen, wenn ich dieses Vermögen hätte? Zuerst das Finanzamt bezahlen und keinen Streit wegen 100.000 Euro beginnen und mich vor der ganzen Welt bloßstellen lassen!
Kapier ich nicht. Wo liegt das Problem dieses Milliardärs?
Ich wette, der hat zwar das gesamte Vermögen, das man ihm andichtet, hat es aber auf nicht besonders ehrliche Weise erworben und man nimmt es ihm wieder ab, wenn er sein Vermögen offenlegt. Es gab ja Geldwäschevorwürfe. Der Gute ist nicht ausreichend liquide, um seine Steuerschuld zu bezahlen. Wegen der Immobilienkrise in den USA? Was haben die Immobilien in den USA mit seinen 470.000 Wohnungen in Deutschland zu tun? Und warum haut er nicht einfach in die Türkei ab? Vielleicht weil man ihm dort erst recht das Fell gerbt, weil er irgendwelche Türken über den Tisch gezogen hat, um an das Vermögen zu kommen?
Da ist noch einiges im argen. Apollo Management und Abramowitsch jedenfalls verhandeln nicht monatelang mit einem Märchenerzähler. Ein bisschen was wird schon stimmen von der Story in der türkischen Zeitung. Nur, wie viel stimmt von der Story? |
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ertaskev Newbie
Anmeldungsdatum: 04.05.2005 Beiträge: 11 Wohnort: Hof
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Verfasst am: 29.Mai 2008 22:30 Titel: |
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| Ja, mit dem Finanzamt ist es so ne Sache. Wenn du angibst das du 2 Mrd. hast, wird auch das Finanzamt erstmal die 1 Mrd. verlangen. Die Fragen nicht ob du es hast oder nicht. Für die ist Wichtig das du erstmal die 1 Mrd. bezahlst. Wie ich Ihn so einschätze, denke ich sogar das er so dumm ist und das er das gemacht hat. In der Hoffnung, sagen zu können die Steuern was ich zahle ist so Hoch von soviel Nullen kannst nicht mal träumen. So mit so einem offiziellen Papier kann man natürlich vieles täuschen. Aber das Problem liegt darin, das das Finanzamt auch das dann verlangt. Außer du kannst es dann beweisen dass das nicht so ist.Ein Fehler!! |
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Schwabenpower * Consulter *
Anmeldungsdatum: 24.12.2002 Beiträge: 1398 Wohnort: im wilden Süden
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Verfasst am: 30.Mai 2008 12:29 Titel: Nun |
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gehen wir mal davon aus, dass hier wäre der Junge: (wenn es nicht eine zufällige Namensgleichheit wäre)
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Prozessauftakt gegen Hatem Aksanoglu
Gepostet in Setzkasten, Oberlahn am Mai 26th, 2008 by Volker
Heute hat vor dem Limburger Landgericht der Prozess gegen Hatem Aksanoglu begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 43-jährigen Türken vor, ab Oktober 2005 mindestens 34 Angestellte beschäftigt zu haben, ohne dass er für sie Sozialversicherungsbeiträge abgeführt hat. Einen Rechtsanwalt und Notar soll er außerdem um 70 000 Euro Gebühren geprellt haben.
Aksanoglu räumte ein, dass er vor Gründung der „Et 32 Euratürk Investment KG“, die auf dem Dehrner Schloss angesiedelt war, bereits einen Offenbarungseid geleistet und Schulden in millionenhöhe hatte. Er stellte sich aber selbst als Betrogener dar. So enthalte ihm sein ehemaliger Vermieter bis heute seine Briefmarkensammlung und mehrere Ausgaben von Büchern des türkischen Staatsgründers Atatürk vor. Angeblicher Wert: 1,5 Millionen Euro. Mit der Einstellung von 54 Angestellten wollte Aksanoglu nichts zu tun haben. Dafür sei allein sein ehemaliger Vermieter verantwortlich, der ihm außerdem monatlich 1000 Euro Gehalt versprochen habe.
Eine ausführliche Berichterstattung folgt morgen in der Nassauischen Neuen Presse.
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und dann noch das hier:
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Limburg/Runkel. Der Betrugsprozess gegen den vermeintlichen Milliardär und Unternehmer Hatem Aksanoglu ist gestern mit der Befragung von ehemaligen Angestellten des „Schlossherrn“ von Dehrn fortgesetzt worden. Im Mittelpunkt der von Richter Joachim Stahl geleiteten Sitzung stand die Frage: Was haben die 54 Beschäftigten, die Aksanoglu ohne Entgelt zwischen 1. Oktober und 27. November beschäftigt hat, eigentlich gemacht?
