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jbg Pathfinder
Anmeldungsdatum: 23.04.2003 Beiträge: 430 Wohnort: Wuppertal
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Verfasst am: 13.Sep 2005 21:50 Titel: |
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Ich bin heute mal wieder eine längere Strecke gefahren, Wuppertal - Bremen - Wuppertal.
Kilometerstand Beginn: 318047
Kilometerstand Ende: 318627
Motor: C16NZ (Opel), 71 PS, Automatik
Bereifung: Fahre in diesem Jahr meine Winterreifen ab.
Distanz: 580 km
Fahrtstrecke Wuppertal - Bremen: Autobahn
Fahrtstrecke Bremen - Wuppertal: mit Abstecher nach Ibbenbüren, ca. 30 km Fahrt über Land.
Auf der Autobahn habe ich den Wagen per Tempomat ziemlich konstant 120 km/h fahren lassen.
Vor Beginn der Fahrt habe ich vollgetankt, heute abend dann denn Tank wieder aufgefüllt. Nachgetankte Menge: 38,26 Liter.
Das ergibt einen Durchschnittsverbrauch von 6,6 Liter/100 km.
Bei meiner Testfahrt vor ca. einem Jahr Wuppertal - Amsterdam - Wuppertal habe ich auf 570 km 43 Liter nachgetankt. Das entspricht einem Verbrauch von 7,5 Litern auf 100 km. Damals mit Sommerreifen.
Schon die erste Messung stellte eine Verbrauchssenkung dar. Als der Wagen vor zehn Jahren neu war, habe ich im Schnitt etwa 8 Liter benötigt.
Ich kann das zwar immer noch nicht durch das Protokoll eines Rechtsanwalts oder durch TÜV-Untersuchungen belegen, bin jedoch der Ansicht, daß die Xado-Anwendungen zum gesunkenen Benzinverbrauch beigetragen haben, da sich mein Fahrstil nicht wesentlich geändert hat.
Klar fahre ich auch schon mal gerne 160 laut Tacho, aber das erschien mir heute für solch eine Langstreckenmessung nicht geeignet. Eine gleichmäßige Fahrt mit 120 km/h können andere Leute besser nachvollziehen. Außerdem habe ich das Gefühl, daß der Benzinverbrauch oberhalb von 120 km/h überproportional zunimmt. Also auch ein Vorschlag zum Benzinsparen: auf der Autobahn nicht mehr so schnell fahren.
Selbstverständlich wäre es schlecht, wenn der Ölpreis noch weiter steigt. Ich denke jedoch, daß eine solche Motorbeschichtung das etwas ausgleichen kann.
Jürgen Böhme
www.benzingeld-sparen.de |
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Kant Pathfinder
Anmeldungsdatum: 27.07.2004 Beiträge: 446
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Verfasst am: 13.Sep 2005 21:59 Titel: |
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Mir wird schlecht. Was für Beweise, ebene Strecke, das Auto verbraucht mit den Jahren immer weniger. Ich wünschte, dies wäre bei meinem alten Golf IV so. Das ist eine richtige Saufkuh. 10 Liter Super, das verbraucht mein Porsche genauso. Werkstattkosten laufen annähernd auf das Gleiche heraus.
Reifen schweineteuer beim Porsche.
Nicht mal mein Synonym möche ich heruntersetzen. Liebe Leute, wenn das Zeug so gut ist, dann verdient euch einen golden Hintern und ich gebe noch ´ne Kiste Bier dazu. |
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Kant Pathfinder
Anmeldungsdatum: 27.07.2004 Beiträge: 446
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Verfasst am: 13.Sep 2005 22:27 Titel: |
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Haben Sie den Wagen schon nanofiziert? Das bringt zwar für Ihren Geldbeutel so wenig wir Ihr Xado für uns alle, aber es macht einen ungeheuer schlanken Fuß.
Lieber Gott. Lieber b. gott. Lieber j.b.gott, Lieber jbg. Bitte verkaufen Sie Ihren Dreck woanders. Möglicherweise ist Ihre Frau trotz mangelnder Verhütung bei der Reise nicht schwanger geworden. Was heißt das? Das Sie zeugungsunfähig sind? - Nein. Das Ihre Frau das ist? - Nein. Das Ihre Kinder dies sein werden? - Nein.
Was hat das mit Ihrem Beispiel zu tun? Nichts. Was hat Ihr XADO damit zu tun. Auch nichts.
