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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5909
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Verfasst am: 8.Apr 2008 20:04 Titel: |
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Der iranische Präsident Ahmadinedschad hat einmal wieder die Opec-Staaten dazu aufgerufen, die Bindung des Ölpreises an den US-Dollar zu lösen und eine härtere Währung zu nehmen. Die Preise seien irreal. Angesichts der entscheidenden Rolle der Energie hat Ahmadinedschad vorgeschlagen, dass die OPEC-Staaten eine gemeinsame Bank gründen und eine gemeinsame Währung wählen sollten.
Die Preise klettern inzwischen wieder weiter nach oben. An der New Yorker Terminbörse Nymex ist der Preis für ein Barrel US-Rohöl auf über 108 US-Dollar angestiegen. Tagsüber lag ein Barrel bereits über 109 US-Dollar. Die OPEC hat angekündigt, nicht mehr Öl zu fördern. Es sei genug auf dem Markt. Der Dollar ist erneut gegenüber dem Euro gesunken.
Gestärkt wird die iranische Position durch einen Bericht der saudischen Investmentbank NCB Capital, der darauf hinweist, dass die Währungen aller Golfstaaten durch den Verfall des US-Dollar ebenfalls erheblich an Wert gegenüber anderen Währungen wie dem Euro verloren haben.
Zwischen 37 und 47 Prozent betrage der Wertverlust seit 2002 gegenüber 11 anderen Währungen. Das mache die Importe teurer und fördere die Inflation. Ausnahme ist Kuwait, da das Emirat seine Dinar nicht an den Dollar gebunden hat. NCBC rät dazu, die ausschließliche Bindung an den Dollar aufzuheben und die Währungen an einen Korb anderer Währungen zu binden.
Quelle: heise |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5909
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Verfasst am: 22.Apr 2008 19:35 Titel: |
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Der Ölpreis hat erstmals die Marke von 118 US-Dollar durchbrochen. Ein Barrel (Faß, 159 Liter) US-Leichtöl kostete am Dienstag im Handel an der New Yorker Rohstoffbörse zwischenzeitlich 118,05 Dollar. Damit lag der Preis deutlich über dem erst am Montag markierten bisherigen Rekordhoch von 117,83 Dollar je Faß. Ein Ende der Preisrallye ist nicht in Sicht.
Meldungen über einen Angriff auf einen japanischen Tanker und Rebellenattacken auf Ölpipelines in Nigeria hatten den jüngsten Preisanstieg ausgelöst. Händler äußerten zudem Sorgen vor globalen Versorgungsproblemen. Seit mehreren Wochen treibt zudem der schwache Dollar Investoren in sichere Anlagen wie Öl und Gold.
Die OPEC-Staaten wollen ihre Förderkapazitäten unterdessen bis zum Jahr 2012 um fünf Millionen Barrel pro Tag ausbauen. Das erklärte der Generalsekretär der Organisation erdölexportierender Staaten, Abdullah al Badri, am Dienstag am Rande einer Tagung in Rom.
Wegen des unaufhaltsam steigenden Ölpreises hat die französische Fluggesellschaft Air France ihre Kerosinzuschläge für Passagierflüge angehoben. Der Aufschlag für Europa- und Mittelstrecken steigt pro Strecke um vier Euro auf 22 Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in Paris mitteilte. Bei Langstrecken erhöht sich der Zuschlag für einen einfachen Flug um zehn auf 91 Euro, bei Inlandsflügen in Frankreich von 13 auf 15 Euro.
Die Lufthansa plant nach Angaben eines Sprechers zur Zeit keine Erhöhung des Zuschlags für Passagierflüge. Kunden der Frachttochter Lufthansa Cargo müssen allerdings ab Mai noch einmal deutlich mehr zahlen.Ab dem 5. Mai steige der Aufschlag je Kilogramm Frachtgut um zehn Cent auf 1,05 Euro, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus Kreisen der Lufthansa Cargo.
Quelle: AFP/AP |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5909
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Verfasst am: 6.Mai 2008 13:45 Titel: |
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Der schwache Dollar und mögliche Störungen in Förderländern haben den Ölpreis auf ein Allzeithoch von fast 121 Dollar getrieben. Die Notierung für ein Barrel (159 Liter) legte am Dienstag im Handel der New Yorker Rohstoffbörse auf 120,93 Dollar zu, ehe sie wieder etwas nachgab.
Damit ist der Preis für ein Barrel innerhalb von 6 Jahren um 100 Dollar gestiegen. Zum Vergleich: Mitte März 2002 kostete ein Barrel beispielsweise zwischen 19 und 21 Dollar.