Alle Zeugen berichteten übereinstimmend, dass sie einen großen Teil ihrer Arbeitszeit mit dem Erlernen von Sprachen – zum Beispiel Englisch, Türkisch, Russisch, Spanisch oder auch Französisch – verbracht hätten. Dabei unterrichteten sich die Arbeitnehmer – mangels ausgebildeter Lehrer – offenbar ausschließlich gegenseitig, wie mehrere Zeugen dem Gericht schilderten. Aber auch EDV-Schulungen oder die Lektüre eines Buches von Luigi Carlo De Micco („Internolix“) hätten auf dem Lehrplan gestanden. Schulungszeiten sollten laut Vertrag allerdings gar nicht bezahlt werden – ein Umstand, der den meisten Arbeitnehmern überhaupt nicht bewusst war, wie sich herausstellte. Denn mündlich hatte Aksanoglu seinen Angestellten offenbar etwas ganz anderes erzählt.
Immer wieder fragte Richter Stahl die Zeugen nach Art und Umfang ihrer „Arbeit“ im eigentlichen Sinne. „Im Grunde“, so berichtete eine 25-jährige Bürokauffrau und Sekretärin, „haben wir überhaupt nicht richtig gearbeitetet“. Sie habe Telefonlisten erstellt, Kaffee gekocht oder auch als „Zeugin“ an Gesprächen teilgenommen. Immer wieder habe es „Meetings“ gegeben, in denen Aksanoglu „viel geredet“ habe. Eine 46-Jährige, die ebenfalls als Bürokauffrau eingestellt war, bestätigte: „Richtige Arbeit war das eigentlich nicht.“ Man habe viel geputzt und sauber gemacht. Eine damals arbeitslose ehemalige Hotelfachfrau berichtete, Aksanoglu habe die Mitarbeiter angewiesen, „viel zu lernen und Ordnung zu halten“. Andere Mitarbeiter – unter ihnen auch leitende Angestellte – bestätigten, dass ein Teil ihrer Arbeitszeit im Sauberhalten, Möbelrücken und der Pflege der Außenanlagen von Schloss Dehrn bestand.
Wirklich qualifizierte Tätigkeiten wurden offenbar kaum abverlangt. So war ein heute 43-jähriger Geologe damit beauftragt, Projekte für Windenergie, Solarstrom und die Gewinnung von Erdwärme in der Türkei auszuarbeiten. Unbestätigt blieb, ob für einzelne Vorhaben – wie von Aksanoglu immer wieder behauptet – Aufträge eines Ministeriums der türkischen Regierung in Ankara vorlagen, das angeblich sogar einen Gesandten nach Schloss Dehrn geschickt haben soll. Aber auch der Geologe blieb nicht davon verschont, auf Geheiß seines Chefs Hecken zu schneiden oder auch „das ganze Gebäude umzuräumen“. „Für mich gab es die Perspektive, dass man dort in verantwortlicher Position arbeiten kann“, sagte er.
Die meisten der von Aksanoglu auf Schloss Dehrn angestellten Männer und Frauen waren vorher arbeitslos und offenbar froh, überhaupt einen neuen Job gefunden zu haben – zumal Aksanoglu ihnen in den Verträgen Gehälter von etwa 2000 bis zu 5000 Euro versprochen hatte. Schlimm hatte es eine heute 25-jährige damalige „Chefsekretärin“ erwischt, die sogar ihren Arbeitsplatz gekündigt hatte, um in die Dienste des 43-jährigen Türken zu treten. Dass es kaum etwas Sinnvolles zu tun gab, habe sie zunächst nicht unruhig werden lassen. „Bei einer Firma in Neugründung bin ich nicht von einem strukturierten Arbeitstag ausgegangen.“ Auch andere führende Angestellte gaben sich damit zufrieden, Präsentationen und Vorträge auszuarbeiten, Organigramme und Stundenpläne zu erstellen, wie zum Beispiel ein 38-jähriger kaufmännischer Angestellter berichtete.
Hatem Aksanoglu räumte im Sitzungsverlauf immerhin erstmals ein, dass eine Reihe von Mitarbeitern tatsächlich für ihn – und nicht für seinen Vermieter – gearbeitet hat. Dies hatte er bisher stets bestritten. Einige Angestellte seien bis zu 16 Stunden, zum Teil auch samstags, für ihn tätig gewesen. Bezahlen wollte er sie nach seiner Behauptung mit „islamischen grünen“ Geld von Milli Görüs, einer in Deutschland tätigen islamischen Vereinigung. Aber nur für den Zeitraum zwischen dem 1. und 15. Oktober wollte er Verantwortung übernehmen – danach habe er Abweisung gegeben, alle Mitarbeiter zu entlassen, erklärte er.