Aber gegenüber Privatverbrauchern gilt es als juristisch erwiesen, dass diese Klausel als überraschende Klausel des AGB-Rechts gewertet wird (Ihre Website):
| Zitat: |
Rechtswirksamkeit dieses Haftungsausschlusses
Dieser Haftungsausschluss ist als Teil des Internetangebotes zu betrachten, von dem aus auf diese Seite verwiesen wurde. Sofern Teile oder einzelne Formulierungen dieses Textes der geltenden Rechtslage nicht, nicht mehr oder nicht vollständig entsprechen sollten, bleiben die übrigen Teile des Dokumentes in ihrem Inhalt und ihrer Gültigkeit davon unberührt. |
Diese kostenfreie Rechtseinschätzung gebe ich ungefragt ab. Sollte ich jedoch nochmals Ihren Dreck auf diesen Seiten sehen, werde ich umfassende Maßnahmen ergreifen, bei denen Sie sicherlich noch Jahre XADO verkaufen müssen, um wieder Land zu sehen.
Dummen- und Bauernfang wie Sie es betreiben ist schlicht mutmaßlich wettbewerbswidrig, mutmaßlich betrügerisch. Ich blöffe nie und bin guter Bildung zu Themen zu denen ich Stellung nehme.
Kant. |
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Ronald Insider
Anmeldungsdatum: 28.02.2005 Beiträge: 781
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Verfasst am: 14.Sep 2005 7:28 Titel: |
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@ Kant,
ich muß hier mal eine Lanze für jbg brechen.
Hätten sie sich mal vor ihrem Posting die zurückliegenden Beiträge von
jbg angesehen so hätten sie feststellen können das er zu den wenigen gehört
die nicht achtlos Dinge anpreisen und verkaufen.
Vielmehr prüft er selbst die Produkte und dies mit hohem Elan.
Ob dieser Schmierstoffzusatz etwas bringt - ich weiß es nicht, würde aber
jbg nicht mit ihrer Wortwahl überschütten.
Gruß Ronald |
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Kant Pathfinder
Anmeldungsdatum: 27.07.2004 Beiträge: 446
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Verfasst am: 14.Sep 2005 15:36 Titel: |
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| Zitat: |
| Ob dieser Schmierstoffzusatz etwas bringt - ich weiß es nicht, |
Gerade darum geht es jedoch, Ronald.
Kant. |
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1951 Pathfinder
Anmeldungsdatum: 13.10.2003 Beiträge: 358
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Verfasst am: 14.Sep 2005 17:00 Titel: |
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@kant
Sie fahren Porsche? Prima!
Haben Sie Ihre Stellungnahme bei 280 km/h geschrieben,nicht angeschnallt?
Was bezwecken Sie eigentlich mit Ihrem Statement?
Ich habe noch nie einen Moderator so schreiben "sehen", für mich der nächste Grund, mich aus diesem Forum abzunabeln.
Vielleicht habe ich aber auch die Aufgabe eines Moderators völlig missverstanden.
Ansonsten, falls es Ihnen gefällt,machen Sie weiter so. Ich bin nicht der Einzige, der Abwanderungsgedanken in sich trägt.
1951 |
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Kant Pathfinder
Anmeldungsdatum: 27.07.2004 Beiträge: 446
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Verfasst am: 14.Sep 2005 17:45 Titel: |
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@ 1951
Es steht Ihnen frei dies zu tun. Ich schrieb auch, dass es kein S ist und damit bei 250 Ende.
Kommen wir jedoch zurück zum Thema und ich will es ein letztes Mal für Sie persönlich versuchen.
Es wird um ein Produkt geworben, dass den Verbrauch senken soll. Ein gesenkter Verbrauch ist keine Hexerei, sondern eine absolut meßbare Größe.
Nach allen Regeln des Verbraucherschutzes, hier besonders das Produkthaftungsgesetz, darin speziell die §§ über zugesicherte Eigenschaften hergeleitet aus dem BGB, dort wiederherum das normale Kaufvertragsrecht, schützen den unaufmerksamen Verbraucher gerade vor solchen Versprechungen.
Ich kann gerade nicht meinen Porsche als das schnellste Straßenfahrzeug bezeichnen, wenn dies nicht nachweisbar so ist.
Gerade aus diesem Grund und analog dazu, ist es gerade nicht möglich eine Produkteigenschaft zuzusichern, hier die verbrauchssenkende Wirkung, ohne Beweise liefern zu können.
Noch etwas: Irgendjemand stellt das Öl ja her. Dies geschieht ja nicht in Hinterhöfen, sondern in großtechnischen Anlagen. Betreiber solcher Anlagen verfügen über die finanziellen Mittel, solche Test zu machen. So hat beispielsweise Shell bei seinem umstrittenen Produkt V-Power sehr wohl eine Leistungssteigerung in Test nachgewiesen. Diese Leistungssteigerung war jedoch marginal, so dass aus wettbewerbsrechtlicher Sicht damit nicht geworben wurde.
Um eine einfache Geschichte nun auch für Sie verständlich zu machen: Auf nichts anderes habe ich hingewiesen und bewußt darauf aufmerksam gemacht, das neben zivilrechtlichen auch die strafrechtlichen Aspekte einer Produktanpreisung wie dies hier geschah, zu beachten sind.