Der Ölpreis dürfte innerhalb von zwei Jahren bei 150 bis 200 Dollar je 159-Liter-Fass notieren. Diese Ansicht vertritt Goldman Sachs-Analyst Arjun N. Murti. Der Grund hiefür sei vor allem darin zu suchen, dass die weltweite Produktion der steigenden Nachfrage aus den Emerging Markets nicht mehr gerecht werde. “Die Wahrscheinlichkeit für einen Ölpreis von 150 - 200 Dollar je Barrel in den nächsten sechs bis 24 Monaten ist gestiegen. Die Vorhersage für ein Ölpreishoch ist jedoch genauso wie über die weitere Dauer des Aufwärtszyklusses von hoher Unsicherheit getragen”, sagte der Experte.
Bereits am Montagabend war US-Leichtöl über die Marke von 120 Dollar geschossen. Ein Ende der Rallye ist vorerst nicht in Sicht. Als Gründe für den neuerlichen Preisaufschlag nannten Rohstoffhändler und Experten den schwachen Dollar sowie Meldungen aus Nigeria und Irak über mögliche Störungen in der Ölförderung. Zudem treibe der Energiehunger Chinas den Preis. Auch das für die Versorgung in Europa wichtige Nordseeöl der Sorte Brent verteuerte sich weiter. Am zentralen Handelsplatz in London stieg der Preis für ein Fass zwischenzeitlich um 52 Cent auf den Rekordwert von 118,53 Dollar.
Die Rekordjagd des Ölpreises bekommen in Deutschland vor allem die Autofahrer zu spüren. Für einen Liter Superbenzin wurden nach Angaben aus der Mineralölbranche vom Dienstag im Schnitt etwa 1,44 Euro fällig. Diesel kostete 1,37 Euro je Liter. Als Grund nannte die Branche die aus dem teuren Öl resultierenden hohen Beschaffungskosten am zentralen Markt für Diesel und Benzin in Rotterdam. Dort kostete die Tonne Superbenzin laut MWV am Dienstag 998 Dollar. Für eine Tonne Diesel mussten sogar 1.133 Dollar bezahlt werden.
Quelle: HB |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5909
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Verfasst am: 11.Mai 2008 12:04 Titel: |
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Die 13 Mitglieder der Organisation ölexportierender Länder (OPEC) haben im April durchschnittlich 31,87 Millionen Barrel Rohöl pro Tag (b/d) gefördert.
Dies entspricht einem Rückgang um 350.000 b/d gegenüber dem Monat März.
Zu diesem Ergebnis kam eine Erhebung, die von Platts unter Funktionären der OPEC und der Ölbranche durchgeführt und am Freitag veröffentlicht wurde. Der starke Rückgang war vor allem auf erhebliche Förderungsverluste in Nigeria zurückzuführen.
Irak eingeschlossen, förderten die 12 Mitglieder, die an Fördermengenvereinbarungen teilnehmen, durchschnittlich 29,49 Mio. b/d. Dies ist ein Rückgang um 360.000 b/d gegenüber einem geschätzten Volumen von 29,85 Mio. b/d im März.
"Die OPEC-Produktion war in den letzten Monaten relativ stabil. Der starke Abfall der nigerianischen Fördermengen zeigt jedoch, wie anfällig das Gesamtangebot der Gruppe für Entwicklungen in einem einzigen Land sein kann", sagte John Kingston, Global Director für Öl bei Platts. "Da gleichzeitig überschüssige Kapazitäten relativ knapp sind, hat jedwede Unterbrechung stärkere Auswirkungen auf die Märkte."
Die laufenden Verluste nigerianischen Angebots aufgrund der andauernden Unruhen im Niger-Delta wurden von einem einwöchigen Lohnstreik bei ExxonMobil verschärft. Ein Grossteil der Produktion des Unternehmens in Höhe von 800.000 b/d wurde unterbrochen, und die Firma musst für seine Exporte vom Qua Iboe-Hafen mit einer Kapazität von 400.000 b/d Höhere Gewalt geltend machen.
Weitere kleinere Rückgänge waren Angola, dem Iran, Katar, Saudi-Arabien und Venezuela zuzuschreiben.
Die Fördermengen des Iraks waren mit 2,38 Mio. b/d etwas höher, wobei ein leichter Rückgang der Exporte durch ein etwas höheres internes Angebot ausgeglichen wurde. Die Fördermenge Libyens war mit 1,75 Mio. b/d ebenfalls knapp höher als im März, als 1,74 Mio. b/d gefördert wurden.
Die jüngsten Schätzungen zeigen, dass die OPEC-12 ihr Fördermengenziel von 29,673 Mio. b/d um 183.000 b/d verfehlt haben.
Quelle: presseportal |
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