Als im Oktober 2005 die ersten versprochenen Gehaltszahlungen ausblieben – Aksanoglu hatte sich am Vierten des Monats bereits in die Türkei abgesetzt – wurden die Mitarbeiter nach eigenen Aussagen unruhig. Immer wieder seien sie damit vertröstet worden, dass sie ihr Geld erhalten, sobald die angeblich „eingefrorenen Konten“ freigegeben werden, berichteten sie übereinstimmend. Zwischendurch wurde ein Anwalt aus Berlin mit Gehaltsschecks angekündigt. Dieser habe aber, so ein Zeuge, „so hohe Summen“ gar nicht transportieren können. Richter Stahl meinte dazu: „Das riecht doch geradezu nach Betrug!“ Der Zeuge entschuldigte sich kleinlaut: „Wir steckten da alle irgendwie mit drin. Es erschien uns einfach sinnlos, dass jemand über 50 Leute beschäftigt, die gar nichts zu tun haben sollen.“
Von den Zeugen weitgehend unbestätigt blieb die Behauptung des Türken, nicht er, sondern sein Vermieter habe die Leute eingestellt. Warum Aksanoglu die Arbeitsverträge auf eine Firma ausstellte, die Eigentum seines Vermieters war, konnten sich die Arbeitnehmer nicht erklären. Im Sitzungsverlauf reagierte Aksanoglu gelegentlich nervös: „Wenn es nach Ihnen ginge“, schrie er seinen Anwalt an, „dann wäre ich schon im Bau!“
Der Prozess wird am 19. Juni, 8.30 Uhr, mit weitere Zeugenvernehmungen fortgesetzt.
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und das hier:
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Scharlatan vor Gericht
Limburg/Runkel. Es war das ganz große Rad, das der Türke Hatem Aksanoglu (43) vor gut zweieinhalb Jahren auf dem Dehrner Schloss drehen wollte. Als milliardenschwerer Großunternehmer präsentierte er sich dort einer staunenden Öffentlichkeit, gab sich als Arbeitsplätze schaffender Wohltäter aus, der von Dehrn aus ein Europa umspannendes Firmenimperium lenken wollte. Nur wenige Wochen später platzte die Seifenblase, und der vermeintliche Tausendsassa verschwand sang- und klanglos in der Türkei. Jetzt ist er wieder da – als Angeklagter vor einer Limburger Wirtschaftsstrafkammer.
Er habe in der Türkei seinen Wehrdienst leisten müssen, ließ er vor Gericht wissen. Doch sei ihm ein deutsches Gefängnis weitaus lieber als das türkische Militär. Wie es in deutschen Gefängnissen zugeht, dürfte dem angeblichen Großunternehmer durchaus bekannt sein: Sechs Mal ist er vorbestraft, unter anderem wegen Betrugs und nicht gezahlter Sozialversicherungsbeiträge. Zuletzt saß er in Kempten im Allgäu ein.
Betrug wirft ihm die Staatsanwaltschaft Limburg auch jetzt vor. 34 Arbeitnehmer soll er von September bis November 2005 beschäftigt haben, ohne ihnen Löhne oder Sozialversicherungsbeiträge gezahlt zu haben. Außerdem soll er einen Limburger Notar um 70 000 Euro geprellt haben. Dabei handelt es sich nach Angaben von Oberstaatsanwalt Hans-Joachim Herrchen um Gebühren für die Beurkundung einer Vielzahl von Unternehmungen, die der Angeklagte zwischen 11. September und 3. Oktober 2005 gegründet hat. Ins Handelsregister wurden die meisten dieser Firmen allerdings nie eingetragen, erklärte Herrchen.
Vor Gericht bestritt der Angeklagte jede Schuld. Angeblich hätten die 34 Angestellten in keinem Beschäftigungsverhältnis mit ihm gestanden. Er wisse gar nicht, was sie eigentlich getan hätten, erklärte er dem Gericht wortreich und mit großen Gesten. Dem Limburger Notar sei er ebenfalls nichts schuldig, weil ihm die Dehrner Firma Egenolf seinerzeit versichert habe, sie werde für die Notarsgebühren aufkommen. Die Vertreter von Egenolf sind als Zeugen für den nächsten Verhandlungstermin geladen.
Die Geschichte des Hatem Aksanoglu mutet wie ein orientalisches Märchen an, allerdings ohne „Happy End“. 1,8 Milliarden Euro wollte der selbst ernannte Firmenlenker besitzen, mehrere Studienabschlüsse, Doktortitel – sogar eine Ausbildung zum islamischen Priester schrieb er sich zu, wie er am 21. September 2005 der NNP großspurig erzählte. Insgesamt 128 neue Mitarbeiter wollte er in Dehrn in seiner Holdinggesellschaft mit dem vielsagenden Namen „ET 32 – Eura Türk United Investment KG“ einstellen.
