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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5917
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Verfasst am: 4.Dez 2007 22:14 Titel: 100 New Global Challengers |
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Für die Superkonzerne des Westens gibt es kein Abonnement auf Dominanz. Denn es wächst Konkurrenz in den früheren Hinterhöfen der Macht heran: Hunderte neuer Wirtschaftsriesen entstünden in den wachstumsstarken Regionen Asiens, Mittel- und Lateinamerikas sowie Osteuropas, teilte die weltweit tätige Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) am Dienstag mit.
In einer in Delhi vorgestellten Studie zu den »100 New Global Challengers« listet die Firma die aus ihrer Sicht besonders bemerkenswerten Vertreter dieser neuen Haie im internationalen Wirtschaftsozean auf.
Im Vergleich zur ersten Erhebung dieser Art, schafften es laut BCG 17 Unternehmen neu ins Ranking der »globalen Herausforderer«. Darunter seien Konzerne wie Suzlon Energy (Indien), ein Turbinenhersteller für Windkraftanlagen, Nine Dragons Paper Holdings (VR China), einer der größten Kartonagenproduzenten weltweit, das Lebensmittelunternehmen Grupo Bimbo (Mexiko), der Komponentenzulieferer Marcopolo (Brasilien) oder der Industrieausrüster Tenaris (Argentinien).
Besonders bemerkenswert finden die Rechercheure der BCG, daß die Aufsteiger stark wachsen und vor Wirtschaftskraft nur so strotzen. Diese Konzerne »dringen energisch in ausländische Märkte vor und verändern den Wettbewerb in vielen Branchen«, hieß es dazu in der Studie. Mit Umsätzen von insgesamt 1,2 Billionen US-Dollar und einer jährlichen Einkaufsmacht von mehr als einer halben Billion Dollar hätten sich die 100 Herausforderer bereits heute Respekt erworben. Noch beeindruckender seien ihre Wachstumsziele. Laut BCG-Schätzung werden sie bis 2010 ihre Umsätze auf 3,3 Billionen US-Dollar und bis 2015 sogar auf 11,8 Billionen US-Dollar steigern.
»In den boomenden Schwellenländern stehen Hunderte ehrgeiziger Firmen in den Startlöchern, um die Weltmärkte zu erorbern«, sagte Bernd Waltermann, BCG-Senior-Partner in Singapur und einer der Autoren der Studie. »Viele Manager der westlichen Marktführer können heute nicht einmal die Namen ihrer neuen Rivalen aussprechen. Dabei sollten sie sich intensiv mit ihnen beschäftigen. Wer schnell reagiert, kann neue Kunden, Zulieferer oder strategische Partner gewinnen. Wer tatenlos abwartet, wird sich bald heftiger Konkurrenz oder gar feindlicher Übernahmen erwehren müssen.«
Fressen, statt gefressen zu werden: Um weiter rasant wachsen zu können, setzten viele der aufstrebenden Firmen aus Schwellenländern auf eine aggressive Akquisitionsstrategie, so BCG. Sie schulterten nicht nur mehr, sondern auch immer größere Übernahmen. Im Jahr 2006 kauften sie insgesamt 72 Unternehmen – 2000 waren lediglich 21 Übernahmen registriert worden.
Das durchschnittliche Volumen einer Akquisition stieg von 156 Millionen US-Dollar im Jahr 2001 auf 981 Millionen US-Dollar 2006. Besonders Unternehmen aus China und Indien nahmen häufig Wettbewerber aus westlichen Märkten ins Visier. So kaufte beispielsweise Suzlon Energy aus Indien den deutschen Windkraftanlagenhersteller REpower Systems.
Das Gros der »100 globalen Herausforderer« kommt nach BCG-Angaben aus China (41) und Indien (20), gefolgt von Brasilien (13) und Mexiko (7). Aber auch Unternehmen aus Argentinien, Chile, Ungarn oder Polen entwickelten sich zu neuen Wirtschaftsriesen. Die meisten dieser Konzerne seien in der Industriegüterbranche (Automobil, Stahl, Werkzeuge) tätig oder Rohstoffproduzenten.
Quelle: ots |
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