| |

|
| Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen |
| Autor |
Nachricht |
Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6282
|
Verfasst am: 8.Apr 2006 12:26 Titel: Deutsch-österreichische Plänkeleien |
|
|
Kaum hat Finanzminister Peer Steinbrück die Abwerbung deutscher Firmen durch Österreich als "aggressiv" kritisiert, stichelt sein österreichischer Kollege Karl-Heinz Grasser zurück.
Zwischen Deutschland und Österreich gibt es Streit wegen einer angeblichen Abwerbung deutscher Unternehmen.
Österreichs Finanzminister Karl-Heinz Grasser sagte zur entsprechenden Kritik seines deutschen Amtskollegen Peer Steinbrück (SPD): „Ich bin versucht, es als ein Kompliment zu werten, dass Peer sagt, wir bemühen uns um deutsche Unternehmen.“
Es sei nicht die Frage, ob Österreich Unternehmen abwerbe, sagte Grasser am Freitag in Wien am Rande des EU-Finanzministertreffens. Vielmehr gehe es darum, dass Unternehmen in anderen Ländern „gewisse Frustrationsgrade erreicht haben.“ Er fügte hinzu: „Die schnellsten und wettbewerbsfähigsten gewinnen in dieser Welt.“
Steinbrück sagte am Rande des Treffens zu Grassers Äußerungen: „Das muss man sportlich nehmen.“ Es müsse aber möglich sein, „auf ein paar Entwicklungen hinzuweisen, die nicht so ganz erfreulich sind.“
Von österreichischen Behörden angeschrieben
Der Berliner Minister sagte, es sei eine ganze Reihe von deutschen Unternehmen von österreichischen Behörden angeschrieben worden. „Ob das so fair ist, weiß ich nicht.“
Steinbrück hatte in der Wiener Zeitung Der Standard gesagt: „Wir haben es im Falle Österreichs nicht mit einer moderaten, sondern doch sehr ehrgeizigen und aggressiven Abwerbung zu tun.“
Die für die Ansiedlung ausländischer Firmen zuständige „Austrian Business Agency“ hat nach eigenen Angaben allein im Januar und Februar dieses Jahres 446 Anfragen deutscher Firmen erhalten, die in Österreich ein neues Unternehmen oder eine Niederlassung gründen wollen.
Die meisten der Interessenten kämen aus Enttäuschung über ausbleibende oder nur zaghaft angegangene Wirtschaftsreformen in Deutschland, aber auch wegen der Nähe zu den Märkten in Osteuropa.
sueddeutsche.de/dpa |
|
| Nach oben |
|

|
|
|
|
|
|
Sie können keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Sie können auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Sie können an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
|
|
Powered by phpBB © phpBB Group
|
|
|
|