Nicht weniger als 32 Firmen sollten unter deren Dach ihren Platz haben. Europaweit beschäftigte Aksanoglu nach eigenen Angaben mehr als 15 000 Mitarbeiter, davon rund 800 in Deutschland. Sein Geschäftsfeld sei weit gespannt, behauptete er; es reiche von Bankendienstleistungen, Straßenbau in der Türkei, Immobilien, Multimedia und „ethnischen“ Presseerzeugnissen über regenerative Energien bis hin zu Supermärkten, Büroartikeln und Non-Food-Artikeln.
In Dehrn hatte Aksanoglu Großes vor: Das alte Schloss wollte er zu einem Seminarhotel mit 54 Zimmern nebst Gaststätte ausbauen. In der ehemaligen Gehörlosenschule sollte eine Universität für Hochbegabte mit dem Namen „University of Euro-Turkish Economics“ untergebracht werden; die ersten von maximal 32 Studenten sollen bereits in den nächsten Tagen ihre Studien beginnen, erklärte er damals der NNP. Und den Dehrnern wollte er sogar ein neues Schwimmbad schenken, als Ausgleich für das kurz zuvor geschlossene Egenolf-Bad. (goe)
Der Prozess wird fortgesetzt am Montag, 26. Mai, um 8.30 Uhr.
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Nun denn, also ganz unter uns: die Eingangsbehauptung dieses threads, er sei der größte deutsche Immobilienbesitzer, führen sich beim Lesen dieser Artikel schon selbst von allein ad absurdum. Der Junge hat vielleicht mal behauptet, er sei der größte Immobilienbesitzer Deutschlands..... aber das dürfte wohl mehr seinem Größenwahn denn den Realitäten geschuldet gewesen sein...... _________________ Auf Regen folgt Sonne! |
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heuteschongelebt Newbie
Anmeldungsdatum: 18.05.2008 Beiträge: 21 Wohnort: Bodensee
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Verfasst am: 30.Mai 2008 18:41 Titel: Bodrumer Connection |
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| Habe mal meine Bodrumer Connection auf den Türken angesprochen. Der ist dort bekannt wie`n bunter Hund. Hat sich an `nem größeren Bauunternehmen mit knapp 1000 Angestellten in Bodrum beteiligt, 75% des Unternehmens gekauft, mit dem Ziel, seine Halbinsel in der Nähe vom Bodrumer Flughafen zu bebauen. Soll ein verrückter Kerl sein. Plant dort auf einem 4000 Hektar großen Küstengrundstück so was wie `ne neue Stadt mit einigen 10.000 Einwohnern. Für das Grundstück soll ihm dieser arabische Superscheich, Mahmud oder so, über 500 Millionen Dollar geboten haben - stand vor einigen Monaten in allen türkischen Zeitungen - keine Chance, hat er nicht verkauft. Das verrückte an der Geschichte ist, dass das Grundstück vor drei Jahren, als er es für 60 Millionen Dollar gekauft haben soll, eigentlich keinen Wert hatte, weil man um das Sumpfgebiet vom Flughafen herum fahren musste und dafür 2 Stunden brauchte. Jetzt hat der Türke seine Ingenieure darauf angesetzt und die haben ihm vorgeschlagen, einen Tunnel durch den Sumpf zu bauen. Dadurch verkürzt sich die Fahrzeit auf eine halbe Stunde und das Grundstück wird plötzlich ein Vermögen wert. So schnell macht man aus einer simplen Idee aus 60 Millionen 500. Die andere Seite der Medaille. Der Türke zahlt seine Hotelrechnungen in Bodrum nicht, seine Restaurantrechnungen sind jahrelang offen, er kauft Boote, die er nicht bezahlt, bestellt für seine Freundinnen Schmuck, den er nicht bezahlt und so weiter. Und wenn ihm einer dumm kommt, kauft er einfach das Hotel oder den Laden auf und wirft den Manager raus oder ruft den Hotelbesitzer an und schwärzt den Manager an. Anschließend verkauft er den Laden einfach wieder zum gleichen Preis. Mit dem ist nicht gut Kirschen essen. Jeder, der mit dem zu tun hat, gewinnt an Erfahrung, aber verliert Geld. Und wo landet es? Dumme Frage. Wird echt Zeit, dass er eine Abreibung bekommt. Nur glaube ich, dass das Dorfgericht in Limburg dem nicht gewachsen ist. Der nimmt einfach jeden aus - und bleibt immer ungestraft. Und hortet das Geld anschließend, um seine Halbinsel zu bebauen statt es den Arbeitern zu zahlen, die er vorher eingestellt hat. Ich frage mich nur, was da der andere Milliardär, Marcel Kremer, für eine Rolle gespielt hat. Der hat ihm ja die IT-Firma verkauft, ist Geschäftsführer in der Firma geblieben und hat sich anschließend wieder die Firma gekrallt. Wahrscheinlich, weil er nicht so enden wollte wie der Manager vom Hotel. |
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heuteschongelebt Newbie
Anmeldungsdatum: 18.05.2008 Beiträge: 21 Wohnort: Bodensee
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Verfasst am: 30.Mai 2008 21:29 Titel: Ich habe eine Menge Infos aus Bodrum bekommen |
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Leute, ich weiss nicht, aber ich fange an, die unglaubwürdige Story zu glauben.