Zeitgleich habe ich auf die falschen AGB des jbg aufmerksam gemacht. Gerade in Zeiten der Abmahnvereine dürfte eine solche (unzulässige) kostenlose Rechtseinschätzung mehrere tausend Euro wert sein.
Dies sind jedenfalls die Kostennoten die ich so kenne.
Das Sie nun auf diese eurowerten Einschätzungen verzichten wollen, steht Ihnen frei.
Guten Abend, nicht angeschnallt und auf zweihundertachtzig.
Kant. |
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Browser .
Anmeldungsdatum: 17.11.2003 Beiträge: 2016
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Verfasst am: 15.Sep 2005 0:08 Titel: |
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Hallo 1951
Bitte bleiben Sie hier. Es sind zwar viele qualifizierte User auf dem Forum, aber gegenüber dem, was noch vorstellbar wäre, viel zu wenig.
Ronald hat recht, wenn er darauf hinweist, daß es sich bei dem User jbg um eine der wenigen Ausnahmeerscheinungen im MLM handelt, die neben dem eigenen Fortkommen auch das Interesse der Mitarbeiter im Auge haben.
Andererseits bewundere ich die technische Brillanz der Aussagekraft von gast-luk, wenn er seine durchaus richtigen Äußerungen zu einem gegebenen Punkt im Forum einstellt.
Damit will Kant niemanden herunterziehen. Ihm geht es nur um den tatsächlichen Wert einer Dienstleistung bzw. eines Produkts. Und wo er recht hat, hat er eben recht.
Mit den besten Wünschen, Browser |
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Kant Pathfinder
Anmeldungsdatum: 27.07.2004 Beiträge: 446
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Verfasst am: 15.Sep 2005 2:13 Titel: |
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Ich sage es allen ganz ehrlich: Jeder sollte ein Meinung vertreten dürfen. Ist diese Meinung zudem überprüfbar, da objektiv dem Beweise zugänglich, spricht man von einer Tatsache, wenn die Meinung sich als richtig erweist.
In meinem hier dargelegten Fall ist die Sachlage offenbar und ich habe dies mit steigender Argumentation deutlich gemacht.
Am Anfang war mein Hinweis und die Bitte Werbung zu unterlassen. Nicht erhört. Etwas fester nachgelegt. Nicht erhört. Dannn aber richtig zugeschlagen, wobei ich den Geldbeutel jbg´s nicht tangiert habe und dies auch nie wollte, da ich Abmahnungen, Wettbewerbsrecht als die Cholera unserer Republik ansehe.
Ich bin mir bewußt, daß meine Worte ein scharfes Schwert sein können. Viele im Forum wissen und einige schätzen dies. Ich suche in diesem Forum keine neuen Freunde, sondern decke Unsinniges auf. Hierzu zählt nunmal das Angebot jbg´s.
Ich bin mir sicher, daß Herr Böhme ein anständiger Mann ist; seine unrichtige Werbung hier, ist trotzdem deplaziert.
Daß man mir das Moderatorenfähnchen gab, ist nett aber nicht nötig. Auch als normaler User bleibt meine Kraft zu argumentieren die Gleiche. Etwas, das Ihnen Herr 1951, leider in der Form noch abgeht. Dies zeigt sich deutlich an Ihren hohlen Tiefschlägen á la
| Zitat: |
| Haben Sie Ihre Stellungnahme bei 280 km/h geschrieben,nicht angeschnallt? |
. Das ist eine untere Schublade die ich nicht aufgezogen habe. Ich bin nicht dünnhäutig und wie Sie sicherlich merken, auch sachlich, sprachlich und rechtlich auf dem Damm.
Und ich habe versucht in dieser Sache mehrfach lediglich zu moderieren. Meine auch nach Journalistenregeln erlaubten kritischen Fragen wurden immer wieder durch erneute Werbepostings jbg´s demontiert. Da werde ich mein letztes Posting zum Thema X... nicht zurücknehmen, aber immerhin für Sie zum zweiten Mal rechtfertigen.
Und dieser Abschnitt in eigener Sache: Ich abonniere mehrere auch kostenpflichtige Foren. Keines kommt mit einer solchen Qualität daher wie GoMoPa. Das sie eine solchen sprachlichen Stil
| Zitat: |
| Ich habe noch nie einen Moderator so schreiben "sehen" |
wie den meinen, noch nicht gesehen haben, liegt daran, daß meine Arbeitsstunde eine sehr teure ist und ich diese eben nur auf GoMoPa kostenlos hergebe. Sie können also versichert sein, weder auf deja oder ähnlichem auf meine Person zu treffen. Deswegen wünsche ich Ihnen einen guten Weg in die Durchschnittlichkeit. Sie sind ja schon häuslich.
