Nach fast drei Jahrzehnten stößt der britische Rüstungskonzern BAE Systems seine Beteiligung an dem europäischen Flugzeugbauer Airbus ab. Offenbar brauchen die Briten Geld für Zukäufe in den USA.
Der 20-Prozent-Anteil an Airbus solle verkauft werden, teilte BAE Systems am Freitag in London mit. Dazu würden Sondierungsgespräche mit dem Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS geführt, der die restlichen 80 Prozent an dem weltgrößten Hersteller von Passagierflugzeugen hält.
Die Gespräche seien noch in einem frühen Stadium. Analysten gingen davon aus, dass BAE Systems einen Betrag zwischen vier und 6,5 Milliarden Euro fordern könnte.
BAE-Chef Mike Turner sagte, jetzt sei „der richtige Zeitpunkt“ für einen Rückzug bei Airbus. Das Unternehmen wolle sich auf seine Kernstrategie „transatlantischer Rüstung und Luftfahrt“ konzentrieren.
Der US-Rüstungssektor lockt
Experten vermuten schon länger, dass die Briten Zukäufe im US-Rüstungssektor planten und dafür das Geld aus dem Airbus-Anteil gut gebrauchen könnten.
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