Ich habe einige Infos aus Bodrum bekommen und das sind Leute, die es wissen müssen. Beispielsweise ist eine der Informationsquellen der Militärkommandant in Bodrum. Ein anderer ist Anwalt in Ankara. Und die haben auch nichts davon, wenn sie irgendwelche Stories in die Welt setzen. Und die Stories passen aufeinander wie die Faust auf`s Auge.
Die Berater des Türken in Deutschland sind Ahmet Özbin. Dieser war bis vor einigen Monaten einer der Direktoren der Pegasus Airlines. www.flypgs.de
Der andere ist Ali Akdenis - ein türkischstämmiger Direktor einer deutschen Bausparkasse.
Zu den Freunden des Türken zählen unter anderem Durdu Özbolat, Parlamentsabgeordneter und Projektleiter der kürzlich genehmigten beiden Atomkraftwerke in der Türkei. Mit diesem hat der Türke in den letzten Jahren die Windkraft in die Türkei gebracht, alle Windenergie-Rechte aufgekauft und sie dann wieder mit Gewinn verkauft. Sein Ziel hat er vor 4 Jahren so formuliert: In Deutschland gibt es 16.000 Windmühlen und es gibt kaum Wind. In der Türkei gibt es 40% mehr Wind. Da sollte es mindestens 40% mehr Windmühlen als in Deutschland geben. Die ersten Tausend Windkraftanlagen wurden zwischenzeitlich in der Türkei gebaut - mit deutschem Know-How.
Der Türke hat Verwandte in höchsten Regierungsämtern in Ankara sitzen. Da er vor Wahlen nicht sicher ist, welche Partei gewinnen wird, spendet er einfach allen Parteien hohe Summen und gewinnt durch diesen Trick immer. Hierdurch bestimmt er, wenn auch nur indirekt, den Kurs mit.
Und jetzt das beste. Durch diesen Trick ist er gerade in den arabischen Emiraten bekannt geworden: um Geld zu sparen hat er jeder Partei einen Scheck geschickt und hat jeder Partei versprochen, den Scheck zu unterschreiben, sobald sie die Wahl gewonnen hat. Hierdurch hat er sich wie in der Vergangenheit die unnötigen Unkosten auf Seiten der Wahlverlierer gespart. Ein Hang zu Geiz ist nicht zu übersehen.
Er zählt zu seinen langjährigen Freunden den Chefarchitekten von Silvio Berlusconi. Dieser baut nicht mehr für Berlusconi, sondern ist pensioniert. Jetzt nur noch Holzschiffe in Bodrum. Hierdurch besteht reger Kontakt zum italienischen Minister-Mafiosi.
Der Türke ist Miteigentümer des Herris-Tower in Izmir. Habe im Netz recherchiert. Der Herris-Tower ist das zweithöchste Bürogebäude in der Millionenstadt. In diesem Herris-Tower sitzt auch einer der größten Bauträger für Bürotürme der Türkei, an der der Türke auch beteiligt sein soll, und ein Star-Anwalt, der gleichzeitig der Anwalt der deutschen Botschaft in Ankara und der türkischen Botschaft in Berlin ist. Welch ein Zufall. Jetzt stellt sich nur die Frage, warum dieser Star-Anwalt den Türken nicht in Limburg vertritt. Aus Geiz? Jetzt haltet Euch fest: Der Türke hat in Limburg einen Pflichtverteidiger genehmigt bekommen. Das schlägt dem Fass den Boden aus. Ein vermeintlicher Milliardär, der erst zahlreiche Arbeitnehmer um ihren Lohn bringt ohne die Sozialabgaben zu zahlen und sich dann auch noch auf Kosten unserer Steuergelder verteidigen lässt. Und der Volltrottel von Pflichtverteidiger erledigt seinen Job und lässt sich im Verfahren auch noch von seinem Mandanten anschreien - für das Honorar eines Pflichtverteidigers. Ich war nicht da, aber so steht es im Zeitungsartikel. Das ist mit Sicherheit alles Show. |
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fetchman Newbie
Anmeldungsdatum: 12.03.2006 Beiträge: 36 Wohnort: Taiwan
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Verfasst am: 6.Jun 2008 9:26 Titel: GUCKS DU HIER |
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Aritkel der Frankurter Neuen Presse vom 29.05.2008
„Richtige Arbeit war das nicht“
Von Rolf Goeckel
Limburg/Runkel. Der Betrugsprozess gegen den vermeintlichen Milliardär und Unternehmer Hatem Aksanoglu ist gestern mit der Befragung von ehemaligen Angestellten des „Schlossherrn“ von Dehrn fortgesetzt worden. Im Mittelpunkt der von Richter Joachim Stahl geleiteten Sitzung stand die Frage: Was haben die 54 Beschäftigten, die Aksanoglu ohne Entgelt zwischen 1. Oktober und 27. November beschäftigt hat, eigentlich gemacht?
