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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6269
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Verfasst am: 21.Aug 2007 8:30 Titel: CH: Klage wegen überhöhter Preise gegen Swisscom |
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Seit dem 1. April 2007 haben sunrise und Swisscom intensiv über die Bedingungen der Öffnung der Letzten Meile verhandelt. In drei Bereichen einigten sich die Vertragspartner. Sie unterzeichneten namentlich Verträge zur Verrechnung des Teilnehmeranschlusses, zur vollständigen Entbündelung der Anschlussleitung sowie zur Kollokation (Zugang zu den Telefoniezentralen).
Keine Übereinkunft erzielt wurde jedoch bei der preislichen Ausgestaltung der Angebote. Die Offerte von Swisscom für den Hausanschluss (CHF 33.40 inkl. MWST.) liegt weiterhin massiv über dem europäischen Durchschnitt von ca. CHF 17.-
Aus diesem Grund wird sunrise die Preise von Swisscom bei der Eidgenössischen Kommunikationskommission einklagen. Diese hat bis zu sieben Monate Zeit, um die Tarife festzulegen. Der ehemaligen Monopolistin stehen danach weitere Rechtsmittel gegen den Entscheid offen.
Trotz der laufenden Klage setzt sunrise alles daran, ihren Kundinnen und Kunden eigene Angebote auf der Letzten Meile anzubieten: So werden die sunrise Kundinnen und Kunden bald die Möglichkeit haben, nur noch eine einzige Rechnung für den Telefonanschluss und die bezogenen Kommunikationsdienste zu erhalten. Bereits Ende Jahr sind Datendienste für Firmenkunden, sowie im Frühling 2008 Produkte für Privatkundinnen und -kunden geplant.
Geplant ist weiterhin eine Erschliessung mit eigener Infrastruktur von ca. 80% der Bevölkerung bis 2010. Die Entbündelung wurde in grossen Teilen von Europa bereits vor 7 Jahren in Kraft gesetzt und hat dort zu massiven Preisreduktionen geführt. sunrise kämpft ausserdem für den Zugang zum Datennetz (Bitstrom Zugang). Dieser soll während 4 Jahren eine rasche und flächendeckende Versorgung mit Breitbanddiensten ermöglichen, bis der Ausbau der vollständigen Entbündelung erfolgt ist.
Swisscom weigert sich, den Dienst anzubieten, der im Gesetz vorgesehen ist und expliziter Teil des politischen Kompromisses im Parlament war.
Quelle: ots |
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