Kant. |
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1951 Pathfinder
Anmeldungsdatum: 13.10.2003 Beiträge: 358
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Verfasst am: 15.Sep 2005 6:51 Titel: |
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Ich fühle mich geehrt, User Kant!
Sie beschäftigen sich mit mir, der durchschnittlichen Häuslichkeit oder der häuslichen Durchschnittlichkeit?
Ich wage gar nicht mehr zukünftig Widerspruch zu zeigen.
Ich verneige mich, verspreche Ihnen in Klausur zu gehen und hoffe, danach Ihnen in willfähriger Weise entgegentreten zu können.
Ob ich die Kraft noch habe - ich weiss es nicht.
Antworten Sie nicht Grosssmeister, der 1951 ist nur noch eine leere Hülle, sprachlos und demütig macht er sich auf den Weg.
Schlagen Sie Grossmeister weiterhin diesen Ton an! Zeigen Sie es den Anderen!
Sie erinnern mich an die Eingangssätze des Liedes "Codo", mir schauert nur noch. |
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1951 Pathfinder
Anmeldungsdatum: 13.10.2003 Beiträge: 358
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Verfasst am: 15.Sep 2005 6:53 Titel: |
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@ Browser
Moin lieber Browser,
danke für die netten Worte.
Alles Gute für die Zukunft.
1951 |
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GoMoPa .

Anmeldungsdatum: 25.01.2002 Beiträge: 2266
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Verfasst am: 18.Sep 2005 13:05 Titel: |
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ftd.de; 15.09.2005
teures Benzin: EZB verteidigt Ökosteuer
Gegen eine Senkung von Mineralölsteuern als Reaktion auf stark gestiegene Benzinpreise hat sich gestern die Europäische Zentralbank ausgesprochen. "Ich denke nicht, dass eine Senkung der Steuern auf Benzin und Öl der richtige Ansatz ist", sagte EZB-Präsident Jean-Claude Trichet gestern vor dem EU-Parlament.
Hintergrund ist, dass der Druck auf die Finanzminister wächst, durch Nachlässe auf Abgaben den Kaufkraftverlust zu mildern, den das Ölpreishoch verursacht. Polen und Belgien haben bereits solche Steuersenkungen beschlossen. Auch in Deutschland gab es bereits entsprechende Vorschläge.
Trichet schließt sich damit der Abschlusserklärung der EU-Finanzminister vom Wochenende in Manchester an. Trichet sagte, wegen der Ölpreise seien die Inflationsrisiken für die Euro-Zone gestiegen. Es gebe aber noch keine Anzeichen, dass es über steigende Gehälter zu einer Lohn-Preis-Spirale komme.
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GoMoPa .

Anmeldungsdatum: 25.01.2002 Beiträge: 2266
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Verfasst am: 18.Sep 2005 13:54 Titel: |
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FTD; 15.09.2005
Ölschock trifft Deutschland am härtesten
Kieler Institut errechnet überdurchschnittliche Abhängigkeit von Energieimporten - Exporte in Ölländer reichen zum Ausgleich nicht.
Deutschland droht zu den weltweit größten Verlierern der Ölpreisrekorde zu werden. Zwar profitiert die Exportwirtschaft stärker als andere von der steigenden Nachfrage aus den boomenden Ölförderländern. Dem stehen aber überdurchschnittliche Belastungen gegenüber. "Die Ausfuhren in die Ölförderländer können die Folgen der Energieverteuerung im Inland bei weitem nicht wettmachen", sagte Carsten-Patrick Meier vom Institut für Weltwirtschaft in Kiel.
Nach IfW-Analyse ist Deutschlands Energierechnung wegen des Preisanstiegs bei Öl und Gas dieses Jahr um 24 Mrd. Euro gestiegen. Das sind rund 1,1 Prozent des deutschen Bruttoinlandsprodukts. Das Geld fehlt jetzt für Konsum und Investitionen. In den USA stieg die Importrechnung laut IfW nur um 0,83 Prozent des BIP, im Rest der Euro-Zone ohne Deutschland ebenfalls um deutlich weniger als ein Prozent.
Die Zahlen widersprechen der Vermutung, Deutschland sei vom Ölpreisanstieg nicht stärker, sondern eher weniger betroffen als andere Länder. Wenn Deutschland unter dem Ölschock in Wirklichkeit überdurchschnittlich leidet, könnte das zu einem Teil erklären, warum andere Volkswirtschaften die Teuerung bisher besser weggesteckt haben.
Konjunkturoptimisten hatten in den vergangenen Wochen darauf verwiesen, dass Deutschland davon profitiere, dass Ölförderländer die gestiegenen Einnahmen für Importe ausgeben. Andere sahen Grund zur Zuversicht darin, dass die Deutschen relativ wenig Rohöl einführen. Das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft veröffentlichte Zahlen, nach denen Deutschland einen geringeren Anteil für Rohöleinfuhren ausgibt als andere.