Alle Zeugen berichteten übereinstimmend, dass sie einen großen Teil ihrer Arbeitszeit mit dem Erlernen von Sprachen – zum Beispiel Englisch, Türkisch, Russisch, Spanisch oder auch Französisch – verbracht hätten. Dabei unterrichteten sich die Arbeitnehmer – mangels ausgebildeter Lehrer – offenbar ausschließlich gegenseitig, wie mehrere Zeugen dem Gericht schilderten. Aber auch EDV-Schulungen oder die Lektüre eines Buches von Luigi Carlo De Micco („Internolix“) hätten auf dem Lehrplan gestanden. Schulungszeiten sollten laut Vertrag allerdings gar nicht bezahlt werden – ein Umstand, der den meisten Arbeitnehmern überhaupt nicht bewusst war, wie sich herausstellte. Denn mündlich hatte Aksanoglu seinen Angestellten offenbar etwas ganz anderes erzählt.
Immer wieder fragte Richter Stahl die Zeugen nach Art und Umfang ihrer „Arbeit“ im eigentlichen Sinne. „Im Grunde“, so berichtete eine 25-jährige Bürokauffrau und Sekretärin, „haben wir überhaupt nicht richtig gearbeitetet“. Sie habe Telefonlisten erstellt, Kaffee gekocht oder auch als „Zeugin“ an Gesprächen teilgenommen. Immer wieder habe es „Meetings“ gegeben, in denen Aksanoglu „viel geredet“ habe. Eine 46-Jährige, die ebenfalls als Bürokauffrau eingestellt war, bestätigte: „Richtige Arbeit war das eigentlich nicht.“ Man habe viel geputzt und sauber gemacht. Eine damals arbeitslose ehemalige Hotelfachfrau berichtete, Aksanoglu habe die Mitarbeiter angewiesen, „viel zu lernen und Ordnung zu halten“. Andere Mitarbeiter – unter ihnen auch leitende Angestellte – bestätigten, dass ein Teil ihrer Arbeitszeit im Sauberhalten, Möbelrücken und der Pflege der Außenanlagen von Schloss Dehrn bestand.
Wirklich qualifizierte Tätigkeiten wurden offenbar kaum abverlangt. So war ein heute 43-jähriger Geologe damit beauftragt, Projekte für Windenergie, Solarstrom und die Gewinnung von Erdwärme in der Türkei auszuarbeiten. Unbestätigt blieb, ob für einzelne Vorhaben – wie von Aksanoglu immer wieder behauptet – Aufträge eines Ministeriums der türkischen Regierung in Ankara vorlagen, das angeblich sogar einen Gesandten nach Schloss Dehrn geschickt haben soll. Aber auch der Geologe blieb nicht davon verschont, auf Geheiß seines Chefs Hecken zu schneiden oder auch „das ganze Gebäude umzuräumen“. „Für mich gab es die Perspektive, dass man dort in verantwortlicher Position arbeiten kann“, sagte er.
Die meisten der von Aksanoglu auf Schloss Dehrn angestellten Männer und Frauen waren vorher arbeitslos und offenbar froh, überhaupt einen neuen Job gefunden zu haben – zumal Aksanoglu ihnen in den Verträgen Gehälter von etwa 2000 bis zu 5000 Euro versprochen hatte. Schlimm hatte es eine heute 25-jährige damalige „Chefsekretärin“ erwischt, die sogar ihren Arbeitsplatz gekündigt hatte, um in die Dienste des 43-jährigen Türken zu treten. Dass es kaum etwas Sinnvolles zu tun gab, habe sie zunächst nicht unruhig werden lassen. „Bei einer Firma in Neugründung bin ich nicht von einem strukturierten Arbeitstag ausgegangen.“ Auch andere führende Angestellte gaben sich damit zufrieden, Präsentationen und Vorträge auszuarbeiten, Organigramme und Stundenpläne zu erstellen, wie zum Beispiel ein 38-jähriger kaufmännischer Angestellter berichtete.
