| |

|
| Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen |
| Autor |
Nachricht |
Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6456
|
Verfasst am: 3.Sep 2006 5:34 Titel: Das Geschäft der Finanzinvestoren läuft heiß |
|
|
Immer schneller, immer spektakulärer:
Die Unruhe wächst. Monate ist es her, dass der Wiesbadener Mischkonzern Linde den Kauf des britischen Industriegaseherstellers BOC verkündete. Klar war: Linde muss seine Gabelstaplersparte mit 19.000 Mitarbeitern abstoßen, um den Deal zu bezahlen. In diesen Tagen nun, heißt es in Finanzkreisen, wird die Investmentbank Credit Suisse den Verkaufsprospekt abschicken – endlich.
»Auf diesen Deal wartet unsere Branche seit zwölf Monaten«, sagt der Manager eines internationalen Finanzinvestors. Bis zu 3,5 Milliarden Euro könnte der Käufer an Linde überweisen – es wäre die bisher größte Übernahme eines Industrieunternehmens durch Finanzinvestoren in Deutschland.
Größe zählt. Ende Juli kaufte ein Konsortium um Kohlberg Kravis Roberts (KKR) und Bain Capital für 33 Milliarden Dollar den US-Klinikbetreiber HCA. Es war die größte Übernahme, die Finanzinvestoren je getätigt haben, und der vorläufige Höhepunkt einer Entwicklung, die 2005 einsetzte: Inzwischen sind selbst gestandene Konzerne für die Firmenjäger in Reichweite.
Die Autovermietung Hertz, die dänische Telefongesellschaft TDC, die Halbleitersparte von Philips – sie alle fanden neue Besitzer, oft für zweistellige Milliardenbeträge.
Größe zählt, weil so viel Geld unterwegs ist wie nie. Finanzinvestoren kaufen Firmen, trimmen sie auf Profit und stoßen sie nach einigen Jahren ab – unter Einsatz von Eigenkapital (Equity) und abseits der Börse (daher Private Equity). Fonds wie KKR, Blackstone oder Carlyle erzielen damit Renditen von durchschnittlich 30 Prozent pro Jahr. Das reizt immer mehr Anleger, ihnen Geld zu geben.
In diesem Jahr sammelte eine Hand voll Fonds erstmals zweistellige Milliardenbeträge ein. Rekordhalter ist Blackstone mit 15,6 Milliarden Dollar – vor kurzem undenkbar.
Schätzungen zufolge fließen der gesamten Branche dieses Jahr rund 270 Milliarden Dollar zu, mehr als im Boomjahr 2000, als das Geld für verheißungsvolle Start-ups locker saß.
Die Kaufkraft der Finanzinvestoren ist sogar weit größer, als die Zahlen vermuten lassen. Bei Übernahmen ergänzen sie das Eigenkapital stets um Fremdkapital, sprich um Kredite – die später dem gekauften Unternehmen aufgebürdet werden.
Weil Kredite seit zwei Jahren weltweit günstig zu haben sind, kommen im Extremfall auf einen Euro Eigenkapital vier Euro Fremdkapital. So gerechnet, verfügen Finanzinvestoren über die geballte Macht von fast 1,5 Billionen Dollar. Kaum ein Konzern ist vor den Firmenjägern sicher.
(ZEIT) |
|
| Nach oben |
|

|
binoxio Pathfinder
Anmeldungsdatum: 19.09.2005 Beiträge: 319 Wohnort: Minga
|
Verfasst am: 16.März 2007 9:47 Titel: 1,5 Billionen Dollar |
|
|
dazu fällt mir ein dass diese Summe fast reichen würde die Schulden unserer BRD zu bezahlen, welche sich auf 1500 Milliarden € beziffern.
Dabei wird unser Land als eines der reichsten der Erde bezeichnet, stimmt doch irgendwie nicht zusammen oder ?
Wie soll das enden ?? 1 500 000 000 000 !! ;-(
Würden die alle zusammen Deutschland kaufen können ?? |
|
| Nach oben |
|
|
|
|
|
|
|
Sie können keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Sie können auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Sie können an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
|
|
Powered by phpBB © phpBB Group
|
|
|
|