Zur Abschätzung der Gesamtbelastung müssten alle Energieimporte und nicht nur die Rohöleinfuhren berücksichtigt werden, wendet IfW-Volkswirt Klaus-Jürgen Gern ein. Deutschland führe im EU-Vergleich relativ wenig Rohöl und mehr bereits verarbeitetes Benzin aus belgischen und niederländischen Raffinerien ein. Zudem sei Deutschland bei seiner Energieversorgung stark von Gasimporten abhängig, die sich ebenfalls verteuert haben, so Gern.
Auch Daten der Internationalen Energieagentur deuten auf eine besonders hohe Abhängigkeit der deutschen Wirtschaft hin. Um eine Einheit des Bruttoinlandsprodukts zu erstellen, müssen die Deutschen viel mehr fossile Energieträger importieren als andere Europäer (siehe Grafik). ?Dahinter steckt, dass es in Deutschland noch verhältnismäßig viel Industrie gibt?, vermutet Gern. Die Industrie braucht im Schnitt viel mehr Energie als andere Wirtschaftszweige.
Gemessen daran sind die Gewinne aus Exporten in die Ölländer eher gering: Während des jüngsten Preisschubs stiegen in der ersten Jahreshälfte 2005 die Ausfuhren nach Russland zum Vorjahr um 700 Mio. Euro auf rund 7,7 Mrd. Euro. Die Ausfuhren in die Opec-Länder legten um 1,2 auf 5 Mrd. Euro zu. Rechnet man beides auf das Gesamtjahr hoch, ergäbe sich ein Plus von knapp 4 Mrd. Euro ? nur knapp ein Sechstel dessen, was die Wirtschaft laut IfW an ölpreisbedingter Zusatzbelastung verkraften muss.
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GoMoPa .

Anmeldungsdatum: 25.01.2002 Beiträge: 2266
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Verfasst am: 25.Sep 2005 9:24 Titel: |
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Handelsblatt Nr. 183 vom 21.09.05 Seite 1
Opec wirft ihre letzten Reserven auf den Markt
Kartell beschließt Anhebung der Förderung - Fachleute reagieren skeptisch. Die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) will ab Oktober für die Dauer von drei Monaten täglich zwei Mill. Barrel Rohöl (je 159 Liter) zusätzlich auf den Markt bringen.
Das beschloss das Kartell, das für fast 40 Prozent der Weltölförderung sorgt, nach einem zweitägigen Treffen gestern in Wien. Man habe sich zu diesem Schritt entschlossen, "obwohl sich der Markt heute nicht mehr an Angebot und Nachfrage orientiert", sagte Opec-Präsident Scheich Ahmed Fahd al Sabah. Es gebe zurzeit ausreichend Öl am Markt.
Die Förderländer wollen so die verunsicherten Ölmärkte beruhigen. Aus Angst vor einem neuen Tropensturm am Golf von Mexiko war der Preis zu Wochenbeginn wieder auf über 63 Dollar für ein Barrel der Sorte Brent gestiegen. Der Opec-Präsident zeigte sich besorgt über das hohe Preisniveau: "Wir brauchen einen fairen Preis von rund 40 Dollar für das Barrel", sagte al Sabah, der auch Ölminister von Kuwait ist.
Nach zum Teil kontroversen Verhandlungen der elf Ölminister einigte sich die Konferenz darauf, die bisherige offizielle Förderquote von täglich 28 Mill. Barrel zunächst nicht zu erhöhen. Die Opec-Länder fördern mit gut 30 Mill. Barrel schon heute deutlich über dem selbst gesteckten Limit. Eine weitere Aufstockung würde die letzten freien Kapazitäten binden.
Fachleute sehen das Ergebnis des Opec-Treffens vor allem als "Kosmetik". Es werde allenfalls eine kurzzeitige psychologische Wirkung haben, heißt es. Der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA), Claude Mandil, erwartete nur einen "begrenzten Effekt" auf das Preisniveau. Die IEA will deshalb gegebenenfalls ihr Notfallprogramm zur Ölversorgung verlängern, das nach dem Hurrikan "Katrina" angelaufen war. Damals war fast die gesamte US-Erdölförderung am Golf von Mexiko ausgefallen. Bis heute konnte erst die Hälfte der betroffenen Anlagen die Arbeit wieder aufnehmen.
Der Preis für Brentöl fiel gestern Nachmittag wieder auf ein Niveau von 62 Dollar pro Barrel. Analysten führten dies aber vor allem auf Gewinnmitnahmen an den Märkten zurück.
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Capace Newbie
Anmeldungsdatum: 25.09.2005 Beiträge: 3
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Verfasst am: 25.Sep 2005 13:10 Titel: |
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Tag!