Hatem Aksanoglu räumte im Sitzungsverlauf immerhin erstmals ein, dass eine Reihe von Mitarbeitern tatsächlich für ihn – und nicht für seinen Vermieter – gearbeitet hat. Dies hatte er bisher stets bestritten. Einige Angestellte seien bis zu 16 Stunden, zum Teil auch samstags, für ihn tätig gewesen. Bezahlen wollte er sie nach seiner Behauptung mit „islamischen grünen“ Geld von Milli Görüs, einer in Deutschland tätigen islamischen Vereinigung. Aber nur für den Zeitraum zwischen dem 1. und 15. Oktober wollte er Verantwortung übernehmen – danach habe er Abweisung gegeben, alle Mitarbeiter zu entlassen, erklärte er.
Als im Oktober 2005 die ersten versprochenen Gehaltszahlungen ausblieben – Aksanoglu hatte sich am Vierten des Monats bereits in die Türkei abgesetzt – wurden die Mitarbeiter nach eigenen Aussagen unruhig. Immer wieder seien sie damit vertröstet worden, dass sie ihr Geld erhalten, sobald die angeblich „eingefrorenen Konten“ freigegeben werden, berichteten sie übereinstimmend. Zwischendurch wurde ein Anwalt aus Berlin mit Gehaltsschecks angekündigt. Dieser habe aber, so ein Zeuge, „so hohe Summen“ gar nicht transportieren können. Richter Stahl meinte dazu: „Das riecht doch geradezu nach Betrug!“ Der Zeuge entschuldigte sich kleinlaut: „Wir steckten da alle irgendwie mit drin. Es erschien uns einfach sinnlos, dass jemand über 50 Leute beschäftigt, die gar nichts zu tun haben sollen.“
Von den Zeugen weitgehend unbestätigt blieb die Behauptung des Türken, nicht er, sondern sein Vermieter habe die Leute eingestellt. Warum Aksanoglu die Arbeitsverträge auf eine Firma ausstellte, die Eigentum seines Vermieters war, konnten sich die Arbeitnehmer nicht erklären. Im Sitzungsverlauf reagierte Aksanoglu gelegentlich nervös: „Wenn es nach Ihnen ginge“, schrie er seinen Anwalt an, „dann wäre ich schon im Bau!“
Der Prozess wird am 19. Juni, 8.30 Uhr, mit weitere Zeugenvernehmungen fortgesetzt. |
Quelle: Rhein Main Zeitung
Naja Geld scheint der gute Mann zu haben, aber leider handelt der wohl eher wie ein Bazarhändler. |
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Brendle Insider
Anmeldungsdatum: 27.11.2002 Beiträge: 621
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Verfasst am: 6.Jun 2008 12:12 Titel: |
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hallo,
wenn man diesen Thread durchliest, dann begreift man, warum es so wunderschöne Märchen gerade aus dem Orient gibt.
Er ist bestimmt nicht arm. Doch er schneidet gewaltig auf. Das ist im Orient absolut normal um Geschäfte zu tätigen.
Brendle |
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heuteschongelebt Newbie
Anmeldungsdatum: 18.05.2008 Beiträge: 21 Wohnort: Bodensee
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Verfasst am: 12.Jun 2008 0:35 Titel: Neue Geschäfte des Türken |
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Ein Artikel aus der Frankfurter Neue Presse
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Der Großgrundbesitzer aus dem Märchenreich
Von Rolf Goeckel
Runkel/Limburg. Während der in Dehrn gescheiterte mutmaßliche Hochstapler Hatem Aksanoglu derzeit als Angeklagter vor dem Landgericht Limburg eher kleine Brötchen bäckt, bewegt er anderswo schon wieder gewaltige Summen – zumindest verbal. So ist er nach NNP-Recherchen derzeit auf dem Sprung, im Raum Düsseldorf 70 Wohnungen zu erwerben. Kaufpreis: 2,3 Millionen Euro. Vermittelt wird das Geschäft von einer norddeutschen Immobilienmakler-Firma, die nach Angaben einer Sprecherin über Aksanoglus strafrechtliche Vergangenheit ebenso informiert ist wie über seine gescheiterte Firmengründungen auf Schloss Dehrn („ET 32 Euratürk Investment KG“). Finanzieren wolle der 43-jährige Türke die Wohnungen den Angaben der Maklerin zufolge nicht mit eigenen Mitteln. Vielmehr wolle er sie an türkische Landsleute verkaufen, die ihm eine Bausparkasse vermitteln soll. Dies, so die Maklerin, sei ein in der Branche durchaus übliches Vorgehen. „Solche Geschäfte funktionieren auch ohne Eigenkapital“, sagte sie der NNP. Für den Verkauf der Wohnungen habe Aksanoglu drei Monate Zeit, wobei nicht er selbst als Käufer auftrete, sondern eine in den USA ansässige Firma. Um seine Seriosität zu untermauern habe der wegen Betrugs mehrfach Vorbestrafte eine für ein früheres Geschäft erteilte Finanzierungszusage der Frankfurter Filiale der Investmentbank Merril Lynch vorgelegt.
