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Ronald Insider
Anmeldungsdatum: 28.02.2005 Beiträge: 781
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Verfasst am: 20.Apr 2005 10:18 Titel: Diskretes Geschäft |
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Finanzinvestoren kaufen zunehmend deutsche Firmen auf. Die Zahl dieser Geschäfte hat sich innerhalb eines Jahres um 25 Prozent erhöht. Die Private Equity-Gesellschaften entscheiden über Zerschlagung, Fusion, Stellenabbau - und bleiben im Hintergrund.
Denen ist nicht zu trauen. Ulrich Ruetz hat da eine klare Meinung: Für Manager von Private Equity-Gesellschaften hat er nichts übrig. Ruetz war früher Vorstandsvorsitzender des Autozulieferers Beru. Früher, das war bevor der US-Finanzinvestor Carlyle 1999 bei Beru einstieg, dann einen Sitz im Aufsichtsrat bekam und starken Einfluß auf die Firmenpolitik nahm. Am Ende war Ruetz nicht mehr Chef. Wirtschaftlich war die Übernahme ein Erfolg. Carlyle verkaufte seine Beteiligung an der schwäbischen Firma für 59 Euro je Anteil an den US-Autozulieferer Borg Warner - das entspricht dem Doppelten dessen, was Carlyle seinerzeit für Beru aufbrachte. Ruetz aber kritisiert: "Carlyle hat einem Unternehmen seine Zukunftschancen geraubt, Investoren und sich tüchtig bereichert und bei Beru die Unsicherheit des Wankelmuts eines amerikanischen Konzerns etabliert."
http://www.welt.de/data/2005/04/19/706518.html |
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