Das die Ölpreise noch weiter ansteigen werden ist doch schon rein logisch klar. Um hohe Kosten zu vermeiden, gibt es dennoch einige Möglichkeiten. Sie könnten zum Beispiel (falls ihr Motor dafür geeignet ist) Biodiesel tanken, kurze unnötige Fahrten sein lassen und kurze Distanzen zu Fuß erledigen, Rasen auf Autobahnen schluckt auch sehr viel Benzin, sowie andauerndes "Schiffschaukel" fahren (Gas geben, bremsen, Gas geben, bremsen...)
Ach, übrigens, wenn Xado so toll ist, wie jbg sagt, dann kann er dazu ja einen eigenen Thread eröffnen...
MfG
Capace |
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GoMoPa .

Anmeldungsdatum: 25.01.2002 Beiträge: 2266
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Verfasst am: 30.Okt 2005 7:33 Titel: |
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Handelsblatt; 27.10.2005
Shell verdient unglaubliche Summe
Zahlen fürs dritte Quartal. Der Energierise Shell hat das dritte Quartal trotz sturmbedingter Produktionsausfälle ein Rekordergebnis eingefahren. Grund ist der hohe Ölpreis.
Der Überschuss stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 68 Prozent auf 7,37 Milliarden Dollar, teilte das Unternehmen am Donnerstag in London mit. Dabei war die Produktion von 3,61 auf 3,2 Millionen Barrel Öläquivalent pro Tag gesunken. Grund dafür war unter anderem die heftige Hurrikan-Saison. Auf das Konto der Wirbelstürme gingen 160 000 Barrel pro Tag
Die von den Hurrikans verursachten Kosten bezifferte Royal Dutch Shell auf 350 Millionen Dollar in diesem und im kommenden Jahr. Ein "signifikanter Anteil" sei allerdings von Versicherungen abgedeckt.Besonders der Wirbelsturm "Katrina" hatte die Ölproduktion im Golf von Mexiko empfindlich gestört.
Am Montag hatte bereits der britische Konkurrent BP seine Quartalszahlen vorgelegt. Der Gewinn war allerdings weitaus weniger gestiegen als bei Shell. Er legte "lediglich" um etwa 17 Prozent auf 4,4 Milliarden Dollar zu.
Analysten rechnen damit, dass die fünf führenden Ölkonzerne der Welt - Exxon-Mobil, Chevron Texaco, Royal Dutch Shell, BP und Total - im dritten Quartal zusammen rund 26 Mrd. Dollar Gewinn einfahren. Shell und BP sind dabei die beiden Unternehmen, die am härtesten von den Hurrikanen betroffen sein dürften.
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chuck® Specialist
Anmeldungsdatum: 15.03.2005 Beiträge: 191 Wohnort: Nachbar von Heideland
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Verfasst am: 9.Okt 2006 23:05 Titel: spritpillen |
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Biotabs ...Gel... Zusätze
Hier (ich) is mal wieder ein Betroffender, dieser Schwindelgeschichten.
Bin ich doch tatsächlich wieder mal reingefallen auf diesen Sprit-spar-trick.
hab nur 250€ hin gelegt weil ich das spontan geglaubt hab.
Nun steh ich genau so da wie alle anderen und will retten was zu retten ist .. und bescheise meine Freunde (sollen die soch sehen wo sie ihr Geld herbekommen)
Ich fahre diese Zusatzstoffe nun schon seit fast 20 Jahren, in jeder erdenklichen Form und in jedem Gerät (auto, Motorrad,Fahrrad, Rasenmäher etc.) und dachte immer, Mensch is das geil das Zeug.
Was mir nie aufgefallen ist, das ich nicht gemerkt hab , das ich was spare, wenigstens Geld nicht, wenn ich dann doch die Kosten für Diesel- und Benzinzusätze rechne, erst recht nicht.
Da ich nun auch kein MLM ler bin, hatte ich tatsächlich an das Märchen geglaub.
Nun hatte ich auch einige Online-Präsentationen mit gemacht, weil mich das nun mal interessiert, wie eine Hausfrau oder ein normaler Mensch, logisch aus Amerika, so schlau ist und diese Mittelchen neben Kuchenbacken und Hamburger erfindet.
Die Präsentationen gleichen einer Gehirnwäsche und anschliesend ist das logische Denken futsch und man glaubt doch tatsächlich, das Auto braucht weniger Benzin.
Ich war so platt, das dieses Mittel so gut viel Energie einspart und wollte das doch tatsächlich bei der Behörde einführen. So eine Polizeiflotte hat j ane menge Fahrzeuge und Kilometerleitung ohne ende.
Das sind ja 1000de von Euro, die der Staat hier einsparen kann und ich ne fette Prämie einsacken, wegen Verbesserungsvorschlag.
Will natuerlich auch bei der Bahn das versuchen.
Hab dannn auch versucht, irgendwelche Papiere zu finden, die ich ja brauche um das den Verantwortlichen vor zu legen.