Doch Hatem Aksanoglu hat in der Immobilienbranche offenbar noch viel Größeres vor. Denn angeblich, so berichtete die Maklerin, besitzt er ein Wohn-Portfolio, das sieben oder acht Milliarden Euro wert sein soll. Dazu kursiert im Internet-Portal „Goldman, Morgenstern & Partners“ (http://www.gomopa.net/Finanzforum/) eine Geschichte, die märchenhaft klingt: Danach soll der „Sohn eines türkischen Einwanderers und Bau-Unternehmers“, wie der aus Kempten (Allgäu) stammende Aksanoglu in dem Artikel bezeichnet wird, mit 470 000 Wohnungen Deutschlands, wenn nicht sogar weltweit größter Immobilienbesitzer sein. Seit 2007, so heißt es in dem Bericht, biete Aksanoglu sein Immobilienportfolio zum Komplettpreis von 26 Milliarden (!) Euro an. Angeblich sollen internationale Fonds, der amerikanische Milliardär Warren Buffet oder auch der russische Tycoon Roman Abramowitsch sowie die Mafia Interesse am Erwerb der Aksanoglu-Immobilien bekundet haben. Abenteuerlich klingen auch Zuschriften, die unsere Zeitung nach Veröffentlichung eines Artikels im Weblog der NNP (http://www.nnpl.blog) erhalten hat: Danach soll Aksanoglu beim Finanzamt Würzburg knapp eine Milliarde Euro Steuer-Schulden haben.
Mysteriös erscheint der Inhalt einer „Pressewarnung“, die ein Ahmet-Anil Özbeyin am 19. Mai, also eine Woche vor dem zweiten Verhandlungstag im Betrugsprozess gegen Aksanoglu, zugeschickt hat. Gegenüber der NNP hat sich Özbeyn als Aksanoglus Pressesprecher bezeichnet. In der „Pressewarnung“ wird behauptet, in dem Prozess gehe es in Wahrheit um Geldwäsche von „islamischen grünen Geldern“ in Höhe von 1,8 Milliarden Euro. Außerdem ist dort von einem Investitionsvolumen von 65 Milliarden Euro die Rede, ebenso von einem „millionenschweren Scheingeschäftsführer“, mit dem offenbar ein in der Region bekannter Unternehmer gemeint ist, der mit Aksanoglu in Verbindung stand. Das passt zu Behauptungen, die Aksanoglu im Verlaufe des Prozesses aufgestellt hat: Im Zuge einer von ihm selbst inszenierten Zeugenbefragung – es handelte sich um einen Freund und ehemaligen „Geschäftsführer“ auf Schloss Dehrn – ließ er sich bestätigen, dass er Immobilien im Werte von einer halben Milliarde Euro besitzt, die er wenigstens zum Teil jederzeit „verflüssigen“ könne. Am dritten Verhandlungstag war der „Unternehmer“ wieder zu alter Form aufgelaufen, als er verkündete: „Wenn ich’s kann, dann bekommen alle Leute ihr Geld“. Zuvor hatte er von einem Offenbarungseid und 85 Millionen Euro Schulden erzählt.
Der Unternehmer, von dem hier die Rede ist, ist offensichtlich Marcel Kremer, ein Sproß der Egenolf-Gruppe, die es durch landwirtschaftliche Maschinen über Immobilien zu einem Milliardenvermögen gebracht haben.
Wenn Merril Lynch Finanzierungszusagen ausstellt, dann muss es wirklich um größere Geschäfte gegangen sein. Die stellen keine Finanzierungszusagen im einstelligen Millionenbereich aus.
Sind die grünen Gelder nicht die zig Milliarden, die vor 10 bis 15 Jahren die türkischen Holdings in den Moscheen cash bei den deutsch-türkischen Gastarbeitern eingesammelt haben mit der Begründung, es würde sich bei den Geldanlagen mit Renditeversprechen von 40% pro Jahr um korantreue Investments handeln? Nach wie vielen Jahren verjähren diese Verbrechen? |
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