NIx is, es gibt leider nur so HP von irgendwelche Ägyptern, nee Pyramidenbauern die sich ihre Kohle wieder holen wollen weil sie selbst auf den Schwindel rein gefallen sind.
Von was reden wir denn hier?
Irgendein Produkt das man braucht um jemanden die Kohle aus der Tasche zu ziehen, damit das besser aus sieht.
Von BIO joghurt, Multivitamin, Schlankheitspillen, Sprit-spar-tabs alles nur "erfunden" um die Kohle ab zu greifen. Wir können natürlich froh sein , das der Staat diesen Trick noch nicht legalisiert hat um dann MLM Betrugssteuer ab zu greifen. |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6269
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Verfasst am: 20.Nov 2007 22:21 Titel: |
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Der venezolanische Präsident Hugo Chavez hat beim Opec-Gipfeltreffen am Wochenende Voraussetzungen für einen Ölpreis von „wahrscheinlich 200 Dollar“ genannt.
Derweil wurde hinter verschlossenen Türen heftig über eine Umschichtung von Währungsreseven gestritten.
Wegen der Talfahrt des Dollars denken die Opec-Staaten nach iranischen Angaben über eine Umschichtung ihrer Währungsreserven weg vom Dollar nach.
Beim Gipfeltreffen der Organisation Erdöl exportierender Staaten (Opec) in Saudi-Arabien hätten alle Teilnehmer „Interesse gezeigt“, ihre Devisenreserven in eine „glaubwürdige, harte Währung umzuschichten“, sagte der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad am Sonntag nach dem offiziellen Ende des Treffens.
Die Auswirkungen des Dollarverfalls auf die Einnahmen der Förderländer will die Opec nach iranischen Angaben in einem eigens zu schaffenden Komitee untersuchen. Dabei soll es um die Möglichkeit gehen, einen „Währungskorb“ als Berechnungsgrundlage zusammenzustellen.
Aktueller Hintergrund: Der Ölpreis war zuletzt in die Nähe der „magischen Marke“ von 100 Dollar geklettert. Weil der Dollar aber immer stärker an Außenwert verliert, büßen die Opec-Mitglieder einen Teil ihrer Einnahmen ein. Vor der Opec-Konferenz hatte Saudi-Arabien noch gewarnt, öffentliches Gerede über den Dollarverfall würde die US-Währung nur noch weiter schwächen. Das offizielle Abschlusskommuniqué des Gipfels ging denn auch nicht auf die Dollarschwäche ein. Der Sinkflug des Dollars könnte sich nach Ansicht von Beobachtern durch die jüngste Entwicklung bei der Opec weiter beschleunigen. Parallel dazu könnte der Höhenflug des Euros weitergehen.
Ahmadinedschad machte die US-Regierung für den Werteverfall des Dollars verantwortlich. „Sie bekommen unser Öl und geben uns ein wertloses Stück Papier“, sagte er. „Wir alle wissen, dass der US-Dollar keinen ökonomischen Wert hat, der Grund dafür hat mit der Wirtschaftspolitik der US-Regierung zu tun.“
Der venezolanische Präsident Hugo Chavez, der zu den erbittertsten Gegnern der USA gehört, sagte Washington eine Verdoppelung des Ölpreises auf „wahrscheinlich 200 Dollar“ im Falle eines Angriffs auf den Iran oder sein eigenes Land voraus.
Bei dem Treffen mehrten sich in den Reihen der Opec die Stimmen, die eine größere politische Einflussnahme der Organisation fordern. Der ecuadorianische Staatspräsident Rafael Correa erklärte, er sei sich in dieser Frage mit Chavez einig. Dagegen sprach sich Saudi-Arabien als größtes Förderland klar gegen eine politische Rolle der Opec aus.
Chavez erklärte, ein Ölpreis von 100 Dollar pro Barrel sei „fair“, da 100 Dollar heutzutage so viel wert seien wie 30 Dollar in den 70er Jahren. Ähnlich äußerte sich Correa, der sagte, wenn man die Inflation berücksichtige, dann sei der Ölpreis so niedrig wie in den 80er Jahren. Ohne nähere Einzelheiten zu nennen sprach sich Correa auch dafür aus, Öl in einer „starken Währung“ zu handeln.
Ein vom Iran vorgebrachter Vorschlag, die anhaltende Schwäche des US-Dollars in der Abschlusserklärung zu erwähnten, setzte sich aber letztlich in Riad nicht durch.
Vor allem die saudi-arabischen Gastgeber, einer der engsten Verbündeten der USA in der arabischen Welt, lehnten den Vorstoß aus Teheran ab. Al-Nuaimi hatte vor Beginn des 3. Opec-Gipfels allerdings eingeräumt, dass der Wertverfall der US-Währung einigen Mitgliedstaaten des Kartells erheblich zu schaffen mache.
Über die aktuelle Preisentwicklung und mögliche Steigerungen der Produktion sprachen die Opec-Staatschefs nur hinter verschlossenen Türen. Entscheidungen zur aktuellen Entwicklung sollen die Energieminister der Opec am 5. Dezember in Abu Dhabi treffen.
Der saudi-arabische König Abdullah hatte den Opec-Gipfel nach Ansicht von Beobachtern in der Region auch einberufen, um die Führungsrolle des Königreichs in der Region zu unterstreichen. In den Gesprächen am Rande des Treffens ging es unter anderem auch um die geplante Nahost-Friedenskonferenz in den USA.
Zwischen einzelnen Mitgliedern kam es am Samstag zum Streit über einen vom Iran vorgebrachten Vorschlag, die anhaltende Schwäche des US-Dollars in ein für Sonntag vorbereitetes Abschluss-Kommunique aufzunehmen. Die Auseinandersetzung wurde durch einen technischen Fehler öffentlich.
Während die Ölminister in einem Konferenzsaal heftig über einen iranischen Antrag diskutierten, die Gefahren durch den schwachen Dollar für die Ölindustrie in die Abschlusserklärung vom Sonntag zu nehmen, waren die Mikrofone offen, die die Debatte in den Raum für die internationale Presse übertrugen. Opec-Funktionäre entdeckten den Fehler erst nach 40 Minuten. Nicht zuletzt auf Druck Saudi-Arabiens wurde der iranische Antrag abgelehnt.
Die Konferenz in Riad war erst das dritte Gipfeltreffen aller Opec-Mitglieder seit Gründung des Kartells im Jahr 1960. Der nächste Gipfel soll 2012 in Libyen stattfinden.
Quelle: HB |
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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 3188
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Verfasst am: 13.März 2008 14:12 Titel: |
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Ölexperte: 300 Dollar pro Barrel wahrscheinlich
Fast jeden Tag ein neuer Öl-Rekord: So erreichte der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) am Dienstag, den 11. März 2008, einen historischen Höchststand von mehr als 100 US-Dollar. Ein Barrel (159 Liter) aus den Fördergebieten der 13 Mitgliedsländer kostete im Durchschnitt bereits100,57 US-Dollar. Und auch der Ölpreis der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) kletterte gestern Mittwoch, 12. März 2008, auf einen Rekordwert von 110,20 Dollar.
Und das dürfte erst das untere Ende der Fahnenstange sein, glaubt Matthew R. Simmons, US-amerikanischer Investmentbanker und Vorsitzender der Simmons & Company International. Er geht davon aus, dass der Preis für ein Barrel Öl binnen der nächsten fünf Jahre sogar auf 300 US-Dollar klettern könnte. „Ich denke, es gibt derzeit sehr eindeutige Signale, dass wir bereits die Angebotsspitze – den ‚Peak Point’ – erreicht haben und die Förderraten nunmehr stetig zurückgehen werden“, sagte er einem Interview mit dem Branchendienst „Arabian Business“.
Auf der anderen Seite erkenne man aber, dass die Nachfrage überhaupt nicht abnehme. Ein Ölpreis von 100 US-Dollar sei laut Simmons angesichts eines derartigen Szenarios insofern ein lächerlich niedriger Preis. Schließlich würde ein Ölpreis von 100 Dollar umgerechnet auf eine Tasse Öl einem Wert von nur 0,15 US-Dollar (0,10 Euro).entsprechen. Und damit liesse sich bereits etliches bewerkstelligen: „Eine Tasse Öl würde ausreichen, um ein Auto für sechs Personen und Klimaanlage zwei Meilen (circa 3,2 Kilometer) fahren zu lassen – wahrlich ein Schnäppchen“, urteilt Simmons.
Zudem betonte Simmons im Interview, dass der hohe Ölpreis in London - wo der Ölpreis pro Gallone (circa vier Liter) schon mal einen Preis von neun US-Dollar erreichen kann - auch noch keinen Autofahrer davon abgehalten hätte, sein Gefährt zu benutzen. Ähnliches sei auch bei einem Preis von mehr als 300 US-Dollar zu erwarten. Simmons zieht die Grenze bei 378 US-Dollar pro Barrel, erst dann würden die Autofahrer ihm zufolge auf ihren Pkw verzichten. „Und ich glaube, dass wir diesen Stand in den nächsten fünf Jahren erreichen werden“, ist der Experte im Interview überzeugt.
Matthew R. Simmons
Quelle: FONDS professionell
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Madass Newbie
Anmeldungsdatum: 18.03.2006 Beiträge: 2
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Verfasst am: 16.März 2008 14:23 Titel: |
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| Mag zufälligerweise noch jemand die Lottozahlen von nächster Woche wissen? Diese ganzen Spekulationen find ich einfach nur noch lachhaft! |
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